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  #31  
Alt 23-06-2009, 19:50
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Kampfkunst: Lithium soll helfen
 
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Daher noch einmal, quasi als Wiedereinstieg, eine Analogie aus dem Bereich der Fremdsprachen: Könnte es sein, dass man in vielen IMA hier und heute eher den Weg wählt, die Grammatik einer Sprache bis in die letzte Feinheit zu perfektionieren, und nie zur praktischen Anwendung zu kommen, anstatt die Grundlagen zu erlernen, und à la "Kauderwelsch"-Sprachführer mutig damit in Ferne Länder zu reisen, um sich dort den Feinschliff zu holen ?
Kennst Du die Geschichte von dem Zen-Novizen, der nach einer Weile sagt: "das mit dem Sitzen hab ich jetzt verstanden, was kommt als Nächstes?"

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Unsere tiefsten Ängste sind Drachen vergleichbar, die unsere tiefsten Schätze bewachen
Rainer Maria Rilke
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  #32  
Alt 23-06-2009, 19:51
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Kampfkunst: Coltello e bastone, Yiquan 2.0
 
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Zitat:
Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
Nein fleissig trainieren ist natürlich Vorraussetzung
Um meine Frage noch mal zu erläutern: mir ging es um den traditionellen Lernprozess im Xingyiquan zwecks Vergleich mit Taijiquan. Ich habe nie Xingyiquan trainiert und kann daher in dieser Hinsicht nichts beitragen.
Zitat:
Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
Und das mit der Elite ist nicht auf meinen mist gewachsen.
Doch, habe es eben noch einmal per SuFu überprüft: den Begriff hast Du hier aufgebracht.

Würdest Du sagen, das Lernen im Xingyiquan geht schneller als im Taijiquan?
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Yo también tuve mis ideas, pero ahora sólo me quedan una cuantas vísceras en muy buen uso.
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  #33  
Alt 23-06-2009, 21:03
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
offensichtlich nicht, was soll das sein?



nie gehört
Man imitiert einen Greisen
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  #34  
Alt 23-06-2009, 21:05
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Würdest Du sagen, das Lernen im Xingyiquan geht schneller als im Taijiquan?
Dumme Frage Xingyiquan lernt man schnell, Taijiquan lernt man langsam. Das weiß doch jeder
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  #35  
Alt 23-06-2009, 21:32
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Kampfkunst: Coltello e bastone, Yiquan 2.0
 
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Zitat:
Zitat von Karl-Heinz Beitrag anzeigen
Dumme Frage Xingyiquan lernt man schnell, Taijiquan lernt man langsam. Das weiß doch jeder
Ich hätte ja John Doe gefragt, aber jetzt musste ich hier lesen, dass der keine Ahnung hat

Es würde mich interessieren, ob es traditionelle Aufzeichnungen zum Trainingsprozess in den inneren Künsten gibt ... weiß da jemand was ?
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  #36  
Alt 23-06-2009, 22:05
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Kampfkunst: Lithium soll helfen
 
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Zitat:
Zitat von Karl-Heinz Beitrag anzeigen
Man imitiert einen Greisen
Beim Wok könnt' ich mir das ja noch vorstellen, aber die 5 Bögen?

konkave Brust (horizontal + vertikal) + zwei O-Beine macht vier, was ist dann der fünfte Bogen?
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  #37  
Alt 23-06-2009, 22:12
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Ich sag mal es sind die 5 Schlüsselpunkte :

Kopf
Schultern
Brustbein
Hüfte
Füsse

Gruss
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  #38  
Alt 23-06-2009, 23:17
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
konkave Brust (horizontal + vertikal) + zwei O-Beine macht vier, was ist dann der fünfte Bogen?
ich kenne diese Theorien zwar, aber ganz ehrlich gesagt ist mir das vollkommen egal. Ich weiß das ich wenn ich etwas strecken will, es erst beugen muss und umgekehrt. Selbst das muss man nicht unbedingt wissen. Das reicht mir vollkommen. Alles andere macht die Sache viel zu kompliziert. Es wird viel zuviel über Selbstverständlichkeiten diskutiert.
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  #39  
Alt 24-06-2009, 00:23
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kampfkunst ist wie bass spielen:
1. es dauert nicht lang, bis man n bißchen was kann, aber es dauert lang, bis man supergut ist.

2. je mehr man reinsteckt, desto mehr kriegt man raus.


wenn man fleißig und vor allem richtig trainiert (2 tips: die meisten westler trainierne falsch und taoismus ist immer einfach und natürlich), kriegt man relativ schnell erfolge zu sehen. auch in den inneren künsten.
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  #40  
Alt 24-06-2009, 10:31
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Kampfkunst: Coltello e bastone, Yiquan 2.0
 
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Zitat:
Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
Ich habe nichts gegen Yi Quan nur gegen Yi Quan 2.0, wo man "ohne" Training rein durch meditative Übungen innerhalb weniger Monate zum absoluten Top Kämpfer motiert
Wieder so ein Lesefehler von Dir ... bist Du Dir wirklich sicher, dass Du auf MEINE Beiträge antwortest ? Mal ganz der Reihe nach:

1. Wo steht etwas von "ohne Training"? Ich hatte von mindestens einer Stunde täglich über 1,5 Jahre gesprochen.

2. Meditative Übungen hatte ich überhaupt nie erwähnt, und die gibt es bei uns auch nicht.

3. Anderthalb Jahre sind 18 Monate, und nicht "wenige Monate".

4. Das mit dem Top-Kämpfer (wahlweise auch "Elite") stammt ebenfalls von Dir. Ich hatte geschrieben, dass dann die Grundlagen für das Kampftraining aufgebaut sind, und man dann bereits nach wenigen Monaten Sparring ein recht gutes Niveau erreicht hat.

Denkst Du Dir das alles einfach aus, um zu provozieren?
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Geändert von Trinculo (24-06-2009 um 10:33 Uhr).
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  #41  
Alt 24-06-2009, 13:53
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Um meine Frage noch mal zu erläutern: mir ging es um den traditionellen Lernprozess im Xingyiquan zwecks Vergleich mit Taijiquan. Ich habe nie Xingyiquan trainiert und kann daher in dieser Hinsicht nichts beitragen.
Doch, habe es eben noch einmal per SuFu überprüft: den Begriff hast Du hier aufgebracht.

Würdest Du sagen, das Lernen im Xingyiquan geht schneller als im Taijiquan?
Taijiquan ist viel umfangreicher als Xingyiquan. Xingyiquan basiert auf Einfachheit, wobei mit Einfachheit nur der äußeren Ablauf der Techniken/Bewegungen gemeint ist. Es ist weitaus schwieriger die Bewegungen korrekt zu beherrschen und umzusetzen, als es auf den ersten Blick scheint.Der traditionelle Lernprozess ist sehr basisorientiert aufgebaut und auf den jeweiligen Schüler individuell abgestimmt.
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  #42  
Alt 24-06-2009, 14:00
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Wieder so ein Lesefehler von Dir ... bist Du Dir wirklich sicher, dass Du auf MEINE Beiträge antwortest ? Mal ganz der Reihe nach:

1. Wo steht etwas von "ohne Training"? Ich hatte von mindestens einer Stunde täglich über 1,5 Jahre gesprochen.

2. Meditative Übungen hatte ich überhaupt nie erwähnt, und die gibt es bei uns auch nicht.

3. Anderthalb Jahre sind 18 Monate, und nicht "wenige Monate".

4. Das mit dem Top-Kämpfer (wahlweise auch "Elite") stammt ebenfalls von Dir. Ich hatte geschrieben, dass dann die Grundlagen für das Kampftraining aufgebaut sind, und man dann bereits nach wenigen Monaten Sparring ein recht gutes Niveau erreicht hat.

Denkst Du Dir das alles einfach aus, um zu provozieren?
1. Eine Stunde täglich zusätzlich zum normalen Training bei den jeweiligen Lehrer ist ein guter Ansatz. Aber eben nur ein Ansatz und ein kompetenter Lehrer ist eben unverzichtbar.

2. Es ist mir egal ob du sie jetzt meditative oder An und Entspannungsübungen der Muskeln nennst. Damit sollte man maximal 10-15 min des Unterrichts vergeuden, dass ist nur gut zum aufwärmen.

3.18 monate sind für mich wenige Monate

4.Nach 18 monaten sollte man sich eine gute Basis aufgebaut haben und bereit für Sparring sein. Aber ohne einen kompetenten Lehrer der den Schüler wirklich gut kennt und auf seine individuellen Fähigkeiten eingeht, ist dies nicht möglich.
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Geändert von Nananom (24-06-2009 um 14:05 Uhr).
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  #43  
Alt 24-06-2009, 14:12
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Kampfkunst: Coltello e bastone, Yiquan 2.0
 
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[QUOTE=Nananom;1821345]1. Eine Stunde täglich zusätzlich zum normalen Training bei den jeweiligen Lehrer ist ein guter Ansatz. Aber eben nur ein Ansatz und ein kompetenter Lehrer ist eben unverzichtbar.Das ist bereits mehr, als die meisten Freizeitsportler für ihr Training aufbringen, und wir reden hier nicht von Wettkampfvorbereitung. Beim kompetenten Lehrer stimme ich natürlich zu.

Zitat:
Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
2. Es ist mir egal ob du sie jetzt meditative oder An und Entspannungsübungen der Muskeln nennst. Damit sollte man maximal 10-15 min des Unterrichts vergeuden, dass ist nur gut zum aufwärmen.
Entspanunngsübungen sollen gut zum Aufwärmen sein? Interessanter Ansatz Schön dass Du ein wertneutrales Wort wie "vergeuden" verwendest Du hast keine Ahnung, wie diese Übungen aussehen, und worum es dabei geht. Alle Bewegungen, auch Deine, entstehen aus dem kontinuierlichen Wechsel von An- und Entspannung. Du machst nichts anderes, wenn Du schlägst, ziehst, trittst ...

Zitat:
Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
3.18 monate sind für mich wenige Monate
Super, kann gar nicht verstehen, weshalb sich die Leute damals wegen der wenigen Monate Wehrdienst so aufgeregt haben Aber Du hast natürlich ein Recht auf Deine Meinung

Zitat:
Zitat von Nananom Beitrag anzeigen
4.Nach 18 monaten sollte man sich eine gute Basis aufgebaut haben und bereit für Sparring sein.
Yep, davon reden wir hier.
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  #44  
Alt 24-06-2009, 14:18
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Zitat:
Entspanunngsübungen sollen gut zum Aufwärmen sein?
Kommt drauf an welche man macht und vor allem wie man sie macht. Entspannungsübungen sind im Xing Yi ausserdem nicht nur entspannend sondern haben auch das Ziel gewisse Museklpartien zu trainieren, welche für ein gutes Xing Yi unentbehrlich sind. Das Wechselspiel zwischen Spann und Entspannung der Muskeln ist nur ein Teilaspekt des Xing Yi. Dies alleine reicht aber nicht aus um diese Kampfkunst zu beherrschen. Auch das Stehen im "San Ti Shi" ist anstrengend wenn man dies denn richtig tut. Es handelt sich hier nicht wie oftmals woanders gezeigt primär um eine meditative Übung, vielmehr werden hier die Grundstruktur,Spann und Entspannung sowie gewisse Muskelpartien konditioniert. Im traditonellen Lernprozess ist das Stehen in diesem Stand über einen längeren Zeitraum, Vorraussetzung um sich überhaupt erstmal verschiedene Attribute anzutrainieren die im Xing Yi unverzichtbar sind. Deswegen ist auch Xing Yi trotz seiner Einfachheit nichs was man mal so auf die Schnelle erlernt, sondern ein Prozess der viel Training und Ausdauer erfordert.

Zitat:
Super, kann gar nicht verstehen, weshalb sich die Leute damals wegen der wenigen Monate Wehrdienst so aufgeregt haben Aber Du hast natürlich ein Recht auf Deine Meinung
Weil selbst ein Tag Wehrdienst schon zuviel des guten wäre.
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Geändert von Nananom (24-06-2009 um 15:30 Uhr).
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  #45  
Alt 24-06-2009, 15:29
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Hmmm... hab den Absprung in den Park doch noch nicht geschafft...
Zwei Sachen wollte ich mal loswerden, bevor ich nun endgltig abzappel:

1.
Fünf Bögen: Allgemeines Grundwissen in den IMA (dachte ich):
2 Beine + 2 Arme + Wirbelsäule = 5 Gelenk- und Muskelketten, die man wie Bögen spannen kann.

2.
@ nananom:
Ich bin ab heute Abend für 2 Tage in Marburg.
Wenn mich nicht alles täuscht, bist du doch bei den Chinesen, der in MR Xing Yi unterrichtet oder?
Ich würd mich freuen, mal zu sehen, was ihr da so treibt.
Kann man da vielleicht mal zuschauen, oder hast du mal Zeit, vor oder nach dem Training?
__________________
Taijiquan Seminar in Bielefeld: wu-yi.de
Wer in Marburg Tui Shou machen möchte, kann sich sehr gerne an mich wenden!
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