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  #16  
Alt 16-05-2009, 15:40
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: .
 
Registrierungsdatum: 12.05.2009
Beiträge: 27
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Zitat:
Zitat von Ronny Wolf Beitrag anzeigen
In erste Linie meine ich die Umwege. Aber zuviele Umwege können natürlich auch zum Aufhören führen.
Hmm, danke. Am besten spreche ich am Donnerstag mal mit meiner Trainerin darüber.
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  #17  
Alt 16-05-2009, 21:06
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Anfänger im Taijiquan (Chen-Stil)
 
Registrierungsdatum: 20.05.2002
Ort: Baden-Württemberg, Karlsruhe
Beiträge: 234
Standard

Zitat:
Zitat von Aesop Beitrag anzeigen
Du hast oben geschrieben, dass "alles über das abschauen läuft"
Das zeigt mal wieder den Nachteil von Worten. Die Leute kleben da förmlich dran und nehmen alles wahrsten Sinn zu wörtlich. Mit "alles" meinte ich die Vermittlung der Bewegungsabfolge der Form für Anfänger.

Zitat:
Zitat von Valerie Beitrag anzeigen
Am besten spreche ich am Donnerstag mal mit meiner Trainerin darüber.
Ja, das halte ich für sehr wichtig. Solange die Lehrerin anwesend ist, sollte sie korrigieren oder jemand von den erfahrenen Schülern bestimmen, den Anfängern etwas gezielt zu zeigen.

Geändert von Ronny Wolf (16-05-2009 um 21:10 Uhr).
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  #18  
Alt 16-05-2009, 21:21
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 24.08.2007
Beiträge: 761
Standard

Zitat:
Zitat von Valerie Beitrag anzeigen
Manch ein Schüler findet scheinbar "Gelegenheit" dazu, sich mehr auf andere als auf sich selbst zu konzentrieren. Aber wie du bereits geschrieben hast, beantwortet sich die Frage von selbst. Ich hatte nur bedenken, weil diese Schüler vielleicht nur helfen wollen und ich mir nicht sicher war, ob mein empfinden mich gestört zu fühlen, unberechtigt ist.

Nur vom Zusehen wird man schwer etwas Brauchbares mitnehmen können, es sollten schließlich die einzelnen Bewegungen und Kampfanwendungen erklärt werden, sonst ist es wirklich nur eine meditative Bewegungstherapie.
Die alten Chinesen mögen so unterrichtet haben, Fortschritte macht man aber sicher schneller, wenn einem jemand dabei hilft. Ich bin froh, wenn ich von anderen lernen kann. Wenn die anderen besser sind als du, solltest du das nützen.
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  #19  
Alt 16-05-2009, 22:32
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taijiquan und anderes
 
Registrierungsdatum: 26.12.2006
Alter: 42
Beiträge: 2.309
Standard

Zitat:
Zitat von Aesop Beitrag anzeigen
Ich denke, wenn ein Lehrer auf diese Weise lehrt hat er entweder keine Ahnung von den inneren Aspekten der Kampfkunst, oder er ist einfach nur geldgierig und nicht am Fortschritt seiner Schüler interessiert.
Aber nicht doch, warum gleich so finstere Gedanken Möglicherweise kann er ganz einfach kaum Deutsch sprechen (wie mein Lehrer z.B.). Das macht das Lernen schon wesentlich schwieriger als bei einem Deutschen, der einfach sagen kann, worauf er hinauswill. Aber es schult auch die Konzentration.

Zitat:
Auf jeden Fall ist so eine Unterrichtsmethode in Zeiten, in denen es massenweise Taiji-DVDs gibt, vollkommen überflüssig...
Du hast eine DVD, die sieht, was du machst und darauf eingeht ? Wow, her damit
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  #20  
Alt 16-05-2009, 22:54
Benutzerbild von Drachin
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Tai Chi Chuan
 
Registrierungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 449
Standard

Zitat:
Zitat von Valerie Beitrag anzeigen
Nein, glücklicherweise nicht. Es gibt aber Schüler, die der Meinung sind, dabei andere korrigieren zu wollen. Deshalb habe ich hier nachgefragt.
Ach so. Bei uns ist es ruhig, wenn wir die Form zusammen durchgehen. Wenn wir für uns allein üben, kann es schon mal sein, daß jemand auf einen zukommt, der meint, man sollte was anders machen. Meistens ist das dann ein Assistent.

Aber man kann ja immer darum bitten, das hinterher erklärt zu bekommen.

Manchmal stehen bei dieser Gelegenheit auch Leute im Raum herum und fangen an zu labern, das finde ich manchmal sehr störend. Ist aber abhängig von der Tagesform.

Manche halten sich damit auch bei Pushing Hands stabil. Sie reden über den Skiurlaub, z. B. Oder sie sagen dem Partner unaufhörlich, was er machen soll, auch wenn der gar nicht dafür offen ist.
__________________
Wenn gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist.
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  #21  
Alt 17-05-2009, 11:42
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: .
 
Registrierungsdatum: 12.05.2009
Beiträge: 27
Standard

Zitat:
Zitat von Odysseus22 Beitrag anzeigen
Nur vom Zusehen wird man schwer etwas Brauchbares mitnehmen können, es sollten schließlich die einzelnen Bewegungen und Kampfanwendungen erklärt werden, sonst ist es wirklich nur eine meditative Bewegungstherapie.
Die alten Chinesen mögen so unterrichtet haben, Fortschritte macht man aber sicher schneller, wenn einem jemand dabei hilft. Ich bin froh, wenn ich von anderen lernen kann. Wenn die anderen besser sind als du, solltest du das nützen.
Ich bin der Meinung, es ist ein "Sowohl-Als auch".
Zum Einen durch Zusehen lernen - sich etwas selbst zu erarbeiten. Selbst erarbeitetes "sitzt" bei mir zumindest besser.
Erklärungen und Korrekturen sind auch wichtig, damit sich nicht der "Fehlerteufel" einschleicht.
Ein Drittes ist für mich ebenso wichtig - Nachfragen wenn etwas unklar ist.
Ich freue mich auch, wenn ich von anderen etwas lernen kann.


Zitat:
Zitat von Drachin Beitrag anzeigen
Aber man kann ja immer darum bitten, das hinterher erklärt zu bekommen.
Zustimmung.



Zitat:
Oder sie sagen dem Partner unaufhörlich, was er machen soll, auch wenn der gar nicht dafür offen ist.
Was meinst du mit "nicht dafür offen sein?"
Es ist ein Unterschied ob etwas erklärt wird, was man nicht kann und Erklärungen für Dinge, die man bereits verinnerlicht hat und anwendet. Bei letzterem halten Erklärungen meiner Meinung nach eher auf.
__________________
„Dem Leben ins Gesicht zu sehen und es als das zu erkennen, was es wirklich ist.“
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  #22  
Alt 17-05-2009, 20:25
Benutzerbild von Drachin
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Tai Chi Chuan
 
Registrierungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 449
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@Valerie:
Zitat:
Was meinst du mit "nicht dafür offen sein?"
Keine Lust zu haben, das zu tun was das Gegenüber einem zu tun befiehlt.

Manche Partner versuchen bei Push Hands die Lage verbal zu dominieren, das wollte ich damit sagen. Die werden dann gern auch noch wütend, wenn man nicht mitspielt.

Natürlich kann es auch fruchtbaren verbalen Austausch geben, gar keine Frage, meistens sogar.
__________________
Wenn gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist.
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  #23  
Alt 18-05-2009, 02:48
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: KM, FMA
 
Registrierungsdatum: 16.08.2006
Alter: 26
Beiträge: 167
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Naja, direkt während der Form plaudern bin ich eher nicht gewohnt .

Allerdings wurde doch auch schon mehr gelacht und teilweise geblödelt (wenn man was falsch gemacht hat etc.), speziell nach einigen Jahren bei diversen Partnerübungen die Vorbereitung für den Freikampf waren.
Und das ist auch gut so, sonst wäre ich wohl sicher nie über die Jahre geblieben (und wärs noch immer, wär ich nicht weggezogen).

Dauerndes Geplauder über Gott und die Welt finde ich auch nervig, aber Späßchen und Lachen hier und da finde ich eher förderlich für die Motivation.

Denn ich denke, mit verbissener Spießigkeit und Ernsthaftigkeit wird man den Weg zum Glück wohl nie finden .
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  #24  
Alt 18-05-2009, 10:45
Benutzerbild von bluemonkey
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Lithium soll helfen
 
Registrierungsdatum: 03.03.2007
Ort: Samsara
Beiträge: 3.000
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Zitat:
Zitat von Valerie Beitrag anzeigen
Nein, glücklicherweise nicht. Es gibt aber Schüler, die der Meinung sind, dabei andere korrigieren zu wollen. Deshalb habe ich hier nachgefragt.
Typisches Anfänger-Entwicklungsstadium in einer KK-Karriere: der "Experten"-Modus.
Die Leute meinen, etwas verstanden zu haben und das jedem vermitteln zu müssen.
Geht jeder mal durch.

Die nächsten Stadien sind

"Der Hochmütige",
der sich überlegen fühlt, und schließlich
der "Dummkopf"
der weiß, wie viel er selbst noch lernen kann (obwohl er schon ziemlich gut ist).

In einem strukturierten Unterricht sollte der Lehrer und seine Assistenten das Wissen vermitteln und die restlichen Schüler sich während der Einzelübungen um sich selbst kümmern, da gibt es genug zu tun.
Bei Partnerübungen ist eine verbale Abstimmung natürlich manchmal für reibungsloses Üben erforderlich und als Fortgeschrittener kann man auffällige Abweichungen von der Zielsetzung ansprechen.
Ich persönlich frage aber normalerweise nach, ob Korrektur erwünscht ist.
Einem Mitschüler in die Form zu quatschen, oder auch nur offensichtlich zu beobachten, ist sehr schlechter Stil.
Wenn jemand die Form so läuft, dass es beim Zugucken wehtut, dann kann man auch warten, bis er fertig ist, und ihn dann nett mitteilen, dass einem was aufgefallen ist und (falls gewünscht) Bewegungsalternativen anbieten.
__________________
Unsere tiefsten Ängste sind Drachen vergleichbar, die unsere tiefsten Schätze bewachen
Rainer Maria Rilke
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  #25  
Alt 20-05-2009, 23:11
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 18.01.2009
Alter: 24
Beiträge: 40
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Zitat:
Zitat von shenmen2 Beitrag anzeigen
Aber nicht doch, warum gleich so finstere Gedanken Möglicherweise kann er ganz einfach kaum Deutsch sprechen (wie mein Lehrer z.B.). Das macht das Lernen schon wesentlich schwieriger als bei einem Deutschen, der einfach sagen kann, worauf er hinauswill. Aber es schult auch die Konzentration.
(...)
Du hast eine DVD, die sieht, was du machst und darauf eingeht ? Wow, her damit
Die Möglichkeit hab ich natürlich vergessen stimmt. Das Kommentar mit der DVD basierte auf dem Missverständnis dass es Lehrer gäbe die wirklich NUR vormachen und nichts weiter
__________________
"Adding a popular name to a quotation makes the quotation look more reliable" - Albert Einstein
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  #26  
Alt 21-05-2009, 00:26
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Chen Taiji
 
Registrierungsdatum: 11.08.2006
Ort: B
Beiträge: 2.418
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Zitat:
Zitat von Aesop Beitrag anzeigen
Ich denke, wenn ein Lehrer auf diese Weise lehrt hat er entweder keine Ahnung von den inneren Aspekten der Kampfkunst, oder er ist einfach nur geldgierig und nicht am Fortschritt seiner Schüler interessiert. Oder seine Unterrichtsmethode ist noch ein Relikt aus Zeiten in denen Kampfkunst-Meister gnadenlos ausgesiebt haben und nur den besten Schülern die wirklich wichtigen Dinge gelehrt haben.
In allen Fällen würde ich diesen Lehrer meiden, auch als Chinese. Das Chinesen auf diese Art besser lernen halte ich für absoluten Blödsinn. Auch Chinesen können nicht hellsehen!

Auf jeden Fall ist so eine Unterrichtsmethode in Zeiten, in denen es massenweise Taiji-DVDs gibt, vollkommen überflüssig...
Dem kann ich aus Erfahrung nur zustimmen. Es kommen manchmal wirklich komische Bewegungen dabei heraus, wenn der Lehrer nicht in der Lage ist, den Schülern zu erklären, worauf es ankommt und worauf sie achten müssen. Ein Mindestmaß an Theorie ist einfach unumgänglich. Ich hab auch schon erlebt, wie der Lehrer z.B. verzweifelt versuchte, das Gewicht des sehr mittig stehenden Schülers mehr auf sein linkes Bein zu bringen, aber der Schüler weigerte sich, weil er selbst das Gefühl hatte, schon links zu stehen... Keine Chance, ohne Sprache, auch wenn die "Übertragung" noch so gut ist...
Mal ganz abgesehen von Fehlhaltungen, die so durch Wiederholungen vertieft werden, weil die Schüler oft von Gewichtsverteilung, Ausrichtung der Wirbelsäule, Gelöstheit usw. keine Ahnung haben. Allzu oft wirds dann auch zu früh viel zu tief, mit den erstaunlichsten Verrenkungen.... Ganz davon zu schweigen, daß keiner weiß, wie das denn nun mit dem Dantien funktioniert, statt einfach nur mit den Armen zu kreisen... Und einer extrem hohen Zahl von Schülern mit plötzlicher Knieproblemen.
Ich sah kürzlich z.B. jemanden, der, als es an die schräge Stellung ging, den Oberkörper extrem vorbeugte und so tat, als wolle er mit der linken Hand etwas vom Boden pflücken.... Das ist nicht nur falsch, sondern sah auch noch extrem komisch aus....
Trotzdem: Korrekturen sind Angelegenheit des Lehrers, nicht die der Schüler, die sich besser auf sich selbst konzentrieren sollten.
Ich hab beim Pushen aber auch schon mal einem Partner gesagt, er soll mal etwas weniger Druck/Kraft und etwas mehr Gefühl anwenden, bevor mir der Arm abfällt.... aber das war auch wirklich eine "Notlösung"...

Geändert von scarabe (21-05-2009 um 00:37 Uhr).
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  #27  
Alt 25-06-2009, 00:21
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Kampfkunst: Chen Tai Chi
 
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Beiträge: 10
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Zitat:
Zitat von Valerie Beitrag anzeigen
Tai Chi ist doch meditativ. Wie sieht es bei euch beim Training aus. Wird während des Übens miteinander gesprochen oder übt jeder still für sich selbst?
Meditativ ist Tai Chi aus meiner Sicht schon, nur glaube ich, dass die Leute, die sich damit nicht beschäftigen eine anderen Vorstellung von Meditation haben.

Wenn man nur die Tai-Chi-Form macht, kenne ich derzeit nur zwei Phasen im Training.
In der ersten bin ich mit dem Erlernen der Choreographie voll ausgelastet und habe keine Zeit mich auf etwas anderes zu konzentrieren. Ein Kaffeetratsch nebenbei ist damit nicht möglich.

In der zweiten Phase brauche ich nicht mehr an die Choreographie denken. Da könnte ich theoretisch mit jemanden nebenbei traschen. Dann bringt mir aber das Tai-Chi nicht viel. Denn wenn ich nicht bei der Sache bin mache ich kein Tai-Chi sondern bewege einfach nur meinen Körper so ähnlich.
Ich brauche eigentlich wieder volle Aufmerksamkeit, die ich dazu benutze um mich selbst beim Tai-Chi-Üben genau zu beobachten. Das bringt mich in meiner Entwicklung weiter.

Musik von Oliver Shanti oder sowas ist bei einem Video im Hintergrund vielleicht ganz nett, aber bei seriösem Training sollte es aus meiner Sicht so wenig wie möglich Ablenkungen geben. Und musikalisches Geschwebe im Hintergrund halte ich da auch für unproduktiv. Das benebelt einen eher.

Das Meditative hier ist aus meiner Sicht ein Zustand gesteigerter Aufmerksamkeit gegenüber seinem Körper und blendet äußere Störeinflüsse möglichst gut aus.
Ich glaube nicht, dass der Hausfrau von nebenan diese Sicht auf Meditation so geläufig ist. Eher als irgendetwas wo man gerade nicht einschläft was mit Taiji eigentlich gar nichts zu tun hat.

Geändert von WhyLee (25-06-2009 um 00:24 Uhr).
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  #28  
Alt 25-06-2009, 01:13
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Kampfkunst: Chen Taiji
 
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Beiträge: 2.418
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wann genau ist Taiji meditativ? Bei der Stehenden Säule, dem Chansigong, dem Formlaufen, den Anwendungen oder dem Pushhands?
Sollte man nicht besser sagen, daß Taiji so umfassend ist, daß es auch die meditativen Fähigkeiten schult ?
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  #29  
Alt 25-06-2009, 10:32
Benutzerbild von bluemonkey
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Kampfkunst: Lithium soll helfen
 
Registrierungsdatum: 03.03.2007
Ort: Samsara
Beiträge: 3.000
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Zitat:
Zitat von scarabe Beitrag anzeigen
wann genau ist Taiji meditativ? Bei der Stehenden Säule, dem Chansigong, dem Formlaufen, den Anwendungen oder dem Pushhands?

Ja, genau da.
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  #30  
Alt 25-06-2009, 10:43
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Kampfkunst: Lithium soll helfen
 
Registrierungsdatum: 03.03.2007
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Zitat:
Zitat von WhyLee Beitrag anzeigen
Ich glaube nicht, dass der Hausfrau von nebenan diese Sicht auf Meditation so geläufig ist. Eher als irgendetwas wo man gerade nicht einschläft was mit Taiji eigentlich gar nichts zu tun hat.
Was hast Du eigentlich gegen Hausfrauen?
Ich kenne "Hausfrauen" die sehr fortgeschrittenes Taijiquan praktizieren.

Das Nananom hier im Forum bezeichnet Meditation auch als "Schlafen" und der ist schließlich Student und Aristokrat.
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