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#16
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| Das ist rein eine Frage von Interesse und Talent. Nicht jeder Mensch der es möchte ist ein guter Lehrer. Aber es gibt nichts was gegen Frauen als Lehrer spricht. Da geht es um das Verständnis der Sache an sich, und der Unterichtsdidaktik. |
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#17
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| Mal ein radikales Posting: Das Frauen in China nicht besonders oft in den hohen Meisterrängen vertreten sind geht analog einher mit der Anzahl der Mangerinnen im Westen. Die hohen Ränge werden fast ausschließlich von Männern bedeckt. Das ist eine sehr leicht messbare Tatsache. Gleichberechtigung hört spätestens in der Chefetage auf, wenn sie vorher überhaupt existiert hat...
__________________ Es ist so leicht wie es aussieht! ... wenn man das Prinzip verstanden hat ... www.taiji-netzwerk.de |
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#18
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| In diesem Zusammenhang vielleicht interessant: http://www.sasakrauter.de/downloads/...asakrauter.pdf
__________________ Unsere tiefsten Ängste sind Drachen vergleichbar, die unsere tiefsten Schätze bewachen Rainer Maria Rilke |
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#19
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| Davon abgesehen war es in vielen "CLANS" verboten, das Frauen Kampfkünste ausüben, zumindest die selben wie die Herren der Schöpfung. Es gibt aber schon seit jeher eine analoge Kampfkultur unter den Frauen in Asien... Im Chenstil war es Frauen über viele Generationen verboten Taiji zu üben. Daher gibt es heute im Chen Stil wenige Meisterinnen. Oftmals wird in China auch heute noch die Tochter eines Kampfkünstlers weniger geachtet, wie dessen Meisterschüler. Denn das Kampfkunst-Erbe wird von Vater zum ältesten Sohn weitergereicht, so will es die Tradition - und auf Tradition legen die Chinesen ganz viel wert. Daher, sind viele Töchter außen vor, obwohl sie vielleicht mehr SKILL haben, wie die Meisterschüler, aber das ist einfach ein schlechtes Bild nach außen... Auch heute noch haben es Frauen schwer, sich in dieser "Männerdomäne" zu behaupten, und zwar nicht aufgrund physischer Tatsachen, sondern aufgrund von Machtspielen.
__________________ Es ist so leicht wie es aussieht! ... wenn man das Prinzip verstanden hat ... www.taiji-netzwerk.de Geändert von Zen Frog (03-04-2008 um 09:11 Uhr). |
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#20
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| Danke ersteinmal an alle members für die interessanten posts. Den Erläuterungen von zen frog, was Meisterinnen in China anbelangt, kann ich nur zustimmen. Soviel ich weiß (kann leider keine spezielle Quelle angeben) war es Frauen in China sogar bis ins 19. Jahrhundert hinein verboten, die "Geheimnisse" des taiji zu lernen. Was die Anzahl der Lehrerinnen im westlichen Raum betrifft, so spielen hier natürlich alle Umstände hinein, die mit Frauen in Führungspositionen allgemein in Zusammenhang gebracht werden. Das zu diskutieren ist wahrlich müßig und off topic. Nicht wenige Schulen in Deutschland werden offiziell von einem männlichen Meister geleitet, der im Hintergrund Unterstützung durch eine ebenso qualifizierte Frau erfährt. Wuyuan in München, dragon culture in Wolfsburg u.a. Interessant finde ich die Anmerkungen von GilesTCC bzgl. Abgrenzung und tsanges Hinweis auf das vertrauensvolle Verhältnis zum tuishou bzw. sparringspartner. Meine eigenen Erfahrungen mit kungfu und karate würden das unterstützen. Mein Karate-Trainer prüfte unsere Körperspannung, indem er uns in den Bauch boxte oder gegen die Waden trat. Das hat etliche weibliche Anfänger abgeschreckt. Auf der anderen Seite kam man sich selbst im Vollkontakt nie so nah, im wahrsten und übertragenen Sinne, wie beim push-hands. Alle Solo-Formen des taiji verstecken den Kampfaspekt ja mehr oder weniger. Wenn es dann "zur Sache" geht, begreifen viele erst, dass sie eine Kampfkunst erlernen. Zum Glück kann Mann und Frau entscheiden, ob er/sie diesen Schritt gehen möchte. Heute hat mein Lehrer mit mir als "Sparringspartner" die Kampfanwendung in der Figur "lan chue wei" - den Vogel am ******* fassen, demonstriert. Da ich leider kein vertrauensvolles Verhältnis zu meinem Lehrer habe und damit keinen safe space, wie tsange es ausdrückt, habe ich die Aktion abgebrochen. Es mag sein, dass Frauen sensibler gegenüber emotionalen Zwischentönen sind und diese vielleicht weniger von der reinen Aktion trennen können. Zum Schluss wage ich es einfach mal zu behaupten, dass sich viele klischeehaft unter einem Kampfkunst-Lehrer eher einen Mann vorstellen. Gerade bei dem zunächst als Gesundheitssport und esoterisch angehaucht wahrgenommenen taiji müsste das eigentlich umgekehrt sein. Alles Liebe, laoshu
__________________ There is no phoenix without ashes. Aus der Biografie von Jane Fonda |
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#21
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| Hm, ich hab eigentlich schon von genug Meisterinnen gehört. Die sind bloss meistens nicht so publikumswirksame Strassenklopper wie die Männer ![]() Ansonsten gibt's da auch philosophische Gründe (Taoismus, Buddhismus) und die allgemeine psychische Grundeinstellung - Frauen leben halt doch in einer anderen Welt und als Mann lernt man spätestens als Teenager, dass es doch eine ganz gute Idee wäre, sich körperlich wehren zu können. |
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#22
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| in einer anderen welt als wer? und alle frauen in derselben? in welcher welt lebst du denn? |
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#23
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| Ausnahmen bestätigen die Regel. ![]() In der Männerwelt. Ist nicht schön, aber hey... Dog Eat Dog halt. Ständiger, andauernder Konkurrenzkampf um den Alphaposten - forever and ever. Und wnen man versucht, sich dem zu entziehen, ist man automatisch der Unterste und kann sich seine Maulschellen abholen. Da kommt man erst raus, wenn man "aus dem Spiel" ist, also Opa und selbst das ist keine Garantie. Klingt wie aus nem schlechten Film, ist aber so. |
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#24
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| Hab hier jetzt nicht alles gelesen, aber was mir dazu einfällt: Oftmals haben die Frauen noch vor Erreichens eines Meistergrades wichtigeres zu tun. Z.B. zehn bis zwanzig Jahre auf zukünftige Meisterlein aufzupassen. Glaube die Mannen sehen da ihre Rolle unterbewusst als weniger zuständig. Viele Frauen gehen im mittleren Alter aus Langeweile hin, weil s grad Spass (oftmals deshalb mal rauszukommen und mit der besten Freundin mal was anderes zu tun) macht und irgendwie gut tut. Das hat sich dann aber bald wieder... Bei meiner Mom war das glaub mal so. Hat schon Spass gemacht, aber da kommt leicht was dazwischen. |
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#25
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| Hm... Also ich weiss ja, dass es im Buddhismus Leute gibt, die meinen, dass man als Frau, wenn man viel Karma abgebaut hat erstmal als Mann wiedergeboren wird und dann die Chance hat ein Buddha zu werden... Aber was meinst du denn mit dem Taoismus??? Da hab ich noch nie etwas in die Richtung gehört? P.S.: Ich hab noch nie zwei Menschen getroffen, die in exakt der gleichen Welt leben ![]()
__________________ offen - frei fliessend - in sich ruhend |
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#26
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![]() ![]()
__________________ offen - frei fliessend - in sich ruhend |
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#27
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| Zitat:
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__________________ offen - frei fliessend - in sich ruhend |
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#28
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#29
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| Zitat:
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#30
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| lies doch bitte zu beginn des threads nochmal nach, was gemeint war - nämlich genau nicht das raufen, hinpracken und dagegenstemmen, sondern das verführen / einladen / hineinlassen (absichtlich so formuliert, damits leichter klingelt, was daran für viele frauen ein problem sein könnte) |
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