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#1
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| nach § 20 Sozialgesetzbuch! ich habe eine problem eine Meister das ich kennen war anerkant von der Krankenkasse und jetz nicht? wie so? Ich bin auch von der Krankenkasse anerkant und Gebe seit der 90er unterricht nach § 20 Sozialgesetzbuch und bekomme guten anlauf.
__________________ Da Gu Kimm Si-Jo (Großmeister) Jo-Si (Grunder Hei Bau-Nukite) 7. Dan Combatkarate |
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#2
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| ich bin mir nicht ganz sicher, aber für eine krankenkassenanerkennung musst du zertifiziert sein...kann es sein, dass sowas immer mal wieder geprüft wird und deshalb eben diese zertifikation jetzt nicht mehr gegeben ist?
__________________ Kung Fu ist nicht kämpfen; Kung Fu ist nicht zu kämpfen;"It's a long way to go" www.chingwu-kampfkunst.de |
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#3
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| Frag die Krankenkasse! |
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#4
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| Hallo, hier kannst du dich zertifizieren lassen im deutschen Dachverband DDQT - Deutscher Dachverband fr Qigong und Taijiquan e.V. - Willkommen oder im Netzwerk Taijiquan & Qigong Netzwerk Deutschland - Home siehe Info unter Ausbildung DDQT-Gütesiegel Manche Krankenkassen akzeptieren nur das Gütesiegel des DDQT. Der Dachverband leistet eine deutschlandweite Lobbyarbeit. Seine Mitglieder sind Vereine und Ausbildungsinstitute. Die Arbeit des DDQT kommt allen Taijiquan- und Qigong-Übenden zugute. Das TQN ist Gründungsmitglied des DDQT und finanziert dessen Arbeit durch einen kräftigen Mitgliedsbeitrag. Das DDQT-Gütesiegel kann nur mit Zertifikat eines DDQT-Mitgliedverbands, wie es das Netzwerk ist, erworben werden. Dazu füllt man das Antragsformular aus, schickt es an unsere Geschäftsstelle, die mit Stempel und Unterschrift bekundet, dass alles rechtens ist und es weiterleitet an die Geschäftsstelle des DDQT. Das Gütesiegel kostet für Netzwerk-Mitglieder 30 € pro Jahr. Die DDQT-Geschäftsstelle zieht diesen Betrag per Lastschrift ein. -------------------- Obwohl das Netzwerk eine qualifizierte Zertifizierung macht im Gegensatz zum DDQT ist die Lobbyarbeit hier bei den Krankenkassen und Verbänden schon weiter gediegen. Also wäre es sinnvoll eine Anerkennung über das DDQT zu erreichen. Es wird auch stark unterschieden zwischen Kursleiter Lehrer Ausbilder Bis vor einem halben Jahr war ich maßgeblich beteiligt am Aufbau des Zertifikates im Netzwerk. Über eine Anerkennung im Netzwerk kannst du dich im DDQT auch anerkennen lassen. Dann mußt du aber in beiden Verbänden Mitglied sein. Das ist die Frage, ob du das willst?
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#5
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| ich habe mich vor 2 Jahren beim Dachverband erkundigt, ob ich sicher sein kann, von den Krankenkassen anerkannt zu werden, wenn ich mich dort auch noch ausbilden lasse und es hieß, man braucht eine Ausbildung als Physiotherapeut, med. Masseur, Arzt oder med. Bademeister und ohne diese Voraussetzung bekäme man auch keine Kassenzulassung! oups, ich sehe gerade, das ist ja wieder ein anderer Dachverband- und wenn man da zertifiziert ist, braucht man keine medizinische Ausbildung als Grundlage? |
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#6
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| Netzwerk! Kursleiter und Lehrer Das Zertifikat erhält man nach schriftlichem Nachweis seines Ausbildungsweges. Dazu sollten sowohl die Inhalte der Aus- und Fortbildungen als auch die Anzahl der Stunden ausgewiesen sein. Für den Fall, dass solche Nachweise nicht zu erbringen sind, ist eine schriftliche Dokumentation des Ausbildungsweges einzureichen sowie Personen zu benennen, die die aufgeführten Daten glaubhaft bestätigen können. ---------------- DDQT (Dachverband) http://www.ddqt.de/pdf/Schaubild.pdf Gütesiegel für Lehrkräfte Die Lehrkräfte von Mitgliedsorganisationen können sich entsprechend der Grundlagen der allgemeinen Ausbildungsleitlinien des DDQT (AALL) als KursleiterIn, LehrerIn oder AusbilderIn ausstellen lassen (Antragsformular). Je nach Ausbildungsgrad erhalten die Unterrichtenden ein Gütesiegel des DDQT. Das Gütesiegel gilt für drei Jahre und kann auf Antrag verlängert werden. Das Gütesiegel des DDQT gilt als wichtige Möglichkeit der Dokumentation der Ausbildungsqualifikation gegenüber der Öffentlichkeit. Mitgliedschaft im DDQT Image Mitglied werden können Verbände und Vereine sowie Ausbildungsinstitutionen, die selbst eine Ausbildung für Qigong oder Taijiquan gemäß den AALL anbieten (Satzung §3 ). Wer als Unterrichtende/r vom DDQT einen Gütesiegel erhalten möchte, muss Mitglied in einer dem DDQT angeschlossenen Organisation sein (Gütesiegel für Lehrkräfte ). Eine Mitgliedschaft im DDQT bedeutet die Bekanntheit und das Ansehen von Qigong und Taijiquan Praktizierenden zu fördern und zu schützen sowie Kooperation und Koexistenz zu unterstützen. Die Integration der Mitgliedsorganisationen (Verbänden und Ausbildungsinstitutionen) unter einem gemeinsamen Dach für Qualitätsstandards bietet Rückhalt in ihrem ehrlichen Bemühen, Qigong und Taijiquan zu verbreiten und zu fördern. Die von den Mitgliedsorganisationen gemeinsam entwickelten allgemeinen Ausbildungsleitlinien (AALL) gelten als Mindeststandard und bieten Praktizierenden nachvollziehbare Informationen zu Ausbildungsangeboten und repräsentieren eine gleich bleibende Qualität und hohe Wertigkeit. Vergleichbarkeit der Mindestanforderungen ermöglicht Transparenz und damit erhöhte Akzeptanz in der gesamten Öffentlichkeit. Auf der Grundlage der AALL prüft ein Fachausschuss des DDQT (Gremien ) den Antrag auf Mitgliedschaft. Gemeinsam sind die Mitglieder der Deutsche Dachverband für Qigong und Taijiquan (DDQT) ----------- Leitlinien für Taijiquan DDQT - Deutscher Dachverband fr Qigong und Taijiquan e.V. - Ausbildungsleitlinien Taijiquan Gibt es natürlich auch für Qigong. ------------------ Also über das Netzwerk beim DDQT organisiert zu sein erleichtert das eine oder andere auch mal, wenn auch nur marginal.
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#7
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| Zitat:
nicht mit diesem "Dachverband" verwechselt, der aus einer einzelnen Person besteht, die sich Suchmaschinen-mäßig erstklassig platziert hat! http://www.tai-chi-verband.de/
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#8
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| ...heißt das, dass "zugewanderte" TJQ-Lehrer lediglich einen "Ehrentitel" tragen und den Richtlinien nach erst einmal die "westliche" TJQ-Ausbildung durchlaufen müssen, um überhaupt zertifiziert zu werden? Welches wäre das anerkannteste/mächtigste/die-größte-Lobby-habende Gremium innerhalb Deutschlands/evtl. EU-Vorgaben, odergibt es so etwas gar nicht (ergo: die Kasse entscheidet selbständig im Einzelfall)? Überspringt ein eventuelles Zertifikat der chin. Regierung den Zertifizierungsprozess? (analog Tham-Te für Vietnam, Za Zen für Japan etc.) Und wer haut Scharlatanen auf die Finger bzw. existiert überhaupt ein Gremium zur Qualitätssicherung? Gruß - ICH
__________________ ^^___Stress hat wer Stress macht___^^ |
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#9
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| ich glaube noch kann in diesem land sich jeder so verkaufen wie er will, solange das alles nach TaiJi aussieht, und wenns schießmichtot ist...solange das wie TJQ aussieht geht noch alles...gibt sicher keine zertifizierung, aber wenns swich verkauft geht noch alles, auch wenns der größte humbug ist.... falls ich da jetzt falsch liege lasse ich mich sehr gern eines besseren belehren, wirklich sehr gern!
__________________ Kung Fu ist nicht kämpfen; Kung Fu ist nicht zu kämpfen;"It's a long way to go" www.chingwu-kampfkunst.de |
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#10
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| Ja, und zwar nach ihren eigenen Kriterien. Niemand. Alle. Nein, es gibt kein Gremium. Und die Krankenkassen sind genauso hilflos. |
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#11
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| Ich übertreibe jetzt mal wieder ein bißchen, um Problembereiche darzulegen: Hierbei sage ich nichts über die Qualität der Verbände aus, nur über das, was mir bezüglich KAssenzulassung aufstößt: Um ehrlich zu sein, dieser Lobbyismus ist mega bedenklich, da es letztendlich um Macht und Geld für den Verband, Kontakte und Vitamin B geht. Dachverbände sollten den Mitgliedern helfen, sich auszutauschen und zu bilden, aber es darf nicht soweit gehen, daß jemand ohne Mitgliedschaft beruflich keine Chancen mehr hat und ausgegrenzt wird! Die Qualifikation steht doch erst an zweiter Stelle (so unterschiedliche Niveaus in den Verbänden!) und ist gerade für einige von den Besten der Besten, nämlich in Asien ausgebildete, asiatische Lehrkräfte mit zig mal längerer Erfahrung, als hier üblich, nur sehr schwer zu erreichen. Warum wird nicht der Unterricht geprüft nach Kriterien, die für den jeweiligen Stil gelten? (da muß man natürlich genau wissen, worauf es je Stil wirklich ankommt...) Außerdem, was bedeutet Ausbildungsweg? Ich denke mal, wenn jemand Chen Taiji bei CXW und Co gelernt hat und viele hundert Stunden schriftlich bestätigt hat, dann dürfte das ausreichend sein, aber wenn jemand bei der deutschen XY-Kassenlehrerin gelernt hat, bekommt er/sie doch genauso sein Zertifikat, wenn Anschluß an einen passenden Verein ist, vermutlich sogar leichter- egal, wie gut oder schlecht diese ist (hab da von Wochenendausbildungen, groben Haltungsfehlern bis falschen Bewegungen schon alles mögliche unterschiedlichsten Niveaus erlebt). Und wozu das GAnze? Daß man nach einem Haufen Geld, Zeit und Mühe eventuell eine Kassenanerkennung bekommt, die durch diesen Lobbyismus jenen verwährt wird, die nicht mitmachen wollen oder Ausländer sind. Daß man nicht mehr unabhängig und frei seine Ziele gestalten kann, sondern abhängig ist vom Trend der Zeit/des Verbandes? (quasi wie früher der Zwang, in die Partei einzutreten... na supi!) Das Schlimmste: Das ist nicht im Sinne der Lernenden! Wenn z.B. ein Chinese, der bisher Kassenzulassung hatte und vielleicht sehr guten Unterricht bietet, jetzt seine Zuzlassung verliert, weil er nicht im richtigen Verband ist, dann ist das eine Sauerei, die auch auf Kosten von Kunden und Qualität geht. Noch übler: Prinzipiis obsta! Diese zwanghafte Vereinsmeierei wird irgendwann zu schlimmem Druck und Abhängigkeiten führen, weil die Verbände so viel Macht haben werden, daß ein Einzelner gar nichts mehr ausrichten kann, mag er noch so im Recht sein... aber wenns um Geld und Ansehen geht und darum, irgendwo eine Weile bequem mitschwimmen zu können, denkt der Mensch eben ungern an die Risiken (gibt ja genug historische Beispiele...) genau genommen- wenn jetzt schon Nicht-Mitgliedern die Zulassung entzogen wird, sind wir schon fast wieder so weit wie vor ca 60 Jahren... gar nicht gut... Geändert von scarabe (08-08-2010 um 19:35 Uhr). |
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#12
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| Oje, das habe ich befürchtet... Habe selbst anderthalb Jahre in einer Rehaklinik Qi Gong - Gruppen angeleitet und einzelne Taijieinheiten eingeflochten, dabei traf ich natürlich auch auf andere Übende - und siehe da: Shotokan, auf schlecht gemacht und einfach nur langsam gelaufen, als Tai Chi bezeichnet und schön Geld kassiert (sowohl von Schülern als auch von deren Kassen), so waren einige trainiert worden! Konnte nur vor den Kollegen schimpfen, die Kasse sagte bloß dass der Trainer ein amtliches Zertifikat hätte und es mir ohne dieses gar nicht zustehe, über jenen zu urteilen - laut dessen Aussage machte er das Ganze zu dem Zeitpunkt ein Vierteljahr lang und hatte einen Vier-Wochenenden-Kurs für 800,00€ (ich dagegen 9 Jahre, jede Woche plus Seminare+Trainingslager+Extraeinheiten+persönliche s Training), klasse. Ich halte diese Einstellung für überhaupt nicht gut, da sowas Betrug am lernenden KUNDEN (der er/sie in dem Moment ist), an der Kasse (erbrachte Leistung ist nicht geforderte Leistung) sowie am TJQ selbst ist (sich mit fremden Federn schmücken - sagt alles aus). Für mich Scharlatanerie, und dass so etwas auch noch durch (letztendlich WIRTSCHAFTS-)Verbände gefördert wird, die dagegen eventuelle Qualität abisolieren, lässt mich wohl fortan Interessierten raten, alles in Eigenleistung selbst bei einem Lehrer mit nachweislicher Erfahrung (manche machen ihren Werdegang öffentlich einsehbar) ohne Kassenzuschuss zu bezahlen und dafür Qualität statt subventionierter Gymnastik ohne Hintergrundwissen zu bekommen. Natürlich ist mir klar dass es überall schwarze Schafe und im tiefsten Sumpf auch weise Meister geben kann, aber das allgemeine Potenzial halte ich für bedrohlich, die gesetzliche Basis und die Qualitätssicherung für unausgegoren. Sorry für evtl. verbreitete negative Energie, Gruß - ICH
__________________ ^^___Stress hat wer Stress macht___^^ |
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#13
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| Die Kassen definieren ihre Präventionskursvoraussetzungen immer im aktuellen "Leitfaden Prävention", wo auch die abverlangten "Grundberufe" gelistet sind, die man neben der anerkannten Ausbildung haben muss (pädagogische oder medizinische Ecke). Aber wie oben schon beschrieben, Kassen sehen das sehr individuell, auch verschieden in Bundesländern. Wenn Du in einer ländlichen Gegend der einzige Anbieter bist, kann das z.B. plötzlich anders sein, oder wenn Du selber Lehrer ausbildest kannst/darfst, ist eventuell der Grundberuf doch egal sein (oder auch nicht...). Diesen Leitfaden gibts hier: Prävention | Aktuell - Prävention allgemein - Prävention allgemein - Archiv - Leitfaden Prävention - BVPG Ab Seite 36 geht es um das entsprechende Präentionsfeld "Stressbewältigung / Entspannung".
__________________ Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche. Das ebensolche gilt für die Molche. Geändert von Snakesqueezer (08-08-2010 um 22:27 Uhr). |
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#14
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| In vielen Fällen haben die Krankenkassen, bzw. die "Sachbeauftragten" bei den Kassen, von Tai Chi Chuan absolut keine Ahnung. Sie wissen, daß 'Tai Chi' in manchen Hinsichten eine gute Prävention ist (oder sein kann), und wollen es deswegen fördern. Aber was Tai Chi Chuan ist, was dazu gehört, damit die vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen überhaupt zustande kommen... ...das wissen sie meistens nicht. Was nicht wirklich so überraschend ist. Immerhin wissen sie, daß jeder theoretisch sagen kann, er sei Tai Chi-Lehrer, und daraufhin ohne jegliche Basis den letzten Quatsch unterrichten. Das wollen sie nicht fördern/bezahlen, was verständlich ist. Und weil sie wie gesagt meistens wenig bis keine Ahnung von der Materie selbst haben, wollen sie auf irgendwas 'Handfestes' oder 'Objektives' zurückgreifen = Zertifizierung!! Was denn sonst, wenn man eine deutsche Krankenkasse ist? ![]() Natürlich wissen wir als alten Hasen , daß auch eine Zertifizierung oft nichts wert ist. Aber trotzdem: Solange es KK-Subventionen gibt, ist es dann weniger die Frage, ob Zertifizierung, sondern was für Zertifizierung es geben soll. Eine, die man zusammen mit Video und T-Shirt für ein Handvoll Dollar kauft? Oder eine, die natürlich auch kein wirklich fundiertes Tai Chi garantiert, aber immerhin die schlimmsten Unverschämtheiten verhindert (wie z.B. Lutwolf beschreibt)?Als Einzelne kann man sich immer aus dem System zurückziehen und sagen, "ich habe keine Krankenkasse-Zertifizierung und wenn ein potentieller Schüler diese unbedingt von mir möchte, um sich seine 40 Euro im Jahr zu sparen, ist er halt bei mir falsch." Das ist momentan (wieder) meine Einstellung. Aber der allgemeine Bedarf nach Zertifizierung wird, aus obengenannten Gründen, wohl bleiben. Schöne Grüsse, Giles
__________________ Do not give up the near in order to seek the far. |
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#15
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| Ich hab mich gar nicht erst darum bemüht, weil ich finde, der Mensch darf ruhig auch was für seine Gesundheit ausgeben; alles, was er/sie beim Taiji und Qi Gong läßt, kann er nicht für Alkohol und Zigaretten ausgeben ;-) Trotzdem sieht man oft grauenvolle Dinge, neulich z.B. eine Lehrerin im TV, die schwungvoll mit elegant-gymnastischer Handgelenksdrehung eine der 8 Brokatübungen mit einer Reihe Reha-Patienten übte und erzählte, das wäre Taiji. Warum streichen die finanziell gestreßten Kassen nicht diese bezahlten Kurse und machen dafür unterschiedliche Beitragshöhen, für Menschen, die nachweislich etwas für ihre Gesundheit tun (yoga, Gymnastik, Fitness, Qi Gong, Taiji...) einfach niedrigere Beiträge und die Faulen zahlen mehr? Für die Kursleiter hätte das den Vorteil, daß die Teilnehmer sicherlich sorgfältig auswählen würden und mit mehr Interesse dabei wären, wenn sie aus eigener Tasche zahlen würden statt auf Kosten der Kasse eine Stunde unangestrengte Unterhaltung zu erwarten. |
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