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  #1  
Alt 05-10-2011, 16:47
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 03.10.2008
Beiträge: 184
Standard Stagnation

Hallo liebe Leute!
Ich war erst gestern beim Training und habe ihn gebeten, mich in der Stehenden Säule zu korrigieren, damit ich auch Verwurzelung besser alleine üben kann.
Wir haben paar Drucktests gemacht, konnte dann auch stehen bleiben.. Sobald jedoch der Druck schlagartig weggenommen wird, stolpere ich ein wenig in diese Richtung (jetzt nicht richtige Schritte, sonder zum Beispiel: Druck am Steißbein, vorne lösen sich die Zehen und muss auf den Fersen ausgleichen).
Ich sagte zu meinem Meister, dass ich dafür noch nicht stark genug wäre (Stabilisatoren, Bänder, Sehnen,..) und was ich machen könnte, um das zu üben.

Er sagte mir, dass nun ein Partner von Nöten wäre, der mich halt in den Partnerübung schön hart rannehmen würde. Verstehe ich auch, nur bei uns herrscht akuter Mangel am Mann/Frau. Es gibt bloß 2 Leute, die dafür in Frage kämen (wegen ihrem wirklichen Interesse an Kampfkunst + Können); der Rest nimmt das Ganze leider nicht so ernst. Nun sind diese 2 ziemlich selten beim Training

Fällt euch was ein, was ich machen könnte ?
Training ist im Moment Ballform mit einer 12kg Kugel, Stehende Säule, Seidenweber und Dantian-Übungen.

Danke für eure Antwort !
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  #2  
Alt 05-10-2011, 17:05
Benutzerbild von Quanfa
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Siu Lum Kuen, Jeet Kune Do
 
Registrierungsdatum: 14.07.2011
Ort: Frankfurt am Main
Beiträge: 860
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Was für eine Form der stehenden Säulen machst du denn?


Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man da wegstolpern kann.

Im Zhan Zhuang steht man doch eigentlich "nur"?


/SQF
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  #3  
Alt 05-10-2011, 18:00
Benutzerbild von "GZA"
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Liu he Ba fa
 
Registrierungsdatum: 04.03.2006
Ort: Solingen
Alter: 26
Beiträge: 535
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Man steht einfach in der ZZ Pose oder später auch freier und der Partner drückt halt an beliebiger Stelle. Man muss nun versuchen zu stehen ohne Gegendruck aufzubauen. Das Zeigt sich halt unter anderem daran, das wenn ich den Druck ruckartig weg nehme, du in die Richtung stolperst.

Einen richtigen Tipp hab ich jedoch auch nicht für dich. Du wohnst nicht zufällig in der Nähe von Solingen(gerne auch per pn )
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  #4  
Alt 05-10-2011, 18:22
Benutzerbild von Simplicius
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 16.07.2011
Beiträge: 2.158
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Zitat:
Zitat von Rhodos Beitrag anzeigen
Hallo liebe Leute!

Wir haben paar Drucktests gemacht, konnte dann auch stehen bleiben.. Sobald jedoch der Druck schlagartig weggenommen wird, stolpere ich ein wenig in diese Richtung (jetzt nicht richtige Schritte, sonder zum Beispiel: Druck am Steißbein, vorne lösen sich die Zehen und muss auf den Fersen ausgleichen).
kann das denn dein Meister?

Geändert von Simplicius (05-10-2011 um 18:27 Uhr).
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  #5  
Alt 05-10-2011, 18:29
Benutzerbild von Klaus
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Registrierungsdatum: 31.08.2001
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Laß mal für ein paar Monate die Kugel weg, und halte nur Lasten die Dein Apparat auch halten kann, sonst nimmt man Muskeln die nicht zum Strukturapparat gehören und pervertiert das Training. Bevor man 12 Kilo halten kann und mit dem normalen Apparat bewegt muss man schon sehr, sehr weit sein. Das mit den langweiligen Formen kann man eben _nicht_ überspringen und gleich beim Schwerlasttraining anfangen.
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  #6  
Alt 05-10-2011, 18:35
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 03.10.2008
Beiträge: 184
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Erstmal: ja, mein Meister kann das.

@Klaus Ich habe nicht sofort die 12kg Kugel genommen, und die "langweiligen" Formen mache ich auch; mach sogar Spaß
Habe das von einem Basketball, um die Bewegungen zu erlernen, bis zur 3kg Kugel, bis zur 7kg Kugel aufgebaut. Jetzt mache ich die Übungen mit der 12er, gehe aber auch immer wieder zu den leichteren zurück, damit die Bewegungen wirklich sitzen (Dantian und Kugel verbinden; solche Geschichten).
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  #7  
Alt 05-10-2011, 19:48
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Für detaillierte Antworten bitte folgende Infos bereitstellen: Stil / Lehrer / wie lange schon / Stadt.

Ansonsten kann man nicht viel sagen, das muss man halt üben. In den meisten Fällen liegt der Fehler im unbewussten "Gegenlehnen" gegen den Widerstand. Das muss man erstmal loswerden. Dann stolpert man auch nicht mehr hinterher.

Gruss, Thomas
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  #8  
Alt 05-10-2011, 20:28
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Ich mache den Alten Yang Stil unter Willi Pfeiffer in NRW, Arnsberg, Neheim seit etwas mehr als 2 Jahren.
Ist nicht gerade viel, dafür habe ich sehr intensiv trainiert; jeden Tag mindestens eine Stunde zuhause, dazu noch Montags 2 Stunden, Dienstags 3 1/2h und Donnerstags noch 1 1/2h bei meinem Meister. Plus (jetzt... ungefähr 8) Wochendseminare, Samstags+Sonntags 7h Training.
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  #9  
Alt 05-10-2011, 20:39
Moderator
Kampfkunst: Liechtenauer, Taijiquan & komisches Zeug
 
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Also - nur die Ruhe. Es braucht einige Zeit, bis sich gewisse motorische Fähigkeiten entwickeln - da ist es (fast) egal, wie viel man trainiert.

Im eigentlichen Sinne musst Du eine (im Sinne unseres Alltages) natürliche Reaktion durch eine "artifizielle" ersetzen, das dauert und ist auch nicht allein ausschlaggebend. Entscheidend ist, wie direkt sich der Körper umstellen kann - das geht tatsächlich am Besten im freien Partnertraining.

Also von hier aus betrachtet - hat dein Lehrer einfach recht

Gruss, Thomas
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  #10  
Alt 05-10-2011, 20:47
KKB-Userstatus: Beginner
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Hat mein Trainer auch gesagt
Also soll ich jetzt einfach weitermachen wie bisher und abwarten ?
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  #11  
Alt 05-10-2011, 20:53
Benutzerbild von Klaus
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Kampfkunst:
 
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Ich halte für jemanden der das 2 Jahre macht 12 Kilo für deutlich zuviel, auch wenn man das mit der normalen Körperkraft gestemmt bekommt. Es soll sich aber eine bestimmte Strukturkraft bilden, die bricht schlicht ein bei solchen Belastungen als Anfänger, und dann nimmt man halt die Bewegungsmuskulatur und die Strukturkraft wächst nicht. Mach mal mit den 3 Kilo langfristig weiter und sieh mal was passiert. Und mach die Ballform zwischendurch auch mal ganz ohne Ball.
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"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

Geändert von Klaus (05-10-2011 um 20:56 Uhr).
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  #12  
Alt 05-10-2011, 20:56
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Beiträge: 184
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Alles klar, wird gemacht. Melde mich dann später (was heißt später, Monate oder sowas) wieder. Danke für eure Hilfe !

EDIT: Falls es relevant ist, ich bin jetzt 16.

Geändert von Rhodos (05-10-2011 um 21:25 Uhr).
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  #13  
Alt 05-10-2011, 22:34
Benutzerbild von pilger
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Kampfkunst: Tai Chi Chuan
 
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Hallo Rhodos,

hier vielleicht ein kleiner Tipp, wie du beim plötzlichen Loslassen eben nicht so schnell ins Straucheln gerätst. Auch wenn "der Tipp" eigentlich selbstverständlich sein sollte. Also:

Nur mal als Beispiel: Du stehst im Bogenschritt, der Partner drückt dir von vorne gegen die Brust, und dann lässt er plötzlich unvermittelt los.

Falls du jetzt nach vorne ins Straucheln gerätst (so verstehe ich dich) kannst du das verhindern, indem du dich ganz bewusst IN das vordere Bein und in deiner Vorstellung IN den Boden sinken lässt. Schon, während der Druck da ist. Aber auch und gerade in dem Moment, indem der Partner den Druck wegnimmt. Versuche praktisch, in dein vorderes Standbein zu "fallen" im Sinne von schnell rein sinken lassen. Noch mehr, als du sowieso schon drinnen bist.

Ist schwer zu erklären. Aber mit der Zeit wirst du es hinbekommen. Dann kommst du NICHT mehr nach vorne ins Straucheln, weil deine Aufmerksamkeit sozusagen durch das Bein IN den Boden geht. Als Resultat stehst du nach dem plötzlichen Lösen des Partners genauso stabil wie vorher auch.

Alternativ, wenn eben nicht immer ein Partner da ist:
Falls du einen schweren Sandsack zu Hause an der Decke hängen hast, kannst du folgendes machen:

Ziehe ihn zu dir, so dass er also deutlich weg von der senkrechten Position ist. Halte den Sacke z.B. im Bogenschritt stehend in deinen Armen. Der Sack übt jetzt deutlichen Zug auf dich aus, denn er will ja wieder in die Mitte, in die senkrechte Position pendeln. (Das ist zwar keine drückende Kraft wie vom Partner, sondern umgekehrt, aber der folgende Effekt ist nützlich).
Deine Aufmerksamkeit geht auch hier durch das vordere Bein in den Boden.
Dann lasse den Sack nämlich unvermittelt los und lasse dich wie oben beschrieben in dein Bein und "in den Boden" sinken.
Natürlich weißt du, wann du den Sack loslässt. ABER wenn du bewusst deine Aufmerksamkeit auf das Sinken lassen lenkst, wird es auch mit PArtner, der überraschend loslässt, immer besser klappen

In die gleiche Richtung simuliert (wie mit PArtner) kannst du den Sack auch von dir weggedrück halten, z.B. mit halb gestreckten Armen, wie wenn du jemanden weg pushen möchtest. Jetzt spürst du Druck vom Sack auf dich.
Wenn du den Sack jetzt plötzlich zu einer Seite (durch kleine Drehung) weggleiten lässt oder gar durch plötzliches Wegnehmen der Hände, hast du die Simulation in fast die gleiche Richtung, wie wenn der PArtner den Druck wegnimmt.
Aber Vorsicht, der Sandsack ditsch dich dann von der Seite oder voll von vorne an!! Dann kannste gleich sehen, wie stabil du bei plötzlicher KRafteinwirkung bist. Aber das ist halt nicht ungefährlich, weil der Sandsack dich sonst am Ende schmerzhaft treffen könnte!! Daher ist diese Art mit Vorsicht zu genießen!

Experimentiere ein wenig. Ich fand den Sandsack immer sehr gut als Übungsgerät Vielleicht hilft es dir.

Viele Grüße
Pilger
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Geändert von pilger (05-10-2011 um 22:55 Uhr).
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  #14  
Alt 06-10-2011, 11:22
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Guter Tipp, danke! Muss ich dann wohl die Füllung ein wenig ändern.. Sind im Moment gerade mal 26 kg :P
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  #15  
Alt 06-10-2011, 13:41
Benutzerbild von pilger
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Kampfkunst: Tai Chi Chuan
 
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Der, den ich benutzte, als ich noch den entsprechenden Platz hatte, war ca. 160 cm lang und ich glaube um die 50 kg schwer. Damit hat das schon ganz ordentlich geklappt

Viele Grüße
Pilger
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