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#16
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| Wenn man alles richtig macht, müsste man einen deutlichen Kraft- und vor allem Ausdauerkraftzuwachs innerhalb von Monaten merken. Also zum Beispiel, wenn man einen athletisch anspruchsvollen Sport wie Squash macht, müsste man merken daß nach ein paar Monaten alles erheblich leichter fällt, es strengt nicht mehr so an. Beim Handball habe ich gemerkt daß mich das Spielen an sich überhaupt nicht mehr angestrengt hat, auf dem Level. Man fühlt sich wie sonst mehr nach dem Aufwärmen, keine Erschöpfung. Es kann aber auch passieren, daß wenn man den Erschöpfungsgrad erreicht, daß man dann abrupt einbricht und sich fühlt als würde man den Löffel abgeben. So als stünden bestimmte Reserven leichter zur Verfügung, wenn die aber alle sind, hat man auch keine Reserven mehr. Die besonderen Kraftspitzen, bei kurzzeitigem explosivem Einsatz, kommen aber vermutlich nur über einen langen Zeitraum langsam, und eventuell nie. Bei mir kam das quasi "über Nacht", in ein paar Wochen, zusammen mit einem gewissen Aggressionsgefühl und anderem Körperempfinden. Das ging aber auch kurzfristig wieder ähnlich rapide weg. Möglich daß es eine längere Zeit braucht bis die Grundlage für diese Sache entsteht, da ich eben über lange Zeit immer mal wieder kurz was gemacht habe, bei dem zwar das bekannte Prickeln entstanden ist, aber nicht die herbe Kraft die später plötzlich kam. Also, mittleren Kraftzuwachs sollte man recht mittelfristig bekommen. Man muß dann auch mindestens eine halbe Stunde oder länger pro Tag sinnvoll trainieren, z.B. 20 Minuten extrem langsam, und 10 Minuten "normal" (mittel). |
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#17
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__________________ Liebe Grüße Dao |
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#18
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| Hallo ADoGG, Zitat:
Nach Selbststudien, Kursen an der Universität, Übung nach Videokassetten bin ich dem Rat des Kassetten-Instruktors gefolgt, und habe mich nach einem richtigen Lehrer umgesehen. Ich muß zugeben, ich habe zwar viele Internetseiten durchstöbert, bin dann zu Frieder Anders nach Frankfurt gegangen und habe die noch nicht kostenfreie Probestunde belegt (heute kostet es nach meinem Wissen nichts mehr). Seine Art und Herangehensweise hat mich angesprochen und ich habe das Training aufgenommen. Ich hatte dann das Glück den Anfängerkurs bei ihm selbst zu belegen. Später hatte ich auch Unterricht bei anderen Lehrern. Jetzt lerne ich wieder direkt bei ihm. Er hat die Gabe zu erkennen, ob ich auf dem richtigen Weg bin, und mir mit marginalen Korrekturen ein kleines Stück weiter zu helfen. Mich überzeugt immer wieder, wenn ich eine Figur mit Partner testen soll und sich nach einer kleinen Korrektur der beabsichtigte Effekt einstellt: z.B. daß ich stabil stehe und mich ein Partner nicht bewegen/"schubsen" kann, und ich ihn dann (z.B. bei der Armspirale) sogar aktiv wegdrücken kann ohne Kraft anzuwenden. (Und der Partner hüpft nicht freiwillig weg!) Nein: ich bin kein Kämpfer und Push-Hands oder Fighting kann ich auch noch nicht, aber mir scheint, es gibt einen Weg dorthin. -->> Das alles mußt Du aber selbst erfahren. Bevor Du dich nur auf Meinungen anderer verläßt, geh hin und probier es aus. Tatsächlich gibt es einige Schulen, die ich allein aufgrund der von ihnen selbst ins Netz gestellten Videos nicht zuerst aufsuchen würde. Aber vielleicht ist es dort live ganz anders (hoffentlich ...). Ganz wichtig bei der Suche nach einem Lehrer oder einer Schule ist, daß man mit der Art und Weise des Dozenten und mit der Unterrichtsphilosophie was anfangen kann. Gruß BanYan P.S. Frieder Anders wird sich zum Jahresende von der ITCCA trennen und die Schule unabhängig betreiben. Da könnten die Kursgebühren noch etwas sinken (hoffentlich...). |
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#19
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| Hallo! Wie bitte? F. Anders trennt sich von der ITCCA? Ich hab' ihn schon seit Ewigkeiten für den ITCCA-Mann in Deutschland gehalten. Wo will er denn seinen Stil fortentwickeln, wenn er nicht mehr dabei ist? Außer denen macht doch niemand die Formen so. Bei mir ist auch gerade ein Lehrer ausgetreten. Ich hab' den Eindruck, der Verband ist (in Deutschland) dann bald nicht mehr existent. |
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#20
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| Hallo, Zitat:
Meister Frieder Anders wird den Stil nicht verändern, es bleibt der "authentische Yang-Stil". In der Vergangenheit haben viele Meister mit der Zeit ihren Stil weiterentwickelt, sei es revolutionär (mit neuen Figuren, Formen, Abläufen ...) oder marginal, in dem Positionen und Figuren noch exakter auf den jeweiligen Verwendungszweck "optimiert" wurden. Auch Großmeister Chu hat über die Zeit hinweg die Figuren ein kleines Bisschen verändert. Ich denke, in soweit kann man davon ausgehen, daß Meister Frieder Anders "seinen" Stil ebenfalls weiterentwickeln wird. Jetzt ist es für alle (eben nicht ITCCA-Mitglieder oder Schüler anderer Schulen) ganz einfach möglich, Kurse und Workshops bei oder mit Meister Frieder Anders zu besuchen. Ich denke, das ist die Chance, die aus dieser Trennung erwächst. Gruß BanYan |
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#21
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| Zitat:
Und Quatsch, die ITCCA bleibt auch ohne Frieder Anders weiter bestehen. Es gibt schon noch andere fitte Leute! ;-) Keine Angst. |
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