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#31
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Hatte mir halt mal ein Lama in einem Kloster in Sibirien so erklärt, aber ich weiss schon, dass es glücklicherweise nicht alle so sehen![]()
__________________ offen - frei fliessend - in sich ruhend |
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#32
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__________________ offen - frei fliessend - in sich ruhend |
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#33
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| Zitat:
Vielleicht gilt das gleiche auch für viele Männer, aber da Indianer bekanntlich nicht weinen, reden sie nicht so oft darüber. Angehende KK-Meister, männlich oder weiblich, sollten nicht den Kontaktsituationen ausweichen, sondern in ihnen das Ausweichen-und-seinen-Raum-wahren lernen. Ein bisschen Arbeit an sich selbst wird das sicher kosten. Anfangs habe ich z. B. alle meine Pushing Hands Partner geradezu gehasst, denn mein Glaube war, dass sie an meiner unbequemen Lage Schuld waren. Trocken gesagt, da muß man durch. Ein vertrauensvolles Verhältnis hat man nicht mit allen Übungspartnern gleichermaßen, das ist eben so und man kann auch dabei viel lernen.
__________________ Weil gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist. |
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#34
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| Zitat:
![]() Das mache viele Frauen sehr gerne, und dort müssen sie verführen/einladen/abweisen/sich einlassen...
__________________ Kann auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen? (Lk 6,40) Geändert von bluemonkey (05-04-2008 um 22:04 Uhr). |
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#35
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| der unterschied ist die kontrolle über die eigenen grenzen. deshalb kann ein tanz mit einem aufdringlichen menschen ähnlich unangenehm sein wie gepushed werden von jemand, dem das auf drängende bis feindselige weise gelingt, während eine kampfübung im gegenseitigen vertrauen oder auch mit einem aggressiven ehrgeizling, den man die ganze zeit kontrolliert, ähnliches vergnügen wie das tanzen machen kann. beim tanz ist frau halt im vorteil, weil sie bei der geringsten überschreitung ihrer grenzen einfach die entrüstungskarte ziehen kann. in beiden fällen spielt es für die bedrohungsgrenze eine große rolle, wie sicher sich jemand seiner eigenen inneren unversehrbarkeit ist. tanzen und (besonders nach taiji-art) kämpfen sind beides situationen, die eine intimität erzeugen und auch erfordern - man kriegt gegenseitig viel wahrnehmung und zugriff; wenn da die innenstruktur überschwemmbar ist, ist die bedrohung zwangsläufig sehr tiefgehend. |
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#36
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| Zitat:
![]() Aber wayne - Taoismus ist ja zT recht freestyle. Und wnen ich zwischen den Welten wandern wollte, müsste ich noch sehr viel mehr abnehmen ![]() |
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#37
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| Habe auf meinen Einwand, dass mir das Kampfgelabere (Tenor: taijiler sind Weicheier, Pseudokämpfer, haben die Hosen voll) auf den Keks geht, in einem anderen thread (Respekt oder innere Kraft) folgende Antwort erhalten: Du als Meisterin im Kampfbügeln musst es ja wissen. ![]() Es ist für mich interessant, wer sich alles angesprochen fühlt. Da habe ich ja wieder einmal genau die richtigen erwischt. Wenn dir das Kampfgelabere auf den Keks geht, was suchst du dann im Kampfkunfstforum. Melde dich doch beim Kochkunstforum an. Meine Schilderung der Begegnung mit meinem Meister wurde als "Psychogewäsch" abgetan. Jetzt kann man sich vielleicht vorstellen, welchen Zulauf eine Schule mit einer Meisterin als Frontfrau haben würde. Zumindest bei der Einstellung einiger members hier im forum. Liebe Grüße, laoshu
__________________ Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben die Dummen die Macht. |
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#38
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| trolle kann man füttern oder verhungern lassen, je nach laune und nach belastbarkeit des jeweiligen diskussionsforums. da dieses forum hier gut geübt ist im hineinlassen-raumgeben-damitspielen, kann man ihm imo einen angemessenen umgang mit trollen ganz gut zutrauen. der kleine zwischenfall ist aber in bezug auf gerade diesen thread nicht ganz uninteressant, weil es einigen leuten gelungen ist, dich mit (für die leserschaft leicht erkennbar) schwachen, aber pampigen und zugriffigen meldungen in eine abwehrhaltung hineinzuprovozieren. du reagierst darauf nicht mit interesse oder langeweile, sondern so, als wäre es ihnen gelungen, dich irgendwie zu beschmutzen. ich halte das für die verbale entsprechung zu dem, was hier besprochen wurde: dass auch inkompetentes anrempeln, wenn es unvermutet kommt, eine gewisse durchschlagkraft durch bloße grobheit erzielt, und dass es dann darauf ankommt, ob man sich üblicherweise durch eine außendeckung (im überraschungsmoment durchbrechbar) oder durch einen "elastischen kern" schützt. frauen lernen von klein auf tendentiell "schütze dich ausschließlich durch distanz". das ist schlecht. männer lernen vielfach "schütze dich durch angriff und härte", was im grunde auch nicht besser ist, aber gegenüber "nur-distanz" oder ungeschicktere härte erfolg haben kann. |
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#39
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| wenn es nur darum geht, viel schaden anzurichten: das ist nicht besonders schwierig und bedarf keiner großen kunst. die große kunst besteht darin, nur soviel schaden anzurichten, wie notwendig, um selbst unverletzt zu bleiben und nicht breitgetreten zu werden. das kannst du auch gerne auf diskussionen anwenden. |
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#40
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| und es wurde von verschiedenen seiten sowohl bestätigt, dass dieses phänomen vielen frauen beim taiji-lernen schwierigkeiten bereitet, während andere frauen damit kein wesentliches problem haben. ich sehe da zwei möglichkeiten, damit umzugehen: 1) taiji-unterricht bleibt stur auf "männlich" sozialisierte schüler/innen zugeschnitten, wer anders ist, muss "eben da durch" und sich an diesen zugang anpassen (oder aufgeben) 2) taiji-unterricht berücksichtigt nicht nur klassischerweise die üblichen probleme einer traditionell männlichen sozialisation, sondern ebenso die üblichen probleme einer traditionell weiblichen sozialisation. da taiji sowohl mit dem traditionell-männlichen als auch mit dem traditionell-weiblichen zugang zu konflikten aufräumen muss, sehe ich nicht ein, weshalb der unterricht sich darauf beschränken sollte, die heutzutage doch zunehmend antiquierte macho-sozialisation zu berücksichtigen (und dabei weibliche machos als leuchtende beispiele, die die ausnahme bestätigen, zum feigenblatt zu machen). |
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#41
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| @ tsange Auch deine Antwort zeigt mir, dass es auch in Zukunft nicht viele Kampfkunstmeisterinnen geben wird. Statt zu lernen, wie es geht, wird lieber beschwert und belehrt. Genau so wird's nichts. |
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#42
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| Zurück zum Thema bitte. Persönliche Anfeindungen haben hier nichts verloren. Gruss, Thomas
__________________ Erschrickstu gern/keyn fechten lern |
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#43
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| wenn aber persönliche untergriffe zur lächerlichmachung genau ein klassisches und gründlich erlerntes frauendomestizierungs- und ausschlusswerkzeug sind, das auf allen typisch männerdominierten bereichen (politik, chirurgie, ...) zur hohen blüte getrieben wurde bzw. wird? |
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#44
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![]() |
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#45
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| Nun, wenn jemand hingeht und einem tibetischem Lama, der einem nicht das mindeste getan hat, aggressiv und grundlos in die Weichteile treten will, sich etwas später über einen Satz aufregt der die Nahrungsmittel verschiedener Tierarten aufzeigt, und dann auch noch alle verbalen Heldensöhne als Mamakinder tituliert, brauch sich nicht wundern wenn sich jemand provoziert fühlt. Mit dem Thema des threads hat das imo nichts zu tun, das ist das Thema: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. ![]()
__________________ Weil gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist. |
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