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  #1  
Alt 02-12-2009, 19:08
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taijiquan
 
Registrierungsdatum: 04.01.2007
Ort: Rostock
Beiträge: 136
Standard Zen und Taijiquan?

Hallo liebe Künstler-Gemeinde,

ich frage mich gerade, ob es für mein Taijiquan hinderlich ist, nebenbei noch (Za-)Zen zu praktizieren bzw. ob es Gründe gibt es überhaupt zu kombinieren. Ich habe bedenken, da ich ja bereits Zhang Zhuang praktiziere und das Taijiquan ja praktisch auch eine Form der Meditation ist.
Andererseits kann man unterstützend, zumindest im Chen-Stil, ja auch eine spezielle Form der Sitzmeditation praktizieren, warum also sollte (Za)Zen nicht gehen? Zugegeben diese Sitzmeditation kommt scheinbar direkt aus dem Chen-Dorf und ist auf das Taijiquan abgestimmt und ist deswegen in dieser Hinsicht vielleicht sogar besser als jede andere Art der Sitzmeditation.

Falls es unter bestimmten Umständen nicht weiter stören sollte Zen und Taijiquan zu praktizieren, würde mich auch interessieren, ob man noch was beachten sollte, bei der (täglichen ) Praxis.

MfG
Thomas
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Geändert von ThomasR04IG (02-12-2009 um 19:10 Uhr).
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  #2  
Alt 02-12-2009, 19:14
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taiji Yang-Stil
 
Registrierungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 37
Standard

Zitat:
Zitat von ThomasR04IG Beitrag anzeigen
Hallo liebe Künstler-Gemeinde,

ich frage mich gerade, ob es für mein Taijiquan hinderlich ist, nebenbei noch (Za-)Zen zu praktizieren bzw. ob es Gründe gibt es überhaupt zu kombinieren. Ich habe bedenken, da ich ja bereits Zhang Zhuang praktiziere und das Taijiquan ja praktisch auch eine Form der Meditation ist.
Andererseits kann man unterstützend, zumindest im Chen-Stil, ja auch eine spezielle Form der Sitzmeditation praktizieren, warum also sollte (Za)Zen nicht gehen? Zugegeben diese Sitzmeditation kommt scheinbar direkt aus dem Chen-Dorf und ist auf das Taijiquan abgestimmt und ist deswegen in dieser Hinsicht vielleicht sogar besser als jede andere Art der Sitzmeditation.

Falls es unter bestimmten Umständen nicht weiter stören sollte Zen und Taijiquan zu praktizieren, würde mich auch interessieren, ob man noch was beachten sollte, bei der (täglichen ) Praxis.

MfG
Thomas

Ich glaube nicht, dass Zazen und Taiji sich widersprechen (Habe viele Jahre Zazen gemacht. Damals.). Mir ist das Zazen allerdings inzwischen zu streng, ich sage mal übertrieben: zu militärisch. Stillsitzen, nicht bewegen, die ganzen abgezirkelten Bewegungen, die Zeremonien. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Ich liebe am Taiji gerade das Spielerische, die Sanftheit. Und es gibt natürlich auch daoistische Meditation. Neben dem chennistischen Zhan Zhuang auch die Wassermethode nach Bruce Frantzis.

Was hast du denn gegen die Chen-Meditation (die ich jetzt gar nicht kenne, erzähl doch mal)?
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  #3  
Alt 02-12-2009, 19:23
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taijiquan
 
Registrierungsdatum: 04.01.2007
Ort: Rostock
Beiträge: 136
Standard

Mein Lehrer Unterrichtet diese Sitzmeditation (noch) nicht und ich kenne auch keinen bei mir im Ort, der es macht. Ich weiß natürlich, dass es des öfteren Lehrgänge gibt, allerdings komme ich da derzeit auch nicht hin.

Ich forsche deshalb meine Möglichkeiten aus. Ich möchte wissen, ob es Alternativen gibt. Ich hab nichts gegen die Chen-Sitzmeditation, aber ich kann sie schlichtweg in geraumer Zeit nicht praktizieren.

*Edit*: Ich frage speziell nach Zazen, weil es vom Anschein her dem Zhang Zhuang nicht unähnlich ist, mal abgesehen davon, dass man es im Sitzen und nicht im Stehen praktiziert.
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Geändert von ThomasR04IG (02-12-2009 um 19:26 Uhr).
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  #4  
Alt 02-12-2009, 20:05
Benutzerbild von Shugyo
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Kampfkunst: Xingyiquan
 
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Zitat:
Zitat von ThomasR04IG Beitrag anzeigen
ich frage mich gerade, ob es für mein Taijiquan hinderlich ist, nebenbei noch (Za-)Zen zu praktizieren bzw. ob es Gründe gibt es überhaupt zu kombinieren. Ich habe bedenken, da ich ja bereits Zhang Zhuang praktiziere und das Taijiquan ja praktisch auch eine Form der Meditation ist.
Andererseits kann man unterstützend, zumindest im Chen-Stil, ja auch eine spezielle Form der Sitzmeditation praktizieren, warum also sollte (Za)Zen nicht gehen?
Hallo,

ich betreibe zwar kein Tai Chi Quan, aber denke, dass Zazen jeder Form von Kampfkunst förderlich ist. Regelmäßig betrieben fördert Zazen die Konzentrationsfähigkeit, die Körperhaltung, Aufmerksamkeit und das Ki. Ich bin heute nicht mehr überzeugt, dass es unbedingt notwendig ist, wenn man seine Kampfkunst intensiv betreibt, aber schaden wird es sicherlich nicht. Das Argument, man kombiniere hier etwas Chinesisches mit etwas Japanischen ist auch Quatsch, da Zen seine Wurzeln in China (ok, ganz ursprünglich Indien) hat.

Grüße
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  #5  
Alt 02-12-2009, 20:36
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Kampfkunst: Taijiquan
 
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Standard

Ist es nicht auch so, dass man im buddhistischen Chan, bevor es über Japan und Co. nach Europa kam, auch Daoismus und Konfuzianismus "eingebaut" hat?
Demnach wäre es ja auch nicht so sehr weit weg vom Taijiquan, welches ja ebenfalls daoistisch beeinflusst wurde (bzw. welches u.a. daraus entstanden ist).
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  #6  
Alt 02-12-2009, 21:21
Benutzerbild von Shugyo
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Kampfkunst: Xingyiquan
 
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Zitat:
Zitat von ThomasR04IG Beitrag anzeigen
Ist es nicht auch so, dass man im buddhistischen Chan, bevor es über Japan und Co. nach Europa kam, auch Daoismus und Konfuzianismus "eingebaut" hat?
Demnach wäre es ja auch nicht so sehr weit weg vom Taijiquan, welches ja ebenfalls daoistisch beeinflusst wurde (bzw. welches u.a. daraus entstanden ist).
Stimmt. Nach meinen Büchern sind die Wurzeln des Zen eindeutig im Daoismus zu suchen (neben indischen Meditationstechniken). Ich tue mich auch schwer, diese Dinge ganz strikt voneinander zu trennen. Vielleicht sollten wir uns an den Asiaten selbst orientieren. Die sind oft sehr viel weniger dogmatisch als wir.

Grüße
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  #7  
Alt 02-12-2009, 21:26
Benutzerbild von nagual
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Kampfkunst: Yin Stil Baguazhang
 
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Meiner Meinung nach kann man Übungen wie Stehende Säulen durchaus als legitime Formen von Zazen begreifen, evtl. ist aber nötig, die mentale Kontrolle dann strenger zu praktizieren als dies ggf. wegen der Taiji-Anforderungen gemacht wird.

Widersprüche sehe ich überhaupt keine, allerdings sollte man IMO nicht vergessen, dass der Hauptsinn des Zazen in der Entwicklung eines buddhistischen Geistes liegt und der der Taiji-Übungen in der Kampfkunst.

Das ist (auch hinsichtlich solcher kompatibler/verwandter/implizierter "Philosophien" wie dem Daoismus) alles kombinierbar, aber eben ggf. etwas verschiedenes, weil man Taiji eben auch ohne buddhistisches Interesse und Zazen auch ohne Kampfkunst-Interesse praktizieren kann. In diesem Sinne auch verschieden und unabhängig voneinander.

Hinsichtlich der Körperkorrektur sollte man dann die Korrekturen des Taiji-Lehrers wichtiger nehmen, hinsichtlich der mentalen Kontrolle die des Zazen-Lehrers.

Wenn man viel und lange Stehende Säule praktiziert und dann z.B. mit Zazen oder sonstigen buddhistischen Wegen beginnt, kann man sich meiner Meinung nach die praktische Erfahrung der Stehende Säule quasi "anrechnen" lassen (obwohl die Idee natürlich im buddhistischen Sinne absurd ist, weil diese Sache natürlich nichts ist, was durch Anerkennung von anderen entsteht oder daran bewertet werden könnte).
Es ist einfach so, dass man feststellen wird, dass man bereits einen spirituellen Geist entwickelt hat, und man diesen dann durch Zazen o.ä. weiter pflegen und entwickeln kann.
__________________
chin. "Jin"="physische Energie". Dass sich durch langsame Bewegungen mit der Zeit eine mystische "Jin-Flüssigkeit" ansammeln würde, ist Unsinn.
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  #8  
Alt 02-12-2009, 21:42
Benutzerbild von scarabe
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Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
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Zazen ist eine beobachtende Sitzmeditation, bei der man innerlich in die Tiefe geht. energiearbeit findet nicht vorrangig statt, obwohl bei Geübten natürlich auch schnell eine Ankoppelung an starke Energie erfolgt und sich vom Bai Hui nach oben genauso eine Verbindung aufbaut (idealerweise auch nach unten), wie sich energetisch eine Art Pyramide oder Kugel um den Meditierenden bildet- zumindest bei Fortgeschrittenen, z.B. Mönchen.

Im Zhan Zhuang ist der innere Energiefluß einer der wichtigsten Bestandteile, sinken, lösen, durchlässig werden, Beinkraft, Tiefenmuskulatru u. Dan Tien aufbauen, energetisch aufladen -können (Fortgeschrittene) usw. Speziell im Yiquan gibt es diverse Methoden, von Kugeln/Bällen bis imaginären Druck von außen usw., die noch zusätzlich Energiefluß und Tiefenmuskulatur, bzw. innere Kraft aufbauen. Wenn auch bei uns oft nur still und "leer" gestanden wird.

Also letztendlich ist es anders, als die stille Sitzmeditation.
Gemeinsam ist, daß die Erweiterung der Wahrnehmung um den Körper herum und des inneren Körpergefühls, sowie das Gefühl für die im Körper zirkulierenden oder bewußt gelenkten (nicht typischZazen, außer Wirbelsäule, was automatisch kommt) Energien bei beiden Meditationsarten zunehmen.
Ebenso die typischen Reaktionen des Körpers auf tiefe Entspannung, Blutdruck, Herzrhytmus usw. sich regulieren können und der Alphazustand eintreten kann, sowie die Lösung von Blockaden diversester Natur.

Ich denke, die Kombination ist sicher nicht schädlich, solange man beim Zazen darauf achtet, tatsächlich "im Bauch" zu bleiben und nicht energetisch hochzurutschen, wie es schwerpunktmäßig z.B. in vielen typisch indischen Meditationen gemacht wird.

Geändert von scarabe (02-12-2009 um 21:48 Uhr).
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  #9  
Alt 03-12-2009, 09:21
bluemonkey
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Zitat:
Zitat von ThomasR04IG Beitrag anzeigen
Andererseits kann man unterstützend, zumindest im Chen-Stil, ja auch eine spezielle Form der Sitzmeditation praktizieren, warum also sollte (Za)Zen nicht gehen? Zugegeben diese Sitzmeditation kommt scheinbar direkt aus dem Chen-Dorf und ist auf das Taijiquan abgestimmt und ist deswegen in dieser Hinsicht vielleicht sogar besser als jede andere Art der Sitzmeditation.
Wenn Du hier die Sitzmeditation der WCTAG meinst, dann hat die auch starke buddhistische Einflüsse.
Der Vorteil ist, dass die erste (bewegte) Stufe den Bewegungen der Seidenübungen angelehnt ist, eine starke energetische Wirkung im ganzen Körper zeigt und das Dantian aufbaut.
Die weiteren Stufen mit wirklich stillem Sitzen und fokussierter bzw. defokussierter Aufmerksamkeit haben in meinen Augen keinen speziellen Bezug zu Taijiquan, bzw. sind in den meisten spirituellen Methoden zu finden.
Vorteile bieten Taijiquanvorkenntnisse sicherlich in Bezug auf Absenken der Energie und Haltungsschule.
Du solltest Dir halt über Deine Zielsetzung im klaren sein und dich auch mit den Hintergründen und gewünschten Wirkungen der verwendeten Methoden beschäftigen.
Bei spiritueller Ausrichtung halte ich Sitzmedition, in fortgeschrittenem Stadium mit stillem Gewahrsein ohne äußere oder innere Arbeit für eine zentrale Übung.
Wenn vorher der Umgang mit Energien gelernt wurde, ist das sicherlich hilfreich, da auch bei Zenmeditation EnergieEffekte auftreten können.

Geändert von bluemonkey (03-12-2009 um 09:24 Uhr).
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  #10  
Alt 03-12-2009, 17:15
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taijiquan
 
Registrierungsdatum: 04.01.2007
Ort: Rostock
Beiträge: 136
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Zitat:
Zitat von scarabe Beitrag anzeigen
Ebenso die typischen Reaktionen des Körpers auf tiefe Entspannung, Blutdruck, Herzrhytmus usw. sich regulieren können und der Alphazustand eintreten kann, sowie die Lösung von Blockaden diversester Natur.
Meinst du mit Alphazustand die Alphawellen des Gehirns?
Konnte man mittels Meditation nicht noch "tiefer", bis zu den Theta-Wellen gelangen (ohne ein zu schlafen, versteht sich)?

Sind übrigens bereits interessante Antworten gekommen. Danke dafür.
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  #11  
Alt 03-12-2009, 20:18
Benutzerbild von scarabe
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Ja, man kann auch bis Theta kommen (und vermutlich beio entsprechender Übung sonstwohin ), aber viele sind ja doch schon froh, wenn es erst mal mit dem Alphazustand klappt.
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  #12  
Alt 06-12-2009, 17:39
Benutzerbild von Trinculo
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Alpha kriegt bestimmt jeder hin, nur habe ich bei manchen Zweifel, ob sie Gammawellen schaffen
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  #13  
Alt 06-12-2009, 21:54
Benutzerbild von scarabe
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Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
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....einigen wir uns auf "tiefe Entspannung" ?
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  #14  
Alt 07-12-2009, 13:43
Benutzerbild von Klaus
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Epsilon-Hyper-Theta-Wellen FTW !!!!
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"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)
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  #15  
Alt 07-12-2009, 18:49
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Kampfkunst: Siu Lam Weng Chun
 
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Optimaler Weise benutzt du die Methoden einer Schule. Warum ?Weil generell gesehen hat ähnlich wie Scarabe das beschrieben hat eine Methode wie Zazen auch seine Form der Zirkulation der Energie.Genau genommen bildet sich durch das praktizieren eine feste Zirkulation mit der Zeit. Diese ist von Methode zur Methode nicht die selbe. Wenn diese Übungen beide praktziert werden kann sich kein festes System in eine Richtung ausbilden, weil du zb einen Himmlischen Kreislauf auf so und so eine Art und Weise bildest und die andere Route nimmt eben eine andere Route. Es gibt aber eben halt Überschneidungen, also intervenieren diese beiden gewissermaßen miteinander. Damit will ich jetzt nicht sagen das du beides Parralell nicht praktizieren sollst, sowas kann ich dir nicht sagen.Es ist eben nur schwer ein Gesamt Niveau zu übersteigen damit. Was unter Gesamt Niveau dabei zu verstehen ist ist äußerst relativ und spielt auch nicht unbedingt eine Relevanz für jeden. Klassisch geht man eigentlich sovor: Du meisterst eine Methode, dann lernst du wieder etwas anderes.




Viele grüße,
Shin
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