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  #1  
Alt 11-09-2011, 13:01
Benutzerbild von dalong
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Kampfkunst: 太极拳,永春拳。。
 
Registrierungsdatum: 06.09.2003
Ort: nrw
Beiträge: 81
Standard Zhanzhuang als Therapie

Hi Leute,

mittlerweile geht mir mein Rücken und meine Bandscheiben LWS so auf die Nerven, dass ich weder vernünftig Kungfu und Kampfsport üben kann noch besonders gut meiner Bürotätigkeit nachgehen kann.

Ein guter Kumpel hat Zhanzhuang als Therapie empfohlen um, die Struktur wieder herzustellen, muskuläre Disbalancen auszugleichen und somit evtl. die Probleme beseitigen zu können. Ich bin dankbar, für alles was ich ausprobieren kann. Yoga, Taiji-Form und alle erdenklichen Übungen und Physiotherapien haben bisher nicht viel gebracht...

Nun meine Frage: Ich habe keinen Lehrer der mich korrigieren könnte und nur vor vielen Jahren ein Seminar von Silbersdorf zu Thema Zhanzhuang besucht und ein paar Tipps von meinem Kumpel (auch Chen Stil).
- Kann ich mir ohne Korrekturen mit der Übung Schaden? (ich habe über 17 Jahre Kampfsporterfahrung==> Prinzipiell gutes Körpergefühl)
- Wie lange sollte ich maximal stehen?
- Gibt es online gute Anleitungen oder ein gutes Buch, was mir helfen könnte schlimmeres zu vermeiden?

Da ich natürlich den verwegenen Traum hege, bald wieder vernüfntig Kampfsport betreiben zu können und auch wieder explosive Rotationsbewegungen und Fajin ausüben zu können habe ich noch eine Frage:

Ich habe irgendwo mal gehört, dass es einige chinesische Systeme gibt, die es trainieren, durch Muskelanspannung die Wirbelsäule vor Verletzungen im Kampf zu schützen. Ich weiss nicht mehr genau was es war, ich glaube Liuhebafa oder Ziranmen oder Xin yi liuhe.
- Weiss da jemand mehr?
- Gibt es jemanden in Deutschland der mit sowas ähnlichem Erfahrungen hat? Muss auch nicht aus der Richtung sein.
Wäre traumhaft für mich, wenn es eine Technik gäbe, durch Anspannung bestimmter Muskeln wieder Sparring machen zu können oder mich angstfrei explosiv bewegen zu können oder zumindest das Verletzungsrisiko minimieren zu können.

Über jeden Tipp wäre ich euch sehr dankbar. Auch zu anderen Therapiemöglichkeiten wie beispielsweise Qigong. Wenn jemand mit irgendwas sehr gute Erfahrungen gemacht hat wie man insbesondere Bandscheiben wieder "reaktiviert", wäre ich sehr interessiert.

Besten Dank!!
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  #2  
Alt 11-09-2011, 13:13
Benutzerbild von Trinculo
Moderator
Kampfkunst: 没有, Ni NT, ничего, SFA
 
Registrierungsdatum: 15.01.2004
Ort: Land der tausend Hügel
Alter: 41
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Meist ist die Vorderseite des Körpers "verkürzt", da hilft ZZ recht wenig. Packi schon
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  #3  
Alt 11-09-2011, 13:25
Benutzerbild von dalong
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Kampfkunst: 太极拳,永春拳。。
 
Registrierungsdatum: 06.09.2003
Ort: nrw
Beiträge: 81
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Packi? Meinste den hier?
http://xxx.biokinematik.de/
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  #4  
Alt 11-09-2011, 13:31
Benutzerbild von Quanfa
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Kampfkunst: Siu Lum Kuen, Jeet Kune Do
 
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Zhan Zhuang ist immer gut!


Und Zhan Zhuang ist Qi-Gong. Es gibt weiches und hartes QG, ZZ gehröt zum harten.


Wenn du keinen Lehrer hast, und Angst hast falsch zu stehen, dann gibt es eine ganz einfache Möglichkeit.

Verharre in den Ständen, die du aus deinem Kung Fu kennst.

Schließlich sind es ja eh die, die du ständig benutzen wirst.

Das Risiko dir zu schaden, ist deutlich geringer als bei anderen Übungen. Im Prinzip stehst du ja "nur", es gibt keine ruckartige Kraft irgendwo gegen, und solange du dich nicht irgendwie verdrehst, und das solltest du ein gut abschätzen können, sollte es dir auch nicht die Gelenke kaputt machen.


Es gibt keine Maximalzeit!

Die Grenze sollte immer weiter verschoben werden.

Einen Tipp kann ich dir zum ZZ-Training geben, versuche immer die Entspannung zu finden.

Das heißt wenn dein Muskel sich verhärtert, genau dann, solltest du gerade versuchen ihn zu entspannen. Das klingt paradox, ist es aber nicht.

Wenn du das einige Zeit trainierst, wirst du schon ein Gefühl dafür bekommen.

Es geht im Prinzip darum, gerade die nötige Spannung zu finden, nicht mehr, und nicht weniger.


Welchen Stand du in jedem Fall mit einbauen solltest ist der Reiterstand, Ma Bu, meines Erachtens ist das die Königsdiziplin.


Horse Stance........OMG - YouTube

hoffe ich konnte dir ein bisschn helfen,


SQF
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  #5  
Alt 11-09-2011, 13:31
Benutzerbild von Trinculo
Moderator
Kampfkunst: 没有, Ni NT, ничего, SFA
 
Registrierungsdatum: 15.01.2004
Ort: Land der tausend Hügel
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Yep Sein Geschwafel ist oft anstrengend, aber die Übungen und das Prinzip dahinter sind gut.
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  #6  
Alt 11-09-2011, 14:33
Benutzerbild von Hokum
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Kampfkunst: Chen-Stil Taiji
 
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Beiträge: 484
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warst du schon in (Physio-)Therapie? Beim Arzt?

Ich persönlich würde mir bewegteres Qigong suchen als ZZ, aber das ist nicht zwingend. Zwingend ist es, dass du einen Lehrer hast der dir die Übungen zumindest vorzeigt und gelegentlich korrigiert.

Ömer Humbaraci, der ja auch in den inneren Stilen daheim ist, hat ein Konzept mit Atemübungen gegen den Rückenschmerz entwickelt, sicher einen versuch wert.
Erfolgsorientierte Rckenschule Hamburg Juliane Koch 1 Entstehung


alles gute jedenfalls
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  #7  
Alt 11-09-2011, 17:36
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Also ZZ würde ich bei Bandscheibengeschichten weniger empfehlen, zu leicht ist ein Wirbelsegment (da gibts bestimmt schon irgendwo eine Fehlstellung) überlastet.

Mit Qi Gong kann man allerdings, je nach Schule, eine ganze Menge helfen. Z.B. decken sich ein paar Qi Gong Bewegungen mit dem ein oder anderen Therapiekonzept.

Ich mache das Qi Gong von Wong Kiew Kit, das ist eine gute Sache.

Ist immer die Frage, wo genau das Problem ist.. wenn eine Bandscheibe völlig im Sack ist, kann man da auch nichts mehr machen.

Gruss, Thomas
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  #8  
Alt 11-09-2011, 18:03
Benutzerbild von Klaus
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Ich würde bei Rückenschmerzen ZZ eher nicht empfehlen, sondern langsame Bewegungsübungen und Atemübungen. Sprich, eine Taijiquan-Kurzform mittellangsam ausgeführt, und die Taoistischen Heilübungen oder ähnliches Qigong.
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  #9  
Alt 11-09-2011, 20:46
IMA-Fan
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Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von dalong Beitrag anzeigen
- Kann ich mir ohne Korrekturen mit der Übung Schaden? (ich habe über 17 Jahre Kampfsporterfahrung==> Prinzipiell gutes Körpergefühl)
Kommt auf die Übung und Ausführung an....

Zitat:
Zitat von dalong Beitrag anzeigen
- Wie lange sollte ich maximal stehen?
Siehe oben drüber.


Zitat:
Zitat von dalong Beitrag anzeigen
Ich habe irgendwo mal gehört, dass es einige chinesische Systeme gibt, die es trainieren, durch Muskelanspannung die Wirbelsäule vor Verletzungen im Kampf zu schützen. Ich weiss nicht mehr genau was es war, ich glaube Liuhebafa oder Ziranmen oder Xin yi liuhe.
Jede Form von gutem Wushu sollte den Körper stärken. Es gibt Systeme die besonderen Wert auf die Wirbelsäule im Bezug auf Kraftentfaltung legen...

Zitat:
Zitat von dalong Beitrag anzeigen
Wäre traumhaft für mich, wenn es eine Technik gäbe, durch Anspannung bestimmter Muskeln wieder Sparring machen zu können oder mich angstfrei explosiv bewegen zu können oder zumindest das Verletzungsrisiko minimieren zu können.
Wenn gibt es nur Übungen, die eventuell deinen Körper wieder so fit machen können, das es geht.


Zitat:
Zitat von dalong Beitrag anzeigen
Über jeden Tipp wäre ich euch sehr dankbar.
Tipp: Facharzt und TCM-Fachmann konsultieren. Absprechen was man da machen kann! Mir persönlich hat die Senkong Übung viel gebracht und die 8 Brokate. Würde ich aber auch vorher mit Arzt und TCM'ler absprechen.

Grüße Ima-Fan
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  #10  
Alt 11-09-2011, 21:24
Benutzerbild von dalong
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: 太极拳,永春拳。。
 
Registrierungsdatum: 06.09.2003
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Beiträge: 81
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Danke Leute,

echt nett, von Euch so viele gute Tipps zu erhalten.

Ich versuchs jetzt wenn dann ganz vorsichtig mit ZZ, weil doch einige Leute hier bedenken bzgl. der Bandscheiben geäußert haben.

Auch die verschiedenen Tipps bzgl. diverser Qigong Stile sind Klasse und den Tipp mit Packi werd ich auch auschecken. Ich muss echt alles ausprobieren, um wieder fit werden zu können.

Diverse Besuche bei Orthopäden und auch Physiotherapien haben bisher nicht viel gebracht. Ich glaube es liegt daran, dass man die Ursache, die ich in muskulären disbalancen Vermute, nicht aufm MRT sehen kann. Auch die morgendliche 108er Wu-Taiji Form oder Yogaübungen (oder Joggen, oder andere Kampfsportübungen) waren bisher nicht erfolgreich.

Erhoffe mir daher viel von Qigong und Übungen, die über sehr tiefe Entspannung evtl. die Struktur korrigieren könnten...

Danke Euch! Bin jederzeit für Rückfragen offen, falls jemand ähnliche Probleme hat und Tipps braucht und wissen möchte, was für mich im Nachhinein gut war.
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  #11  
Alt 11-09-2011, 23:24
Benutzerbild von Klaus
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Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 31.08.2001
Ort: NRW
Beiträge: 12.559
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Wenn Du das nicht richtig machst, versteifst Du Deinen Rücken nur noch mehr. Und ich traue so gut wie niemandem hierzulande soviel zu dass er das richtig dosiert. Wenn Du stattdessen einfach mit einer Taiji-Form ohne grosses Rumpowern anfängst, also relativ langsam und entspannt, ist die Wahrscheinlichkeit erheblich grösser dass das kurz- und mittelfristig Besserung bringt. Und das ist auch nicht so schwer so vernünftig zu lernen dass es wirkt.
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  #12  
Alt 11-09-2011, 23:46
Benutzerbild von Shenming
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Kampfkunst: Taijiquan (Huang - Stil), Fujian White Crane
 
Registrierungsdatum: 18.07.2010
Ort: Osnabrück
Beiträge: 195
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Zitat:
Zitat von dalong Beitrag anzeigen
Hi Leute,

mittlerweile geht mir mein Rücken und meine Bandscheiben LWS so auf die Nerven, dass ich weder vernünftig Kungfu und Kampfsport üben kann noch besonders gut meiner Bürotätigkeit nachgehen kann.

Ein guter Kumpel hat Zhanzhuang als Therapie empfohlen um, die Struktur wieder herzustellen, muskuläre Disbalancen auszugleichen und somit evtl. die Probleme beseitigen zu können. Ich bin dankbar, für alles was ich ausprobieren kann. Yoga, Taiji-Form und alle erdenklichen Übungen und Physiotherapien haben bisher nicht viel gebracht...

Nun meine Frage: Ich habe keinen Lehrer der mich korrigieren könnte und nur vor vielen Jahren ein Seminar von Silbersdorf zu Thema Zhanzhuang besucht und ein paar Tipps von meinem Kumpel (auch Chen Stil).
- Kann ich mir ohne Korrekturen mit der Übung Schaden? (ich habe über 17 Jahre Kampfsporterfahrung==> Prinzipiell gutes Körpergefühl)
- Wie lange sollte ich maximal stehen?
- Gibt es online gute Anleitungen oder ein gutes Buch, was mir helfen könnte schlimmeres zu vermeiden?

Da ich natürlich den verwegenen Traum hege, bald wieder vernüfntig Kampfsport betreiben zu können und auch wieder explosive Rotationsbewegungen und Fajin ausüben zu können habe ich noch eine Frage:

Ich habe irgendwo mal gehört, dass es einige chinesische Systeme gibt, die es trainieren, durch Muskelanspannung die Wirbelsäule vor Verletzungen im Kampf zu schützen. Ich weiss nicht mehr genau was es war, ich glaube Liuhebafa oder Ziranmen oder Xin yi liuhe.
- Weiss da jemand mehr?
- Gibt es jemanden in Deutschland der mit sowas ähnlichem Erfahrungen hat? Muss auch nicht aus der Richtung sein.
Wäre traumhaft für mich, wenn es eine Technik gäbe, durch Anspannung bestimmter Muskeln wieder Sparring machen zu können oder mich angstfrei explosiv bewegen zu können oder zumindest das Verletzungsrisiko minimieren zu können.

Über jeden Tipp wäre ich euch sehr dankbar. Auch zu anderen Therapiemöglichkeiten wie beispielsweise Qigong. Wenn jemand mit irgendwas sehr gute Erfahrungen gemacht hat wie man insbesondere Bandscheiben wieder "reaktiviert", wäre ich sehr interessiert.

Besten Dank!!
Wie Klaus würde ich dir Taijiquan für deinen Rücken empfehlen. Du solltest dich aber gründlich nach einem vernünftigen Lehrer umschauen.

Viele Grüße
Shenming
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  #13  
Alt 12-09-2011, 01:58
Benutzerbild von Gabe
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Kampfkunst: ChengZhang Quan/ Tee trinken
 
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Du machst doch seit 17 JAhren KK's oder? Hast da nichts gelernt was für den Rücken gut ist
Das kanns doch nicht sein!!!!
Eigentlich solltest doch bei jedem GongFu/TaiJi Stil alles nötige gelernt haben.
Gehe doch deine Uebungen durch und Suche dir Die für denn Rücken raus.
Ansonsten Empfehle Ich dir Wirklich mal nen Richtigen Meister/Shifu/Lehrer zu Suchen. Denn es sollte schon alles beinhalten ansonsten Lehrer wechseln!!!
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  #14  
Alt 12-09-2011, 07:34
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Dao Dao ist offline
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Kampfkunst: Taijiquan, Baguazhang, Xingyiquan, Waffen, Neigong
 
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Hi dalong,

die allerallerbeste Übung für Rückenschmerzen ist und gerade am frühen Morgen "Gehen im Wald auf Boden mit unterschiedlichen Ebenen". Das kommt uns Menschen entgegen kennen wir seit "unenedlicher Zeit" und dafür sind wir auch gemacht.
Danach kannst du auch gut Taijiquan oder Yoga machen.
Suche dir einen Schmerzphysiotherapeuten der nach dem Neuromedizin-Modell nach Reinhard Dittel Bad Hersfeld arbeitet in deiner Gegend.
Ist eine fundierte und erstklassige Ausbildung, die nicht besonders bekannt ist.
In Bad Hersfeld anrufen und nach einem Behandler in deiner Gegend nachfragen. Bei Walter Packi musst du in den Schwarzwald fahren.
Was ich dir sehr empfehlen kann ist dir Tennisbälle zu besorgen und dich mit dem Rücken darauf zu legen. Roll ruhig hin und her, du wirst bald merken wie gut es dir tut.
Und regelmäßiges Rollen auf einer Yogamatte ist hilfreich. Hände unter die Kniekehle rund machen und langsam und ohne Druck Rollen wie ein Igel.
http://www.neuromedizin-verlag.de/da...iotherapie.pdf

Und das allerwichtigste zum guten Schluß. Deine Rückenschmerzen sind Überlastungssymptome, die meist aus dem Geistigen resultieren. Sie wirklich und dauerhaft loszuwerden bedeutet einiges an Ballast in deinem Leben abzuwerfen.
Nein sagen ist eine gute Therapie!!
__________________
Liebe Grüße Dao

Geändert von Dao (12-09-2011 um 07:43 Uhr).
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  #15  
Alt 12-09-2011, 13:59
Benutzerbild von dalong
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: 太极拳,永春拳。。
 
Registrierungsdatum: 06.09.2003
Ort: nrw
Beiträge: 81
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Hi nochmal,

ich habe einige Jahre Wu-Stil nach Ma Jiangbao gelernt und es auch lange jeden Tag mit Vorübungen und langer Form geübt.
Es hat bisher nicht sehr viel für mein spezielles Problem gebracht, ich werde aber mal versuchen die Intensität zu erhöhen.

Das Problem ist, dass es sich nicht um einfache "Rückenschmerzen" handelt sondern um eine oder mehrere Strukturveränderungen, die durch explosive Krafteinwirkungen entstanden sind.
Es geht daher weniger darum nicht genug Rückenübungen in 17 Jahren Kampfsporterfahrung gesammelt zu haben (die meist eher aus Kräftigung oder Dehnung bestehen) oder um die Kompetenz meiner Lehrer - sie sind alle gut. Es geht darum, die für mein Problem richtige Übung zu finden und über totale Entspannung/Lösung der Blockaden oder Verhärtungen die normale Struktur wiederherzustellen. Ansonsten scheinen mir viele der mir bereits bekannten Übungen "Käse", weil jedes Training mit einer verkorksten Stukur, das Strukturproblem nur festigt...

Ihr habt mir alle sehr geholfen mit Euren Vorschlägen! Ich kann es mir nicht leisten, eine Methode oder Idee zu verwerfen, die mein Problem vielleicht löst, auch wenn es gegen das Prinzip "Nein" verstößt...Thx, nochmal!

Ich werde daher versuchen...
- Taijiquan intensivieren
- Neuromedizin Modell wird zusätzlich ausgecheckt
- Gehen im Wald definitiv auch (habe bemerkt, dass viele Dinge die dem inneren Neanderthaler gut tun, auch für den modernen Menschen gut tun - der Vorschlag klingt also sehr plausibel!)
- Rollen auf der Matte

Die Tennisballübung mache ich bereits regelmäßig und gehört zu den besten, für Muskelverspannungen in BWS Bereich. Kann ich den mitlesenden Leidgenossen nur Empfehlen. Hatte es auch aus nem Buch von Prof. Froböse, ist echt ein Prima Tipp!!

Danke nochmal!!
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