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  #1  
Alt 30-04-2008, 04:10
Benutzerbild von iron101headDareius
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Kampfkunst: Chi Sim Weng Chun Kuen
 
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Standard Zhang Zhuang und Dan Tien

Vergleichbare Threads gabs ja bereits schon öfter die das Thema entweder angeschitten haben, generell überblickt haben etc..

Mich interessiert aber ein ganz bestimmter Aspekt.Nämlich Sinn und Ergebnisse sich bei der Übung auf die Dan Tiens zu konzentrieren. Oder zb sich nur auf eins zu konzentrieren. Gibst dokumentierte Ergebnisse von solchem Training ?


Viele grüße,
iron
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  #2  
Alt 30-04-2008, 06:58
Benutzerbild von Der Stille
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Standard

Hallo!

Nun ich kann nur für mich sprechen. Also bei uns heißen sie Chi Kung 1-6. Aber das nur so neben bei.
Ich konzentreire mich abgesehen davon die Haltung korrekt zu machen immer auf ein Teil speziell z.B. Armspirale; Rückenhaltung; Atmung; Schulter usw. Sinn und zweck für mich ist es dann dieses Teil dann bewußt zu beobachten, zu korigieren damit ich den Fluß des Chi weder blokiere noch verschwende.

Der Stille
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  #3  
Alt 30-04-2008, 11:06
Benutzerbild von laoshu
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Kampfkunst: taiji, wushu, kung fu
 
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Beiträge: 190
Standard Mehrere dantians?

Oute mich zuerst als Unwissende: Was ist zhang zhuang?
Dann habe ich immer geglaubt, es gäbe nur ein Zinnoberfeld bzw. eine Himmelspforte. So etwas unterhalb vom Bauchnabel ca. drei Zentimeter tief unter der Haut in der Bauchhöhle.
Lassen wir das Qi erst einmal weg, dann senkt sich durch die Bauchatmung das Zwerchfell nach unten. Nach entsprechender Übung kann man das Absenken bewusst erzeugen und sogar eine gewisse Entspannung im Zwerchfell hervorrufen. Die Bauchatmung unterstützt das Absenken des Körperschwerpunktes und damit die Geleichgewichtsstabilität. Mit Qi oder ohne. Automatisiert atmen wir im Brustbereich, d.h. zunächst muss die Bauchatmung bewusst herbeigeführt werden. Das kann man am besten im Stehen oder im Liegen trainieren. Wenn man möchte und daran glaubt, kann man jetzt noch zusätzlich das Qi auf Reisen schicken.
Grüße,
laoshu
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Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben die Dummen die Macht.
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  #4  
Alt 30-04-2008, 11:20
Benutzerbild von Pu Bär
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Das Qi folgt deiner Konzentration. Konzentrier dich auf ein Dantien deiner Wahl und das QI wird dorthin strömen. Je gezielter du dort hindenkst, desto stärker der Qi Fluß.
Jedoch der Weise: Konzentrier dich nicht auf den Qi Fluß selbst, der gerät sonst ins Stocken.

"mind moves qi. qi moves body."
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  #5  
Alt 30-04-2008, 13:06
Benutzerbild von bluemonkey
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Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen
Vergleichbare Threads gabs ja bereits schon öfter die das Thema entweder angeschitten haben, generell überblickt haben etc..

Mich interessiert aber ein ganz bestimmter Aspekt.Nämlich Sinn und Ergebnisse sich bei der Übung auf die Dan Tiens zu konzentrieren. Oder zb sich nur auf eins zu konzentrieren. Gibst dokumentierte Ergebnisse von solchem Training ?
Da man normalerweise die Absicht hat, die Energie nach unten zu bringen, würde ich empfehlen, mit dem unteren Dantian zu arbeiten.

Dann auch eher im Sinn von den Geist im Dantian "ruhen zu lassen", als sich aktiv darauf zu konzentrieren.
Oder auch mit dem Gefühlsbild, den gesamten Körper auf Dantian auszurichten.

Wenn man sich im Qi-Gong schon etwas Körpergefühl erarbeitet hat, dann wird nach meiner Erfahrung eine Konzentration auf das untere Dantian das Qi im ganzen Körper zum Fließen bringen, ohne dass man weiter etwas tun muss.
Das mach ich aber eher im Sitzen.
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  #6  
Alt 30-04-2008, 22:14
Benutzerbild von iron101headDareius
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Zitat:
Zitat von Der Stille Beitrag anzeigen
Hallo!

Nun ich kann nur für mich sprechen. Also bei uns heißen sie Chi Kung 1-6. Aber das nur so neben bei.
Das bedeutet ? Warum 6 ?

Zitat:
Ich konzentreire mich abgesehen davon die Haltung korrekt zu machen immer auf ein Teil speziell z.B. Armspirale; Rückenhaltung; Atmung; Schulter usw. Sinn und zweck für mich ist es dann dieses Teil dann bewußt zu beobachten, zu korigieren damit ich den Fluß des Chi weder blokiere noch verschwende.
Was bedeutet denn Arm Spirale ? Also Spirale ist mir in andere Hinsicht bekannt aber in dem Zusammenhang nicht

Zitat:
Zitat von Pu Bär Beitrag anzeigen
Das Qi folgt deiner Konzentration. Konzentrier dich auf ein Dantien deiner Wahl und das QI wird dorthin strömen. Je gezielter du dort hindenkst, desto stärker der Qi Fluß.
Jedoch der Weise: Konzentrier dich nicht auf den Qi Fluß selbst, der gerät sonst ins Stocken.

"mind moves qi. qi moves body."
Alle Konzentrationen auf die verschiedenen Dan Tiens bringen die selben Ergebnisse ?


Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Da man normalerweise die Absicht hat, die Energie nach unten zu bringen, würde ich empfehlen, mit dem unteren Dantian zu arbeiten.

Dann auch eher im Sinn von den Geist im Dantian "ruhen zu lassen", als sich aktiv darauf zu konzentrieren.
Oder auch mit dem Gefühlsbild, den gesamten Körper auf Dantian auszurichten.

Wenn man sich im Qi-Gong schon etwas Körpergefühl erarbeitet hat, dann wird nach meiner Erfahrung eine Konzentration auf das untere Dantian das Qi im ganzen Körper zum Fließen bringen, ohne dass man weiter etwas tun muss.
Das mach ich aber eher im Sitzen.
Ja das kenne ich, also die Zirkulierung , ist sogar Stellenweise so das ich dadurch zu zittern anfange.

Aber warum aufs unter Dan Tien ? So eine Art Erdung ?


Viele grüße,
iron
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  #7  
Alt 30-04-2008, 22:50
Benutzerbild von bluemonkey
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Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen
Aber warum aufs unter Dan Tien ? So eine Art Erdung ?
Genau.

Im Gegensatz zu manchen indischen Systemen wo man die Energie nach oben bringt, wird die Energie in den daoistischen Praktiken wieder nach unten geführt (z.B im kleinen Kreislauf).
Die Energie nach oben bringen ist leicht, da brauch ich nur "Vollidiot" zu dir zu sagen.
Runterbringen ist schwer.
Wenn das Schwere nach unten sinkt, kann das Leichte (von selbst) Aufsteigen und der Geist wird frei und beruhigt sich.
Wenn man zu weit oben arbeitet, kann das zur emotionalen (mittleres Dantian) oder geistigen (oberes Dantian) Anregung führen, und tatsächlich zu einem Verlust der Erdung (schau Dich mal in der Esoterik-Szene mit offenen Augen um).
Laut einem meiner Lehrer bewegt sich der normale Mensch
bei uns die meiste Zeit energetisch zwischen dem oberen und mittleren Dantian (springt zwischen Denken und Emotionen hin und her).

"Am Scheitelpunkt wie aufgehangen (aufsteigende Energie), das Schwere nach unten sinken lassen, und im unteren Dantian zentriert"

ist ein guter Ansatz für die stehende Säule.

Im Shin-Shin-Toitsu-Aikido soll eine Konzentration auf Hara übrigens auch eine Harmonisierung von Körper und Geist bewirken.
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  #8  
Alt 01-05-2008, 00:02
Benutzerbild von iron101headDareius
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Im Gegensatz zu manchen indischen Systemen wo man die Energie nach oben bringt, wird die Energie in den daoistischen Praktiken wieder nach unten geführt (z.B im kleinen Kreislauf).
Die Energie nach oben bringen ist leicht, da brauch ich nur "Vollidiot" zu dir zu sagen.
Naja nach Oben bringen Aktiviert ja die Chakren(Dan Tiens ) mit der Kundalini .

Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Runterbringen ist schwer.
Wenn das Schwere nach unten sinkt, kann das Leichte (von selbst) Aufsteigen und der Geist wird frei und beruhigt sich.
Also mit anderen Worten eine Elixierverstärkung ?Weil runterbringen wie ich das verstehe, würde eine Schließung der Charken wieder bedeuten.Und das ist nicht gut

Zitat:
Wenn man zu weit oben arbeitet, kann das zur emotionalen (mittleres Dantian) oder geistigen (oberes Dantian) Anregung führen, und tatsächlich zu einem Verlust der Erdung (schau Dich mal in der Esoterik-Szene mit offenen Augen um).
Emotionales Dan Tien (Herz ) ? Ja da kriegt man den Allmitleidskomplex und will alle erlösen

Zum Thema Esoterikszene, hab mich mal Spaßweise in so einem Angemeldet und nun weiß ich warum man für einen Spinner gehalten wird wenn man von gewissen Sachen redet

Zitat:
Laut einem meiner Lehrer bewegt sich der normale Mensch
bei uns die meiste Zeit energetisch zwischen dem oberen und mittleren Dantian (springt zwischen Denken und Emotionen hin und her).
Ja nur oft beides zur falschen Zeit.


Zitat:
"Am Scheitelpunkt wie aufgehangen (aufsteigende Energie), das Schwere nach unten sinken lassen, und im unteren Dantian zentriert"
Hm ich bin jetzt doch ein Bissel verwirrt. Elexierverstärkung oder Bildung ?


Viele grüße,
iron
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  #9  
Alt 01-05-2008, 00:31
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Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen


Hm ich bin jetzt doch ein Bissel verwirrt. Elexierverstärkung oder Bildung ?
Kannst Du mir sagen, was Du mit beiden Begriffen meinst?

In der Yin-Yang-Theorie gibt es eine Himmelsenergie (Yang) und eine Erdenergie (Yin).
Der Mensch steht zwischen Himmel und Erde.
Ziel ist der natürliche Zustand, in dem die Erdenergie nach unten sinkt und die Himmelsenergie nach oben steigt.
In jedem Sinken ist ein Aufsteigen....
Der Mensch ist dann polarisiert zwischen Himmel und Erde (Geist und Körper) und zentriert im Dantian.
Da wird nix verschlossen, und es gibt auch keine Stelle ohne Chi, nur Verdichtungen und Verdünnungen.
Im Idealfall fließt das Chi frei und ungehindert.

Aber eigentlich gibt es kein Chi, kein Yin und auch kein Yang und ich bin eine virtuelle körperlose Internetkreatur, die ein verschrobener Programmierer erschaffen hat....

Geändert von bluemonkey (01-05-2008 um 00:36 Uhr).
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  #10  
Alt 01-05-2008, 00:53
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Kannst Du mir sagen, was Du mit beiden Begriffen meinst?
Elixierbildung, den Kesel auf den Offen stellen und das Elexier der Untersterblichkeit brauen, sagt dir das nichts ?

Das heißt im Tan Tien ein Gefäß schaffen in dem sich Qi ansammelt, das wird solange betrieben bis man das Elixiersprengen kann und dadruch in einem Zuge alle Meridiane frei gemacht werden.

Zitat:
In der Yin-Yang-Theorie gibt es eine Himmelsenergie (Yang) und eine Erdenergie (Yin).
Der Mensch steht zwischen Himmel und Erde.
Ziel ist der natürliche Zustand, in dem die Erdenergie nach unten sinkt und die Himmelsenergie nach oben steigt.
In jedem Sinken ist ein Aufsteigen....
Der Mensch ist dann polarisiert zwischen Himmel und Erde (Geist und Körper) und zentriert im Dantian.
Ah um dann nacher das Urkind zu erschaffen ?

Zitat:
Aber eigentlich gibt es kein Chi, kein Yin und auch kein Yang und ich bin eine virtuelle körperlose Internetkreatur, die ein verschrobener Programmierer erschaffen hat....
Oder ein winzig kleiner Punkt in einem winzigkleinen Unviersum eingebetet in aber Millionen weitere Universen.

Viele grüße,
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Geändert von iron101headDareius (01-05-2008 um 00:57 Uhr).
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  #11  
Alt 01-05-2008, 01:24
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Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen
Elixierbildung, den Kesel auf den Offen stellen und das Elexier der Untersterblichkeit brauen, sagt dir das nichts ?
Doch, aber da muss man wohl auch die Energie nach unten bringen (das Feuer
unter das Wasser / den Kessel)

Das ist aber Alchemie und Unsterblichkeit ist IMHO übertragenen Sinn gemeint (im Sinn: "Befreiung von Anhaftungen" wie im Buddhismus). Haben wohl aber auch genug Leute richtiges Quecksilber gesoffen.


Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen
Das heißt im Tan Tien ein Gefäß schaffen in dem sich Qi ansammelt, das wird solange betrieben bis man das Elixiersprengen kann und dadruch in einem Zuge alle Meridiane frei gemacht werden.
Bei uns im Chenshi fließt das Qi frei, sobald der Körper richtig ausgerichtet ist, das lernt man im ZZ


Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen
In der Yin-Yang-Theorie gibt es eine Himmelsenergie (Yang) und eine Erdenergie (Yin).
Der Mensch steht zwischen Himmel und Erde.
Ziel ist der natürliche Zustand, in dem die Erdenergie nach unten sinkt und die Himmelsenergie nach oben steigt.
In jedem Sinken ist ein Aufsteigen....
Der Mensch ist dann polarisiert zwischen Himmel und Erde (Geist und Körper) und zentriert im Dantian.
Ah um dann nacher das Urkind zu erschaffen ?

Das ist IMHO auch im übertragenen Sinn gemeint. Zunächst mal um den Qigongzustand (Ru Jing) und später Natürlichkeit (Ziran) zu erreichen.



Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen
Oder ein winzig kleiner Punkt in einem winzigkleinen Unviersum eingebetet in aber Millionen weitere Universen.
YouTube - Galaxy Song - Monty Python's The Meaning of Life
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  #12  
Alt 01-05-2008, 02:05
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Das ist aber Alchemie und Unsterblichkeit ist IMHO übertragenen Sinn gemeint (im Sinn: "Befreiung von Anhaftungen" wie im Buddhismus). Haben wohl aber auch genug Leute richtiges Quecksilber gesoffen.
Naja ist halt das Gegenstück zu den Buddhas, die Taos. Man sagt ja das die Buddhas in ihre eigene Welt gehen und die das Tao erreicht haben bis in die Ewigkeit auf der Erde wandeln.

Zitat:
Bei uns im Chenshi fließt das Qi frei, sobald der Körper richtig ausgerichtet ist, das lernt man im ZZ
Also wenn man es korrekt nimmt ist man durchläßiger und das Qi kann freier fließen und daran arbeiten Blockaden zu sprengen.


Zitat:
Das ist IMHO auch im übertragenen Sinn gemeint. Zunächst mal um den Qigongzustand (Ru Jing) und später Natürlichkeit (Ziran) zu erreichen.
Diese Übertragung ist soweit hergeholt aber nicht. Was meinst du warum man nach extrem viel Training so jung ausschaut ? Das mit dem Urkind ist eine Beschreibung wie viele Parrallen die sich so auch in buddhistisch angehauchter Kultivierung finden lassen.


Molecular Expressions: Science, Optics and You - Secret Worlds: The Universe Within - Interactive Java Tutorial




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  #13  
Alt 01-05-2008, 06:53
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Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen
Elixierbildung, den Kesel auf den Offen stellen und das Elexier der Untersterblichkeit brauen, sagt dir das nichts ?

Das heißt im Tan Tien ein Gefäß schaffen in dem sich Qi ansammelt, das wird solange betrieben bis man das Elixiersprengen kann und dadruch in einem Zuge alle Meridiane frei gemacht werden.
nanu. ich dachte irgendwie, dass die verstopften qi-flüsse durch schonendere, nach-und-nach erhöhung der flussmenge freigespült werden sollen (und dabei erweitert), und nicht im hauruckverfahren mit hochdruckspülung oder saugglocke, bzw. dass überschuss-qi nicht empfehlenswerter sei als mangel-qi. allerdings weiss ich nicht wirklich was darüber, ich hab nur hie und da was darüber gelesen und mir vermutlich selektiv das gemerkt, was ich in dem moment gerade lustig fand.

da gabs auch so eine knochen- und markreinigungsgeschichte, wo man das qi mitten durch den wirbelsäulenkanal durchlaufen lässt und davon extrem langlebig werden soll, aber die methode wurde nur empfohlen für leute, die als einsiedler und auf spirituell sehr hohem level leben.
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  #14  
Alt 01-05-2008, 09:28
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Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen
Naja ist halt das Gegenstück zu den Buddhas, die Taos. Man sagt ja das die Buddhas in ihre eigene Welt gehen und die das Tao erreicht haben bis in die Ewigkeit auf der Erde wandeln.
"Offen und weit, und nirgendwo etwas Heiliges zu finden"

Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen
Also wenn man es korrekt nimmt ist man durchläßiger und das Qi kann freier fließen und daran arbeiten Blockaden zu sprengen.
Das hört sich so nach Nierensteinzertrümmerung oder Rohrreinigung mit Überdruck an.
Die Blockaden sind IMHO eher durch Gewebeverdichtung festgehaltenes Chi.
Löse ich das Gewebe, schaffe ich Raum, dann kann das Chi frei fließen.
Kein Überduck, keine Trümmer, nur Loslassen, Raum schaffen.
Wenn ich stehe, habe ich manchmal das Gefühl, ich verflüssige meinen Körper.
("become like Water, my Friend").
Bei sehr intensivem Stehen kann dass auch schon mal das Gefühl des Schmelzens von Blockaden in einem Hochofen sein.

"Das Chi dringt in die Knochen" meint, so wurde mir gesagt, dass das im Knochen gebundene Chi durch tiefgreifende Lösungsprozessen frei wird.

Ist der Körper auf diese Weise geöffnet (keine Leitungen, sondern allgemein durchlässig) dann kann sich das Chi frei in ihm bewegen, alles ist verbunden.
Schnelle Energie-Verdichtungen und -Verdünnungen sind möglich (Wechsel von Yin und Yang / Umbau von Kraftpfaden).
Da Chi die Verbindung von Geist zu Körper darstellt, ist die Wahrnehmung und Feinausteuerung stark verbessert.

Das damit korrelierte Gefühl ist eher leicht, gelöst und durchlässig, nicht stark/Überdruck/aufgepumpt (solche Gefühle deuten auf Blockaden hin).
Für den Gegner fühlt es sich trotzdem sehr stark an.



Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen
Diese Übertragung ist soweit hergeholt aber nicht. Was meinst du warum man nach extrem viel Training so jung ausschaut ? Das mit dem Urkind ist eine Beschreibung wie viele Parrallen die sich so auch in buddhistisch angehauchter Kultivierung finden lassen.

Naja die üblichen Verdächtigen (Scheinmeister?) sehen jetzt nicht gerade wie Teenager aus.
Oder von wem sprichts Du?

Natürlich wirkt eine durch Lösungsprozesse verbesserte Durchsaftung (@Tsange:) straffer und rosiger als jemand, der verkrampf und vertrocknet ist.

Der innere Embryo ist für mich ein Bild für das allmähliche Entwickeln
neuer Gewohnheiten und neuer Körperstruktur.

Das Magische ist das Gewöhnliche

Geändert von bluemonkey (01-05-2008 um 09:35 Uhr).
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  #15  
Alt 01-05-2008, 11:58
Benutzerbild von iron101headDareius
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Standard

Zitat:
Zitat von tsange Beitrag anzeigen
nanu. ich dachte irgendwie, dass die verstopften qi-flüsse durch schonendere, nach-und-nach erhöhung der flussmenge freigespült werden sollen (und dabei erweitert), und nicht im hauruckverfahren mit hochdruckspülung oder saugglocke, bzw. dass überschuss-qi nicht empfehlenswerter sei als mangel-qi. allerdings weiss ich nicht wirklich was darüber, ich hab nur hie und da was darüber gelesen und mir vermutlich selektiv das gemerkt, was ich in dem moment gerade lustig fand.
Ich denke das ganze ist Vergleichbar zu einem Spontanen Kundaliniausbruch wenn dir das ein Begriff ist.

Zitat:
da gabs auch so eine knochen- und markreinigungsgeschichte, wo man das qi mitten durch den wirbelsäulenkanal durchlaufen lässt und davon extrem langlebig werden soll, aber die methode wurde nur empfohlen für leute, die als einsiedler und auf spirituell sehr hohem level leben.
Minimum für den Ausführenden


Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
"Offen und weit, und nirgendwo etwas Heiliges zu finden"



Zitat:
Das hört sich so nach Nierensteinzertrümmerung oder Rohrreinigung mit Überdruck an.
Die Blockaden sind IMHO eher durch Gewebeverdichtung festgehaltenes Chi.
Löse ich das Gewebe, schaffe ich Raum, dann kann das Chi frei fließen.
Das ist eine Mischung du kannst Blockaden im deinem Geist haben die deinen Körper behindern,aber auch Blockaden in deinem Körper haben die deinen Geist behindern. Beides bedingt einander.


Zitat:
Kein Überduck, keine Trümmer, nur Loslassen, Raum schaffen.
Naja Überdruck kann ja nur kommen wenn da durch was hartnäckiges sich durchgearbeitet werden muss. Da kommt ja dein Punkt Loslassen.

Zitat:
Naja die üblichen Verdächtigen (Scheinmeister?) sehen jetzt nicht gerade wie Teenager aus.
Oder von wem sprichts Du?
Ich kenn ja eure Meister nicht Ich weiß nicht ob jemand der bereits viel trainiert hat damit gleich ein Meister ist, ich weiß das aus diesem Training ein hohes eigenes Vermögen(Energie) resultiert. Kann man dieses Vermögen regelmäßig gesammelt halten, sieht man markant jünger aus.

Zitat:
Natürlich wirkt eine durch Lösungsprozesse verbesserte Durchsaftung (@Tsange:) straffer und rosiger als jemand, der verkrampf und vertrocknet ist.
Ja so kann man es auch nennen. Ist mir zb bei den Leuten von der Intensivausbildung im WuDang Pai aufgefallen.

Zitat:

Der innere Embryo ist für mich ein Bild für das allmähliche Entwickeln
neuer Gewohnheiten und neuer Körperstruktur.
Für mich ist ist es ein Bild von einer Entwicklung wo Erfahrung nicht mehr als Körperliches Alter interpretiert und die Sicht auf die Welt zum wesentlichen zurückkehrt.


Zitat:
Das Magische ist das Gewöhnliche
Das ist eine Sache von welcher Seite man in den Spiegel schaut


Aber wir verlassen das Topic. Also in den meißten Systemen wird nur das konzentrieren auf das untere Dan Tien praktiziert ?


Viele grüße,
iron
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