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  #16  
Alt 23-06-2009, 15:10
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Zitat von Freier Geist Beitrag anzeigen
Leute, die es im Kampfsport tatsächlich (nicht nur theoretisch) zu etwas gebracht haben, müssen alle bescheuert sein. Hätte ja alles so einfach sein können mit ein paar Prinzipien und ein paar Übungen.

Gruß

Freier Geist
Was willst Du eigentlich hören? Dass man in den inneren KK tatsächlich ein Leben lang braucht, um halbwegs gut zu werden? Damit Du eine Ausrede hast, es gar nicht erst zu versuchen ?

Ich habe hier nichts zu verkaufen, ich unterrichte niemanden, und mein Lehrer praktisch auch nicht mehr Mir geht es darum, den Leuten, die Fragen zu Yiquan haben, Antworten zu geben ... ob diese Antworten Gefallen finden, oder nicht
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  #17  
Alt 23-06-2009, 15:30
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  #18  
Alt 23-06-2009, 15:38
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  #19  
Alt 23-06-2009, 15:43
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Da wir nicht alle afrikanische Prinzen oder Millionenerben sind, müssen einige von uns unseren Lebensunterhalt bestreiten, was sie unter Umständen davon abhält, wegen KK-Trainings nach Finnland oder China umzuziehen

Ich war zu der Zeit insgesamt 10 Tage bei Timo, und zwar allein, und morgens bis abends. Da kannst Du 'ne ganze Weile in Deine VT-Schule gehen, bis Du auf das gleiche Maß an direkter, individueller Trainingszeit kommst Außerdem ist das Unterrichtssystem des "Second Course of Yiquan" gerade darauf ausgelegt, möglichst früh möglichst viel Verantwortung in die Hände des Schülers zu legen. Er lernt von Anfang an, seinen Lernerfolg selbst zu überprüfen, und nicht den Lehrer zu kopieren. Da ist nix mit "Meister zieht die Augenbraue hoch, schiebt den Ellbogen zwei Zentimeter nach links, die Hüfte eine Daumenbreite nach hinten und dreht den Fuß um 20° nach außen"
Erstens noch leben wir, also kannste das mit dem Erbe vergessen. Zweitens weisst du doch gar nicht wie oft und intensiv ich trainiere. Drittens Ellebogen nach links und Hüfte nach hinten? Wer hat dir denn so einen schwachsinn beigebracht ^^

Ach übrigens nein man muss kein lebenlang trainieren, man muss lediglich regelmässig und fleissig trainieren um gut zu werden. Aber auch nach Jahren wenn man schon gut ist, wird man immer was finden was noch verbesserungsfähig ist.
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  #20  
Alt 23-06-2009, 15:46
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Zitat:
Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
Ach übrigens nein man muss kein lebenlang trainieren, man muss lediglich regelmässig und fleissig trainieren um gut zu werden. Aber auch nach Jahren wenn man schon gut ist, wird man immer was finden was noch verbesserungsfähig ist.
Erwarte nicht, dass ich Dir widerspreche
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  #21  
Alt 23-06-2009, 16:02
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Jau, ein schlechter Abklatsch von einem berühmten Schüler eines der berühmtesten Xingyiquan-Meister aller Zeiten Sicherlich nicht so gut wie Dein geheimer Xingyi-Meister, aber immerhin

Yiquan ist in vieler Hinsicht ein Vorläufer des JKD, und eine Abkehr von der "classical mess". Definitiv nichts für Leute, die ohne ihre vorgeschriebenen Formen, fünf Elemente und zwölf Tierchen nicht auskommen ... eher Free Jazz als das Auswendiglernen von "Für Elise" für den Besuch der Erbtante
Der berühmteste Xing Yi Meister aller zeiten war ShangYunxiang, würde mich doch stark wundern wenn dein Stilgründer bei dem Unterricht hatte.

Edit: Mein Xing Yi Lehrer ist ja nur einer der fünf engsten Schüler des berühmten Meisters Cao Lianfang von der Xingyi-Bagua Gruppe aus Peking. Aber du hast natürlich recht dein Timo ist natürlich der absolute Top Mann der inneren Kampfkünste.
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  #22  
Alt 23-06-2009, 16:21
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Zitat:
Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
Ich erwarte gar nichts. Für mich ist Yi Quan eh nur ein schlechter abklatsch von Xing Yi Quan


Edit:Xing Yi ist mit hartem Training verbunden und Anstrengung mit Schweiss und Blut. Aber es gibt ja noch Yi Quan da brauch man das alles nicht um ein guter Kämpfer zu werden. Kein wunder das ihr das Xing rausgestrichen habt.
Warum haste son negatives Bild vom Yiquan?

Finde viele Übungen und Ansätze ziemlich gut. Es ist halt formlos bzw man kann viel improvisieren.

Die Trainingsitensität kann ich aber ja immer noch selbst bestimmen. Warum sollte Yiquan also nicht mit hartem Training und Strapazen verbunden sein?
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  #23  
Alt 23-06-2009, 16:25
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Zitat:
Zitat von Bessa-Wissa Beitrag anzeigen
Warum haste son negatives Bild vom Yiquan?

Finde viele Übungen und Ansätze ziemlich gut. Es ist halt formlos bzw man kann viel improvisieren.

Die Trainingsitensität kann ich aber ja immer noch selbst bestimmen. Warum sollte Yiquan also nicht mit hartem Training und Strapazen verbunden sein?
Ich habe nichts gegen Yi Quan nur gegen Yi Quan 2.0, wo man "ohne" Training rein durch meditative Übungen innerhalb weniger Monate zum absoluten Top Kämpfer motiert
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  #24  
Alt 23-06-2009, 16:57
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Zitat:
Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
Du und deines Gleichen verwenden vielleicht nicht die Worte bester oder besser, aber "Elite" oder "Top-Leute" des IMA.
Negativ, "Elite" habe ich nie verwendet, und auch der "Top-Mann" kam von Dir ... Du sprichst hier also weitgehend mit Dir selbst Ich hatte nie und habe kein Interesse an einer derartigen Diskussion. Mir geht es um unterschiedliche Wege des Lernens, und ihren Einfluss auf die Lerndauer, wie im Threadtitel angegeben

Daher noch einmal, quasi als Wiedereinstieg, eine Analogie aus dem Bereich der Fremdsprachen: Könnte es sein, dass man in vielen IMA hier und heute eher den Weg wählt, die Grammatik einer Sprache bis in die letzte Feinheit zu perfektionieren, und nie zur praktischen Anwendung zu kommen, anstatt die Grundlagen zu erlernen, und à la "Kauderwelsch"-Sprachführer mutig damit in Ferne Länder zu reisen, um sich dort den Feinschliff zu holen ?
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  #25  
Alt 23-06-2009, 17:24
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Negativ, "Elite" habe ich nie verwendet, und auch der "Top-Mann" kam von Dir ... Du sprichst hier also weitgehend mit Dir selbst Ich hatte nie und habe kein Interesse an einer derartigen Diskussion. Mir geht es um unterschiedliche Wege des Lernens, und ihren Einfluss auf die Lerndauer, wie im Threadtitel angegeben

Daher noch einmal, quasi als Wiedereinstieg, eine Analogie aus dem Bereich der Fremdsprachen: Könnte es sein, dass man in vielen IMA hier und heute eher den Weg wählt, die Grammatik einer Sprache bis in die letzte Feinheit zu perfektionieren, und nie zur praktischen Anwendung zu kommen, anstatt die Grundlagen zu erlernen, und à la "Kauderwelsch"-Sprachführer mutig damit in Ferne Länder zu reisen, um sich dort den Feinschliff zu holen ?
Du verwechselst da was! Auch ein Anfänger lernt schon praktische Anwendung. Sich eine gute Basis aufzubauen und immer mehr zu perfektionieren hat nichts mit Ausgrenzung von praktischen Anwendungen zu tun. Gerade Xing Yi besticht doch durch seine Einfachheit und ist doch so herrlich primitiv!Es ist gerade das, was mir gut gefällt an Xing Yi. Die Einfachheit könnte ein Anfang einer hohen Komplizität sein, aber auch eine Folgerung eines reifen und langen Entwicklungweges.

Etliche Neuentwicklungen genauso wie das sogenannte Wettbewerbs Wushu distanzieren sich immer mehr von kämpferischen Ansätzen. Die traditionellen Kampfkünsten wurden immer in ihrer ursprünglichen am kampforientierten Form gelehrt. Hierzu gebe ich dir auch gerne ein Beispiel. Jeder Tai Ji Übende weiss, was die 5 Tai Ji Bogen sind. Wer kann heutzutage noch bei Vorführwettbewerben von Taiji diese Bogen erkennen? Und jeder kennt das Prinzip ShenRuBeiGuo,gemeint den Körper so halten, als würde man am Rücken einen Wok tragen, wo kann man die heutzutage bei solchen Vorführungen noch beobachten? Besonders in den letzten 20 Jahren hoffen viele in China, dass Wushu internationales Interesse gewinnt und eine Olympiadisziplin wird. Aus diesem Grund entwickeln sich die Wushubewegungen immer weiter in Schwierigkeitgraden, die benotet werden können. Anwendungpraktiken werden deshalb immer mehr aussortiert.Diese auseinandertrifftende Entwicklung wird in China selbst schon seit längerem heftig diskutiert. Ende der 70ger Jahre hat ein XingYi-BaGua-TaiJi-Grossmeister, der Taiji Vorführungsformen z.B. was hier als Pekingform bekannt ist mitentwickelt. Er konnte diese Weiterentwicklungen aber selbst nicht länger ertragen, er hatte laut aufgeschrien: "Ihr habt Taiji schon vernichtet, jetzt lasst mein XingYi in Ruhe !"

P.s. Es gibt allerdings heute auch viele Schulen und Lehrer, die z.B. Tai Ji als "Wohlfühlbeschäftigung" anbieten. Sie treffen damit auch auf eine große Nachfrage. Dies hat aber wenig mit den Wurzeln des Tai Ji zu tun hat und auch eine ganz andere Qualität, als das ursprüngliche Tai Ji welches in seiner kämpferischen Form gelerht wird. Leider sind in der westlichen Welt die allgemeinen Vorstellungen über Tai Ji und seine Bedeutungen weitgehend von diesen neueren Entwicklungen geprägt.
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Geändert von Nananom (23-06-2009 um 17:29 Uhr).
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  #26  
Alt 23-06-2009, 17:26
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Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
Du verwechselst da was! Auch ein Anfänger lernt schon praktische Anwendung. Sich eine gute Basis aufzubauen und immer mehr zu perfektionieren hat nichts mit Ausgrenzung von praktischen Anwendungen zu tun. Gerade Xing Yi ist doch so herrlich primitiv!Es ist gerade das, was mir gut gefällt an Xing Yi. Die Einfachheit könnte ein Anfang einer hohen Komplizität sein, aber auch eine Folgerung eines reifen und langen Entwicklungweges.
Ich glaube, die Zeit ist reif dafür, dass Du uns den Lehrweg im Xingyiquan skizzierst
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  #27  
Alt 23-06-2009, 17:32
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Ich glaube, die Zeit ist reif dafür, dass Du uns den Lehrweg im Xingyiquan skizzierst
Ach, jemand der genug im Kopf hat kommt da schon von alleine drauf. Außerdem gehör ich doch nicht zur Elite und im zeichnen war ich noch nie gut.

P.s. Ich habe Anwendungen schon bei meiner ersten Xing Yi Unterrichtseinheit kennengelernt, also können wir ja gar nicht so praxisfremd sein^^
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  #28  
Alt 23-06-2009, 17:37
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Zitat:
Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
Ach, jemand der genug im Kopf hat kommt da schon von alleine drauf.
Auch jemand, der noch nie Xingyiquan trainiert hat ?

Zitat:
Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
Außerdem gehör ich doch nicht zur Elite und im zeichnen war ich noch nie gut.
Lass doch mal endlich Deine Elite stecke, das wird ja zur fixen Idee

Zitat:
Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
P.s. Ich habe Anwendungen schon bei meiner ersten Xing Yi Unterrichtseinheit kennengelernt, also können wir ja gar nicht so praxisfremd sein^^
Auch von Anwendungen habe ich nie gesprochen D.h. im Xingyiquan werden (anders als z.B. im Ving Tsun nach Philipp Bayer) Anwendungen unterrichtet?
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  #29  
Alt 23-06-2009, 17:56
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Zitat:
Auch jemand, der noch nie Xingyiquan trainiert hat ?
Nein fleissig trainieren ist natürlich Vorraussetzung

Zitat:
Lass doch mal endlich Deine Elite stecke, das wird ja zur fixen Idee
Fix geht gar nichts in den traditonellen Kampfkünsten, da brauch man schon ein bischen Ausdauer. Und das mit der Elite ist nicht auf meinen mist gewachsen.

Zitat:
Auch von Anwendungen habe ich nie gesprochen D.h. im Xingyiquan werden (anders als z.B. im Ving Tsun nach Philipp Bayer) Anwendungen unterrichtet?
Ich habe keine Ahnung was Philipp macht, aber im XingYiQuan werden auch Anwendungs- und Partnerübungen unterrichtet.
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  #30  
Alt 23-06-2009, 19:42
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Zitat:
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Jeder Tai Ji Übende weiss, was die 5 Tai Ji Bogen sind.
offensichtlich nicht, was soll das sein?

Zitat:
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Und jeder kennt das Prinzip ShenRuBeiGuo,gemeint den Körper so halten, als würde man am Rücken einen Wok tragen
nie gehört
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