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#1
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| hi leute in was GENAU unterscheiden sich die Tai Chi Richtungen? und wieso und warum und weshalb und, und ,und? für mich gibt es nur ein Tai Chi und das beruht auf prinzipien. entspannung, zentrierung, verwurzelung. bekommt man das zusammen, macht man tai chi, egal wie man es nennt. hongmen
__________________ Schule für Innere Kampfkunst |
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#2
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| im Namen Interessiert mich aber auch: Haben die späteren Familienstile (Wu, Yang, Sun...) Konzepte, die im Chenstil nicht enthalten waren (oder nicht mehr enthalten sind)?. Von Yang Lu Chan wird ja beispielsweise teilweise behauptet, dass er sich weiter mit Daoismus beschäftigt hat, und das auch in sein Taiji einbrachte. |
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#3
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| Chen war der erste. Typisch ist ausgeprägtes Fajing und Rythmuswechsel in der Form. Yang hat die Rythmuswechsel aus dem Chen rausgenommen und original Wudangsachen hinzugefügt. Yang ist sehr groß in den Bewegungen, eher muskelkräftigend. Wu gibt es zwei. Der den ich gelernt habe (Frantzis) ist klein in den Bewegungen, aber dafür die inneren Bewegungen sehr klar und deutlich. Fu hat die links-rechts-Disharmonie aufgehoben und macht alle Bewegungen sowohl links als auch rechts. Typisch ist auch das Nachschwingen (vibrieren) der Schläge. Alle anderen kenne ich nicht. |
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#4
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| Yang ist in der Kranischvariante sehr groß. Im Snakestyle läufst Du sehr eng und kompakt.
__________________ "bewegte Prinzipien" http://meinehp.com/bewegen/ |
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#5
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| Nur Bewegungen/Figuren oder auch Konzepte/Prinzipien? Ich war vor kurzem auf einem (Taiji-Daoyin- nicht Pushhand-) Seminar bei Park Jong Gu (in Lüdinghausen, nicht in Korea )Meister Park hat (sehr wirkungsvoll) mit klaren "äußerlichen" Bewegungen der Wirbelsäule und Hüfte gearbeitet. Ich hab das dann beim Schieben ausprobiert und kann damit sehr viel Power entwickeln. Ist die innere Arbeit im Chen- und Yangstil auch "nur" wirkliche Bewegungen dieser Strukturen (Öffnen und Schließen der Hüfte ist klar, mir geht es mehr um die Variation in der Krümmung und Torsion der Wirbelsäule, speziell Lendenwirbelsäule), nur eben sehr viel kleiner, so dass es nicht mehr wahrzunehmen ist oder ist die Steuerung der Bewegungen aus dem Dantian etwas darüberhinausgehendes (feinstofflich/energetisch)? Geändert von bluemonkey (23-08-2007 um 09:33 Uhr). |
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#6
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| Ich hab vom Snakestile gehört, dass man die Bewegungen von dem Bereich der Brustwirbelsäule aus initiiert/steuert. Ist das ein Widerspruch zu dem mir bekannten Taijiprinzip, dass die Kraft von der Hüfte gelenkt bzw. die Bewegungen von Dantian aus gesteuert werden? |
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#7
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| In China wird gerade dies sehr kontrovers diskutiert. Da gibt es (nicht wenige) Stimmen, die besagen das eben Yang die erste Stilrichtung ist und Chen durch Hinzunahme von Rhythmuswechseln zB den Stil verändert hat. |
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#8
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| Taiji zu lehren? |
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#9
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| Konzepte/Richtlinien: z.B. das Halten oder extrem langsame Ausführung von extremen (großen) Bewegungen und dabei alle Muskeln möglichst loslassen Chen war eher kampforientiert, während beim Yang eher gewisse gesundheitliche Aspekte in den Vordergrund rückten. Zitat:
Man sieht z.B. bei Meister Chu in London (ITCCA), dass er das selbe weiß wie Frantzis und genau dasselbe anwendet, aber Chu unterrichtet es nicht (nicht explizit). 2.) Äußerlich und innerlich gehören zusammen. Geist und Köper gehören zusammen. Groß und klein gehören zusammen. Das eine kann ohne das andere nicht sein, philosophisch wie praktisch. Man kann den Körper nicht vollständig entspannen wenn man geistig angespannt ist. Wenn man sich bewusst körperlich entspannt (z.B. Schultern losläßt und sinken lässt), entspannt sich auch der Geist. Unsere Atmung, Herz-Kreislaufsystem, Muskulator, Hormone usw. arbeiten zusammen. Es ist z.B. nicht möglich mit 60 Puls einen sehr erhöhten Adrenalinspiegel zu haben. Äußere und innere Bewegungen gehen zusammen. Durch körperliche Bewegung wird der Chifluss gefördert. Durch bewusste innere körperliche Bewegung erhöht man automatisch den Chifluss, löst Blockaden und bekommt mehr Kraft in der Anwendung. Ebenso fördern exakte und dabei entspannte äußere Bewegungen die inneren körperlichen und energetischen Effekte. Wichtig ist in den Bewegungen nicht zu verkrampfen. Mir persönlich ist Frantzists Unterrichtsstil der liebste. Im Endeffekt machen alle mehr oder wenige das gleiche, aber die Herangehensweise ist unterschiedlich. Im Yang z.B. überlässt man es eher den Schülern zufällig bestimmte Sachen zu entdecken. Was für ein Taijistil man auch immer übt, das Wichtigste ist die Entspannung. |
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#10
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| Fakt ist aber, das Yang bei Chen gelernt hat (vielleicht auch nur zur Horizonterweiterung). |
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#11
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| Stimmen gibt es in China einige. Wenn man hört was Leute jeweils über "die Anderen" hinter verschlossenen Türen erzählen, wird man hoffentlich zu einer äusserst zurückhaltenden Position kommen. Früher war es mal so daß man über Leute die schlecht waren eher nichts gesagt hat, das ist dann genug. Heute tratschen alle über jeden, egal ob die nicht doch gut sind, da geht es um Geld und sonst nichts. Es gibt nur wenige die immer noch sagen daß "die Anderen" doch gut sind falls es so ist, nur was anderes betonen. Oder die nur dann etwas erzählen wenn sie wirklich sicher sind, und zugeben wenn jemand von einem anderen Kreis ihnen etwas beigebracht hat. Wie ich (leider aus dritter Hand) gehört habe, erzählen die Yangs in Gestalt von Zhen Duo nichts von Zhang Sanfeng, jedenfalls noch vor 10 Jahren. Eine Beeinflussung oder sogar Vermischung mit Zeug aus allen möglichen Richtungen ist natürlich möglich. Ich glaube es allerdings lieber Leuten die es mir nicht gerade verkaufen möchten, und ehrlich wirken. Geändert von Klaus (23-08-2007 um 11:27 Uhr). |
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#12
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| Zitat:
Im Snakestyle z.B. wird die Wirbelsäule die ganze Zeit von einer zur anderen Richtung verwunden, anfänglich mit sehr deutlichen Bewegungen, welche aber immer feiner und feriner werden, bis die tief innenliegende Micromuskulatur die Arbeit übernimmt. Feinstofflich ist es so, das da wo deine Konzentration ist (Ji) sich auch die Energie manifestiert, aber das geschieht "automatisch", ohne bewsste Übung.....entspannen, entspannen, entspannen ![]() Zitat:
Das ist eine wunderbare sequenzielle Anleitung für den Tigerstil, und entwickelt ordentlich Bums. Im Schlangenstil entlädt man seine Power direkt aus dem Dan-Tian in alle Richtungen, und leitet sie dann dahin wo man sie haben möchte. Das ist ein wenig schwieriger umzusetzen, aber sehr viel schneller in der Ausführung und kracht immens. Der Geist (shen) leitet die Aktion mit Sitz im Herzzentrum (Oberkörper initiiert die Bewegung), die Power kommt aus dem Dan-Tian und der ganze Körper folgt dem Bewegungsimpuls. Zitat:
![]()
__________________ There is no way to happiness, happiness is the way. |
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#13
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| Nicht nur erzaehlen, sondern schreiben. Habe irgendwo einen Artikel von ihm mit dem Originaltext "Wie jeder weiss, kommt das Taiji von den Chens".... |
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#14
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| In dem Buch "Tai Chi Revelations" von Ip Tai Tak steht die Ahnengalerie des Yang-Stils seiner Linie: Ip - Sau Chung - Chen Fu - Jian dingsbums - Lu chan - Chen irgendwer!
__________________ "bewegte Prinzipien" http://meinehp.com/bewegen/ |
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#15
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| Was ist eigentlich das Besondere am Sun? Einen Stil habe ich auch noch: fuck off! Das besondere beim Fuck-Off-Taiji ist, das man sämtliche Prinzipien und bewusste Ausrichtungen und feine Bewegungen bewusst weglässt oder ignoriert. Das heißt man läuft die Form total relaxed, ohne sich mit irgendetwas zu belasten. Es ist praktisch so eine Art Tanz. Dasselbe gibts beim Bagua auch. Wie es da genannt wird weiß ich nicht. Beim Bagua-Tanz verzichtet man sogar auf die Form und bewegt sich frei wie man sich spontan fühlt. Ist aber im Bagua eher für Fortgeschrittene (die bereits ein Gefühl für die Dynamic haben). |
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