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  #16  
Alt 30-12-2009, 13:29
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Anfänger im Taijiquan (Chen-Stil)
 
Registrierungsdatum: 20.05.2002
Ort: Baden-Württemberg, Karlsruhe
Beiträge: 234
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Zitat:
Zitat von opendoor Beitrag anzeigen
Die Chen-Leute sind am introvertiertesten und identifizieren sich am stärksten mit ihrem Stil,
Die Yang-Leute sind nicht besonders spezifisch, man findet alle, von Reha bis Spiritisten.
Die WingChung Leute (der Stil gehört nicht zum TaiJi, hat aber viele Gemeinsamkeiten) wollen (zum Teil jedenfalls) mal Türsteher werden und trainieren daher sehr eifrig.
Die Yang-Leute unterscheiden sich untereinander noch in Angehörige eines Familienstils (Lehrerlehrer ist mit der Yangfamilie verwandt oder verbunden) und Angehörige des ungebundenen Cheng-Man-Ching und Peking-Stils. Die Familienstile zeichnen sich durch eine stringentere Ausbildung und ein gestuftes Curriculum aus.
Genau, weil es ja die ...-Leute gibt...genauso, wie es die Deutschen gibt. Solche Verallgemeinerungen bringen niemanden etwas und sind darüberhinaus auch noch absolut unsinnig.
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  #17  
Alt 30-12-2009, 14:12
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Volam Vietnam Kungfu,Yangstil Taijiquan,Boxen
 
Registrierungsdatum: 03.05.2009
Ort: Regensburg
Alter: 20
Beiträge: 254
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Es gibt aber doch gewisse Grundströmungen, die man bei den großen Vertretern der Stile beobachten kann.
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  #18  
Alt 30-12-2009, 14:46
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Chen Taiji
 
Registrierungsdatum: 11.08.2006
Ort: B
Beiträge: 2.425
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ja, grins, man hat mir zwar kürzlich geschrieben, daß ich nicht verallgemeinern soll, aber zumindest was Deutschland betrifft, habe ich ganz ähnliche Charakteristika erlebt- auch wenn es sicherlich Ausnahmen gibt.
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  #19  
Alt 30-12-2009, 18:33
Benutzerbild von Mathieu
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Tai Chi Chuan
 
Registrierungsdatum: 01.09.2005
Ort: Saarbrücken
Beiträge: 83
Standard Xiaojia Chen-Stil hat optimale Statik

Hallo Maggy Mae,

durch Yang-Stil Tai Chi nach Yang Cheng Fu unter Anleitung namhafter Lehrer hatte ich vor Jahren selbst Knieprobleme. Nach meinem Wechsel zum kleinen Rahmen des Chen-Stils Xiaojia und mit Dietmar Stubenbaum als Lehrer sind diese Probleme komplett verschwunden. Die Kenntnis um die innere Statik des Menschen ist im traditionellen Chen-Stil über Jahrhunderte überliefert und hilft Haltungsprobleme sehr gut zu korrigieren. Wenn diese innere Statik stimmt, kannst du auch tiefer stehen und dich trotzdem mit Leichtigkeit bewegen. Für eine gute Entwicklung gibt es jedoch eine wesentliche Grundvoraussetzung: einen sehr guten Lehrer, der dich in den Positionen immer wieder ausrichtet.
Dies wird - wie hier von Dao erwähnt - durch einen Yoga-Kurs nicht besser. Taijispezifische Probleme lassen sich nur innerhalb des Taijiquan selbst lösen. Die Chen-Familie im kleinen Rahmen und im großen Rahmen hat diese inneren Bewegungsabläufe über Jahrhunderte erforscht, analysiert und überliefert.
Ich kann dir vorschlagen, dass du mal einen Workshop mit Dietmar Stubenbaum besuchst, um entsprechende Kriterien zu erfahren, worauf du achten solltest. Danach könntest du dir einen Lehrer in deiner Nähe suchen und entsprechend prüfen, ob er diese Kriterien in der Anleitung erfüllt.

Gruß

Mathieu
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  #20  
Alt 30-12-2009, 19:06
Benutzerbild von Drachin
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Tai Chi Chuan
 
Registrierungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 452
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Maggie Mae:
Zitat:
Wenn jemand direkt hier eine gute Schule mit seriösem Lehrer in Köln kennt, stilunabhängig, wäre das natürlich auch klasse… Es gibt hier ein unglaublich großes Angebot und ich muss natürlich irgendwo einfach mal anfangen. Leider habe ich den Eindruck, dass fast alle Angebote kommerzieller Natur sind. Ich finde es grundsätzlich völlig ok, Kursgebühren zu zahlen, das muss sich ja doch auch alles tragen. Allerdings ist es mir schon sehr wichtig, ernst genommen und nicht nur als Kunde gesehen zu werden.
Klaus Thalheim in der Südstadt scheint mir motivativ und menschlich ganz OK zu sein, und sein Tai Chi (Taiji) ist nicht auffällig knieschädlich. Ich hatte zweimal, im Abstand von ein paar Jahren, eine Probestunde bei ihm und dachte seitdem, in mancher Hinsicht würde ich ihn ggf. empfehlen.

Probier's doch mal, und teile uns Deine Erfahrungen mit!
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Wenn gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist.
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  #21  
Alt 30-12-2009, 22:04
Benutzerbild von Drachin
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Kampfkunst: Tai Chi Chuan
 
Registrierungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 452
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Ach so, und Tai Chi zum Aggressionsabbau kannst Du vergessen, selbst dann, wenn es kampfbetont gelehrt werden würde. Allerdings kommt man dabei leicht auf andere Gedanken oder in 'einen anderen Space', was da vielleicht sogar noch viel mehr gibt in dieser Hinsicht, und was wohl auch dazu beigetragen hat, daß der Kampfkunstaspekt oft, oder sogar ganz oft, als solcher nicht mehr wichtig genommen wird.
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  #22  
Alt 30-12-2009, 22:36
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Ch'üan Fa, Budō
 
Registrierungsdatum: 01.03.2006
Beiträge: 1.005
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Ja, San Shou ist eher was zum Einschlafen
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成 王 敗 寇
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  #23  
Alt 31-12-2009, 00:57
Benutzerbild von Drachin
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Tai Chi Chuan
 
Registrierungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 452
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Sehe ich nicht so. Effektivität in diesem Zusammenhang ist weder Einschlafen noch die Sau rauslassen.
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  #24  
Alt 31-12-2009, 11:30
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Kampfkunst: Ip- Tai chi chuan
 
Registrierungsdatum: 11.08.2007
Ort: Köln
Alter: 28
Beiträge: 45
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Ich denke schon das Tai chi sich zum aggressionsabbau eignet zwar nicht unbedingt im Sinne von Auspowern sondern eher im Sinne von loslassen, fallenlassen, relaxen und einfach mal seelisch entspannen.
Wobei ich auch sagen muss, bei unserem Waffentraining geht's immer wieder heiss her und da powern wir uns regelmässig richtig aus.
Und das mit den Knieen, also ich hatte bevor ich mit Tai chi chuan angefangen habe immer wieder Probleme mit meinem Meniskus im linken Knie, der is nichtmehr gänzlich vorhanden.
Seidem ich mit Tai chi chuan angefangen habe, haben sich nach und nach die Beschwerden in Luft aufgelöst und ich bin momentan zumindest schmerzfrei unterwegs.
Was in meinen Augen wichtig ist, ist ein Lehrer der sich des Problems annimmt und auf eine richtige Körperhaltung achtet.
Das findet man wenn man sucht in jedem Stil ob Yang-, Chen-, Wu- oder Sun- Stil...
Genausogut findet man in jedem Stil Leute ( Lehrer) die nicht so sauber darauf achten und die Probleme nur noch verschlimmern.
Da hilft es einfach nur bei mehreren Lehrern nen Probetrining zu machen.
__________________
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.
(Konfuzius)
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  #25  
Alt 31-12-2009, 13:48
Benutzerbild von tsange
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Taiji
 
Registrierungsdatum: 20.02.2008
Ort: Wien
Alter: 53
Beiträge: 948
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Zitat:
Zitat von Drachin Beitrag anzeigen
Ach so, und Tai Chi zum Aggressionsabbau kannst Du vergessen,
aggressionsabbau im üblichen sinn ist es nicht, aber das raumgeben und aufnehmen/verarbeiten/fürsichverwenden von ankommenden angriffen ist eine gute schule, um gerade im alltag auf belastungen oder "bedrohungen" im weitesten sinn nicht mit abwehr und anspannung, sondern eher mit neugier und entspannter aufmerksamkeit zu reagieren. man nimmt die reflexe aus dem training in sein normales reaktionsrepertoire auf.

ich würde schon meinen, dass ich im umgang mit konfliktsituationen des täglichen lebens in den letzten jahren wesentlich milder geworden bin, bei besseren ergebnissen (schon alleine, dass die schultern entspannter sind und dass ich besser über meinen schwerpunkt "gestapelt" bin, reduziert die energievergeudung und den stress und verbessert dadurch das belastbarkeitsniveau).
__________________
Wir müssen die Reise um die Welt machen, und sehen, ob das Paradies vielleicht von hinten irgendwo wieder offen ist. (Kleist)
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  #26  
Alt 31-12-2009, 16:40
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Kampfkunst: Chen Taiji
 
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Beiträge: 2.425
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wenn ich daran denke, daß man beim Tuishou ja auch nicht nur super sanft zu Werke geht, sondern auch ab und zu mal blitzartig zustößt oder bewußt mal etwas mehr Druck macht, damit Partner üben können, wie sie die Kraft dann umleiten, ausnutzen etc, dann wird doch schon deutlich, daß man durchaus Dampf ablassen kann, auch wenn der Hauptaspekt natürlich darin besteht, Gelassenheit und innere Ruhe und Kraft zu finden, so daß sich Aggressionen auf diese Weise auflösen.
Nur einer von vielen Aspekten.
Mir gehts nach einer anständigen Runde TJQ, egal, ob Form oder Tuishou, jedenfalls immer besser als vorher, egal, wie gut oder schlecht es mir davor ging und man nimmt sich irgendwelche Sachen, die einem vorher quer gesessen haben, einfach nicht mehr so zu Herzen.

Was die Knie betrifft- ich weiß nicht, ob in K auch jemand von der WCTAG Chen Stil anbietet, aber man achtet dort neben korrekter Ausführung jedenfalls auf langsame, saubere Bewegungen, die den Gelenken sicher nicht schaden. Und durch Seidenfaden und Sitzmeditation wird der Energiefluß gefördert, wodurch sich schon manches Knie deutlich verbessert hat.
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  #27  
Alt 31-12-2009, 16:53
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Kampfkunst: Ma-Tsun-Kuen Tai Chi Chuan, Family-Do
 
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Ort: Berlin
Alter: 47
Beiträge: 676
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Wieder eine gute Posting von Tsange

Ja, "Aggressionsabbau" im klassischen aber auch zweifelhaften Sinne von "so lange auf einen Boxsack eindreschen bis man erstmal nicht mehr kann" ist es nicht, aber das scheint sowieso bei den meisten nicht zu helfen. So hat mir jedenfalls ein erfahrener Kollege aus dem Maßregelvollzug erzählt.

Andererseits, ein Tai Chi zu machen, wo man sich vom ersten Tag an auf die kosmische Harmonie beruft und man beim Tuishou dem Partner immer nur ganz lieb und höflich kleine Streicheleinheiten schenkt, bringt es auch nicht. Erfahrungsgemäß schlummern dann Kränkungen und Aggressionen nicht weit unter der milden Oberfläche, die dann erstaunlich schnell zutage treten.

Trotzdem hat Tsange, finde ich, Recht. Wenn man eine gute Bandbreite von den Tai Chi Chuan-Aspekten unter kompetenter Anleitung trainiert...
Ich kenne viele Leute, die zum Teil relativ herbe Geschichten von Streit, Ärger, Konflikt und auch Gewalt in ihrem Leben hatten, die dann nach 1,2 oder 3 Jahren von TCC-Training erzählt haben, daß sie dadurch klare und positive Veränderungen erlebt haben.

Schliesslich kommt es auch immer mit drauf an: You can find a way to change if you want to change...

Guten Rutsch allerseits,

Giles
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Ma Tsun-Kuen Germany: http://www.matsunkuen.com
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  #28  
Alt 01-01-2010, 19:06
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Wing Chun
 
Registrierungsdatum: 17.06.2009
Ort: Mainz-Wiesbaden
Beiträge: 221
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Ach nochwas:

Es kommt immer auf darauf an, wie tief ICH stehen möchte. Man vergleiche dazu einfach einmal die vielen Interpretationen der YANG-Form bei Youtube. Von daher sollten die Knieprobleme so oder so nicht schlimmer werden bzw. sogar schwinden...


So long

Günther
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"Wer den Applaus der Leute sucht, der wird deren Gefangener...!"
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  #29  
Alt 06-01-2010, 02:29
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Kampfkunst: Chen Tai Chi
 
Registrierungsdatum: 22.06.2009
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Beiträge: 10
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Ich hatte diesen Sommer während eines 10-Tage Chen-Taiji-Kurses auch Knie-Probleme bekommen.
Dazu muß ich aber auch sagen, daß ich 115kg auf die Waage bringe und der Chen-Stil natürlich viel anstrengender ist als der Yang-Stil.
Derzeit mache ich hier in Linz den Yang-Stil nach William C.C.Chen, nachdem es den Chen-Stil hier im Umkreis gar nicht gibt. Ich bevorzuge aber den Chen-Stil, vor allem weil der Yang-Stil die Sportlichkeit, die mein Körper eigentlich bräuchte nicht völlig ausfüllt.
Ich würde die Stilfrage auch hinter die Lehrerfrage anstellen - also immer mehrere Möglichkeiten eine gewisse Dauer lange ausprobieren.

Zum Knie-Problem:
Während dem 10-Tage-Intensivcamp hab ich mir die Sachlage mit dem Knie-Problem mal angesehen und auch miene Füße analysiert. Ich hab Knick-Spreiz-Senk-Platt-Mit-Alles-Fuß.
Naja, und in Kombination mit einem Adidas/Goodyear-Sneaker ist da eigentlich das Problem schon vorprogrammiert. Diese haben so gut wie kein Fußbett.
D.h. wenn ich den Fuß auf den Boden aufsetze knickt dieser nach innen.
Wenn man dann den Unterschenkel betrachtet, sieht man, daß sich bei diesem Knickvorgang auch der Unterschenkel dreht (bei rechten Fuß gegen den Uhrzeigersinn).
So, damit ist natürlich klar, daß beim Knie unterschiedliche Belastungen auftreten, je nachdem ob ich mit dem Fuß einknicke oder nicht, weil den Unterschenkel ja in unterschiedlichen Winkeln stehen kann.

==> Konsequenz daraus: ich hab dann den Fuß mit den selben Schuhen weiter nach außen belastet, um ein Einknicken zu verhindern.
Damit sind die Schmerzen in den letzten paar Tagen dieses Intensiv-camps wieder leicht zurückgegangen.

Schau doch mal zum Orthopeden und lasse deinen Füße analysieren. Der verpasst dir dann vermutlich die richtigen Einlagen, wenn das Problem von einer Fußfehlstellung kommt.

Achte beim Tai-Chi auf die Stellung des Knies, nicht nach innen oder außen knicken, rede mit dem Lehrer darüber und versuche auch zusätzlich selbst Fuß und Kniestellungen zu optimieren.

Generell sollte der Schuh einen guten Kompromiss zwischen Stütze und Flexibilität sein.
Einzementiert in einen Skiischuh kannst du dich nicht mehr bewegen und
in einem Sneaker wie dem Adidas-Goodyear hast du keinen Halt mehr.
Ich glaub der Samba von Adidas dürfte ganz ok sein, denn will ich demnächst probieren. Da geht die Sohle außen auch leicht nach oben um nach außen einen leichten Seitenhalt zu geben.

Wenn du dieses Kniethema gelöst hast, wird dir richtig ausgeführtes Tai-Chi bei der Kräftigung auch helfen - eine gute Sache für die Gesundheit.

Zum Thema Aggressionsabbau kann ich hier nur zustimmen, es ist beim Tai-Chi kein klassisches Bild, wo man explodiert durch auspowern am Sandsack.
Ich halte das auch für reine Energieverschwendung und eine nicht nachhaltige Lösung.
Es ist beim Tai-Chi eher das Ausbalancieren der Energieen um den Überdruck dort rauszunehmen wo zu viel ist und man an anderer Stelle dafür wieder Energie auftanken kann.
Somit ist man nach einer Tai-Chi-Stunde nicht ausgepowert und schaut, daß man die Dusche noch vor dem Sofa erreicht, sondern eher ausgeglichen, ruhig und mit sich zufrieden. Da man Körper und Geist ja nicht trennen kann (außer vielleicht man gibt den Löffel ab und es dreht einem die Schlapfen nach oben) hat diese Körperliche Betätigung automatisch eine positive Wirkung auf den Geist, dagegen kann man sich auch nicht wehren.
(Also, wer aggressiv und geladen bleiben will, soll nicht Tai-Chi machen, aber wer will das schon bleiben)

Also alles Gute beim Ausprobieren der Optionen in deiner Nähe und alles Gute mit dem Knie.
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  #30  
Alt 07-01-2010, 00:05
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Suchend
 
Registrierungsdatum: 28.12.2009
Beiträge: 4
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Hallo WhyLee,
guter Tipp mit den Einlagen! Ich habe welche und werde das auf jedenfall mit Ihnen probieren! Ich habe Probestunden in den nächsten Tagen mit verschiedenen Schulen verabredet, teilweise auch mit Lehrern mit Physiotherapie-Background.
Bin schon sehr gespannt

Maggie
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