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#1
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#2
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| übrigens.... die Eisen-Streitkolben, die CZq letztes Jahr dabei hatte, waren so schwer, daß ich sie nicht gleichzeitig horizontal halten konnte- auch die Jungs hatten erhebliche Schwierigkeiten damit- wenn man bedenkt, daß die Dinger im Kampf ja mit einer gewissen Akuratesse eingesetrzt werden mußten (und andererseits wohl auch nicht leichter sein durften, um entsprechende Durchschlagkraft zu haben), kann man Rückschlüsse ziehen, WIE kräftig jemand damals vermutlich sein mußte, wollte er im Gefecht/Kampf wirklich eine Chance haben... |
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#3
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| komisch... ich betreibe zwar selbst keine Art von chinesischen Kampfkünsten, aber ich habe mal irgendwo gelesen, dass man als jemand der Tai Chi betreibt kein Gewichttraining machen darf! Das soll kontraprouktiv wirken! Ihr könnt dies auch nachlesen, wenn ihr z.B. bei google weight training tai chi oder sowas ähnliches eingebt. |
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#4
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| Waffen und echte Gegenstände real bewegen != Pumpen. Selbst das könnte man unter bestimmten Bedingungen, z.B. nichts isolierend ansteuern (fixierter Arm und Curlen).
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#5
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| jaja was man nicht alles so liest ![]()
__________________ 'Leave Your Nine At Home And Bring Your Skills To The Battle' - Jeru the Damaja |
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#6
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| Erinnert sich noch jemand an das Video von der amerikanischen Taijikampfrichterausbildung, wo ein Pushhandsteilnehmer ermahnt wurde, weil er seinen Gegner "mit Kraft" rausgeschoben hatte anstatt mit..ja mit was eigentlich? ![]() Zumindest Feng Zhiqiang wurde von seinem Meister Hu Yoazhen von seinen etwas verschleissenden Trainingsmethoden abgeraten: Zitat:
![]() ![]() da lacht das Herz des IMArtist ![]() |
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#7
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| ist doch Quatsch, kein Krafttraining oder nur durch Handling der ohnehin gebrauchten Waffen. Erstens, wer schon mal im Kampf einen starken Gegner hatte, wird wissen, daß es nicht ohne zusätzliches Krafttraining geht- und in früheren Zeiten wurde Taiji ja auch noch zum Kämpfen benutzt und zweitens sind in Chenjiagou und China noch genug Relikte früheren Krafttrainings, nur, daß man früher eben z.B. schwerere Steine verwendete, die dann behauen wurden- oder schwere, mit Sand gefüllte Bälle o.a.- wenn man heute die Jungs in Chenjiagou sieht, die gewisse Hantelübungen machen (und auch noch ihre Sandbälle etc haben), dann sollte man auch nicht von vornherein hergehen und sagen, das wäre alles Quatsch und die würden es nur machen, weil sie keine Ahnung haben... Daß man alles auch übertreiben kann und daß ein guter Trainer früher genauso wie heute seine Schützlinge von Übertreibungen abhielt (jeder Körper braucht ja auch individuell andere Übungen, bzw. eine andere Intensität beim Training bestimmter Muskelgruppen), ist etwas völlig Normales. Jeder, der schon mal halbwegs intensiven (Wettkampf-)Sport mit einem guten Trainer gemacht hat, weiß das. Tatsache ist, ein untrainierter Körper bekommt bei intensivem Krafttraining erst mal Muskelkater und ein paar Verspannungen und man muß dann eben auch intensiv an Gymnsastik und Energiearbeit feilen, um den Körper trotzdem weich und durchlässig zu erhalten. Das ist natürlich mühsamer, als nur entspannt seine Formen zu laufen. |
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#8
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| Moin! Hier gibt's eine kleine Zusammenfassung über mögliches Krafttraining: Krafttraining Am Ende findet man auch einen Link zu einem Artikel von Nabil Ranné über Kräfte im Taijiquan. Diese Seite hier hatte auch schon mal irgendwer gepostet: Chen Family Taijiquan Training Methods Dort gibt es am Ende ein Bild von einem dieser Trainings-Relikte in Chenjiagou. Schöne Grüße! |
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#9
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| Also da gibts wirklich eine ganze Menge, zum Kräftigen der Schrittarbeit kann man mit den Füssen z.B. schwere Steine über den Boden ziehen und Schieben. Heutzutage finde ich ein starkes Expanderseil, dass man gut an einem Baum festmachen kann, als sehr wirksames Trainingshilfsmittel. Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#10
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| Oder einfach die langsamen Formen richtig ausführen. Das ist das hauptsächliche Krafttrining. Dann schafft man allerding auch nicht viele Durchläufe am Tag.
__________________ "bewegte Prinzipien" http://meinehp.com/bewegen/ |
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#11
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| CXWs Rat an mich als ich ihn fragte, wie ich am besten mehr Beinkraft aufbaue, war: "standing". Also Zhan Zhuang, und zwar nicht zu hoch... Trotzdem, um beweglich und explosiv zu bleiben, beides im KAmpf wichtig (schadet in der Form auch nix) muß man einiges beachten. folgende Schwierigkeit: Wenn mit ausschließlich sehr langsamen, tiefen Formenlaufen wirklich ordentliche Zusatzkraft aufgebaut werden soll (daß man also nicht nur sich selbst, sondern auch das Gewicht des Gegners mit ausheben kann- siehe einige Bewegungen, die das andeuten), müßte man die Formen so elend tief und langsam laufen, daß es zu einer derartigen Beanspruchung der Muskulatur käme, daß 1. der Energiefluß blockiert würde und 2. die Beweglichkeit in der Hüfte für eine tatsächliche Bewegung aus dem Dan Tien heraus ziemlich blockiert würde. 3. das könnte auf Kosten der explosiven Schnelligkeit gehen, wenn Muskeln immer nur langsam auf Kraft trainiert werden, zumal nie weiter gedehnt wird, als für die Bewegung nötig. Das heißt, man würde wichtige Bestandteile der Taijiform opfern, um Kraftgewinn zu erzielen, was wenig Sinn machen würde. Da wäre es dann fast besser, ein paar Kniebeugen und Mabu zu machen und ab und zu aus der Hocke hochzuspringen etc. und ordentlich zu joggen, springen usw... |
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#12
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#13
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| Hallo! Ich war auf lange Zeit auf dem "Trip", dass Krafttraining nicht mit dem Wing Chun oder TaiJiQuan vereinbar ist. Mehr oder weniger durch Zufall habe ich dann wieder mal eine Langhalten regelmäßig gestemmt und ich lebe immer noch ![]() Von daher: Auf den Körper hören! Wenn der Eisen stemmen will, dann lass ihn doch... LG Günther
__________________ "Wer den Applaus der Leute sucht, der wird deren Gefangener...!" |
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#14
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| Ich denke, die Aussage, Taiji üben allein genügt, zusätzliches Krafttraining ist nicht erforderlich, trifft für ide zu, die keine Auseinandersetzungen mit Gegnern/Wettkämpfe o.ä. anstreben. Und es war vielleicht auch irgendwann zutreffend für Wettkämpfer in China in einer Zeit, als der Sport noch nicht so flächendeckend ausgeübt wurde und als die Gegner, auf die man traf, selbst noch nicht so austrainiert waren. Aber wie das so ist: Wenn alle gut Pushen, wird einer anfangen, sich durch zusätzliche Fitness/Kraft einen Vorteil verschaffen zu wollen, die anderen machens nach und irgendwann landet man vielleicht da, wo man auch in anderem Sport gelandet ist: Bei zeitintensivem Leistungssport mit ausgeklügelten Trainingsplänen, spezieller Ernährung und hochdotierten Sponsorverträgen. Dann werden die Zeiten, in denen man wie heute als Amateur mit Verständnis von Struktur und Weichheit und ordentlicher kampftechnischer Basis keine Chancen mehr haben. |
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#15
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| Zitat:
Ich dachte, die Taijiler von damals wären alle fitter gewesen wegen der körperlichen Arbeit und den Trainingsmethoden. Entsprechendes galt doch auch für die Herausforderer? Denke ich. Und gerade bei den äußeren Schulen. Und Pushen ist für mich eine Methode, kein Kampf. Und auch Wettkämpfe und Gegner sind für mich zwei verschiedene Punkte. Ich zum Beispiel lege mehr wert auf das normale Krafttraining durch die Formen bzw. Grundbewegungen und eine gewisse Form der Abhärtung/Gewöhnung. Zusätzliches Krafttraining ist okay, IpTaiTak und BobBoyd arbei(te)ten auch mit Gewichten - aber eingebunden in die Kultuivierung der Jin-Kraft; nicht als Ersatz wegen mangelnder Erfolge bei der anderen. Das meine ich ![]() Letztlich haste aber recht - solche Entscheidungen sind nicht für alle glei zutreffend sondern hängen auch von den Lebensumständen/Zielen ab.
__________________ "bewegte Prinzipien" http://meinehp.com/bewegen/ |
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