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#1
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| Hi, ich hatte jetzt schon diverse Phasen beim Qi Gong, wo sich über einen gewissen Zeitraum verstärkt Emotionen gelöst haben. Ich denke die Leute wissen was gemeint ist. Stellt ihr bei so was das Training ein, oder macht ihr weiter? Erfahrungen dazu würden mich interessieren. Grüße Ima-Fan |
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#2
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| Weitermachen! Und nicht darüber nachdenken, sonst geht der Fokus verloren. Das sind genau die Vorgänge in denen man die Chance hat, tiefe und versteckte Emotionen herauszulassen, sie zu beobachten, und sie auflösen zu sehen. Falls die Emotionen negativer Natur werden, und eine richtige Last werden. Sollte man versuchen erst Recht mit Lockerheit zu reagieren. Das geht natürlich nur bis zu einem gewissen Grad. Ich weiss nicht genau, was für den Fall eines bedrückenden Gefühls die Lehrbuchlösung ist. Ich würde erst aufhören, wenn es wirklich dramatische Maße angenommen hat, und einem durch negative Gefühle beispielsweise schwindlig, übel oder Ähnliches ist. /SQF
__________________ Lang lebe König Simplicus! Mein Retter, General, und Licht in der Dunkelheit! |
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#3
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| @IMA-Fan: Generell ist es ja ein gutes Zeichen, wenn, sagen wir, "Dinge" geschehen. Die Frage, ob man dabei pausieren oder weitermachen soll, müsste Dir für gewöhnlich Dein Lehrer beantworten. Insofern nicht exzessiv etwas gepusht wird, sehe ich aber kein grosses Problem, wenn man einfach weitermacht. |
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#4
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| Zitat:
Hi Ima-Fan, genau, die Leute, die es erlebt haben, wissen was gemeint ist ![]() Ich persönlich bin bisher auch durch diese Phasen durchgegangen. Sowohl die sehr schönen als auch die nicht so angenehmen. Habe das Training/Üben keinen Tag ausgesetzt. Im Gegenteil, mich stärkt das Üben von Tai Chi und Qigong nachhaltig. Auch wenn es manchmal erst so aussieht, als ob es einen zu bestimmten Zeitpunkten irgendwohin "runterzieht". Im Nachhinein hat es mich immer auf angenehme Art gestärkt ![]() Aus MEINER ganz persönlichen Sicht war es daher immer gut, konsequent weiter zu üben, weil es mich auf meinem persönlichen Weg immer ein Stück weiter gebracht hat und bringt. Trotzdem halte ich es nicht für gut, allgemein zu empfehlen: "JAAA auf jeden Fall da durch gehen und weiter üben" Denn es soll ja schon auch Fälle gegeben haben, in denen sich SO viel gelöst hat, dass der-/diejenige nicht mehr alleine zurecht kam und tatsächlich Hilfe von außen brauchte. Sicher sind das die Ausnahmefälle und oft ist bei diesen Menschen vielleicht vorher schon ein sehr großer Druck auf der Seele gewesen. Und der ist dann evtl frei geworden durch das Üben und das Insich-Gehen. Von daher sicher nicht dir Regel. Insofern kann ich nur eingangs gesagtes wiederholen: Ich für mich habe bei all diesen Phasen (die die ganze Palette der Emotionen abdeck(t)en) weiter gemacht. Und für mich war es gut ![]() Viele Grüße Pilger
__________________ Gleiches zieht Gleiches an |
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#5
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| Weitermachen, sofern du diese Dinge aufarbeitest, z.B. deinem Lehrer. Ohne diese Dinge mit jemandem darin erfahrenen zu besprechen, kann das gefährlich werden. Qi-gong-Psychosen sind nicht soooo selten... Grüße Kanken
__________________ Der Weg zum innersten Kern unseres Seins führt nicht an unseren tiefsten Ängste und Gefühlen vorbei, sondern mitten in sie hinein und hindurch. |
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#6
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| Danach ein Nickerchen und in im Traum verdauen. YS |
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#7
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| Kommt darauf an wie stark es ist. In Fällen wo man richtig davon überflutet wird, würde ich NICHT weitermachen. Die Emotion ist IMMER wichtiger, als irgendeine Übung zu Ende zu machen.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#8
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| Einer meiner Schüler hat das Problem, daß sich bei ihm im Stehen massiv extrem traumatische Erlebnisse im Kopf freisetzen. Er durchlebt sie nochmal. Ich rede hier von wirklich krassen, grausamen Traumata - also kein, "ich habe ein ungutes Gefühl dabei". Selbst das bekommen wir, mit großer Mühe, einigermaßen in den Griff. Ich halte es dazu für äußerst wichtig, daß am Ende des Stehens für mehrere Minuten die gesamte Energie im Körperzentrum gesammelt/ dahin zurückgeführt wird. Dazu gibt es verschiedene Mehthoden, die bekannten Kreiselübungen, aktive Visualisierungen, usw. Ich habe schon bei verschiedenen sehr belasteten Menschen beobachtet, daß sich bei ihnen beim Stehen die Energie spontan in den Kopf entläd und die Angewohnheit hat dort zu verweilen. Fechtergruß
__________________ Jung Ritter lere / got lip haben frawen io ere / So wechst dein ere - stahlaufstahl.de |
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#9
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| Ich kriege so etwas in der Art jetzt auch, nachdem ich das Kugel-Training runtergefahren bzw. weggelassen habe. Mit der Kugel ist das auch passiert, aber nicht so häufig. Muss dann meistens aufhören, weil das ganze einfach keinen Spaß mehr macht und so ein Schwindelgefühl sich einstellt + Gefühl der Kraftlosigkeit, wo sich die Kraft halt so "komisch" anfühlt.. nicht richtig schwach, aber irgendwie stark. Man hat den Drang dazu, sich weiter auszupowern, hat bei mir dann aber immer negative Konsequenzen gehabt. Nach einer Pause mit bisschen Ablenkung (Spaziergang z.B.) geht's dann wieder normal weiter. |
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#10
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| Wie lange steht man ungefähr bevor sowas passieren könnte? |
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#11
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| Erstmal danke für die netten Antworten! Ich muss das kurz noch mal ein wenig spezifizieren: Während der Übungen ist alles prima! Keine Beschwerden. Die Sachen kommen eher im Nachhinein vor allem Abends, wenn viel Zeit zum Nachdenken ist. Lehrer für Feedback habe ich leider keinen. Ich bin daher aber auch doppelt vorsichtig und mache an sich nur ,,softes" Zeugs. Grüße Ima-Fan |
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#12
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| nachdem eine freundin von mir nach ner kraniosakral-behandlung eine richtig zache depression aufgerissen hat, wart immer noch sehnsüchtig auf den großen schub der mich niederbügelt und das ganze reingefressene zeugs rausschwemmt. ![]() für sie wars natürlich alles andere als spaßig. naja, was ich manchmal bekomme ist "groggy"-fühlen für eine zeit, da geht wahrscheinlich eh schon was auf. und seltsamstes graderichten des körpers, wo plötzlich muskelspannung einschiesst, mich in lustige positionen bringt und dann auch mal ein gelenk neu einrichtet.
__________________ 'Just because the rythm is slow, that don't mean that you can't flow' - Prince Fleaswallows Geändert von Hokum (02-11-2011 um 19:44 Uhr). |
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#13
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| Ansonsten - vielleicht das Beste - hilft ein vertrauenswürdiger Mensch, mit dem man über diese merkwürdigen Dinge reden kann. Die kommen ja nicht umsonst hoch. Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#14
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| Volle Übereinstimmung, T.Stoeppler. Darüber hinaus, wer die Beinkanäle öffenen kann, der kann versuchen alles Schwere in den Boden abzulassen, also schädliges Qi loszuwerden. Dazu benötigt man aber eine gewisse Erfahrungsstufe. Energie im Zentrum zu sammeln bekommt wahrscheinlich jeder hin, daß sollte als Eigenschutz ganz gut klappen. Fechtergruß
__________________ Jung Ritter lere / got lip haben frawen io ere / So wechst dein ere - stahlaufstahl.de |
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#15
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| Was ist mit schädlichen bzw. Qi gemeint? Bestimmte Muskulatur, Aufmerksamkeit, Gedanken, Entspannung, Temperatur, oder etwas metaphysisches? Und inwiefern merkt man wann etwas schädlich ist? |
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