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  #1  
Alt 10-02-2011, 20:08
Scorp1on King
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard Distanz

Ola

Habe gestern beim Sparring gemerkt das ich immer zu weit weg war um anzugreifen, was mich ziemlich generft hat

Ich war immer so weit weg das mich mein Partner nicht mehr treffen konnte, auch nicht mit Kicks aller Art.

Dann konnte ich aber eben auch nicht kontern bzw. selbst angreifen und wenn musste ich erst einen riesigen Sprung nach vorne machen den man ziemlich früh gesehen hat

Wie weit sollte man immer entfernt vom Gegner stehen?

So das mich sein Jab 3 cm verfehlt?
Aber dann trifft er mich immernoch mit Kicks...

Ich hoffe ihr wisst was ich meine

Danke
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  #2  
Alt 10-02-2011, 20:21
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 28.12.2009
Alter: 27
Beiträge: 199
Standard

versuch ihm den weg seitwärts abzuschneiden...

wenn er so weit wegsteht, dass du ihn nicht treffen kannst, hilft reinspringen oft wenig...

du musst dich langsam "hinarbeiten" sozusagen einfach das distanzspiel spielen...

sprich du gehst nach links vorne oder rechts vorne, so das die distanz wieder "stimmen" würde, und schaust was er macht... dann musst du ihn timen, bis er den fehler macht, dass die distanz so kurz ist, dass du angreifen kannst ohne zu telegrafieren sozusagen.

wichtig ist, das du auf seine seite gehst, damit er sich auch drehen muss, so wirds schwerer für ihn die distanz wieder einzunehmen...

wenn du bessere kicks hast als er, gehste in kicking distanz, wenn bessere fäuste versuch es so zu machen, das wenn er den schritt rein macht zum kicken, du auch den schritt rein machst zum schlagen...

ist ne timing geschichte halt, und schwer immer auszuführen, man muss sich ja noch auf x sachen sonst konzentrieren...

aber über die seiten distanz verkürzen in dem du schritt nach links vorne bzw. rechts vorne machst...

z.B. auch stand wechseln, dann kannste einen grossen schritt in deinen natürlichen stand reinmachen...

wenn er aber timing besser draufhat als du, haste trotzdem ein problem.

alternativ wäre, einfach stehen zu bleiben und schauen ob er die nerven verliert....

ich hoffe du weisst was ich meine
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  #3  
Alt 10-02-2011, 20:48
Benutzerbild von oldsql
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: JuJutsu / SV - Grappling - Boxen - Ringen
 
Registrierungsdatum: 14.02.2009
Beiträge: 446
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Stichwort: Beinarbeit
Versuch nicht unbedingt mit dem ganzen Fuß zu stehen, sondern mehr "rumbalancieren" und zwar auf den Fußballen. So bist du beweglicher( Seilspringen und Schattenboxen auf Autoreifen helfen da)....
Und wie gesagt wurde ist das Timing auch sehr wichtig.
__________________
VANTAGE-FIGHTING | BOXHAUS
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  #4  
Alt 10-02-2011, 20:54
Benutzerbild von Tea-Kwon_Joe
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Muay Thai, MMA
 
Registrierungsdatum: 14.10.2009
Alter: 19
Beiträge: 339
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Schön aggressive drauf und Druck machen, villeicht im Kampf nicht immer empfehlenswert aber im Sparring schon, wenns nichts von deinem Gegner kommt. Ansonsten kommts halt drauf an, Distanz verkürzen, mit Jab vorbereiten und dann rein usw. jeder Gegner ist anders wichtig ist nur, dass ihr deinen Stil und nicht seinen Kämpft
__________________
"Jesus hasst Schlappschwänze"
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  #5  
Alt 10-02-2011, 20:57
Benutzerbild von Cpt. Balu
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 24.09.2010
Ort: Osten
Beiträge: 9
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die länges eines jabs und dann einen halben schritt zurück.
wenn er tritt, wird halt geblockt. bzw hast du eventuell auch genug platz, zum ausweichen.
__________________
"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."
(Bertold Brecht)
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  #6  
Alt 10-02-2011, 21:47
Scorp1on King
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von Tea-Kwon_Joe Beitrag anzeigen
Schön aggressive drauf und Druck machen, villeicht im Kampf nicht immer empfehlenswert aber im Sparring schon, wenns nichts von deinem Gegner kommt. Ansonsten kommts halt drauf an, Distanz verkürzen, mit Jab vorbereiten und dann rein usw. jeder Gegner ist anders wichtig ist nur, dass ihr deinen Stil und nicht seinen Kämpft
Ja das hört man immer wieder
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  #7  
Alt 11-02-2011, 00:29
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Kampfkunst: The Best of Both Worlds/ 5150/ Wimp Junk
 
Registrierungsdatum: 17.05.2009
Ort: Schweiz
Alter: 24
Beiträge: 1.430
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Wir haben 3 Distanzen.
So, dass du mit nem Frontkick mit dem hinteren Bein ran kommst(Kampfdistanz)
Mit dem vorderen Frontkick drankommen(Halbdistanz)
mit Boxen rankommen.
Ab der Kampfdistanz kannste mit nem Passgang überbrücken und generell anfangen zu "Arbeiten".
__________________
www.team-phoenix.ch
www.yogaka.com
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  #8  
Alt 11-02-2011, 10:51
Scorp1on King
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Ferndistanz: Kann man da noch selbst mit einem Jab treffen? Nur mit einem Step dazu. Nur Graden (mit Step) und Front/Roundkicks sind möglich.

Halbdistanz: Der Gegner kann einen treffen und man selbst ihn auch ohne einen Step machen zu müssen. Lange Haken, Graden, Uppercuts, Körperhaken und alle Arten von Kicks (außer Frontkick), sind möglich.

Nahdistanz: Man kann Ellbogen einsetzen, Clinchen, Knieeinsetzen, kurze Haken, Uppercuts, und Würfe verwenden.


In welcher Distanz man nun Kämpfen will liegt an einem selbst/am Gegner.


Alles richtig so?
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  #9  
Alt 11-02-2011, 11:56
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Kampfkunst: BJJ und Kung Fu
 
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Ort: Hessen
Alter: 21
Beiträge: 1.246
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Also ich komme zwar nicht aus dem Muay Thai, aber ich glaube soo verschieden ist Tang Lang davon im Sparring dann auch nicht mehr dass ich hier nicht meinen Senf dazugeben könnte
Ich mag dieses Distanzdenken nicht so, a la "Ich bin jezt in der Ferndistanz also kann ich nur mit Kicks angreifen" oder "jezt bin ich in der Nahdistanz also keine Kicks mehr sondern nurnoch Fäuste" ... meiner Meinung nach ändern sich die Distanzen im Sparring so schnell und oft dass man sich nur selber limitiert wenn man sich schon vorher geistig auf bestimme Techniken für bestimmte Entfernungen festlegt. Mit einem Step In kann man doch zum Beispiel einen Jab oder linken Haken auch aus der 'Ferndistanz' abfeuern, und meiner Meinung nach kann man auch aus der 'Nahdistanz' Kicks zum Körper oder Kopf landen.
Ich finde das macht es auch für den Gegner schwerer mich zu 'lesen' wenn er sich nicht sicher seien kann dass in der 'Nahdistanz' nicht z.B. ein Kick kommt usw.
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Συν ται η επι ται!
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  #10  
Alt 11-02-2011, 14:11
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Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 28.12.2009
Alter: 27
Beiträge: 199
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finde auch das hier eine "theoretisierung" nicht viel bringt, wo man distanzen benennt und aufteilt etc. die distanz ist einfach die distanz die grad ist

ich mein distanz hat viel mit timing zu tun und ist ne sehr dynamische sache. Wichtig ist einfach, dass man die tools kennt, um die distanzen zu verändern bzw. die es dem gegner schwer machen, "seine" distanz zu halten. Das muss nicht mit jab oder so erzwungen werden, das kann man mit guter schrittarbeit auch ohne techniken machen, bevor man dann effektiv den ersten kick bzw. schlag bringt.

Das problem mit dem jab & step ist einfach, dass wenn der step relativ lang ist, kann er sich gut auf den schlag / schlagkombi vorbereiten, insofern wird es nachher schwerer wirkungstreffer anzubringen, das alleine hilft noch nichts, wenn er gleich gut ist.

aber du kannst es verwenden um seine deckung hochzunehmen, und nach dem jab die distanz einnehmen, die DIR gefällt... dann ist es für ihn viel schwerer wieder so weit zurückzugehen, dass du nicht hinkommst, weil er noch mit dem jab beschäftigt ist. dann kannste deine kombi anbringen, auf die er sich nicht mehr so leicht vorbereiten kann...

wenn du das kombinierst mit gleichzeitigem timen seiner schritte, sprich wenn er n stück vorwärts kommst, kommst du auch gleich und bist ab dann in distanz, und abschneiden des weges, solltest du eigentlich damit klarkommen...
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  #11  
Alt 11-02-2011, 14:52
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Kampfkunst: JuJutsu, Eskrima, TCS KnifeFighting, JiuJitsu, Kali, MuayThai, LutaLivre
 
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Beiträge: 65
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Man muss es lernen. Es gehört zusammen.

Distance, Timing, Speed.

Schnell rein - schnell raus.
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  #12  
Alt 11-02-2011, 23:28
Boxerjugend
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Kampfkunst:
 
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Zitat:
Zitat von Soldier Beitrag anzeigen
Beispiel einen Jab oder linken Haken auch aus der 'Ferndistanz' abfeuern, und
Tko, und du hast danach noch 2 Wochen Rippenschmerzen, gegen einem Halbwegs guten Kämpfer.


Zitat:
Zitat von Soldier Beitrag anzeigen
meiner Meinung nach kann man auch aus der 'Nahdistanz' Kicks zum Körper oder Kopf landen.
Jo kannste natürlich, nach dem 3.mal aufm Boden landen wirst du versuchen zu clinchen und dann zu kicken, dann aber kannst du schon nich mehr frei kicken

Zitat:
Zitat von Soldier Beitrag anzeigen
Ich finde das macht es auch für den Gegner schwerer mich zu 'lesen' wenn er sich nicht sicher seien kann dass in der 'Nahdistanz' nicht z.B. ein Kick kommt usw.
Profis haben eh genug Aufzeichnungen von ihren Gegnern, die Wissen alles über ihre Gegner.Trotzdem ist kein Sieg deshalb garantiert.

Man muss deshalb auch nichts lesen, weil jeder Gegner weiß das du Schlagen wirst
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  #13  
Alt 12-02-2011, 01:32
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kicken und Boxen
 
Registrierungsdatum: 30.06.2009
Beiträge: 1.469
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Zitat:
Zitat von Soldier Beitrag anzeigen
Mit einem Step In kann man doch zum Beispiel einen Jab oder linken Haken auch aus der 'Ferndistanz' abfeuern
Einen Jab vielleicht wenn man groß ist und eine lange Armreichweite hat.
Einen Haken? Sehr schlechte Idee. Vor allem mit nur EINEM Schritt.
Zitat:
und meiner Meinung nach kann man auch aus der 'Nahdistanz' Kicks zum Körper oder Kopf landen.
Kicks zum Körper aus der Nahdistanz? Naja vlt mit einem Schritt raus, trotzdem keine so gute Idee. Aus der Nahdistanz Boxen, Knie und - leicht geschnappte- Lowkicks(in geschnappter Form lassen sie sich in der Nahdistanz um einiges besser koordinieren. Der Schaden bleibt wenn mans richtig macht aber der gleiche). Und Highkicks zum Kopf aus der Nahdistanz? Ja vielleicht mit der Dehnbarkeit von Mirco Crocop.
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  #14  
Alt 12-02-2011, 05:35
Benutzerbild von .-r4ki``
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: I kick your face with my fist.
 
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Beiträge: 2.364
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Zitat:
Zitat von Bare-knuckle Beitrag anzeigen
Und Highkicks zum Kopf aus der Nahdistanz? Ja vielleicht mit der Dehnbarkeit von Mirco Crocop.
Das geht wirklich und kann gut funktionieren, weil der Gegner oft nicht damit rechnet. Hab ich schon häufiger im Sparring gesehen, als Abschluss einer Kombination oder nachdem man Schlägen (vorzugsweise Haken) ausgewichen ist. Da gabs auch schon einen astreinen Knockout trotz Schutzhelm... Ist nicht zu unterschätzen.
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“Beating people up is a positive thing.” - Tank Abbott
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  #15  
Alt 12-02-2011, 10:02
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kicken und Boxen
 
Registrierungsdatum: 30.06.2009
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Zitat:
Zitat von .-r4ki`` Beitrag anzeigen
Das geht wirklich und kann gut funktionieren, weil der Gegner oft nicht damit rechnet. Hab ich schon häufiger im Sparring gesehen, als Abschluss einer Kombination oder nachdem man Schlägen (vorzugsweise Haken) ausgewichen ist. Da gabs auch schon einen astreinen Knockout trotz Schutzhelm... Ist nicht zu unterschätzen.
Stimmt, da geb ich dir auch recht. Aber man braucht eben einen schnellen Kick und gutes Timing um einen Highkick aus der Distanz hinzukriegen. Trotzdem ich werds mal wieder im Sparring ausprobieren wenn mein Handgelenk endlich verheilt ist.
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