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Taijiquan, Qigong-Neigong Tuishou, Baguazhang, Xingyiquan Alles zum Thema "Neijia" sowie gesundheitsorientierte Bewegungskünste



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  #76  
Alt 11-01-2017, 10:47
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Kampfkunst: judo,sv,wt (lang ist her) ,>>> Bewegen lernen, bewegen lassen
 
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Zitat:
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Randoris mache ich auch so immer gerne
dann plane ich das mal wirklich für mich ein , falls dir das recht ist. interessiert mich wirklich , deine Art mit dem Körper zu antworten. Ego-frei sollte bei uns ja kein Problem sein.
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  #77  
Alt 11-01-2017, 13:21
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Kampfkunst: bits and pieces, craniosacral combatives
 
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Beste Vorgehensweise in Tai Chi (ich bin nicht qualifiziert, über Bagua zu reden)…

Bevor man mit Spiralen anfängt, zuerst die Synergie der Bewegung/Körperorganisation zwischen Erde und Himmel etablieren. Körperqualität von „song“/“sung“ = die Wirkung der Schwerkraft auf den Körper nicht bekämpfen, sondern spüren und willkommen heißen; überflüssige Spannungen in den Muskeln (und dann allmählich in manchen anderen Geweben) so weit wie möglich lösen; zugleich das Skelett bzw. die Wirbelsäule aufrichten. = gleichzeitiges/synergetisches „Loslassen“ und „Aufrichten“.

Danach können Spiralen langsam von selber entstehen bzw. gefördert werden. Meiner Erfahrung nach: Wenn Spiralen im Körper explizit gesucht oder gemacht werden, bevor eine solche Himmel/Erde-Verbindung entwickelt ist (was meistens Zeit braucht), bringen die Spiralen dem „Spiralenden“ nicht viel. Oder haben sogar eine blockierende Wirkung. Das zeigt sich spätestens bei Tuishou und Anwendungen.
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Do not give up the near in order to seek the far.
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  #78  
Alt 11-01-2017, 13:35
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Das Stichwort ist "etablieren". Da geht es darum dass der Körper das von alleine tut, und der tut eine Menge in dem Fall. Ich hatte Reaktionen dass (grosse) Kräfte von hinten auf mich eingewirkt haben, und mein Körper hat das autonom bevor ich das gemerkt habe mithilfe von (Fa)jin so rausgedrückt dass sowohl meine Struktur als auch meine Balance erhalten blieben. Wenn ich gerade ausgelaufen bin, bin ich danach immer noch geradeausgelaufen, und wenn das kräftemässig nicht möglich war hat sich mein Körper selbständig so umorganisiert dass ich nur "parallelverschoben" wurde und immer noch weitergelaufen bin. Nur halt zwischen zwei Schritten ein paar Meter durch die Luft geworfen. DAS ist unter anderem eine Kernkompetenz, wer das machen möchte indem er mit dem Schädel fuhrwerken will wird feststellen dass es nicht klappt. Die Entscheidung ob ich stehenbleibe weil die Kraft reicht, oder mich drehen lasse weil sie nicht reicht, fälle ich nicht, das macht mein Körper in Millisekunden. In den Fällen wo das mal zu langsam wurde habe ich schwere Verletzungen davongetragen, das ist also existentiell ob das klappt. Ich habe aber auch zig Situationen völlig unverletzt überstanden *weil* mein Körper sofort und mit irrwitziger Artistik reagiert hat. Seine Knochen mit Jin stabilisiert, aber gleichzeitig sich auf die Kraft gelegt um getragen zu werden. So wichtig ist es mir nicht alles stets und immerdar völlig zu kontrollieren, das nennt man auch Kontrollzwang.
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"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)
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  #79  
Alt 11-01-2017, 15:49
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Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
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Ich habe mir die Posts jetzt mal in Ruhe durchgelesen (quer gelesen) und habe viel Wichtiges entdeckt, aber auch festgestellt, daß es anscheinend ein paar Mißverständnisse gibt, bzw. einige zu sehr aufs Detail oder eine bestimmte Vorstellung fixiert sind und dadurch "den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen".
Anders, der Elefant: Einer fühlt das stämmige Bein, ein anderer den dünnen, peitschenden ******* (am Hinterteil zum Fliegen wegwedeln ;-) ), wieder ein anderer den weichen, muskulösen, schlängelnden Rüssel und noch einer die harten, glatten, gebogenen Stoßzähne- und jeder bekommt einen anderen Eindruck, was der Elefant ist- obwohl dieser ja eine harmonische Zusammensetzung aus allem ist und all seine Gliedmaßen zusammenspielen, wenn er irgendwas macht.


So in etwa verhält es sich auch mit dem Spiralprinzip im Taiji.
Es ist einfach überall enthalten.
Im Stehen und der Ruhe, im Innen und außen, in der Körperhaltung während jeder Bewegung einschließlich Stillstand- egal, ob gesundheits- entspannungs- oder kampforientiert.

Also etwa so, wie ein Steinhaus nunmal aus Stein ist und nicht aus Holz oder ein Kreis eben rund ist und kein Dreieck.


Wie zeigt sich das und wie, um Himmels willen, bringt man das den Schülern bei? (auch motorisch-koordinativ)????


Also, zuerst mal-
man muß begreifen, daß alles im Taiji auf Bögen, Kreisen, Ellipsen, Spiralen basiert und nicht auf Geraden. (Dazu hat GM Zhu Tiancai sogar mal extra ein Video gemacht, damit die Leute nicht immer mehr und mehr lineare Bewegungen einbauen, was falsch ist!)
Und daß sich- wurde ebenfalls schon erwähnt- das Spiralprinzip innerlich nur richtig entfalten kann bei korrektem Ding und zugleich Chen (Scheitel/Baihui nach oben aufgerichtet/ Yang-Kraft, Verwurzelung- Yin- etwa, wie plus UND Minus bei ner Batterie BEIDE ZUGLEICH wichtig sind, damit Strom fließen kann!!!)


Die 5 Bögen (=> rund, Spiralprinzip in simpler, äusserer Manifestation), ein ganz wichtiges Kriterium im Taiji, das gerne vergessen wird, aber immer vorhanden sein muß:
Arme bilden Bögen.
Beine bilden Bögen
Der Rumpf bildet den 5. Bogen
(und manche zählen den Horizontalbogen durch die gelöste Brust als 6. Bogen dazu, was Sinn macht).

Das heißt:
Egal, ob ich im Taiji (Zhan Zhuang- oder Wuji) stehe oder in einer Position aus der Form bin oder mich bewege, alles bewegt sich in mehr oder weniger äußerlich erkennbaren Bögen und jede Bewegung ist rund und keine Gerade.

Ich gehe gleich weiter darauf ein- muß jedoch sagen, daß Giles mit seinem Hinweis auf die Wichtigkeit des Fangsong- also des Lösens und Sinkens ein ganz wichtiges Ding erwähnt-
den Anfänger müssen unbedingt zuerst am Fangsong arbeiten, dem Lösen, Sinken und Öffnen des Körpers-
sonst ist weder eine korrekte spiralige Bewegung möglich, noch eine korrekte explosive Kratfübertragung spater.

Trotzdem muß klar sein, daß Fangsong nicht geht ohne rund/Spirale, Kreis, sonst ist es kein Taiji.

Selbst im Zhan Zhuang- die Arme bilden Bögen, die Brust ist gelöst (Fangsong) und bildet einen verbindenden Bogen zwischen den Armen.

Durch den Zwickel läuft ein Bogen in die beiden Beinbögen und die Erde. (dieser Bogen wird in D oft vernachlässigt, bzw. die Oberschenkel innen sind nicht gedehnt genug oder das Steißbein ist nicht gelöst, was zur Folge hat, daß die unterstützende Energie, die vom Boden durch die Beine eine tragende Brücke bildet und unsere Bein-Muskelkraft in den (tieferen, wenn korrekten) Ständen unterstützt, nicht richtig genutzt warden kann).
Genau genommen fühlt es sich an, wie ein Kreis aus Jinkraft, der durch die Erde durch wieder ins Bein läuft, ähnlich wie der Energiekreis, der bei den Armen von den Fingern einer Hand in die der anderen Hand überspringen kann...

Der Rumpfbogen (innerlich noch etwas komplizierter, da ellipsenartige Wellen der Kraftübertragung und Verbindung durch den Rumpf laufen und auch der Kleine Himmlische Kreislauf sich im ZZ etabliert) verbindet dann oben und unten.

Als ob das im ZZ Stehen noch nicht genug ware, bilden sich nach und nach auch noch rankenartige Spiralen um Rumpf, Arme und Beine, die einerseits die Ausdehung unterstützen (vgl. peng), als auch die Arme/Beine heranziehen, was mich so ein bisschen an die Federn an einem elastischen Stoßdämpfer erinnert. Oder Efeuranken um einen Ast.... oder der Sog eines Strudels....

Am Anfang ist das alles nicht so gut zu fühlen, weil die Schüler ja erst einmal das Loslassen üben, dann alle möglichen Verspannungen bemerken und so allmählich ihre Körperwahrnehmung erhöhen und in Ruhe und Geduld finden....
aber unter der sichtbaren "Spitze des Eisbergs" tut sich so einiges, womit sich das Spiralprinzip entwickelt und etabliert.

(Zugleich entwickelt sich beim ZZ in Synchronisation mit dem Fangsong und dem Spiralprinzip auch die sonstige Struktur- alles gehört zusammen, das eine läuft nicht richtig ohne das andere. Zum Glück passiert das meiste natürlich und automatisch, so dass man Anfänger damit theorietisch nicht zu sehr zu stressen braucht)


Wortauf aber auch beim Fangsong für Beginner zu achten ist, sind Bestandteile des Spiralprinzips:
Bogen in den Armen, geöffnere Gelenke, Zwicken und Achseln GEÖFFNET!!!!!!
Bogenschritte... usw.


Dann gehts weiter mit sonstigen Basis- und Fangsong-Übungen- entspannende, lösende Wellen- und Spiralbewegungen. Ganz natürlich und entspannend, Wellness...... den Körper lösend, öffnend, Meridiane stimulierend....
ohne daß man dem Schüler sofort erklären muß, daß dieselben Bewegungen in etwas focussierterer und strukturierterer Weise im Kampf ebenfalls verwendet werden! (sonst spannen sich einige "Spezialisten" nämlich gleich wieder an und der langsam entstehende innere Fluß ist perdu!)

So entwickeln sich Fangsong und Spiralen gleichzeitig und spielerisch.

Dann, ich Chenstil, die Spiral- und Strukturübung schlechthin, Chan Si Gong/Seidenweberübungen:
Armkreise koordiniert mit einer 8 des Zwickels und dem spiraligen Lösen und Sinken der Hüfte, welche sich ebenfalls in einer 8 bewegt.....
Koordiniert mit Dantian-Rotation uvm.
Innere Arbeit leitet die Jin-Energie vom Dantian in die äußeren Extremitäten und zurück, man "schaufelt" die Kanäle frei, entwickelt Gefühl für inneren Energiefluß, lernt, die im Stehen entwickelte korrekte, bogige Körperstruktur und Stabilität in einfache Bewegungsmuster zu übertragen und zugleich mit der inneren Energieführung zu koordinieren....

(nee, Leute, das kommt gar nicht nur aus dem Chen- auch die Shaolins, Wudanger und Hunyuan-Leute (uva.) nutzten schon solch spiralige, Endlos-Bewegungsfolgen, um ihre Körper zu lösen und "in Fluß" zu bringen!)

Bis schließlich diese strukturirten, Jin-Kraft-gefüllten Spiralbewegungen in der Form und im Pushhands verfeinert werden.
Unterstützung von Muskelkraft durch Jin-Kraft, Fajin.... usw.


Wenn man aber nicht von Aanfang an darauf achtet, daß die Bewegungen auf spiraliger Basis, nach spiraligem/runden Muster ausgeführt werden, kann es schnell passierent, daß sich Schüler eckige, lineare oder/und dauernd unterbrochene Bewegungen angewöhnen und somit genau genommen am Taiji vorbeischiessen....
deshalb sollte man schon darauf achten, daß von Anfang an Struktur, Spiralprinzip UND Fangsong koordiniert vermittelt warden.
Und FLUSS!!!!! Yin-Yang, langsam-schnell, sanft- (nach und nach) explosiv- aber nicht abreißen und unterbrechen!

Klar ist das nicht ganz einfach für die Schüler- aber, wie gesagt, Geige zu lernen ist auch anspruchsvoller, als Blockflöte....

Zum Glück treten wohltuende Entspannungseffekte und mehr Geduld schnell auf und der angenehm lösende Körper- und Energieeffekt entschädigt die Leute für die etwas mühsamen ersten Monate.



So- und nun sagen sicher einige: ja, nett, aber sie erzählt hier von allgemeinen Übungen- wo bleibt die Kampfkunst?
Spiralprinzip, das bedeutet doch, mit Spiralkraft oder spiraligem Aufnehmen gegnerischer Kraft zu KÄMPFEN!!!???

Genau. Auch.
Der gesamte Elefant. Jeder Arm, jedes Bein, jedes bisschen Jin-Energie, jede einzelne Formbewegung, jede Kampfanwendung, jede Faust- Ellbogen- oder Schulterstoß-
alles basiert auf Spiralen, die sich aus entspanntem (Fangsong) Einsatz korrekter Körperstruktur heraus entfalten.

Egal, ob das eine ausgreifende Bewegung mit einem Fauststoß ist (dessen Spirale vergleichbar ist mit der eines Bohrers, also der in sich drehende/rotierende Arm schießt scheinbar gerade nach vorne, während Rumpf/Kraftübertragung aus dem Boden aber auch spiraling durch den Körper laufen-
oder eine kleine Bewegung, wie ein Schulterstoß oder ein Handhebel usw....
(Im Chenstil sind speziell die Xinjia-Formen ja voller netter kleiner, kampftauglicher und vor allem sichtbarer Spiralen- während man in der Laojia eher das etwas geräumigere Bewegungsprinzip anschaulich erfahren kann- welches aber in der Xinjia nicht vergessen werden darf!!!! Man will ja nicht nur eindrucksvoll in der Luft herumfummeln, sondern notfalls auch die Reichweite und Zielsicherheit haben, um den Gegner effektiv zu treffen!)

Alles besteht aus lauter ineinandergreifenden, ineinander übergehenden Spiralen, innen, aussen, überall.
Es ist eben ein gesamtes Prinzip, ein gesamtes Konzept.

Und hier sind wir wieder bei dem netten Spruch:
Lerne tausend Techniken-
oder begreife ein Konzept- dann entstehen die tausend Techniken von selbst.
Wunderbar übertragbar aufs Taiji-Prinzip.



(In diesem Zusammenhang möchte ich nun schon mal darauf hinweisen, daß es im modernen Taiji leider (Un-)Sitte geworden ist, bis zum geht-nicht-mehr zu vereinfachen.
So sehe ich im Chen z.B. immer öfter horizontal-lineare Armbewegungen statt Bögen, eine unkorrekte Gewichtung (statt70/30 L oder 60/40X) fast komplett auf einem Bein, Yongquan und Kniekehle (Weizhong) gequetscht statt offen, das andere Bein statt Bogen fast durchgedrückt... Kraftübertragung dadurch linear statt spiraling....
Statt koordinierter "ganzheitlicher" Bewegung mit der Körpermitte als Transformator beinahe festgeschraubte Hüfte und unkoordinierte Armbewegungen....

Ich glaube nicht, daß man den Schülern dadurch einen Gefallen tut, den so können sie ihr Taiji ja nie richtig und umfangreich in all seinen Aspekten entfalten und erfahren- vor allem auch nicht richtig begreifen!

Wer sich diese "Marotten" aber erst mal angewöhnt hat, kann sie sich nur schwer abgewöhnen oder noch umlernen.
Darüber möge jeder selber nachdenken.


Es ist ja auch so- wenn z.B. ein älter werdender Großmeister seine Bewegungen nach über 60 Jahren allmählich reduziert und wegen alterstypischer (aber vergleichsweise ja immer noch geringer) Abnutzungserscheinungen hier oder da mal entlastet- oder eine Bewegung äußerlich kaum noch sichtbar ist- dann kann es durchaus sein, daß sein Jinkraft-bezogenes "Innenleben" das ausgleichen kann und darüber entschädigt....
Aber wenn (relative) Anfänger dann meinen, sich den mühsamen Weg über deutliche, im Großen beginnende und erst allmählich - über die Jahre- kleiner werdende körperliche Bewegungen hin zu wachsenden inneren Prozessen sparen zu können und gleich da einzusteigen, wo der alte Großmeister nach über 60 Übungsjahren ist.... das kann nicht funktionieren.
Äußerlich mag es ähnlich aussehen, aber innerlich ... nix da.

Wer den Leuten das erzählt, ist in meinen Augen nicht wirklich seriös - und wers nicht glaubt und nicht genug eigene Erfahrung hat, findet auch genügend seriöse Fachliteratur aus den chinesischen Heil- und Kampfkünsten, die von seriösen Meistern über die Jahrhunderte erstellt worden ist und sehr anschaulich erklärt, worauf in welchem Stadium zu achten ist...

In diesem Sinne- fröhliches und erfolgreiches Trainieren!

Geändert von scarabe (11-01-2017 um 16:08 Uhr).
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  #80  
Alt 11-01-2017, 16:08
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Zitat:
Zitat von scarabe Beitrag anzeigen
So in etwa verhält es sich auch mit dem Spiralprinzip im Taiji.
Das "Spiralprinzip" ist nicht eine Sache des Taiji oder einer anderen Kampfkunst.
Es ist ein Prinzip der Natur, und ist im menschlichen Körper manifestiert.
Was man üben und lernen muss, ist sich dem natürlichen Aufbau des Körpers entsprechend zu bewegen, sich die vorhandenen Verbindungen bewusst zu machen und sie zu nutzen.
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  #81  
Alt 11-01-2017, 16:13
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Zitat:
Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
Das "Spiralprinzip" ist nicht eine Sache des Taiji oder einer anderen Kampfkunst.
Es ist ein Prinzip der Natur, und ist im menschlichen Körper manifestiert.
Was man üben und lernen muss, ist sich dem natürlichen Aufbau des Körpers entsprechend zu bewegen, sich die vorhandenen Verbindungen bewusst zu machen und sie zu nutzen.
Jain.
Das Spiralprinzip entspringt der Natur (siehe oben meinen Hinweis auf efeu oder Strudel...), die damalige Weltanschauung basierte darauf und somit auch das Taiji.
So, wie es in Natur und Kosmos überall enthalten ist, ist es auch im Taiji überall enthalten.
Deshalb geht Taiji ja auch nicht ohne ;-)

Leider verlernt jeder, der den Mutterleib verlassen hat, sich nach diesem natürlichen Prinzip zu bewegen und so muß es eben parallel zu einem "gründlichen Reset" im menschlichen Bewegungs- und Energiemodus neu installiert werden.



Im Taiji gibt es eben bestimmte etablierte Methoden, das Spiralprinzip zur Entfaltung zu bringen. In diesem Sinne darfst du das verstehen.

Leider ist die schlaue Theorie immer viel einfacher, als die praktische Anwendung! ;-)
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  #82  
Alt 11-01-2017, 16:20
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Das mit den Bögen, Kreisen etc. ist ja alles schön und gut und auch im Bagua essentiell (wenn auch mit einer anderen Didaktik, Sprache, Idee), aber, wie Inryoku schon schrieb, ist das einfach die natürliche Art sich zu bewegen. Unterschiedliche Schulen mögen dies unterschiedlich schulen, viele Wege führen nach Rom, aber das Ziel ist eine solche natürliche Bewegung.

Noch einmal: Taiji ist eine KAMPFkunst (und zwar eine hocheffektive gewesen):

Taijiquan Anwendungen. Eure Meinung.

Zitat:
Zitat von kanken Beitrag anzeigen
Welchen Taiji LEHRER muss ich treffen damit er mir die Spiralkraft (die doch so basal ist) in den Basisanwendungen am Schwert, Säbel und Speer in DIESER Bewegung zeigt. Am liebsten frei und unkooperativ. Im Bagua gibt es dafür mehrere Anwendungen mit unterschiedlichen Waffen.

Ich bin in den CMA noch ein Anfänger, es sollte doch für einen Lehrer mit zig Jahren Erfahrung kein Problem sein mich im bewaffneten Übungskampf unter Kontrolle zu bringen und mir die Anwendungen und das Spiralprinzip zu erläutern. Immerhin ist Taiji eine KAMPFkunst und es gibt ja auch in Dtld. Leute die behaupten es als solche zu unterrichten.
Mich würden da die Gemeinsamkeiten (und evtl. Unterschiede) in den Anwendungen interessieren.

Also bitte: Wo kann ich hinfahren? Basiswaffenanwendungen in der freien (realistischen) Anwendung im Taiji. Wen muss ich dafür treffen?

Wenn die chinesischen Lehrer die Westler nicht nur verarschen und bei der Stange halten um Geld zu verdienen, dann müßten sie ja mittlerweile dieses Wissen auch in ihre Organisationen gebracht haben.
Grüße

Kanken

Geändert von kanken (11-01-2017 um 16:23 Uhr).
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  #83  
Alt 11-01-2017, 18:06
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Ja, mein Guter das ist ja wirklich reizend von Dir, daß Du mich hier bloßzustellen versuchst, aber das Video ist ein MITSCHNITT während eines Einführungsseminars für ANFÄNGER, von denen einige zum ersten Mal ein Schwert in der Hand hatten.
Es wurde aufgenommen, damit sie zuhause eine Erinnerung haben, was wir gemacht haben, bzw., was sie üben können.

Dementsprechend ging es ausnahmsweise weniger ums Spiralprinzip und auch nicht um eine marketingwirksame "Heldendarstellung", als um den anfänger-kompatiblen Beginn der Chen -Schwertform und darum, wie man das Schwert hält und seine ersten Bewegungen damit ausführt, damit man es locker bewegen kann, es einem aber auch nicht aus der Hand fällt....
Ansonsten ist es ziemlich korrekt und nichts, wofür sich ein 5. Duan schämen müsste ;-) Der Kollege auf dem anderen Video sieht zwar interessanter aus, ist in seiner Bewegungsausführung in der Form aber deutlich schlampiger. Sorry.
(sein Video wurde hier im Board aber vor Jahren schon ausführlich diskutiert)

Ansosnten (Video): Das mit dem Mittelfinger und dem lockeren Zeigefinger wirst Du ja wohl wissen/ sehen? Und daß die Bewegung nicht nur aus dem Arm kommen soll? die Schwertspitzen-Richtung während der ersten Bewegungen?
Und das alles so, daß die Teilnehmer verstehen, aber auch nicht frustriert werden.....
na, über dieses Problem hattest Du es in einem Deiner früheren Posts hier ja auch schon.

Jan hingegen hat ein werbewirksames Reklamevideo gemacht in romantischer Umgebung.
Das ist in etwa so, wie wenn Du das mal eben gekochte Frühstücksei kritisierst, weil es nicht mit einem speziell angerichteten Mittagsmenü konkurrieren kann. Soll es auch gar nicht.
Allerdings- die korrekten Ausrichtungen, die im Chenstil in der Schwertform verlangt werden- die nimmt mein Kollege auch nicht immer so ganz genau...

Trotz Deiner Bemühungen- mein obiger Post über Sprialkraft wird dadurch nicht unwahrer.
Ansonsten ist Dein letzter Post o.t.

Geändert von scarabe (11-01-2017 um 18:42 Uhr).
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  #84  
Alt 11-01-2017, 18:27
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Hier ist auch was Unspektakuläres und wenig Heldenhaftes ;-), aber wenigstens hat es mit Kreisen zu tun... Lösen, Sinken, Struktur.... und Spiralen: Basis Seidenweber



Hier ist ein anderes Schwertvideo von mir, a la Frank Miller, was man mit Fortgeschritteneren (als denen auf dem Einsteiger Video) ganz entspannt fürs Schwert- und Distanzgefühl machen kann- vielleicht gefällt Dir das besser? (Facebook, aber öffentlich sichtbar- wir waren ein bisschen vorsichtig, weil ohne Schutz-Ausrüstung))

https://www.facebook.com/alfie.chent...type=3&theater

Und hier gleich noch ein paar kleinere Spiralbewegungen von heute Training/Unterricht (kommt gleich, kämpfe noch mit youtube):

Geändert von scarabe (13-01-2017 um 18:51 Uhr).
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  #85  
Alt 11-01-2017, 18:30
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Zitat:
Zitat von kanken Beitrag anzeigen
Wenn die chinesischen Lehrer die Westler nicht nur verarschen und bei der Stange halten um Geld zu verdienen, dann müßten sie ja mittlerweile dieses Wissen auch in ihre Organisationen gebracht haben.
Man kann den Spiess auch umdrehen:

Karate hat sehr viele Techniken, im Sportkarate ist es dann bloss noch Kickboxen.
Escrima hat viele Techniken, im Sparring ist es nur noch gefuchtel.
WingChun ist super technisiert und durchdacht, wenn der andere dagegenhält geht nicht mehr viel.


Die Liste kannst du gerne weiter führen, mit so ca. allen KKs die viel technische Anwendung trainieren.



IMA (TaiChi) ist zu grossem Teil Attribut Training.
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  #86  
Alt 11-01-2017, 20:06
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Ein guter Lehrer vermeidet, dass ein Schüler Umwege geht.
Das macht Scarabe. Auch wenn ich die Form nicht so toll finde, lese ich aus ihren Beiträgen genügend Sachverständnis raus.
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  #87  
Alt 11-01-2017, 21:20
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Zitat:
Zitat von Quitte Beitrag anzeigen
Ein guter Lehrer vermeidet, dass ein Schüler Umwege geht.
Das macht Scarabe. Auch wenn ich die Form nicht so toll finde, lese ich aus ihren Beiträgen genügend Sachverständnis raus.
Danke.
Die Schwertform ist auch nicht auf besonders attraktiv gelaufen, sondern ganz banal klassisch-korrekt. Nach einigen Jahren bei Wang Haijun und als Kampfrichterin weiß ich in etwa, worauf es da ankommt- auch wenn in unserem Land viele andere Varianten gerne geübt werden.
Zuletzt musste die Form langsam, deutlich und nicht zu schnell oder tief gezeigt werden, denn die Schüler (man sieht sie ja auch im Video) hatten wirklich noch nicht lange ein Schwert in der Hand.

Erst mal korrekt, langsam und hoch, vor allem die Klinge richtig positioniert- danach kommt die Verfeinerung.


So.
Und hier habe ich den Chen-bezogenen Anwendungsteil der Bewegung Jin Gan Dao Dui nochmal aus dem Video ausgeschnitten (ein paar Form-Sekunden am Anfang müsst Ihr einfach überspringen) und auch wenn hier nun einige Kampfsportler aus anderen Bereichen nur gähnen werden sind es doch diese Details, mit denen man langsam und Stück für Stück die Leute an die Bewegungen und Anwendungen aus dem Chenstil heranführt.
(das ist übrigens immer noch nicht alles, was an App in der Bewegung steckt, aber alles, was wir von der Bewegung aufgenommen haben. Also wie gesagt, wer seine Form intensiv betreibt, hat schon einiges an Anwendugen zum Üben)



(Und bitte, Leute, seid fair: Diese Videos wurden einfach im Unterricht mit aufgenommen, nicht lange vorbereitet oder als Verkaufsvideos aufbereitet. Manchmal klappt dann halt was nicht ideal oder sieht nicht so spektakulär aus, aber dafür ist es live und tatsächlicher Unterricht. Auch der "Box-Teil" am Ende soll einfach nur einen Eindruck vermitteln, wie es sich am Handgelenk anfühlt, wenn man wo draufhaut (speziell für die Mädels), eine Entfernung überbrücken muß oder man ausweicht usw. Keiner von uns ist Kickboxer o.ä.)

Geändert von scarabe (11-01-2017 um 21:37 Uhr).
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  #88  
Alt 11-01-2017, 21:49
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Was das sein soll, ist mir schon klar, machen 1000 verschieden Systeme
völlig ohne internal Zeugs
finde ich so schon zumeist eher schlecht ausgeführt, pitschepatsche drills ohne Ziel
warum? einfach weil keiner weiß, was das mit den Waffen zu tun hat, da hat Kanken völlig recht
und selbst, wenn die Leute mit Waffen ´rummachen, machen sie den gleichen Murks, das dann aber wenigstens deutlich dynamischer
funktioniert auf die Art und Weise sowieso nicht, alles Spielkram
das bedarf einiger tweaks, die sich erst umsetzen lassen, wenn man versteht,
was da überhaupt passiert, und dann bedarf es eines entsprechenden mindsets

Ist ja nichts gegen langsames Üben einzuwenden, aber dann doch bitte mit
der richtigen Geometrie, timing und Intent und vor allem vollständiger Bewegung

Kämpfen heißt Bewegen, daß kann man durchaus sparsam machen, sofern man eine gute Struktur hat, auf die Außen zu kommen, erfordert aber neben grundlegendem Verständnis von Zeit und Raum perfektes bridging und ein gutes Maß an zielgerichteter Aggressivität.
Ja ich kenne Leute, die das, ohne die Waffen gelernt zu haben, können.
Die haben das im Rückenmark, nennt man wohl Talent.
Alle anderen müssen sich das mühsam antrainieren.

Das was Du da zeigst ist der first contact eines counteroffensive Operierenden gegen einen Fauststoß, von dem Du nur zufällig weißt, daß er so kommt (hast Du ihm ja vorher gesagt, was er machen soll).
Da machst Du dann erstmal ´ne schöne Leerbewegung, um with the force zu kommen, das bridging der rechten Hand schafft keinerlei clearing, Du hast da kein Vertrauen in Deine eigene Bewegung (besser ist das) und duckst Dich, die controlposition (control statt break muß man sich erst mal leisten können nur so am Rande) ist falsch, Du bist unentschlossen oder planlos, ob Du jetzt die Bewegung des Gegners mit Winkelschritt brechen willst oder weiterführen willst in einen takedown, die backhand zu den Rippen ist ja wohl gar nichts, die Applikationen, speziell der takedown über seine linke Schulter, wird so im Leben nicht funktionieren, die Version auf die andere Seite kommentiere ich jetzt nicht weiter.

Wäre mir ja grundsätzlich egal, was Du da in Deinem Training treibst, aber Du hast es selbst veröffentlicht, der Fred hier heißt Taijiquan Anwendungen, ihr redet hier von peng, ji, Spiralkraft, fajin usw., seid beleidigt, wenn Kanken das nicht ernst nehmen kann ( der hat deutlich mehr Plan von internal power, als ich jemals haben werde behaupte ich mal) und dann so ein Video als Anwendungsbeispiel?
Da ist doch gar nix, nicht mal external power.

Na Ihr macht das schon, ernsthafte Auseinandersetzungen sollest Du aber so auf jeden Fall vermeiden.
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  #89  
Alt 11-01-2017, 23:15
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Na, immerhin. Aber vielleicht setzt Du Dir einen Kopfhörer auf und hörst den Text dazu an. Dann wird sich Dir vieles erschließen, was nicht mit mangelndem Vertrauen zu tun hat, sondern mit Erklärungen und Unterrichten.

Hat vielleicht auch was mit den unterschiedlichen Egos von Männern und Frauen zu tun ;-) Ich muß nicht aussehen wie ein Weltmeister- Hauptsache, meine Schüler verstehen das, was sie in der jeweiligen Stunde mitnehmen sollen.

Es geht noch nicht mal um BaFa, Peng und Lu ja, aber Ji und An werden hier noch gar nicht erklärt, wie gesagt, Anfänger und sonst zu viel Input.
Es geht darum, daß die Leute sehen, was alles in der Bewegung steckt. Sie verstehen dann besser, was sie tun und können sich die Bewegungen besser merken. Sie dürfen mal wo draufhauen usw., um das mal zu spüren.
Kämpferisch im Sinne von richtig Herumraufen wirds erst viel später.


Für alle, die sich wundern: es geht um Möglichkeiten, wenn ein Fauststoß kommt: Ausweichen, Wegducken, ins Gesicht getroffen werden ;-) oder ihn in irgendeiner Weise Abfangen/Kontern.
Da im Kurs z.T. Leute stehen, die noch nie von sowas gehört haben, wird es sehr langsam, deutlich und behutsam gezeigt.
Auch, weil welche drin sind, die auf Schnelligkeit setzen ohne Technik oder Treffsicherheit..... aber stell Dir vor, sie erwischen dann echt mal das Knie oder hebeln den Ellbogen zu stark....


Klar sage ich meinem Partner, was er machen soll.
Immerhin geht es hier nicht um Freikampf-Training, sondern um die Anwendung einer ganz bestimmten Bewegung aus der Form, die sich wieder auf ganz bestimmte Anwendungs-Varianten bezieht.
Siehe auch, was das Bein alles machen kann...

In der Bewegung drehen wir ja auch erst nach links, dann nach rechts, dann kommt das Bein raus usw.....

Womit wir wieder bei der anfänglichen Diskussion wären, wieso man den Leuten erst mal eine gewisse Basis beibringt, bevor sie herumraufen dürfen.
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  #90  
Alt 12-01-2017, 09:43
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Beiträge: 585
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Zitat:
Zitat von scarabe Beitrag anzeigen
Jain.
...
So, wie es in Natur und Kosmos überall enthalten ist, ist es auch im Taiji überall enthalten.
Eher nicht "im Taiji", sondern im menschlichen Körper, deswegen funktioniert es.
Schau dir mal die Anatomie der Strukturen des menschlichen Körpers an.
Spiralige Strukturen sind ein wesentliches Grundprinzip der Strukturen.
Muskelketten sind spiralig aufgebaut, Knochenstrukturen wie das Fußgewölbe, Faszienstrukturen, etc.
Taiji und andere Kampfkünste machen sich diese anatomischen Gegebenheiten auf eine besondere Weise zu Nutze. Natürlich sind es auch Trainingssysteme, um die natürliche Bewegung entsprechend diesen Gegebenheiten zu entwickeln.
Im Grunde genommen ist aber jede Form optimierter Bewegung Ausdruck dieser natürlichen Spiralstrukturen, denn so arbeitet der menschliche Körper nun mal.
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