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#16
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| @ Nagual Oh mann. Ich habe weder Lust noch Zeit mich hier noch weiter dazu zu äußern. Denke da kann sich jetzt jeder selber seinen Reim drauf machen. Ansonsten verweise ich auf meine Signatur...
__________________ Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen. - Ludwig Wittgenstein |
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#17
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| Ob du, Mantis laoshi, dich meiner Einschätzung anschließt, oder es für dich persönlich heraus nimmst, jeden dir nicht bekannten Chinesen als laoshi zu bezeichen, sei dir überlassen. Vielleicht fragst du ja auch nochmal Martello laoshi danach, oder Christoph fragt Sha laoshi danach, dennoch würde ich dich um eines bitten, falls du jemals von irgend einem meiner Lehrer sprechen willst, so verzichte bitte auf das laoshi, sondern nenne einfach Nach- und Vornamen und alles ist ok. |
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#19
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| ...für jeden der postet, selbstverständlich. |
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#21
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| Ich finde das Thema eigentlich nicht so bescheuert, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass sehr viele Leute, die viel mit Chinesen und chinesischen Lehrern zu tun haben, zumindest ansatzweise das Gefühl kennen, im Umgang miteinander eine gewissen Unsicherheit zu spüren, im welchem Ausmaß man sich jetzt formell-höflich und passend zur Hierarchie verhalten sollte, und in welchem Ausmaß auch gleichzeitig locker, persönlich offen, im Extremfall in Richtung kumpelhaft gehend (z.B. bei chinesischen Lehrern, die eher ca. 40J alt sind, und nicht z.B. 65 oder 70, da ist man natürlich formeller drauf). Grundsätzlich finde ich auch, dass man hier als anwesender Westler in der Lage sein sollte, sich hier gegenseitig persönlich anzusprechen, wie man eben persönlich das Verhalten (in einem Forum also die Wortwahl) eines anderen Users empfindet. Zunächst schien das ja auch geklappt zu haben, d.h. Mantis konnte mein Empfinden, dass man "laoshi" eben eher bei Lehrern des persönlichen Umkreises verwendet, nach empfinden. Die Grundsatzdebatte, wie die Realität in China nun aussieht, finde ich leider auch etwas unnötig, obwohl am Rande auch interessant, weil das zur Frage nun auch dazu gehört. Für die Frage, wer denn nun wen am besten laoshi nennen sollte, und wer wen warum nicht, sind aber leider konkret keine weiteren Aussagen gekommen (außer von mir). Wer wünscht, dass seine Lehrer gerne von anderen Users "laoshi" genannt werden sollten, kann hier gerne darum bitten. Ich wünsche das in meinem Falle nicht, wie schon gesagt, ich richte mich aber auch gerne nach den Wünschen anderer, ihre Lehrer betreffend. -- Insgesamt weiß ich auch nicht, was das soll, wenn die Sache dann so läuft, dass bei der Diskussion der ein oder andere mehr oder weniger kräftig mitmischt, und nachher so getan wird, ich wäre der eigentliche Unhold, weil ich das Fass aufgemacht habe. Geändert von nagual (01-03-2008 um 14:54 Uhr). |
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#22
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| Thema verfehlt. Es geht doch nicht darum, ob jemand gerne möchte das ich seinen Lehrer wie anspreche! Entweder ich habe für mich einen Umgang mit dieser, von Dir schon richtig bemerkt, schwierigen Materie gefunden und richte mich danach oder eben nicht. Sowas kann nicht eingefordert werden! Und deshalb auch meine etwas "emotional unausgewogene" Antwort auf Dein Insistieren, ich hätte Laoshi so und nicht anders hier im Forum zu nutzen. Dazu noch Deine unterschwellige Anspielung ich wollte hier nur mit Lehrern Großtun ... naja ... Hier mal ein Zitat aus einem Blog, auf den mich Klaus mal aufmerksam gemacht hat: Originalblog "Fu Laoshi Titles are very important in Taiwanese society. It is incredibly impolite to call someone by their given name, unless you are close friends or colleagues. Even then a nickname might be more common among friends and surname-plus-title among colleagues. Another option is to say the full name: surname + given name. My Chinese name is Fu Ke-en (傅可恩). My efforts to get people to call me Ke-en generally fail. Generally, I end up getting called either “Mr. Fu” (傅先生)or “teacher Fu” (傅老師). The best I can do now that I am a college professor is to insist on the less formal “teacher” as opposed to “professor” (教授). So, that is how I normally introduce myself: “teacher fu.” Today, when a colleague introduced me to the owner of her favorite bubble tea stand, the owner asked me how she should address me. I replied, as usual, “teacher Fu” (傅老師). To which she replied: “Oh, Professor Fu. Too bad, you’ll never become a full professor!” The joke being that “Professor Fu” sounds exactly like the term for “associate professor” (副教授). That’s what you get for ordering bubble tea near a university! Postscript: An interesting exception to the “no given name” rule is among those with greater English proficiency. Such people will use adopted English names even among Chinese-speaking friends." |
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#23
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| Hier im Forum geht es aber nicht ausschließlich darum, wie die Sitten in China aussehen, sondern wie die Gepflogenheiten hier im Forum aussehen. Zumindest habe ich in erster Linie das thematisiert. Was China betrifft, so habe ich es dort so erlebt, dass "laoshi" dort weniger als ein Titel sondern vielmehr als Ausdruck des persönlichen Verhältnisses zueinander oder in einer zusammengehörigen Gruppe verwendet wird. D.h. entweder drückt der Sprecher aus, dass es sich bei XY laoshi um den Lehrer des Sprechers handelt, oder dass der bezeichnete Lehrer ebenfalls ein Lehrer in einer bestimmten KK-Traditionsfamilie ist. Wenn aber ein Lehrer, der innerhalb seiner Familie laoshi genannt wird, über einen anderen Praktiker spricht, der nicht in seiner Familie ist, so habe ich erlebt, dass dann nicht der Titel "laoshi" verwendet wird, sondern lediglich der Name ohne Titel. Das mag in Kreisen von Schule und Universitäten offener gehandhabt werden, und hat evtl. auch etwas damit zu tun, in welchem Ausmaß sich eine Familientradition von anderen Familien abgrenzen will, oder der gesamte KK-Bereich einer Stadt oder Gegend als eine Riesen-Familie betrachtet wird. Das kann ich im Einzelfall nicht feststellen, warum der eine Chinese öfter von laoshi spricht, und ein anderer nicht. Wenn ihr, d.h. Du, Mantis und Christoph, das anders erlebt habt, kann ich das gerne akzeptieren; ich habe es halt so erlebt und schätze die Sache deswegen so ein. Ich habe in den meisten Postings in diesem Thread ausdrücklich davon geredet, dass das ganze meine persönliche Einschätzung und mein Empfinden bei der Sache ist, um eben genau dies zu betonen. Ich erwarte nicht, dass sich andere das zu ihrem eigenen Maßstab machen müssten, oder sich jeder User hier danach richten müsste. Ich habe von meiner persönlichen Einschätzung geredet, damit jeder sein eigenes Empfinden und seine Erlebnisse damit anschauen kann, ob es anders aussieht, oder ob meine Einschätzung nachvollziehbar ist. Dein zitierter Text betrifft in erster Linie den persönlichen Umgang in China miteinander, d.h. wenn sich Leute direkt gegenüberstehen. Dass in so einem Fall Titel wie Xiansheng=Herr oder laoshi=Lehrer wichtig sind, ist ja nichts neues. Wenn man aber in Abwesenheit einer Person über jemanden spricht, so sieht das sicherlich ganz anders aus, auch in China. Jeder hier würde wohl den Bundespräsidenten immer Herrn Köhler oder Herr Doktor Köhler nennen, wenn man ihm persönlich gegenüber stehen sollte. In Abwesenheit von Herrn Köhler redet man aber ohne Probleme auch einfach von Horst Köhler, und zwar insbesondere auch, wenn es lediglich um seine Taten als Bundespräsident geht. Ähnlich würde ich (<- nur ich persönlich, darf jeder anders sehen!!!!!!!) das einschätzen, wenn in Abwesenheit von Chinesen entweder lediglich von z.B. Wang Dingdong redet, oder ob man von Wang laoshi oder Wang Xiansheng spricht. Ich (<-!) empfinde das als eine Betonung einer persönlichen Ebene oder als einen irgendwie gearteten Hinweis auf eine persönlichere Sache, z.B. eben als Hinweis, evtl. der Schüler des genannten "laoshi" zu sein. Hier im Forum ist es außerdem auch eine Angelegenheit der hier anwesenden User, wie es angesagt ist, und empfunden wird, wenn man von welchem Lehrer und Praktiker wie spricht. Dass es manchmal möglich und formell korrekt (-> also höflich und respektvoll) ist, in Abwesenheit von einer anderen Person als "laoshi" zu sprechen, bestreite ich nicht. Wenn man die Person aber nicht kennt, und nur rudimentär etwas drüber weiß, finde ich (<- mein Empfinden, ich weiß, ihr werdet es anders empfinden) es etwas übertrieben, diese Titel zu benutzen, wenn man nicht weiß, wie die betreffende Person das finden würde. Zitat:
Dir mag es egal sein, ob ich deine Lehrer als laoshi bezeichne, oder du magst es evtl. sogar wünschen. Ich wünsche es mir im Falle meiner Lehrer selbst nicht, und fände es nett, wenn das auch respektiert würde. Wenn ich deine Lehrer mal treffen sollte, oder du meine Lehrer mal treffen solltest, dann sieht die Sache wieder anders aus, und dann kannst du das machen wie du willst, denn dann wäre ein persönlicher Kontakt ja zumindest im Ansatz hergestellt. Nachvollziehbar? |
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#24
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| Könntet Ihr beide das nicht doch per PN ausdiskutieren? Irgendwie wird es mühsam, das zu verfolgen. Gruss, Thomas
__________________ Erschrickstu gern/keyn fechten lern |
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#25
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| Mich würde auch interessieren, wie andere Leute das finden, d.h. wer z.B. wünscht, dass der eigene Lehrer von anderen Leuten, die mit ihm eigentlich nichts zu tun haben, als laoshi bezeichnet werden soll, oder nicht, und warum jeweils. Wenn das Thema keinen allgemeinen Anklang findet, kann ich da nichts für. Ich hatte eigentlich gedacht, dass es bei einem einzigen OT-Post von mir bleibt, seitdem geht es offenbar nur noch darum, mir nachzuweisen, dass dieses eine Post unangemessen war. Trotzdem sagt keiner, wie es denn sonst aussehen sollte. Meine PN-Funktion ist deaktiviert und ich werde sie für dieses Thema nicht aktivieren. Außerdem kann man uninteressante Threads ignorieren. Mach ich auch oft. |
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#26
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![]() Pilger
__________________ Wünsch Dir was, dann kriegst Du´s auch |
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#27
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| @Nagual Zitat:
Mit freundlichem Gruß, und lass gut sein. Drachin.
__________________ Weil gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist. Geändert von Drachin (01-03-2008 um 20:52 Uhr). |
![]() |
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