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#46
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| Videos mit eskalierender Gewalt sollen hier nicht gepostet werden, die haben hier nichts verloren. Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#47
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| Zitat:
@GilesTCC: Wenn es nicht gerade in strömen regnet, bin ich jeden So. von 10:00 - 12:00 im Kleistpark. Der "Rothaarige" bin ich nicht und der "Trainer" auch nicht...wir sind nur eine kleine Gemeinschaft von Leuten, die ihre unterschiedlichen Lehrer zumeist im Ausland haben und sich hier austauschen und in lockerer Atmosphäre üben möchten...Sparring machen wir mit und ohne Handschuhe. Geändert von yiquanberlin (07-08-2010 um 23:51 Uhr). |
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#48
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| Wie ich geschrieben habe- 50% weich etc, 50 % hart etc, 50% yin 50% yang. Sonst wärs nämlich nichts mit Gleichgewicht und Wandlung... Das war damals trotz TCM und Huang Ting Jing eine Angelegenheit, die viel mehr an das erinnert, was wir heute Kung Fu nennen, auch mit Sprüngen etc. Das Tuishou wurde schließlich erfunden, um sich auf Kämpfe vorbereiten zu können, ohne vorher durch allzu viele Verletzungen schon platt zu sein. Und, daß die Leute eben auch "hören" lernen (in der Form sich selber kennenlernen, beim Tuishou den Gegner...), aber eben nicht nur. DAs Besondere im gegensatz zu herkömmlichen Stilen war aber der Yin-Aspekt, der dann auch besonders erwähnt wurde. Aber ein Taiji mit mehr als 50% Yin würde als Kampfkunst niemals funktionieren! Abgesehen davon: KEINE körperliche Bewegung funktioniert ohne Muskelkraft, auf die richtige Mischung kommt es an- alles andere ist träumerischer Blödsinn! (As well as form training for whole body strength, a number of two-person "sticking" drills are also practised with the pole to enhance the 'listening' ability and combat skill of practitioners. Taiji Ball training is used to strengthen the torso, condition the muscles, and increase physical power. Stories are handed down of past masters training with stone balls weighing 60kg. Students in the Chenjiagou Taijiquan School today use a basketball filled with sand to train the system's unique spiralling and rotational movement. Through a range of coiling movements the practitioner works towards a stage where the movement of their dantian leads the movement of the ball.) Geändert von scarabe (08-08-2010 um 00:12 Uhr). |
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#49
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| Zitat:
Mal davon an das es natürlich auch eine Verallgemeinerung ist die überhaupt nicht stimmt. Auch in den anderen Stilen (OK, Huang sagt mir jetzt nicht viel) gibt´s Härte und Schnelligkeit (und dafür braucht man nun mal auch Muskeln), wenn die dann vollständig gelehrt werden (genau wie es sicher auch Chen-Leute gibt die TJQ nur auf dem "Entspannungs-Level" betreiben). Aber schau Dir einfach mal das Yin/Yang-Symbol (fälschlicherweise ja gerne Taiji-Symbol genannt) an, was sieht man da? Genau, eine Ausgewogenheit von Yin und Yang, quasi 50/50 so wie es Scarabe sagt. Und hat man Yin und Yang in perfekter Balance, entsteht daraus laut Daoismus dann Taiji, und daraus das Dao (mal ganz ganz grob gesagt).
__________________ "Der Chen Stil geht auf das Jahr 1928 zurück und entstand in Peking." (Produktbeschreibung "Tai-Chi Chen Yi Lu - Formen und kriegerische Anwendungen") fei long guo jiang - enter the fat dragon |
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#50
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| [QUOTE=Shenming;2281869 Wang Tsung Yueh schreibt etwa: "Eine Feder kann nicht hinzugefügt werden. Eine Fliege kann sich nicht niederlassen." "Betrachtet man den Vers " Nur vier Tael sind nötig, um eine Kraft von eintausend Catty zu überwinden", dann zeigt dies, dass der Sieg keine Frage überlegener Stärker ist. Beobachtet man einen alten Mann, der eine ganze Horde besiegt, dann fragt man sich: Was ist der Wert von Geschwindigkeit?" Also back 2 topic![/QUOTE] natürlich gibst Du nach, aber wie willst Du ihn besiegen, meinst Du, er fällt sich selbst zu Tode, wenn Du ihm nur ausweichst oder weich genug bist? Du sollst so weich und durchlässig sein, daß sich nicht einmal ein Vogel von Deiner Schulter abdrücken könnte, um loszufliegen- welche Beherrschung der Muskeln, die Absicht des Vogels zu fühlen und ihr auch noch zuvorzukommen- aber den Kampf gewinnst Du letztendlich nur, indem Du auch Deine körperliche Kraft einsetzt, sonst geht er ewig weiter... |
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#51
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| Ach man Jungs, ich wollte hier doch keine Diskussion darüber vom Zaun brechen, welcher Stil mit seiner Ansicht recht hat . Und bevor ich jetzt hier große Reden schwinge lass ich einfach Meister Tian Liyang (Wudang Taiji - Meister / Mönch) für mich sprechen. Ich finde er erklärt den Sinn von Ying und Yang beim Taijiquan sehr schön. Zumindest ist das auch die Auffassung, die ich von meinem Meister vermittelt kriege:Tian Liyang - Taijiquan Mehr kommt von mir zu diesem Thema auch nicht mehr .P.S.: Und ja ich weiß wozu Muskeln da sind ^^. Geändert von Shenming (08-08-2010 um 00:49 Uhr). |
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#52
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| Das hat mit einem echten Kampf wenig zu tun- wundervolle Basics, um Tuishou zu üben und hören zu lernen. Gehört auf jeden Fall dazu. Haben wir alle viiiieeeel geübt und üben wir noch. Wie aber beendest Du damit einen Kampf, wenn der Gegner sich von Deinen sanften Aktionen nicht beirren läßt, immer wieder aufsteht oder die Hebelansätze mit Kontern beantwortet, Dir damit vielleicht sogar einen gewaltigen Schulterstoß ins Zentrum versetzt? (oder Dich gar nicht erst auf Berührung herankommen läßt, sondern gleich kickt oder puncht?) Da muß irgendwann dann doch noch etwas anderes kommen. |
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#53
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| Zitat:
Taiji (Chinesische Philosophie) ? Wikipedia
__________________ http://www.wuguan.ch |
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#54
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| der Anfang zeigt etwas herberes Tuishou in Chenjiagou: YouTube - ‪TAI CHI - Eine Reise zur Quelle der Kraft part 3.flv‬‎ (die machen das natürlich nicht nur so, aber eben auch) |
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#55
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__________________ Früher: "Bewegt sich der Gegner, bin ich schon da." Heute: "Bewegt sich der Meister, verharre ich." |
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#56
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| Zitat:
Na ja, ist ja auch hier nicht das Thema.
__________________ "Der Chen Stil geht auf das Jahr 1928 zurück und entstand in Peking." (Produktbeschreibung "Tai-Chi Chen Yi Lu - Formen und kriegerische Anwendungen") fei long guo jiang - enter the fat dragon |
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#57
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| Das hat nichts mit "50% hart 50% weich" zu tun. Das nennt man den Wechsel zwischen rou und gan, "soft" und "energetisch", ohne Prozente (100% weich zu 100% knallend). Wenn man das gut kann, wird man in der Bewegung plötzlich hart bzw. unaufhaltbar. Vorher ist man "nicht vorhanden". Körperlich merkt man den Ansatz aber sehr stark, man bekommt das charakteristische Kribbeln, es schiesst in das Körperteil bzw. alle Körperteile die an der Bahn beteiligt sind, und dann kracht es mit einer enorm rapiden Zug- oder Druckbewegung. Mir hat das gelegentlich auch selbst weh getan, an den Muskelansätzen, von der Stärke der Kontraktion. Oft sind das so kurze Bewegungen dass man nicht sieht dass da die gesamte Körperkraft die vorhanden ist mobilisiert wird, weil das auch nur kurz ist. Fühlt sich etwa in der Art von Niessen an, nur eben nicht nur die Nase. Bis man da hin kommt braucht es aber, und da es abhängig von der emotionalen Fähigkeit ist das zuzulassen, kann es lange brauchen oder nicht kommen. Es gibt auch mittlere Modi, in denen nur ein paar Prozent dieser Mechanik bzw. Chemie "eingeschossen" werden, und dann wird die Bewegung nur ein bischen stärker, als "normal". Aber 20% stärker als normal merkt man auch, wenn der eine eben ein Drittel mehr Standkraft bringt als der andere, kann letzterer nämlich nicht sein Gleichgewicht halten. So einfach ist es. Wenn in dem Moment dann noch ein Stoss wie mit der Hydraulik, oder ein Schlag wie mit einem Hammer kommt, dann wirkt das ziemlich kräftig. Aber wenn Du das alles weisst, warum zum Henker fragst Du hier ob man in 5 Jahren mit sowas sich auch "verteidigen" kann ? Ich rate übrigens noch mal strikt davon ab, herkömmlich mit Hanteln zu trainieren, und isolierende Bewegungen zu üben. Es gibt einen Grund warum das durch die Bank mit Kugeln, Balken oder Lanzen trainiert wird, mit Ganzkörperbewegungen.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#58
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| Zitat:
Jedenfalls aus meiner Perspektive auf "weich/hart", würde ich es so sehen: - Ja, oft gilt es bei einem Angriff nachzugeben, aufzunehmen, und nicht Kraft gegen Kraft, Härte gegen Härte zu setzen. Aber das heisst nicht, wie z.B. auch Scarabe richtig sagt, daß man dabei nur nachgibt oder zurückweicht. Wenn's um die Wurst geht, ist das Nachgeben/Absorbieren oft ziemlich klein - räumlich gesehen. Gerade genug, um eine Lücke oder Öffnung beim Angreifer zu kreieren. Und in die Lücke geht man direkt rein, am besten (fast) zeitgleich mit dem Nachgeben. - Das Ziel ist tatsächlich, wie Wasser zu sein. (Ist ja nur ein Modell, aber ein gutes). Wasser gibt meistens nach, kann sich immer anpassen. Und wenn du mit genug Geschwindigkeit auf Wasser prallt, oder umgekehrt, ist es auf einmal so 'hart', daß es es dich umbringt. (Natürlich geht es nicht darum, daß jemand hier Leute umbringen will, OK...? ).Das Metapher von "Tai Chi Chuan = Wasser" bleibt hier gültig. Das Wasser strengt sich nicht an, macht sich nicht extra hart, bleibt sozusagen 'entspannt' oder 'weich'. Es hat aber die Beschaffenheit, das es unter bestimmten Umständen sehr hart wirken kann. Für den anderen fühlt es sich dann ggf. so hart (und heftig) wie Beton an. Aber für dich selbst fühlt es sich immer noch 'weich' an, nur eben ganz konzentriert. Schau dir mal das Video hier an. Ich finde es nicht in jedem Hinsicht toll, aber trotzdem gar nicht schlecht. Und es ist Huang-Stil: YouTube - ‪Iron robe/boxing HEAVEN MAN EARTH TAIJI INTERNATIONAL‬‎ Lernst du in der Wee Kee Jin-Linie oder der Patrick Kelly-Linie? Schöne Grüsse, ![]() Giles PS. Sehe gerade letzte Posting von Klaus: Das hat nichts mit "50% hart 50% weich" zu tun. Das nennt man den Wechsel zwischen rou und gan, "soft" und "energetisch", ohne Prozente (100% weich zu 100% knallend). Wenn man das gut kann, wird man in der Bewegung plötzlich hart bzw. unaufhaltbar. Vorher ist man "nicht vorhanden". Das deckt sich - soweit Sprache taugt - auch mit dem, was ich meine. Was er danach schreibt, ist anders, als ich lerne und erfahre, aber ich ziehe es nicht in Zweifel. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten.
__________________ Do not give up the near in order to seek the far. Geändert von GilesTCC (08-08-2010 um 16:39 Uhr). |
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#59
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| soo wars auch nicht gemeint, sondern: ein Ganzes hat 100%. 50% + 50% ist 100% fast nur Yin oder fast nur Yang (Ausmaß/Stärke jetzt noch gar nicht bedacht) gäbe keinen harmonischen Wandel mehr, sondern Ungleichgewicht. So, wie die Bewegungen abwechselnd ausdehened= yang und zusammenziehend= yin sind. Vor dem Stoß/Ausdehnen muß man sich erst mal zusammenziehen=yin und im Dan Tien sammeln.... sozusagen |
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#60
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| Zitat:
__________________ http://www.wuguan.ch |
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