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#1
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| Habe auf dem Blog von Formosa Neijia einen interessanten Artikel über das Power Stretching im Yang-Stil gelesen Formosa Neijia - Exploring Chinese martial arts, spiritual practices and healing arts » Power stretching from Ye Xiao-long Formosa Neijia - Exploring Chinese martial arts, spiritual practices and healing arts » Ye Xiao long pt. 2 Sind ein paar gute Ansätze drin, die zum nachdenken anregen. Ist es sinnvoll solche extremformen des Streching zu betreiben ?? Grüße
__________________ 'Leave Your Nine At Home And Bring Your Skills To The Battle' - Jeru the Damaja |
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#2
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| mhm hab ich was überlesen oder steht da garnix über stretching im eigentlichen sinne?
__________________ 'Just because the rythm is slow, that don't mean that you can't flow' - Prince Fleaswallows Geändert von Hokum (12-11-2007 um 15:50 Uhr). |
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#3
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| Ne ist weniger ne Trainingsanleitung als der Versuch zu erklären was die Dehnung bewirkt - so hab ichs zumindest verstanden
__________________ 'Leave Your Nine At Home And Bring Your Skills To The Battle' - Jeru the Damaja |
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#4
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| hey Leute, das würde mich wirklich interessieren. Macht Ihr Dehnübungen wie sehen diese aus und für wie wichtig haltet Ihr Sie? Ich erinnere mich an einen Kommentar bei einem Workshop: Die Sachen die wir machen sind schon toll, aber wir dehnen viel zu wenig. Vielen Dank im Voraus Grüße Axel |
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#5
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| Hallo Axel, wir haben jede Trainingseinheit 20-30 Minuten Dehnung dabei.
__________________ There is no way to happiness, happiness is the way. |
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#6
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| Dehnung durch Loslassen und Extension ist langanhaltend, dauert aber auch lange bis sichtbare Ergebnisse da sind. Dehnung durch Absichtliches Langziehen, z.B. Anspannen der "Gegenmuskulatur" oder durch "Wippen" in der Dehnstellung führen zu schnellen Ergebnissen. Dehnt man dann allerdings mal einen Tag nicht, dann ist man auch sauschnell wieder verkürzt. In die entsprechende Körperregion reinkonzentrieren und dann soweit loslassen und reindehnen, bis der leichte Dehnungsschmerz anfängt, dann nicht weiter. Nette Sachen haben wir doch in den Basics bei MTK. Reicht mir persönlich nicht - die Innenseite der Beine dehne ich gern noch mit z.B. Pu Bu (passt ja auch irgendwie...). ![]() |
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#7
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| Nachdem ich lange genug Qigong-Übungen und die Senkong-Übung gemacht habe, was ja nun nicht wirklich so viel ist (nebenbei natürlich sehr viel "normalen" Sport), waren Dehnübungen überflüssig. Ein paar mal auf und ab laufen und mal kurz runtergehen und die langen Muskeln ein bischen andehnen, und es konnte losgehen. Da ausreichend tiefe Bewegungen mit grossen Winkeln im Hüftgelenk in Formen vorkommen, sollte das ausreichen. Insbesondere da das UNTER LAST passiert, und damit keine passiven Räume gemacht werden wo die Haltekraft hinterher nicht reicht um in dem Bereich Scherkräfte aufzunehmen. Ich finde es immer lustig wenn Promo-Damen ihre Highkicks vorführen mit "Luftspagat", und jeder erkennt daß da nichts, aber auch überhaupt nichts hinter ist und die kaum die Kraft haben ihr Bein zu heben. |
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#8
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#9
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| Ich halte die Dehnung auch für wichtig, zwar nicht für meine Kampfkunst, sondern eher im allgemeinen. Ich habe mich aber nie nach den, nennen wir es einfach mal "Regeln" gedehnt, sondern einfach immer so, wie es mir in den Kram gepasst hat. Jetzt habe ich mich länger nicht mehr gedehnt, aber siehe da: Ich musste alles nur ca. einmal auffrischen und schon waren die Dehnerfolge, welche ich mir 1 Jahr lang hart antrainiert habe(Beide Spagatarten, etc.) wieder zu sehen. |
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#10
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| Dehnen im Sport an sich ist sehr umstritten was die Verletzungsvorbeugung und die Vor und Nachteile betrifft. Zum einen konnte trotz zahlreicher Untersuchungen in der Sportwissenschaft nicht nachgewiesen werden , dass regelmäßiges Dehnen vor dem Sport zu geringerer Verletzungshäufigkeit führt , zum anderen ist es aber zweifelsfrei nachgewiesen , dass ausführliche Dehnübungen direkt vor dem Sport einen langsamer und weniger kraftvoll bzw. explosiv machen. Auch ausführliches Dehnen direkt nach anstrengendem Sport ist mittlerweile nachgewießenermaßen nicht gesundheitsfördernd. Im Gegenteil , es verlängert die Regenerationszeit die der Körper braucht. Es ist also eigentlich rein theoretisch nur sinvoll regelmäßig an nicht Trainingstagen zu Dehnen um die allgemeine Beweglichkeit zu verbessern. Also locker aufwärmen daheim , dann 20-30 minuten bischen dehnen. Ich habe früher meine Beine zeitweise relativ häufig und regelmäßig gedehnt. Mittlerweile dehne ich seit ca. 1 jahr kaum noch. ( 1x die woche halbherzig ca.)konnte aber keine merklichen Beweglichkeitseinbußen feststellen. ( 1x die Woche dehnen scheint zu reichen um das einmal erarbeitete Niveau zu halten) Um auf die Eingangsfrage konkret Bezug zu nehmen : Wie wichtig ist Dehnung ? Dehnung ist wichtig um die allgemeine Beweglichkeit zu verbessern oder verkürzter Muskulatur entgegenzuwirken. Um Verletzungen vorzubeugen ist Dehnen nach derzeitigem wissenschaftlichem stand uninteressant.
__________________ What do u know about fighting if u have never been in a ring/cage ? Nothing ! absolutely nothing |
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#11
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| Mit den ganzen neuen Erkenntnissen wäre ich immer vorsichtig, da gibt es wenig einheitliches, und alle paar Monate kommen ganz neue 'Erkenntisse'. Die Bücher von Thomas Kurz oder Pavel Tatsouline sind nicht gerade neu, aber teils von sowjetischer Forschung gestützt, die an das ganze sehr wissenschaftlich ran gegangen sind, und auch viele Versuchskaninchen für ihr Training hatten (mit entsprechendem Verschleißmaterial, also 'verbrauchten' Sportlern). Was die schreiben, steht zum Teil im Gegensatz zu verschiedenen im Westen gebräulichen Ansätzen, teils ist es auch identisch oder ergänzt sich. Ich würde empfehlen, einfach mal Sachen auszuprobieren und selber zu entscheiden, was man braucht und wieviel. In einem Punkt sind die oben genannten Autoren aber voll auf einer Linie und korrekt: Es gibt verschiedene Arten von Dehnung, für verschiedene Zwecke - gleiches gilt auch für das Krafttraining. Genau so wie der Streit darum, ob Krafttraining mit oder ohne Gewichten besser ist, völlig unsinnig ist, weil es eigentlich um ganz andere Unterschiede im Krafttraining geht (um verschiedene Ziele zu erreichen), so muss man sich halt fragen, ob man bestimmte Arten von Dehnbarkeit in seiner Hauptbeschäftigung (also in dem Stil, den man übt) braucht, oder nicht. Im Chen-stil, den ich übe, wird großer Wert auf xiapan (lower basin) gelegt. Da kommt man an Dehnung nicht vorbei, zumindest, wenn man es ordentlich können möchte. Bei anderen Sachen kann darüber streiten, wobei die chinesischen Meister fast jeden Stils so gut wie alle Spagat und ähnliches können. Vielleicht kommt das auch mit dem stil-spezifischen Training mit der Zeit (wie Klaus angedeutet hat), aber dann wäre spezifisches Dehnen immer noch wertvoll als eine Abkürzung für sehr grundlegende körperliche Vorraussetzungen. Gruß Daniel |
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#12
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| Hallo, mit dem Dehnen aus "sportlichem" Grund vor oder nach der Aktivität ist das so eine Sache. Bis jetzt habe ich meine Lehrer im Zusammenhaben mit Taiji oder Qigong nicht explizit von "Dehnen" sprechen hören. Wir haben auch nicht extra in der Richtung trainiert. Bei den Qigong- oder Dao-Übungen die wir machen, sind aber einige dabei, denen ich einen Dehnungseffekt unterstellen würde. Es gibt aber noch einen funktionalen Dehnungseffekt, der die Beweglichkeit dauerhaft erweitern kann. Und den bekommt man "gratis" und fast ohne extra Anstrengung, wenn man die Taijiquan-Form übt. Im normalen Ablauf der Form (oder auch bei bestimmten Qigong-Übungen) muß man in die Knie gehen, die Arme öffnen oder Beine, Arme, Rumpf in bestimmte Stellungen zueinder bringen. Im Normalfall kommt man der "Zielposition" beliebig nahe, könnte aber "noch mehr ..." machen. Bei manchen Leuten funktionieren bestimmte Figuren erstmal garnicht, weil sie einfach schon vorher mit den Gliedmaßen eine "virtuelle" Endstellung erreichen. Hier findet dann eine fortdauernde Dehnung in kleinen Portionen statt. Immer wenn die Übung oder Position "dran" ist, kommt man ein winziges Stück weiter. So erreicht man Fuß-, Bein- oder Rückenstellungen, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte. Von daher scheint mir ein gewisses Maß an Dehnung im Konzept der Form des Taijiquan enthalten zu sein. (brauch ich mehr???). Gruß BanYan |
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#13
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| Dehnen ist sehr wichtig für eine Kampfsportart. Einerseits verringert es die Verletzungsgefahr und zweitens ist man dadurch viel beweglicher. In unserem Training führen wir immer 20-30 Minute Dehnübungen durch. Und jede Übung so 30 Sekunden, so das man einen leichten bis mittleren Schmerz empfindet. (30 Sekunden sind so wie eine Stunde )Besonders wenn man eine viertel stunde schnelle, kopfhohe kicks trainniert, ist es sehr wichtig, zu dehnen. |
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#14
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| Ich konnte mit KRAFT gegen den Türrahmen über Kopf treten und habe so nicht gedehnt. Das ist schlicht ein überkommenes Übel, in dem Masse. Die Übungen die ohnehin den Gelenkspielraum in der Hüfte STARK vergrössern, UND gleichzeitig für mehr Kraft in dem Bereich sorgen, machen das vollkommen überflüssig. Der Effekt von Qigong führt auch dazu dass man ohne jegliches Superspitzenextremdehning die Hände auf den Boden legen kann. Ich war hinterher mit 30 erheblich gelenkiger als mit 20, und das ging auch nicht nach 3 Wochen Pause wieder weg. Und ich hatte gleichzeitig ungefähr 500% mehr Power am Ende der Reichweiter. Yoga-mässiges Dehnen in den inneren Kampfkünsten halte ich für falsch. Ein bischen beim Aufwärmen ist ok, und hilft ein bischen in die Gänge zu kommen. |
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#15
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| Ist dann halt nur komisch, dass es doch recht viele Neijia-Leute gibt, die einige sehr intensive Dehn-Übungen (auch yoga-mäßige) preisen. So z.B. das Kopf-zu-den-Zehen oder schlicht und einfach Übungen aus dem "Shaolin-Lehrplan". Wer in China was auf sich hält und die grundlegenden Übungen nicht drauf hat, der gilt einfach als faul. Und das nicht erst seit der Zeit des modernen Wushu... |
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