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  #136  
Alt 02-07-2009, 01:24
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Kampfkunst: Chen Taijiquan
 
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Moin,

ja, ich weiss, das Thema ist schon endlos breitgetreten worden. Allerdings habe ich den Thread komplett gelesen, und auch den anderen, auf den hier verwiesen wird, und ich finde die Position, die ich mir zu dem Thema erarbeitet habe, noch nicht zufriedenstellend dargestellt.

Ich versuche mal, aus meiner Sicht Antworten zu geben, und würde mich sehr über Feedback freuen.

Zitat:
Zitat von Bessa-Wissa Beitrag anzeigen
N'abend, dachte ich stell mal ne Frage, die mich schon länger interessiert.

Haltet ihr es für notwendig, dass eine Person an die Materie ,,Qi" glaubt, wenn sie eine innere Kampfkunst erlernen möchte?
Klares Nein. Das Qi, nach der klassischen Definition der daoistischen Philosophie und Medizin, halte ich für nicht vereinbar mit den modernen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Es gibt genügend andere, die das genauso sehen, und bei ihrem Training der inneren Kampfkünste bemerkenswerte Erfolge erzielen.

Zitat:
Ich persönlich denke, dass das ganze Qi Zeugs einfach motorische Entwicklungsstadien des Körpers sind. Ein Großmeister, der z.b lässig Leute durch die Gegend schubst, ist meiner Ansicht nach einfach eine Person, deren Feinmotorik, sowie spezielle Stützmuskulatur, extrem hoch entwickelt sind.
Das ist keine schlechte Interpretation dessen, was bei internen Kampfkünsten passiert. Allerdings würde ich hier ein wenig aufpassen. Klar ist das Modell "Qi" für die Vorgänge nicht richtig. Allerdings sind die inneren Kampfkünste empirisch entstanden: es wurde tradiert, was sich als Technik bewährt hat. Hinterher wurde dann versucht, anhand von Qi diese Techniken zu erklären. Die Ungültigkeit der Erklärung ist jedoch noch lange kein Grund, daß der beschriebene Effekt nicht doch existiert.

Dazu vielleicht ein Beispiel, das ich aus dem Buch "Taijiquan - The art of nurturing, the science of power" entnommen habe. Dr. Yang, witzigerweise ein Chen-Stylist, hat in China bei Feng Zhiqiang Taiji gelernt, und in den USA eine wissenschaftliche Karriere gemacht. Er ist also vermutlich einer der wenigen, die sowohl mit den internen Kampfkünsten, ihrer kulturellen Herkunft, sowie der westlichen Wissenschaftstradition auskennen. Und er führt, nachdem er ausführlich auf die von dir skizzierten biomechanischen Grundlagen der internen Kampfkünste eingegangen ist, daoistische Meditationstechniken als essenziellen Bestandteil des Taijiquan auf.

Nun ist es erwiesen, daß Meditation es erlaubt, Einfluß auf Körpervorgänge zu nehmen, die ansonsten unbewußt ablaufen. Die westliche Medizin kennt den zugrundeliegenden Effekt unter dem Namen "Biofeedback" (dessen Existenz unumstritten ist, wohl aber dessen therapeutischer Nutzen). Man kann das leicht ausprobieren, indem man seinen Finger auf eine Pulsader legt, und sich dann auf die Frequenz des Herzschlags konzentriert: es gelingt recht schnell, durch entsprechende Fokussierung den Puls zu beschleunigen oder abzubremsen. Ähnliches wurde bei der Meditation nachgewiesen, es erfolgt eine sogenannte "relaxation response" durch Hemmung bzw. Stimulation des Sympathikus und Parasympathikus, Systemen des vegetativen Nervensystems, die sonst nicht der bewußten Steuerung unterliegen und die Aktivität und Ruhe im Körper steuern.

Was das mit Kämpfen zu tun hat, ist recht leicht zu erklären. Die natürliche Reaktion des Körpers in Gefahrensituationen ist die sogenannte "flight-or-fight"-Reaktion. Entweder man friert also ein und kann sich nicht mehr bewegen (schlecht in einer Kampfsituation), oder man verliert die Kontrolle und tobt los (auch schlecht, man verliert das Bewusstsein für die Situation und die Kontrolle). Diese Reaktion wird vornehmlich durch die Ausschüttung von Adrenalin, gesteuert durch den Sympathikus verursacht. Die Theorie von Dr. Yang besagt nun, daß die Meditation im Taiji dazu dient, die Kontrolle über diese Vorgänge soweit zu erlangen, um in einer Gefahrensituation hellwach, entspannt und bereit zum Agieren und Reagieren zu werden. Entsprechende Hinweise finden sich zuhauf in den Taiji-Klassikern, da ist dann von "äußerer und innerer Zentrierung" die Rede. Äußere Zentrierung ist dabei die korrekte Körperstruktur, innere Zentrierung bewegt sich auf dem beschriebenen Gebiet, Boris Becker würde von "mental gut drauf" reden.

Wohlbemerkt, es gibt keine Experimente, die diese Theorie bestätigen oder widerlegen. Aber sie qualifiziert sich insofern als wissenschaftlich, als daß sie nicht im Widerspruch zur bekannten Faktenlage steht, und vor allem falsifizierbar ist. Weiterhin gibt es andere Forschungen, die darauf hindeuten, daß durch Meditation interessante Effekte im Körper erzielen kann. So wurden Untersuchungen an tibetischen Mönchen vorgenommen, die mit speziellen Meditationstechniken ihre Körpertemperatur ausreichend erhöhen konnten, um nasse Laken an kalter Luft zu trocknen.

Interessanterweise gibt es neben dem Sympathikus und dem Parasympathikus noch ein weiteres wichtiges vegetatives Nervensystem: das enterische Nervensystem. Das sitzt im Darm, also ungefähr im Dantien. Und es steuert unter anderem den gastrointestinalen Blutfluss, der Darm kann nämlich je nach Auslastung jede Menge Blut speichern. Und Blut ist ja bekanntlich Träger von Sauerstoff und Blutzucker, und damit von Energie im streng wissenschaftlichen Sinne. Das ist jetzt eine wilde Spekulation meinerseits, aber vielleicht gibt es für "das Qi vom Dantien in die Extremitäten leiten" ja eine physiologische Basis?

Meiner Meinung nach sind die internen Künste zu absolut überwiegendem Teil gut abgestimmte Feinmotorik, Kinematik, inverser Kinematik, plus entsprechender Verdrahtung in den Reflexen. Da ist aber schon noch ein Rest, von dem ich denken würde, daß es schändlich wäre, ihn zu vernachlässigen. Als Bild würde ich einen gut ausgebildeten Konzertpianisten nehmen. Klar sind seine Fingerbewegungen komplett biomechanisch erklärbar. Aber beim Spielen eines Stückes eine Emotion zu transportieren, das ist etwas, was auf dieser Ebene sehr schwierig zu analysieren ist, wenn nicht gar unmöglich, was aber zweifelsohne als Fertigkeit erlernbar ist und stattfindet.

Zitat:
Wenn ich eine Person jetzt einfach hinstelle und sie besondere Übungen der jeweiligen inneren Kunst machen lasse, müsste sie sich meines Erachtens nach genau wie eine entwickeln, die sich dabei noch innere Vorgänge in Form von Qi vorstellt, solange sie auf die wichtigen äußeren Faktoren der Übung achtet.
Da wäre ich vorsichtig. Man muß verstehen, daß Qi einfach die Universalerklärung für alles ist. Wenn man z.B. bei Chen Xiaowang Chansigong lernt, dann bekommt man beigebracht, daß an einer bestimmten Stelle das Qi in die Schulter flieśst, von dort in den Arm, und von da in die Hand. Lernt man dasselbe bei Mario Pestel, dann ist die Erklärung, daß man an dieser Stelle einen Schulterstoß anbringen kann, danach einen Ellenbogenstoß, dann einen Handschlag. Die Bedeutung einer Bewegung zu verstehen ist aber meiner Meinung nach wichtig, um diese korrekt zu üben, sonst bleiben, um es in der Sprache der internen Künste zu sagen, die Bewegungen leer und äußerlich. Wenn man also abschaltet, sobald das Wort Qi fällt, verpaßt man möglicherweise wichtige Informationen.

Ich habe für mich persönlich die Entscheidung getroffen, daß ich nicht bereit bin, an Magie zu glauben. Und trotzdem begegne ich dem, was mir über das Qi erzählt wird, mit einem gewissen Respekt und nehme es ernst. Im schlimmsten Falle bewirkt es gar nichts, dann verliere ich nichts. Und im besten Falle handelt es sich um subtile Trainingstechniken, die einfach noch nicht ausreichend verstanden und erforscht sind, und die hilfreich sind. Das wichtigste bleibt aber nach wie vor: üben, üben, üben.

Zum Abschluß noch ein Detail, um die Beteiligten auf beiden Seiten hinreichend zu verwirren: es ist belegt, daß teure Placebos besser wirken als billige.
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  #137  
Alt 02-07-2009, 10:54
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@ Andreas23

Guter, differenzierter Beitrag!

Das Hauptproblem sind und bleiben für mich die Prioritäten. In den IMAs, wie wir sie heute kennen, wird meines Erachtens großenteils das Pferd vom ******* aufgezäumt. Bei den Boris Beckers und den Konzertpianisten war das nicht der Fall: bei Ihnen kam der Zuckerguss gen Ende. Der Rest war überwiegend "harte" körperliche Arbeit - sehr konkret, mechanisch und die Fortschritte überprüfbar.

Gruß

Freier Geist
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Geändert von Freier Geist (02-07-2009 um 10:56 Uhr).
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  #138  
Alt 02-07-2009, 10:56
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Kampfkunst: Lithium soll helfen
 
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Zitat:
Zitat von Andreas23 Beitrag anzeigen
Was das mit Kämpfen zu tun hat, ist recht leicht zu erklären. Die natürliche Reaktion des Körpers in Gefahrensituationen ist die sogenannte "flight-or-fight"-Reaktion. Entweder man friert also ein und kann sich nicht mehr bewegen (schlecht in einer Kampfsituation), oder man verliert die Kontrolle und tobt los (auch schlecht, man verliert das Bewusstsein für die Situation und die Kontrolle).
Dort wo ich Taijiquan lerne, ist es gerade das Ziel, in einer Gefahrensituation die bewusste Kontrolle zu verlieren.

nur so zur Anmerkung: es gibt noch eine dritte Möglichkeit: man haut ab

Zitat:
Zitat von Andreas23 Beitrag anzeigen
Die Theorie von Dr. Yang besagt nun, daß die Meditation im Taiji dazu dient, die Kontrolle über diese Vorgänge soweit zu erlangen, um in einer Gefahrensituation hellwach, entspannt und bereit zum Agieren und Reagieren zu werden. Entsprechende Hinweise finden sich zuhauf in den Taiji-Klassikern, da ist dann von "äußerer und innerer Zentrierung" die Rede. Äußere Zentrierung ist dabei die korrekte Körperstruktur, innere Zentrierung bewegt sich auf dem beschriebenen Gebiet, Boris Becker würde von "mental gut drauf" reden.
interessant, einen Boris Becker, der bei einem Mißerfolg vor Wut (mentale Kontrolle?) seinen Schläger auf alte Damen wirft, als Beispiel für die angestrebte Geisteshaltung im TQJ anzuführen .
Es geht nicht um Kontrolle, sondern um das Einüben eines bestimmten Zustandes, der dann auch in Extremsituationen automatisiert abgerufen werden kann.

Ziran!

Zitat:
Zitat von Andreas23 Beitrag anzeigen
Wohlbemerkt, es gibt keine Experimente, die diese Theorie bestätigen oder widerlegen. Aber sie qualifiziert sich insofern als wissenschaftlich, als daß sie nicht im Widerspruch zur bekannten Faktenlage steht, und vor allem falsifizierbar ist.
Das ist die Qi-Theorie doch auch, oder wie kann Sie sonst im Widerspruch zur Faktenlage stehen?

Zitat:
Zitat von Andreas23 Beitrag anzeigen
Das ist jetzt eine wilde Spekulation meinerseits, aber vielleicht gibt es für "das Qi vom Dantien in die Extremitäten leiten" ja eine physiologische Basis?
Da das jeder spüren kann, der richtig übt, hat es selbstverständlich eine physiologische Basis. Qi-Gefühle sind Gefühle von physiologischen Vorgängen.
Das Qi selbst spürt man nicht.
Für mich ist das ein pragmatischer phänomenologischer Zugang, der zum nicht durch wissenschaftliche Theorien ersetzt werden kann.
Es geht nicht darum, die Welt zu erkären, sondern darin zurechtzukommen.

Zitat:
Zitat von Andreas23 Beitrag anzeigen
Da wäre ich vorsichtig. Man muß verstehen, daß Qi einfach die Universalerklärung für alles ist. Wenn man z.B. bei Chen Xiaowang Chansigong lernt, dann bekommt man beigebracht, daß an einer bestimmten Stelle das Qi in die Schulter flieśst, von dort in den Arm, und von da in die Hand.
Lernt man dasselbe bei Mario Pestel, dann ist die Erklärung, daß man an dieser Stelle einen Schulterstoß anbringen kann, danach einen Ellenbogenstoß, dann einen Handschlag.
die zweite Erklärung ist gut, um das richtige Timing der Bewegung zu erlernen.
die erste Erklärung führt einem allerdings über die korrekte äußere Bewegung hinaus.


Zitat:
Zitat von Andreas23 Beitrag anzeigen
Und im besten Falle handelt es sich um subtile Trainingstechniken, die einfach noch nicht ausreichend verstanden und erforscht sind, und die hilfreich sind. Das wichtigste bleibt aber nach wie vor: üben, üben, üben.
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Geändert von bluemonkey (02-07-2009 um 11:32 Uhr).
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  #139  
Alt 02-07-2009, 13:38
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Wer sagt denn dass da nichts fliesst ? Schon mal von Blut, Lymphe und dergleichen gehört ? Wie bitte schön kommt denn bei Dir ATP in die Muskeln ? Über eine wissenschaftliche Dissertation, getrieben von einem Apparat den man sich an den Arm tapet ?

Man muss nur überhaupt nichts davon wissen oder dran glauben, das passiert auch wenn man nicht weiss dass im Körper Blut zirkuliert in dem was drin ist. Diese Korinthenkackerei mit "wir haben aber ein WISSENSCHAFTLICHES Weltbild, so! Ben Gurion!!!" ist das genaue Gegenteil einer entspannten, trainingszentrierten Herangehensweise die sich an konkreten Übungen und Ergebnissen orientiert. Da wird sich vorher einer zerlabert dass man bloss auf gar keinen Fall an Qi glauben oder denken darf, sonst funktioniert es nicht. Und man muss wissenschaftliche Werke schreiben, nur zu lesen ist viel zu wenig.
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Geändert von Klaus (02-07-2009 um 13:41 Uhr).
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  #140  
Alt 02-07-2009, 15:01
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Kampfkunst: Dachfirstfaust
 
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Zitat:
Zitat von Andreas23 Beitrag anzeigen
...

Ich habe für mich persönlich die Entscheidung getroffen, daß ich nicht bereit bin, an Magie zu glauben. Und trotzdem begegne ich dem, was mir über das Qi erzählt wird, mit einem gewissen Respekt und nehme es ernst. Im schlimmsten Falle bewirkt es gar nichts, dann verliere ich nichts. Und im besten Falle handelt es sich um subtile Trainingstechniken, die einfach noch nicht ausreichend verstanden und erforscht sind, und die hilfreich sind. Das wichtigste bleibt aber nach wie vor: üben, üben, üben.

Zum Abschluß noch ein Detail, um die Beteiligten auf beiden Seiten hinreichend zu verwirren: es ist belegt, daß teure Placebos besser wirken als billige.
Insg. wirklich ein sehr sachlicher und ausgewogener Beitrag von Dir.

Allerdings: Was hat Qi mit Magie zu tun? Man kann ja stundenlang darüber diskutieren, wie der Begriff Qi nun überhaupt halbwegs treffend ins Deutsche übersetzbar ist.
Man kann sicher auch lange darüber diskutieren daß das was in China traditionell mit Qi erklärt wird halt eine Erklärungsversuch/Konzept - wie auch immer man es nennen will - ist bzw. war, der Dinge umfasst die mit heutiger Wissenschaft sicher anders erklärt werden bzw. erden würden.

Aber daß Qi irgendwas mit Magie, mit Zauberei oder mit faulen Tricks zu tun hätte wäre mir neu. Ich denke daß ist etwas was maximal manche Leute aus (ablehnender) westlicher Sichtweise dort rein interpretieren.

Ich denke auch nicht das ein Chinese sagen würde daß man an das Qi "glauben" muß (weshalb der Placebo-Effekt-Vergleich IMO auch nicht so richtig passt), für die ist das denke ich (bzw. so wie ich es bisher selber mitbekommen habe) wirklich eher eine Erklärung für bestimmte Dinge die im Körper ablaufen, daran muß man nicht extra glauben oder nicht glauben, weil die so oder so ablaufen.

Wie gesagt, ich denke man muß diese Erklärungen nicht immer wörtlich nehmen, immerhin ist die ganze Theorie dahinter ja schon ein paar Jährchen alt. Natürlich klingen Aussagen wie bspw. "das Qi füllt sich im Dantien, läuft dann über und dringt in die Knochen ein und macht sie hart wie Stahl" (so in etwas stand es bei Cheng Man Ching) nicht wörtlich nehmen.
Aber muß ich das? Klar würde man heute vielleicht eher sagen "Taiji bzw. Qigong können sich positiv auf Stoffwechselvorgänge auswirken, und so kann der Körper bei regelmäßigem Training besondern gut Calcium verwerten, was gut für die Knochen ist" - keine Ahnung ob das so stimmt, aber das wäre eine Erklärung wo sicher keine mit "Magie" oder "muß man an sowas glauben" ankommen würde. Die Chinesen haben das halt mit dem recht universellen und umfassenden Begriff Qi erklärt, entstanden in einer Zeit wo die Wissenschaft nun mal noch nicht so weit war.
Ich jedenfalls kann gut damit leben das das immer noch so erklärt wird, auch wenn ich weiß daß es in manchen Dingen sicher nicht mehr "State of the Art" bzw. "State of Science" ist.
Letztlich muß man es doch eh "tun", und sich nicht zu sehr an theoretischen Erklärungen aufhalten. Wenn ich meine Übungen korrekt ausführe und die entsprechenden Resultate erziehle ist es doch ziemlich Wurst ob mit das, was da passiert ist, mit einer hochmodernen wissenschaftlichen Abhandlung erklärt wurde, oder über die Art und Weise wie es die Chinesen mit ihrem "Qi-Ansatz" traditionell erklären, oder ob es mir gar nicht großartig theoretisch erklärt wird.

Allerdings denke ich, wen man sich bewust gegen etwas sperrt, weil man die ganzte Zeit im Hinterkopf hat das man mit diesem "Qi-Hokuspokus" und "Esoterik-Zeuchs" nix zu tun haben will, kann einen daß schon ausbremsen.
Daher denke ich, man kann sich damit beschäftigen, man kann daß auch außen vor lassen, aber man sollte nicht unbedingt eine bewuste "Anti-Haltung" annehmen.
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  #141  
Alt 02-07-2009, 15:21
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Kampfkunst: Yin Stil Baguazhang
 
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Ich kann bei dieser Diskussion mal wieder nur darauf herumreiten, dass diese ganzen "Glaubensfragen" zum allergrößten Teil darauf basieren, dass das chinesische Vokabular und Begriffsverständnis schlecht und falsch übersetzt wird.
Diese falschen und schlechten Übersetzungen erzeugen dann erst den Zusammenhang mit "Magie" und Aberglaube usw., und erst dadurch entstehen dann unsinnige Glaubensfragen. Hier wird dann aber über den "Glauben" diskutiert, ob man diesen falschen Übersetzungen anhängen müsse. Das ist eben immer wieder diese durchs Dorf getriebene "Qi-Sau"..

Wenn man zur ursprünglichen Bedeutung des Wortes "Qi" zurückkehrt, lösen sich viele Fragen von selbst. "Qi" bedeutet (das ist teilweise auch vom Schriftzeichen abhängig) auch Dampf, und gehört z.B. auch zum Wort für "Auto" = Qiche = Dampfwagen, wobei das mit dem Dampf wohl eine grobe Ungenauigkeit im Sinne Ottomotor=Dampfmaschine ist.

Ich übersetze "Qi" jetzt mal als "Lebensdampf", "Lebensatem" = überhaupt "Lebendigkeit" = "biologischer Lebensprozess", womit im Deutschen nämlich dieser Fremdwortcharakter entfällt. Es ist wieder mal dieser Fremdwortcharakter, den es im Chinesischen nicht gibt, der suggeriert, da würde irgendwas superspezielles mit einem Spezialwort bezeichnet.

Wenn man jetzt im Deutschen fragt, ob man an den "Lebensdampf" glauben müsse, wird die Sache unsinnig, wenn man unter "Lebensdampf" eben die biologischen Prozesse und die dazugehörigen subjektiven Empfinden (wie Kribbeln usw.) versteht. "Dampf" ist auch als Hinweis auf die geistige Kompontente und die Komponente des Atems zu verstehen.

Der chinesische Begriff "Qi" ist diffus und allgemein, eben genauso wie z.B. das deutsche Wort "Lebensdampf" im Sinne von "biologischer Lebensprozess".

Die Frage, ob man an biologische Lebensprozesse, die mit "Lebensdampf" bezeichnet werden können, glauben müsse, ist unsinnig.

In diesem Sinne bleibt für die IMA einfach die Frage, inwieweit der chinesische Begriffskult aus der Sache herausgelöst werden kann.
IMO, theoretisch ja, aber es ist nicht einfach, und IMO eher mit Nachteilen behaftet, als das es irgendwas bringt.

_________________________
EDIT: Ich will sagen, dass sich der chinesische Begriff "Qi" vor allem auf etwas bezieht, dessen Existenz völlig offensichtlich ist, und gar nicht abgestritten werden kann, denn "das Leben", d.h. biologische Lebensprozesse, gibt es nun mal. Diese Lebensprozesse sind mit allerlei "Begleitumständen" versehen, und das sind dann halt die tausend "Qi-Phänomene".
Weil die eigentliche Basis der Bedeutung vom Qi-Begriff eben absolut allgemein, unbestreitbar, selbstverständlich und (für Chinesen) auch offensichtlich ist, bleibt keinerlei Diskussionsspielraum für etwas, an das man glauben könnte oder nicht.
Eben aufgrund dieser Allgemeinheit bleibt der Qi-Begriff im westlichen Sinne inhaltsleer und damit weitgehend wertlos.
__________________
Jin=motorisches Kraftpotenzial. Dass sich durch langsame Bewegungen mit der Zeit eine mystische "Jin-Flüssigkeit" ansammeln würde, ist Blödsinn.

Geändert von nagual (02-07-2009 um 17:36 Uhr).
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  #142  
Alt 02-07-2009, 17:08
Benutzerbild von Klaus
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So ist es.

Wobei, in der TCM ist es durchaus sinnvoll diesen Begriff und insbesondere die Klassifizierungen von Problemen zu verwenden, da darauf sowohl Diagnose als auch Behandlung basiert.

In der CMA ist es egal ob man etwas als Qi bezeichnet das man MERKT, oder als irgendwas anderes, oder überhaupt nicht. Es ist schon vorher da, und es geht darum dass es entsteht und sich entwickelt. Wenn ein Fussballer sagt er fühlt sich "frischer", dann kommt ja auch kein Korinthenkacker daher und erklärt "Frische gibt es nicht ! Das ist ein höherer Sauerstoffgehalt im Blut ! Scharlatan!!!".
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  #143  
Alt 05-07-2009, 00:31
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Beiträge: 1
Standard Qi-Kräfte

Ich hatte es bisher immer so verstanden, das erstmal in der Form darum geht,
Qi zu sammeln bzw. kultivieren.
Qi selbst ist neutral und wird geführt vom Geist. Der Körper folgt.

Wenn man einfach trainiert, kann man glauben was man will. Man sollte nur auf einiges gefaßt sein, damit man alles mitbekommt bzw. ein wenig
vorbereitet ist, was passieren kann.
Den Gegner nicht unterschätzen (-aber auch nicht überschätzen-).
Also man kann auf alle Ideen verzichten, denn TCC ist eine Erfahrungs-Kunst.
Also ist alles selbst erfahrbar bzw. überprüfbar.

Qi-sammeln als auch TCC verändert den Körper dahingehend, das er vitaler
und beweglicher wird. Qi selbst spürt man am Anfang nicht, aber seine Wirkung.

Qi sammeln funktioniert nur so, das der Körper aufnahmefähig bzw.
durchlässiger wird, um die Energie z.B. aus der Erde aufzunehmen.

Im Kampf ist es Ziel, so kämpfen zu können, das man auf die Attacke des
Gegner schon die Abwehr bereit hat. Im Prinzip beinhaltet der Angriff schon
die (richtige) Abwehr. Wenn man soweit ist, das beim Angriff die Abwehr
provoziert wird, die zu ihm gehört, dann hat wohl einiges erreicht. Und das ist
nicht mit Muskelkraft oder Härte zu erreichen.

Mit der Zeit wird man nicht umhin kommen, sich mit Fragen zu beschäftigen
wie, was ist alles Energie? Und was ist eigentlich ein Kampf?
Worauf beruht das Prinzip des Kampfes?

Ich denke, es ist gut ein Konzept von Chi oder Energie zu haben, es hilft die
verschiedenen Phänomene zu deuten. Wie man diese Energie benennt, ist uninteressant.
Es kann sein, das solche Fragen auch erst nach längerem Üben interessant werden.
Es sind sinnvoll, sich selbst und die Veränderungen die während des Trainings
und seitdem man die Kampfkunst übt, ein wenig zu beoachten. Dies bringt
mehr als jedes Buch oder Erläuterung.

Jeder sollte ein wenig wissen, dass TCC auch als Meditation in Bewegung
bezeichnet wird, also auch der Erweitung des (Alltags-) Bewußtseins dient.
Und eine Bewußtseinserweiterung geschieht am ehesten durch die Öffnung
von Wahrnehmungsbereichen.
Und wenn man sich vorstellt, das man den aufgenommen Energiestrom von
der Erde nicht nur fühlt, sondern auch durch die Meridiane z.B. der eigenen
Hand strömen sieht - das ist doch schon mal was- oder?

Also - nix glauben, wovon man sich nicht selbst überzeugt hat - ist die beste
Einstellung, um im TCC klarzukommen.
Aber dazu gehört eine aufmerksame Wahrnehmung und wache Registration
der eigenen Körpervorgänge als auch der eigenen Sinneswahrnehmungen.

Eine kogniviter Vor-"eindruck" hilft allerding, dass die eigene Erfahrung
reflektierbar(er) wird. Und man nicht blind durch alles stolpert.

Und man sollte den Gegner nicht unterschätzen. Vielleicht ist ja einiges dran
an diesen Qi-Konzepten.
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  #144  
Alt 10-07-2009, 15:09
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Zitat:
Zitat von Fei Long Beitrag anzeigen

Allerdings: Was hat Qi mit Magie zu tun?
Sowas hier würde ich mal als prototypisches Beispiel für mit Qi begründetem Hokuspokus bezeichnen. Und wenn man sich mal umguckt, findet man nicht gerade wenige, die ähnlichen übernatürlichen Unsinn glauben. Die Konfrontation mit der Realität endet dann halt oft so.
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  #145  
Alt 10-07-2009, 15:16
Benutzerbild von Klaus
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Und das kann natürlich auf gar keinen Fall eine Satire im japanischen Fernsehen sein, so vonwegen Handschuhe tragen und sich künstliche Narben auf das Gesicht malen.
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  #146  
Alt 10-07-2009, 15:24
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Zitat:
Zitat von Andreas23 Beitrag anzeigen
Sowas hier würde ich mal als prototypisches Beispiel für mit Qi begründetem Hokuspokus bezeichnen. Und wenn man sich mal umguckt, findet man nicht gerade wenige, die ähnlichen übernatürlichen Unsinn glauben. Die Konfrontation mit der Realität endet dann halt oft so.
Als wenn diese eine Japaner die Realität darstellen würde.. Lustiger Weise wird immer wenn jemand anfängt mit "Hokus Pokus " und so weiter immer dieser Herr angefügt, der Stellvertretend jeden anderen Menschen wiederlegt der auf diesem Planeten rumläuft und vielleicht was beherrscht das aus der Reihe fällt..


Viele grüße,
SHin
__________________
"One persons suffering is nothing,compared to the suffering of many" from Hero
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  #147  
Alt 10-07-2009, 15:41
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Zitat:
Zitat von shin101 Beitrag anzeigen
Lustiger Weise wird immer wenn jemand anfängt mit "Hokus Pokus " und so weiter immer dieser Herr angefügt, der Stellvertretend jeden anderen Menschen wiederlegt der auf diesem Planeten rumläuft und vielleicht was beherrscht das aus der Reihe fällt..
Interessanterweise gibt es einige Leute, die "Fähigkeiten" haben, wenn es um eigene Schüler geht aber ich habe noch keinen gesehen, bei dem solche Dinge auch funktionieren, wenn das Gegenüber nicht kooperativ ist.
Daher ist der Verdacht naheliegend, dass der arme Kerl tatsächlich ein gutes Beispiel darstellt.

Andere mit solchen "Fähigkeiten" sind schlau genug, im eigenen Kreis zu bleiben, oder ehrlich genug, zu sagen, unter welchen Umständen das funktioniert und dass man tunlichst einen handfesten "Plan B" in der Hinterhand braucht.
Oder eben weise genug, niemandem diese Fähigkeiten zu zeigen.
__________________
Unsere tiefsten Ängste sind Drachen vergleichbar, die unsere tiefsten Schätze bewachen
Rainer Maria Rilke

Geändert von bluemonkey (10-07-2009 um 15:44 Uhr).
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  #148  
Alt 10-07-2009, 16:28
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Und was man auch immer gerne sieht ist, wie "Wei Qi" aus dem Bereich Heilung, emotionale Übertragung oder Hokuspokus in einen Topf geworfen wird mit dem Qi-Modell der TCM oder dem aus mechanischen IMAs wo man jemandem vor den Ballon haut.
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  #149  
Alt 10-07-2009, 17:47
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Interessanterweise gibt es einige Leute, die "Fähigkeiten" haben, wenn es um eigene Schüler geht aber ich habe noch keinen gesehen, bei dem solche Dinge auch funktionieren, wenn das Gegenüber nicht kooperativ ist.
Daher ist der Verdacht naheliegend, dass der arme Kerl tatsächlich ein gutes Beispiel darstellt.
Oder einfach die meißten haben keine "Fähigkeiten" und Wissen nicht was sie da eigentlich machen. Es ist ein Unterschied ob ich meine Fähigkeiten demonstriere oder ob ich einen Effekt demonstriere der in einer bestimmten Lage oder Situation auftritt.Kurz gesagt sie wissen selbst nicht was sie tun.


Zitat:
Andere mit solchen "Fähigkeiten" sind schlau genug, im eigenen Kreis zu bleiben, oder ehrlich genug, zu sagen, unter welchen Umständen das funktioniert und dass man tunlichst einen handfesten "Plan B" in der Hinterhand braucht.
Oder eben weise genug, niemandem diese Fähigkeiten zu zeigen.
Nun ja das meißte was hier als Fähigkeit dargestellt wird sind eben keine Fähigkeiten. Wenn ich mit einem Partner was mache und der aufeinmal durch die Gegend springt, dann ist das meißtens erstmal ein ziehmlich simpel zu erklärender Effekt über Dinge die ich sichtbar mit der Struktur von ihm gemacht habe und mir einfach möglich gewesen, weil er koperativ oder gewissermaßen koperativ.Übe ich das lange Zeit und anderes dementsprechendes Training passieren in meinem Körper Veränderungen.Das zeigt sich dann zb indem man von den Unterarmen schon weg gedrückt wird,obwohl weder die Intention oder sonstwas dazu da war, oder man schon eine "Kraft " auf sich zu kommen spürt bevor man sich berührt.Führe ich das in der richtigen Situation aus machen die Leute eben einen Satz oder zwei oder einen kleinen Abflug. Das ist aber so Direkt keine Fähigkeit, sondern einfach ein simpeles Atribut des Körpers was sich entwickelt hat. Man kann es als Fähigkeit deuten ist aber meiner Meinung nach viel zu unbedeutend, weil man noch viel weiter als sowas trainieren kann.

So , sowas hat dann irgendwann mal wer gelehrt bekommen oder zumindest teilweise gelehrt bekommen, oder er hat es irgendwo aufgeschnappt, vielleicht in alten Texten drüber gelesen oder was auch immer. Aber den wahren Sinn und richtige Erklärungen hat er nie erhalten und seine Ausbildung hat bis dahin nie gereicht. Also reimt man sich seine eigenen Dinge eben zusammen und sowas kommt dabei raus...


Viele grüße,
Shin
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  #150  
Alt 10-07-2009, 18:57
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Zitat:
Zitat von shin101 Beitrag anzeigen
Als wenn diese eine Japaner die Realität darstellen würde.. Lustiger Weise wird immer wenn jemand anfängt mit "Hokus Pokus " und so weiter immer dieser Herr angefügt, der Stellvertretend jeden anderen Menschen wiederlegt der auf diesem Planeten rumläuft und vielleicht was beherrscht das aus der Reihe fällt..
"Dieser eine japanische Herr", ja? Der ist mit Sicherheit nicht der einzige, der herumläuft, und delusionale Träume von Qi-basierten Fernwirkungen hegt. Das tun auch beispielsweise die Russen, oder aber, um mal auf das Topic dieses Subforums zurückzukommen, die Chinesen (hier, hier, und, man beachte, dass es sogar nach push hands aussieht, hier). Und nicht wenige tun dies auch im Namen von Taiji, eine Suche nach "lin kong jin taiji" liefert 30000 Treffer.

Nur sind die meisten davon intelligent genug, nie eine Herausforderung mit jemandem, der nicht gehirngewaschen ist, anzunehmen...
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