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  #121  
Alt 17-06-2009, 15:52
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Ma-Tsun-Kuen Tai Chi Chuan
 
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Zitat:
Zitat von pilger Beitrag anzeigen
Man möge mir verzeihen
Du bist verzogen! Ääähhmm, verziehen...! (Ich bitte also auch um Verziehung...)
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  #122  
Alt 18-06-2009, 11:00
Benutzerbild von pilger
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Kampfkunst: Tai Chi Chuan
 
Registrierungsdatum: 30.12.2004
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Zitat:
Zitat von gilestcc Beitrag anzeigen
du bist verzogen! ääähhmm, verziehen...! (ich bitte also auch um verziehung...)
daaanke
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  #123  
Alt 22-06-2009, 13:08
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Kampfkunst: Chen Tai Chi
 
Registrierungsdatum: 21.06.2009
Alter: 40
Beiträge: 23
Standard Taijiquan ist kompliziert

Also ich würde einfach mal sagen, Taijiquan ist kompliziert und das fast beliebig.
Das reicht natürlich nicht als Antwort auf die Frage wie lange man zum Lernen braucht.
Vereinfacht würde ich mal sagen. Mit einem Kurs einmal die Woche 90min und ein wenig Motivation kann man die Choreographie einer Kurzform ungefähr in einem Semester lernen.
Und das sehe ich als Grund dafür, warum es diese Kurzformen gibt. Nämlich ein komplette Form in einem halben Jahr soweit zu lernen, dass man sich diese merken kann.
Z.B. die 24er Yang-Form oder die 19er Chen-Form von CXW (von der er selbst nicht sehr viel hält, diese aber entwickelt hat, weil es die Leute wollten).

Damit ist man aber kein Tai-Chi-Meister, sondern hat mal den ersten wichtigsten Schritt eines nicht endenden Weges beschritten.

Sich die Choreographie im Wesentlichen eingeprägt zu haben macht aus einem reinen Akteur, der nur mit der Choreographie kämpft einen Beobachter.
Das ist der Punkt, wo sich die Qualität des gelernten erst richtig entwickeln kann, weil der Kopf frei ist und man Zeit hat seine Aufmerksamkeit auf gewisse interessante Dinge bei der Bewegung zu richten.

Die Entwicklung geht dann einfach immer weiter und es tauchen immer neue Aspekte auf, die einem selbst an seinem Körper auffallen.
Ohne diese Reise, die man selbst praktizieren muss, bleiben die geschriebenen Dinge auch in so klugen Büchern wie die von Jan Silberstorff nur Worthülsen, die man kaum verstehen kann.
Praktiziert man fleissig, dann füllen sich diese Worthülsen mit Sinn. Man muß damit eigentlich das Meiste selbst herausfinden in dem man tut.
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  #124  
Alt 22-06-2009, 13:13
Benutzerbild von Trinculo
Moderator
Kampfkunst: 没有, Ni NT, ничего, SFA
 
Registrierungsdatum: 15.01.2004
Ort: Land der tausend Hügel
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Beiträge: 18.755
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Klingt für mich nach dem Verlieren in reinem Selbstzweck, nicht nach einem pragmatischem Weg zum Kämpfen
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  #125  
Alt 22-06-2009, 13:29
Benutzerbild von "GZA"
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Liu he Ba fa
 
Registrierungsdatum: 04.03.2006
Ort: Solingen
Alter: 26
Beiträge: 535
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Wenn man die Form gelernt hat entwickelt man noch lange kein Gongfu.Natürlich ist sie ein wichtiger Bestandteil einer IMA.
Jibengong und entsprechende Partnerübungen sehe ich aber als wichtiger an und das macht meist auch einen Stil aus.
Was nützt es mir wenn ich z. B. die Seidenfäden in der Form hinbekomme aber beim ersten Zeichen von Gegenwehr beim Trainingspartner versage?
Ganz zu schweigen von der richtigen Anwendung?

Nene das Ganze ist ein gradueller Prozess, wenn man dabei bleibt oder das Knie nicht de ganze Zeit Faxen macht
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'Leave Your Nine At Home And Bring Your Skills To The Battle' - Jeru the Damaja

Geändert von "GZA" (22-06-2009 um 13:34 Uhr).
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  #126  
Alt 22-06-2009, 15:11
Benutzerbild von scarabe
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Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
Registrierungsdatum: 11.08.2006
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Alter: 45
Beiträge: 4.119
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Jain.

Ich bin selbst schon sehr dafür, sich neben allem Formenlernen auch die Zeit zu nehmen, die Formen wirklich zu vertiefen, mit allem in-sich-hineinhören- und fühlen, denn das hat auch was mit Bewußt-Sein zu tun und eben auch damit, die Entwicklung, die geschieht, zuzulassen und zu erleben.
Und gerade dafür auch viel Seidenfaden, Zhan Zhuang etc.
Genau wie Pushen ja als Kampfanteil enorm wichtig ist.

Trotzdem- ich war dieses WE nochmal bei Chen Ziqiang, 56er Form und Streitkolben.
Nun ist ein Wochenende zu kurz, um die Wettkampfform außen und Innen perfekt zu lernen, wie wir alle wissen, also lernten wir die Form einfach mal äußerlich durchzulaufen. Dabei zu denken gibt mir Meister Chen Ziqiangs Aussage:
"Wenn Ihr eine Form im Außen schön und sauber laufen könnt, wird sich irgendwann auch das Innere einstellen."
(zu bemerken ist, daß für äußeres sauberes laufen schon auch Anwendungskenntnis erforderlich ist, um nicht z.B. aus tiefen Dantien-Bewegungen lustige Armschlenker zu machen...)

Und letztendlich ist das auch richtig so: Was nutzt es mir, wenn ich durch Stehen zwar Energie und Kraft entwickle, der Körper aber nicht kompatibel ist, diese auch zu leiten und einzusetzen? (Das Problem hatte ich selbst weniger, kenne aber einige...)

Umgekehrt habe ich selbst festgestellt, daß beim Üben einer neuen Form tatsächlich der richtige Fluß erst nach einigen Durchläufen entsteht und samt Energie immer besser wird, je VERTRAUTER man mit der Form ist. (ich schreibe absichtlich vertraut, weil das auch was mit Gelöstheit, Blockadenfreiheit etc zu tun hat).

Letztendlich neige ich inziwschen zur Theorie des goldenen Mittelweges: Alles im richtigen Maß, nichts künstlich herbeipushen und auch nichts extra verzögern, dazu regelmäßigen Trainingsfleiß... und das Pushhands nicht vergessen!

Geändert von scarabe (22-06-2009 um 15:14 Uhr).
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  #127  
Alt 22-06-2009, 15:18
bluemonkey
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Klingt für mich nach dem Verlieren in reinem Selbstzweck, nicht nach einem pragmatischem Weg zum Kämpfen
Ist ein pragmatischer Weg zum Kämpfen, für jemanden, der wahrscheinlich nie wirklich kämpft, nicht auch Selbstzweck?

Die meisten Kampfkünste/Kampfsportarten sind mehr oder weniger Selbstzweck.
In Kampfsportarten dient das Training dazu, erfolgreich innerhalb der sportlichen Regeln eben dieses Sports zu werden.
In einigen SV-Systemen wird man eventuell kampffähig im regellosen Kampf, aber die meisten Übenden werden (von den Profis mal abgesehen) den Ernstfall nie erleben und wenn, sind eventuell Waffen im Spiel, die die Chancen des Verteidigers erheblich mindern.

Es ist doch sehr schön, dass sich aus dem relativ primitiven Wunsch, möglichst viele, möglichst schnell, möglichst schwer zu verletzen, (was spätestens seit Hiroshima in der Reinform nicht mehr so spannend ist), so verschiedene Künste entwickelt haben.
Vom direkten Duellkampf MMA über körperliche Gruppen-Kampfspiele wie Football, Rugby, Handball und virtuellen EGO-Shootern bis zu Künsten, die der energetischen, psychologischen, spirituellen oder gar intellektuellen (Schach ist ja eigentlich auch Krieg) Erbauung, oder auch der körperlichen Fitness und Akrobatik dienen.
Man macht ja Sex auch nicht nur um Kinder zu kriegen?
Kommt in Erotikforen auch immer mal einer im Tantra-Unterforum vorbei, um darauf hinzuweisen, dass man mit der Methode niemals schwanger wird?

Ein pragmatischer Weg zum Kämpfen wäre z.B. eine Testosteronspritze und die richtige Umgebung, dann ergibt sich das von alleine.
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  #128  
Alt 22-06-2009, 15:34
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Kampfkunst: Ma Tsun Kuen Taijiquan & Puquan
 
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Ist ein pragmatischer Weg zum Kämpfen, für jemanden, der wahrscheinlich nie wirklich kämpft, nicht auch Selbstzweck?

Die meisten Kampfkünste/Kampfsportarten sind mehr oder weniger Selbstzweck.
In Kampfsportarten dient das Training dazu, erfolgreich innerhalb der sportlichen Regeln eben dieses Sports zu werden.
In einigen SV-Systemen wird man eventuell kampffähig im regellosen Kampf, aber die meisten Übenden werden (von den Profis mal abgesehen) den Ernstfall nie erleben und wenn, sind eventuell Waffen im Spiel, die die Chancen des Verteidigers erheblich mindern.

Es ist doch sehr schön, dass sich aus dem relativ primitiven Wunsch, möglichst viele, möglichst schnell, möglichst schwer zu verletzen, (was spätestens seit Hiroshima in der Reinform nicht mehr so spannend ist), so verschiedene Künste entwickelt haben.
Vom direkten Duellkampf MMA über körperliche Gruppen-Kampfspiele wie Football, Rugby, Handball und virtuellen EGO-Shootern bis zu Künsten, die der energetischen, psychologischen, spirituellen oder gar intellektuellen (Schach ist ja eigentlich auch Krieg) Erbauung, oder auch der körperlichen Fitness und Akrobatik dienen.
Man macht ja Sex auch nicht nur um Kinder zu kriegen?
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Ein pragmatischer Weg zum Kämpfen wäre z.B. eine Testosteronspritze und die richtige Umgebung, dann ergibt sich das von alleine.


Danke. Danke. Danke.
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  #129  
Alt 22-06-2009, 16:52
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Kampfkunst: Ma-Tsun-Kuen Tai Chi Chuan
 
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Zitat:
Zitat von Pu Bär Beitrag anzeigen


Danke. Danke. Danke.
Da schliesse ich mich an. Und verweise nochmals unerbitterlich auf den Roberto Laura-Zitat unter Posting #62 in diesem Thread.


Übrigens, gestern habe ich Taijiquan wieder erfolgreich zur Selbstverteidigung auf der Strasse eingesetzt (dramatischer Akkord...):
6 Uhr Sonntag morgens am quasi menschenleerer S-Bahnhof, ich laufe Richtung Bahnsteig, kommen um die Ecke vier ca. 17-Jährigen und laufen mir entgegen. Nicht so massig oder groß gebaut, einer allein eher kein Problem aber im Viererpack doch unangenehm. Gassenlage, kein seitliches Ausweichen/Fluchten möglich. Die Wahrnehmung (räumlich + Gangart, Körperspannung und Verhalten von anderen Menschen) die ich teils durch Taijiquan aufgebaut habe, hilft mir zu erkennen, daß sie eine "eingespielte" Gruppe sind und mich gerade im Radar haben als Prügelknabe für den Ausklang einer lustigen Nacht. Ich weiß das, bleibe (zumindest in dem Moment ) ruhig, laufe weiter, zentriere und sinke mich ein bißchen und öffne die Gelenke, mobilisiere innerlich, schaue sie nicht direkt an aber gucke auch nicht weg. Wir passieren uns, sie haben es sich anders überlegt (ob bewusst oder unbewusst ist mir egal), ich gehe zum Bahnsteig, sie gehen wo auch immer sie hinwollten. Danke Taijiquan. Im Ring funktioniert das nicht (Achtung leichte Ironie), aber gerade war es ganz gut...

Schöne Grüße,

Giles
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  #130  
Alt 22-06-2009, 17:29
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  #131  
Alt 22-06-2009, 17:33
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Man macht ja Sex auch nicht nur um Kinder zu kriegen?
Jau, aber den macht man auch zu zweit, und da geht es richtig zur Sache, man fasst sich nicht nur zart an den Händen ... also genau das Gegenteil von Taijiquan
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  #132  
Alt 22-06-2009, 17:37
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  #133  
Alt 22-06-2009, 17:42
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Ist ein pragmatischer Weg zum Kämpfen, für jemanden, der wahrscheinlich nie wirklich kämpft, nicht auch Selbstzweck?

Die meisten Kampfkünste/Kampfsportarten sind mehr oder weniger Selbstzweck.
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In einigen SV-Systemen wird man eventuell kampffähig im regellosen Kampf, aber die meisten Übenden werden (von den Profis mal abgesehen) den Ernstfall nie erleben und wenn, sind eventuell Waffen im Spiel, die die Chancen des Verteidigers erheblich mindern.

Es ist doch sehr schön, dass sich aus dem relativ primitiven Wunsch, möglichst viele, möglichst schnell, möglichst schwer zu verletzen, (was spätestens seit Hiroshima in der Reinform nicht mehr so spannend ist), so verschiedene Künste entwickelt haben.
Vom direkten Duellkampf MMA über körperliche Gruppen-Kampfspiele wie Football, Rugby, Handball und virtuellen EGO-Shootern bis zu Künsten, die der energetischen, psychologischen, spirituellen oder gar intellektuellen (Schach ist ja eigentlich auch Krieg) Erbauung, oder auch der körperlichen Fitness und Akrobatik dienen.
Man macht ja Sex auch nicht nur um Kinder zu kriegen?
Kommt in Erotikforen auch immer mal einer im Tantra-Unterforum vorbei, um darauf hinzuweisen, dass man mit der Methode niemals schwanger wird?

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Zitat:
Zitat von Pu Bär Beitrag anzeigen


Danke. Danke. Danke.
Das heißt, es macht Euch keinen Spaß, mal gegeneinander die Fäuste fliegen zu lassen, Ihr perfektioniert z.B. lieber das Öffnen und Schließen der Hüfte an sich ?
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  #134  
Alt 22-06-2009, 18:12
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Kampfkunst: Ma Tsun Kuen Taijiquan & Puquan
 
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Das heißt, es macht Euch keinen Spaß, mal gegeneinander die Fäuste fliegen zu lassen, Ihr perfektioniert z.B. lieber das Öffnen und Schließen der Hüfte an sich ?
Nein, heißt es nicht.
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  #135  
Alt 22-06-2009, 21:16
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Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
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Das tun doch viele lieber...

@ Blue: Soso, Erotikforen... wo Du überall unterwegs bist....

Aber mal ehrlich (ind o.T, aber nur kurz), ist das nicht wieder typisch westlich, Tantra als Unterforum in die Erotik zu packen?
Wo doch eigentlich jeder wissen müßte, daß Tantra ein ganzer Lebensweg ist und daß im Tantra ähnlich wie im Taoismus oder Qi Gong die sexuellen Meditationspraktiken (u.a.) nur einen kleinen Teil ausmachen (wie im wirklichen Leben oft auch, hähä...)

Aber nein, statt bei Tantra an Selbstbeherrschung und Diszipin etc zu denken, bekommen viele mal eben dieses süffissante Strahlen in den Äuglein...

Und die wenigen, die Tantra oder Qi Gong wirklich auch bis in diese Details beherrschen, haben es mangels genügend befähigter Partner und oft unterentwickelter Moral ja auch nicht eben leicht....
wie manche unerwüschte Übergriffe immer wieder zeigen...
aber huch, jetzt bin ich ja fast bei Petra H. `s Geschichte aus der Chentaiji-Liste gelandet....

Zurück zur Anwendbarkeit:
Sind die Jugendlichen z.B. wegen Übermüdung nur bedrohlich rübergekommen oder waren sie es wirklich und haben dann wegen der selbstsicheren Ausstrahlung und Körperhaltung lieber einen (instinktiven?) Rückzieher gemacht?

DAs ist allerdings nicht Taiji-typisch, sondern es geht vielen Kampfsportlern so, daß sie seit sie gelernt haben, sich zu wehren, nicht mehr in Streitereien verwickelt werden. Irgendwie eine gute Sache....

Geändert von scarabe (22-06-2009 um 21:20 Uhr).
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