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#137
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| Selbst wenn ich schreibe "dann nimmse dat ding da und haus dat voll vor die wand, nö", muss das eigentlich jedem egal sein. |
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#138
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| Im Übrigen macht sich dieser mystifizierende Nebel mittlerweile in unserer gesamten Gesellschaft breit. Man schaue sich doch nur mal im Fernsehen die immer abgefahreneren Esoteriksendungen an .... Also: Wäre das Interesse an "Übernatürlichem", auch hier im Neijia-Board, nicht so überwältigend, dann wären auch die Meinungsführer, die sich auch sehr geschickt hier immer die Bälle zuschieben, ganz schnell nicht mehr die Meinungsführer, weil es ihnen vor einem anderen Publikum gar keinen Spaß mehr machen würde. So ist es aber halt nicht. Und das ist zu akzeptieren. Man muss dann Außenseiter bleiben (wollen) oder sich ein anderes Spielfeld suchen. Nur welches ...? Klassisches "Kung Fu" ist es halt auch nicht ganz ... ![]() |
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#139
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| Zitat:
Wie tief den im Niveau noch ? Jetzt werden Beschreibungen von Leuten die versuchen und versucht haben mit ihren Worten das auszudrücken was sie als Fajin oder vergleichbare Effekte ihres Trainings erfahren haben als Übernatürlich abgeschrieben. Nebeldunst , Esoterik ? Hakt es ? Viele grüße, iron Geändert von iron101headDareius (27-02-2008 um 16:29 Uhr). |
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#140
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__________________ « If the rule you followed brought you to this, of what use was the rule?» Anton Chigurh |
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#141
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#142
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| Was impliziert, dass eine Reaktion auf Äußerungen wie Zitat:
-- Aber ich will noch mal auf die sachliche Ebene zurückkommen. Zunächst einmal zu den Handballwürfen: Wenn es jemandem gelingt, in Handballwürfe Explosionsreaktionen als "Nachbrenner" einzubauen, ist das ja eine schöne Sache. Wenn dies dann als Ergänzung zu einem IMA-Training mit ultralangsamen Bewegungen geschieht, finde ich es auch legitim, festzustellen, dass die Sache mit den Explosionsreaktionen unter anderem als Folge des langsamen Bewegungstrainings eingetreten ist. Welche sonstigen IMA-Bewegungsübungen dabei ein Rolle spielten, ob z.B. Stehübungen oder auch Formfiguren mit Fajin-Elemente, ist mir ja nicht genau bekannt, also kann ich da nicht weiter drauf eingehen. Irgendeine Rolle werden solche Übungen aber vermutlich auch gespielt haben. Auf jeden Fall würde ich aber zu den Handballwürfen sagen, dass es für Handballspieler sehr oft geübte und routinierte Bewegungen sein dürften. Wenn dann plötzlich als Folge von IMA-Übungen, die die gesamte motorische Koordination verbessern, nach und nach in den Handballwürfen Explosionsreaktionen auftreten, ist das für mich keine Sache, die ich als besonders intuitive Sache beschreiben würde. Eher eine Sache der normalen stetigen Verbesserung der motorischen Abläufe in Folge der Übung und der zunehmenden Automatisierung und Routine bei den Würfen. Zudem würde ich sagen, dass gerade erst das ständige Üben der Handballwürfe es erst ermöglicht hat, dass sich die Explosionsreaktionen in diese Bewegungsabläufe einnisten können. Handballwürfe, oder auch Ballschläge beim Squash sind aber bemerkenswerter Weise keine ultralangsamen Bewegungsübungen, sondern betont schnelle Bewegungen, und betont kräftige Bewegungen (natürlich nicht starr und verkrampft), und gelten normalerweise auch als "äußerliche" Bewegungen (bzw. als Bewegungen im Rahmen "äußer(lich)er" (=nicht internaler o.ä.) Künste. Eine Entwicklung von äußerlich kräftigen Bewegungen (Handballwürfe, Squashschläge) hin zu Bewegungen, die internalen Kriterien genügen, scheint also möglich zu sein. Ich finde, dass diese Beobachtung doch der Meinung, man sollte lediglich strukturell korrekte aber gleichzeitig betont entspannte Bewegungsübungen machen (z.B. Taiji-Formen oder senkong-Übung), um über diesen Weg Fajin-Fähigkeiten zu entwickeln, deutlich widerspricht. Meiner Meinung nach besteht bei der Trainingsmethode, bei der lediglich gesunkene und fließend entspannte Bewegungen genutzt werden, die große Gefahr, dass die Ergebnisse da stecken bleiben, wie man das auf diesem Video von einem Meister CHOY, weiter vorne hier im Thread von B.Leibt gepostet, sehen kann, nämlich, dass die Explosionsfiguren zwar sehr sauber, fließend und korrekt ausgeführt werden, und im Sinne des KRafterzeugungsprinzips auch "echte" Fajins sind, die ganze Sache andererseits aber eben nicht wirklich Power hat, und die Sache einfach nicht kracht, wie man das z.B. bei diesen Xingyi-Leuten sehen kann, oder auch in den bekannten Clips von Chen Xiaowang usw. Die eigentliche Frage diesen Threads dürfte doch lauten, wie man es nun am zuverlässigsten hinbekommt, dass eben ohne unnötige Trainingsumwege dieser Kracheffekt eintritt. Meine Meinung ist, dass es (je nach Trainingstadium) nicht verkehrt ist, sich bei den entsprechenden Figuren auch um einen gewollten Kraftausdruck zu bemühen. Die grundsätzliche Motorik, so ähnlich wie bei Herrn CHOY sollte sicherlich bereits entwickelt sein, sonst könnte man tatsächlich einen Irrweg in Richtung äußerlicher Schlagtechniken wählen, der niemals zur Entwicklung von Fajin-Fähigkeiten führen wird. Was die Handballwürfe und Squashschläge betrifft, scheint es wohl so zu sein, dass man sich die Eigenschaften solcher Bewegungen offenbar auch zunutze machen kann, um sich in Richtung IMA-Kraft zu entwickeln. Bewegungen wie Handballwürfe zeichnen sich einerseits durch eine effiziente Natürlichkeit aus, der notwendigerweise auch eine natürliche Form der Entspanntheit innewohnt, andererseits sind Handballwürfe auch sehr direkt intendiert, d.h. es existiert eine klare und plötzliche Absicht, den Ball mit Schmackes in einer bestimmte Richtung zu werfen. Handballwürfe gehören sicherlich nicht in den Rahmen typischer IMA-Bewegungsabläufe und sprengen den Rahmen der z.B. im Taiji erlaubten oder geübten Bewegungen doch deutlich. Trotzdem sind die Bewegungen anscheinend geeignet, zentrale IMA-Elemente aufzunehmen, und durch Übung zu fördern. Für mich auch ein Anzeichen, wie wenig diese Grenze zwischen IMA und EMA festgelegt werden kann. -- @freier Geist: sehr treffender Kommentar, IMO. Geändert von nagual (27-02-2008 um 16:56 Uhr). |
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#143
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| Zitat:
Zitat:
__________________ Jetzt fängt mein Leben erst wirklich an. Gegen Ungerechtigkeit kämpfen, gegen Rassismus, Verbrechen, Analphabetismus und Armut, mit diesem Gesicht, das die Welt so gut kennt. Muhammad Ali |
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#144
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| Zitat:
Spitzensportler beschäftigen sich heute nahezu alle mit "Mentalem". Aber kein Spitzensportler fängt damit an. Er macht Schritt 3 nicht vor Schritt 1 und 2. Er lernt zuerst einmal seine "Tools". Dann übt er sie ein. Immer wieder. Er braucht Routine. Was er macht, muss sich internalisieren, schneller, höher, weiter, realitätsnaher werden usw. Und immer wieder geht er dabei über Grenzen. Er wächst. Und schließlich, auf der Basis sicherer Beherrschung, kommt als "Abschluss" das "Feingeistige". Beim Neijia-Training geht man hingegen gleich zu Schritt 3, macht dann aber Schritt 1 und 2 gewühnlich auch nicht einmal parallel, oder wenigstens noch danach, nein, man macht sie gar nicht. 1 und 2 ist "igitt", gilt sogar als kontraproduktiv. Und deswegen kommt außer Wellness (was gut ist) sonst nichts Brauchbares dabei heraus. Um aber den Schein zu wahren, schraubt man das Testniveau in Sachen Martial Art so weit nach unten, dass man sich tatsächlich noch einreden kann, man sei schon so eine Art Kampfkünstler. Und mit 80 - so the story usuallly goes - ein Spitzenkönner. Yesss! ![]() |
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#145
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| Zitat:
Viele grüße, iron |
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#146
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| Was Chu geschafft hat, ist genau eines der hin und wieder seltsamen Phänomene, die hier kein einziger je bestritten hat. Das hat aber mit TaijiQUAN nichts zu tun. Es ist zum Kämpfen unbrauchbar. Und vor allem lernt das offensichtlich so gut wie keiner. Das als Maßstab zum Erlenen für eine Kampfkunst zu nehmen ist irreführend und führt - wie man im Ergebnis sieht - nirgendwohin, außer zur Wellness. |
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#147
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| Zitat:
Ich würde eher sagen, dass man Leute verschiedenster Art eben sowohl im sog. real Life wie eben auch hier im virtuellen Leben finden kann. |
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#148
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| andererseits sollte ich das nicht vorschlagen, weil gerade die ausführlichen und argumentierenden beiträge von dir und von klaus für mich sehr interessant zu lesen sind (ich bin übersetzerin von beruf, daher bin ich mir sehr bewussst, dass einzelbegriffe in jeder sprache anders gedacht werden und andere konotationen haben, und sich zudem kontextabhängig jeweils ganz anders im original und in der übersetzung auswirken; daher bin ich sehr interessiert an viel kontext und viel musterbeschreibung) und ich mir somit wünschen muss, dass ihr solange debattiert, bis jeder von euch seine auffassung bis in die letzte tiefenschicht dargelegt hat. das ist unter anderem deshalb so lesenswert, weil ihr beide sehr direkt aus euch heraus argumentiert und euch nicht scheut, euch dabei angreifbar zu machen, während gerade bei solchen minenfeldthemen die meisten leute hübsch in deckung hinter fertigen floskeln, schwammigkeiten und nachgeplapper von insider-gemeinplätzen verschanzt bleiben (was endlos langweilig ist und niemandem weiterhilft). ich hab übrigens den eindruck, dass fa jin gar kein grund zu streiten wäre, wenn es kein chinesischer ausdruck wäre, von dem offenbar jeder meint, es gehöre "zum guten ton", ihn am chineschsten von allen zu verstehen, weil er chinesisch und traditionell ist. |
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#149
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| Zitat:
Da Du immer Roß und Reiter genannt haben willst nenne Du doch mal so richtig gnadenlos die Esos und die Kämpfer in diesem Board mit ihrem jeweiligen Usernamen. Das würde die Fronten klären. Davon abgesehen, woher weiß man eigentlich ob Du was kannst?
__________________ Jetzt fängt mein Leben erst wirklich an. Gegen Ungerechtigkeit kämpfen, gegen Rassismus, Verbrechen, Analphabetismus und Armut, mit diesem Gesicht, das die Welt so gut kennt. Muhammad Ali |
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#150
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| @ B-Leibt: Das war eine fast schon statische Übung. An anderer Stelle habe ich darauf hingewiesen, dass er genauso gut hätte sagen können: Streck mal deinen Arm aus, halt still, wehr dich nicht, ich feg dich dann weg. Das schmälert nicht seine Leistung bzw. mein psychisches Unvermögen. Aber ist das bei dir Kampfkunst? Bei mir nicht. |
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