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#1
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| Hi, wer von Euch macht traditionelles, funktionelles Krafttraining in Kombination mit "innerer" Kampfkunst? Im Anhang mal ein Bild von Bagua Meister Wang Tzu Ping (Wang Zi-Ping) und zum Vergleich eine "moderne" Variante daneben. Kaum ein Unterschied zu sehen. Welche Geräte (Schwerer Stock, schwere Kugeln, schwere Waffen usw) benutzt Ihr wie und warum? Eine kurze Beschreibung der Methoden wäre interessant. Karl-Heinz Geändert von Karl-Heinz (29-11-2004 um 19:16 Uhr). |
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#2
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| Ja, das würde mich auch sehr interessieren! Welche Übungen kennst Du? Mal von Ständen abgesehen kenne ich Formen, bzw. Technikabfolgen, die mit stark eingestellen Ellbogen arbeiten, was anfangs (und immer noch ) sauanstrengend ist aber merklich die Rippen-/ Brustkorbmuskulatur + Bewegklichkeit stärkt. |
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#3
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| Meine Kernübungen mit Geräten sind Poleshaking (für die Torsomuskulatur) mit unterschiedlich schweren / langen Stöcken und Tui Shou ähnliche Übungen mit schweren Kugeln. 7-8 Kilo schwere Bowling Kugeln (gibt es gebraucht für ein paar Euro bei Ebay) sind für den Anfang gut geeignet. Die Kugelübungen sind unter Anderem für die Finger sehr anspruchsvoll, weil man wegen des fehlenden Griffes die Kugel ständig "festhalten" muss. Wenn man die Hände mit so einer Kugel weit vom Körper entfernt, wirds recht anstrengend wegen der größeren Hebelkräfte. Man lernt dadurch auch ganz gut, wo Spannungen im Körper sitzen. Mit der Zeit kann man dann die Spannungen gezielt auflösen und die Kugeln relativ "entspannt" bzw mühelos bewegen. Geändert von Karl-Heinz (29-11-2004 um 19:34 Uhr). |
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#4
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| Hi mantis.wilm, Zitat:
![]() |
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#5
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| Hi, ich laufe meine Formen mit Gewichtsmanschetten an den Handgelenken (hauptsächlich Wu Stil) dabei versuche ich den Körper als Einheit zu bewegen. Mit Pole Shaking möchte ich unbedingt anfangen, inbsesondere nachdem ich im Kung Fu Forum das Video gesehen habe das Du gepostet hast. Ohne Geräte mache ich Liegestützen und Kniebeugen jedoch äußerst langsam, bzw. Stehen auf den Fäusten sowie selten Ma Bu. Zitat:
in etwa so Bei allen Bewegungen zeigen die Ellenbogenspitzen auf den Boden. Gleichzeitig macht man die Ellenbogen (gedanklich) schwer, dadurch wird die Verbindung der Arme mit der Wirbelsäule verstärkt. Zaphod Geändert von Zaphod (29-11-2004 um 20:57 Uhr). |
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#6
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| Hallo Zaphod, Zitat:
Zitat:
Zitat:
![]() Geändert von Karl-Heinz (29-11-2004 um 21:21 Uhr). |
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#7
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| Sind diese Gewichtsmanschetten ähnlich wie die Ringe im HungGar die man auf Arme und beine streift? Mal ne allgemeinere Frage: Da ich eher aus der externen Ecke komme, aber mein Interesse an IMA stätig wächst, frage ich mich ob man Muskeltraining aus externen Stilen für interne Stile nutzen.. Mein gefühl sagt mir eher nein, da ich schätze die Muskeln haben andere Aufgaben bei beiden Sachen.. aber vielleicht hilft das ganze MaBu stehen, die Ligestützen im Spagat und der ganze andere kram ja auch bei IMAs!? |
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#8
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| Hallo Pasch, Zitat:
Dann kann man die Muskulatur durch Arbeiten mit bestimmten Bildern weiter aktivieren. Einfach mal das oder dieses lesen. Im Yi Quan arbeitet man im Zhang Zhuang mit mentalen Bildern. Man stellt sich zum Beispiel vor, man zieht irgendwas oder drückt gegen etwas, ohne dabei allerdings die Muskulatur anzuspannen. Man bleibt vollkommen entspannt und arbeitet nur mit der Vorstellung. Studien wie die von Guang Yue vom Lerner Research Institute der Cleveland Clinic Foundation und andere, zeigen nun warum das tatsächlich funktioniert. Das lässt auch bestimmte Neigong / Qigong Übungen in ganz anderem Licht erscheinen. Die Forschungen vom European Institute for T'ai Chi Studies sind auch sehr interessant. Mit deren Methoden kann man einen Anfänger innerhalb von ein paar Minuten zu einer so starken Struktur verhelfen, dass er nur noch schwer zu bewegen ist. Mit extrem starkem vorher / nacher Effekt und vor allen Dingen jederzeit reproduzierbar. Oder einfache Methoden, die durch bestimmte Nutzung der Sinne die Beweglichkeit augenblicklich steigern. Schwer zu beschreiben, aber ganz einfach zu demonstrieren. Gegen Liegestütze und Spagat ist nichts einzuwenden, man sollte nur darauf achten, dass man bei den Übungen nicht übertreibt und so entspannt wie nur möglich bleibt, also wirklich nur die benötigte Muskulatur einsetzt. Ich würde auf bestimmte Übungen mit bewuster statischer Anspannung verzichten. In China gehört "körperliches" Training in dem IMA´s, wenn es als Kampfkunst trainiert wird dazu. Tim Cartmell schreibt zum Beispiel über sein Training in China: ".....I practiced Xing Yi Quan with my first teacher about four nights a week. Classes followed this basic pattern: about an hour of warm ups and conditioning (joint exercises, lots of variations of push ups and ab exercises, basic strikes, kicks and body movements in place), then rolling and falling, next we would review and practice forms for about 45 minutes to an hour, then techniques and sparring for about the same length of time ....." Karl-Heinz Geändert von Karl-Heinz (30-11-2004 um 08:10 Uhr). |
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#9
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| Man kann z.B. die Silk Reeling Übungen aus dem TaiChi mit Gewichten machen. Wenn man genug Kraft in den Beinen aufgebaut hat, nimmt man ein Stein mit etwa 10 kg Gewicht und hält ihn mit beiden Armen vor sich. Anstatt die Arme wie Gehabt zu bewegen, hält man anstatt dessen den Stein und macht alles andere wie immer. Desweiteren gibt es eine Art Kniebeuge mit Gewichten, die dazu dient die Muskulatur im Rumpf zu trainieren. HuLong |
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#10
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| Hallo, der Bildervergleich ist schon ganz spannend. Der alte Neijia Meister hat eine (soweit sichtbar) saubere Körperstruktur, der junge Kugelstemmer steht nur im Arm wie eine Eins. Der Rest des Körpers leidet unter dem Gewicht! Ein Stein aus dem Dantian heraus auf einem Tisch schieben, von Mike Sigman empfohlen, erscheint mir als gute Übung! Seite 3 http://www.taiji-qigong.de/info/arti...abe_7_2004.pdf
__________________ Liebe Grüße Dao Geändert von Dao (01-12-2004 um 13:59 Uhr). |
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#11
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| Zitat:
Der alte Mann auf dem Vergleichsbild hat eine bessere Struktur, da hast Du Recht. Die Übung mit dem Tisch die Sigman da vorschlägt ist gut, wenn man es tatsächlich mit dem Tantien macht. Für Einsteiger ist mitunter schwer nachzuvollziehen, was damit gemeint ist. Die Idee mit den Gummiseilen und dem schweren Sack ist auch gut. Ich mache beides. Diese Gummiseile bekommt man in gut sortierten Baumärkten als Meterware in allen möglichen Stärken. |
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#12
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| Was ist Poleshaking und Tui Shou? |
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#14
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| Danke Karl Heinz. |
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#15
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| Zitat:
http://www.taichifinder.co.uk/catalo...608a6d8c3abc83 würde nämlich endlich gern mal wissen wie das aussieht... mfg hokum Geändert von Hokum (30-11-2004 um 20:33 Uhr). |
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