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#1
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| Ein sehr interessanter Artikel zur Geschichte vom Chen Taiji Quan. ![]() Zitat:
Hidden Tai Tzu Chang Quan Roots of Chen Taiji Quan Liebe Grüße, Shin |
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#2
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| Interessanter Text weit ab von Mythen und Legenden.
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#3
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| Sorry, aber um da irgend eine Gemeinsamkeit festzustellen, braucht man schon viel Fantasie: YouTube - Shaolin taizu changquan YouTube - Wang Xian lao jia demo ... ![]()
__________________ http://www.wuguan.ch |
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#4
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| Zitat:
Rein optisch gesehen magst Du recht haben. Trotzdem nehme ich Sal ernst, nicht nur sehr gediegenes Gongfu, sondern auch unglaublich fleißig im Sammeln alter Quellen und Befragen der älteren Generation. Sein einziges Problem: Bei der Bearbeitung der klassischen Texte muss er sich auf Hilfe von anderen stützen. Ich erwarte jedenfalls mit Spannung sein Buch! PS: Das ist übrigends der Italo-Ami, den ich bei der Diskussion um die 108 Chen-Form genannt hatte. Und da lassen sich schon mehr Ähnlichkeiten finden, oder? |
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#5
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| Hi ![]() Dass das Song Taizu irgendeinen Einfluss auf den Chen-Stil hatte, wird ja in den alten Chen Handbüchern ausdrücklich erwähnt, in denen die Vorläufer (!) -formen aufgelistet werden. In der Sanxing Version von Tang Hao steht an der Sitao / Hongquan - Form: „Wenn Du wissen möchtest, woher diese Kampfkunst kommt, ist die Antwort ‚Taizu xia nan Tang‘ .” Es ist also plausibel, davon auszugehen, dass bestimmte Stellungen (gesamte Choreos, wie Sal behauptet, glaube ich nicht) später auch ins Taijiquan kamen (kann man recht genau nachlesen, wenn man das möchte). Bei Sals Text ist natürlich etwas problematisch, dass er am Anfang ja ohne Quellenangaben einfach nur Legenden zitiert. Dass Zhao Kuangyin in Shaolin lernte, wird m.W. erst Ende des 18. Jhd. im Shaolin Handbuch Quanjing, Quan fa beiyao erwähnt, vorher bei Qi Jiguang und den anderen Militärs wird die KK nicht mit Shaolin in Verbindung gebracht. Das Yijinjing geht ja auch nicht wirklich auf die Zeit vor die Jahrtausendwende zurück. Insofern hätte er am Anfang gerne mal einfach schreiben können: "Es war einmal, da erzählten sich Leute..." Der zweite Teil ist ja etwas besser mit Quellen belegt bei ihm...LG Nabil |
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#6
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| Da es in dem Text auch vorkommt: Kann mir jemand gute Quellen zum Lohan-quan empfehlen? Dieser Stil hat das Karate ja auch stark beeinflußt und daher würden mich weitere Hintergrundinfos dazu interessieren. Grüße Kanken
__________________ Der Weg zum innersten Kern unseres Seins führt nicht an unseren tiefsten Ängste und Gefühlen vorbei, sondern mitten in sie hinein und hindurch. |
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#7
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| Liebe Grüße, Shin |
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#8
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| Zitat:
), wo ich das Gefühl gehabt hätte, hier wurde etwas vom anderen beinflusst. Ich habe aber auch einige Jahre nebenbei etwas Yang- und Sun-Stil geübt und hier habe ich dann schon bei vielen Bewegungen Ähnlichkeiten festgestellt, auch wenn dies auf den ersten Blick vielleicht auch nicht so scheint (mal von den gemeinsamen Namen abgesehen). Spätestens aber wenn man die Anwendungen dieser Bewegungen vergleicht, kann man erahnen, dass da mal ein gemeinsamer Ursprung gewesen sein könnte. Aber bei Chen-Stil/Shaolinquan: Fehlanzeige! Und noch etwas: wenn ich jahrelang gezielt in eine Richtung suche, kann man durchaus auf Indizien stossen, die man dann in die gewünschte Richtung interpretieren kann. Damit will ich nichts unterstellen, aber auch ich habe mich schon das eine oder andere Mal bei Wunschvorstellungen ertappt (ja, auch ich war mal jung )
__________________ http://www.wuguan.ch |
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#9
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| Es gibt Formbilder aus Shaolin-Formen die genauso heissen wie die 13 ähnlichen Chen-Stellungen, und die unterscheiden sich nur im Detail bzw. sind noch erkennbar ähnlich. Sind die, die in Qi Jiguangs Manual beschrieben sind. Hatten also definitiv den gleichen Ursprung. Auch die Tatsache dass das alte Verfahren in Shaolin sprich Ausführen der Formen in EXTREMER Langsamkeit nur den Sinn hat, die Entstehung von Jin zu stimulieren, legt nahe dass dieses Verfahren im Ursprung von der gleichen Quelle kam, die sich intensiv mit der Förderung von innerer Kraft beschäftigt hat. Beim anderen Verfahren, nämlich dem Stampfen, habe ich nur mal gelesen dass das auch von Chen-Meistern erwähnt wurde (im Hotel Putz von der Decke getreten etc.pp.), und das gibt es auch im Baji und Xingyi, kommt also ebenfalls von einem Vorläufer bzw. einem Austausch mit Personen die es kannten. Nur das schiefe Gehen kenne ich aus all diesen Stilen nicht, kommt also aus einer anderen Richtung.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#10
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| Man muss natürlich ein bisschen aufpassen, ob man von Ähnlichkeiten (z.B. aufgrund der menschlichen Körpermechanik und sinniger Kampftechniken) oder von Verwandtschaft redet. Stampfen, ein Faustschlag etc. sind sicher noch kein Hinweis auf Verwandtschaft (war ja sicher auch nicht so gemeint). Aber da das Song Taizu eben in Chen Handbüchern erwähnt wurde und man die Formen nachschauen kann, kann man sehen, dass einige dieser Figuren verwandt sind. Wenn Du [Klaus] mit schräges Gehen xie xing meinst, dann findet sich das in den alten Chen Handbüchern in der sog. kleinen vierten Form Hongquan. Aber seit wann das Song Taizu bzw. Hongquan in Shaolin praktiziert werden, steht in den Sternen, denn die erste schriftlich bekannte Handform aus Shaolin stammt aus dem 18. Jhd. und sieht anders aus und die Bilder dort haben nichts mit Taijiquan zu tun. Und von Qi Jiguang u.a. wird es überhaupt nicht mit Shaolin in Verbindung gebracht. Soweit die Theorie , auf praktischer Seite stimme ich Heping zu, der Kram ist schon sehr unterschiedlich... auch in der Art der Kraftentwicklung.nr |
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#11
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| Damit meine ich im Kreis gehen mit deutlicher Innenneigung bzw. Stehen mit Seiten- oder Vorwärtsneigung. Was Qi Jiguang angeht, so kenne ich das nur aus Zusammenfassungen von Leuten denen ich einigermassen vertraue. Da war der Tenor dass es in diesen Büchern eine Liste von Ständen gibt, die zufällig genauso heissen wie die üblichen Taiji-Figuren. Siehe: Tai Chi, Ba Ji and Qi Ji Guang's 32 postures - Kung Fu Magazine Forums http://www.bgtaiji.demitripevzner.com/about.html http://www.chinafrominside.com/ma/ta...ngmanuals.html Ebenfalls erwähnt wurde, dass Qi Jiguang mit den Fähigkeiten der Shaolin-Hilfstruppen extrem unzufrieden war, und darum in seinem Auftrag das Curriculum in Shaolin komplett neu entwickelt wurde. Unter anderem mit diesen Figuren als Basis. Irgendwo gab es dann auch mal einen Vergleich mit Standbildern, und da sahen die Figuren zumindest sehr ähnlich aus. Allerdings waren die Bilder natürlich von heute. Wem das sehr wichtig ist, der wird nicht umhin kommen, die Texte im Original zu lesen. Viel Spass, das dürfte ein paar Jahre brauchen.
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