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Muay Thai, Muay Boran, Krabi Krabong Informationen und Diskussionen über die thailändischen Kriegskünste Muay Boran und Krabi Krabong sowie den Nationalsport Muay Thai



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  #1  
Alt 05-10-2017, 13:30
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 05.10.2017
Beiträge: 1
Question Einige Fragen eines Anfängers

Hallo liebes Forum,

ich habe mit Muay Thai in einem Uni Sportkurs angefangen und habe als kompletter Neueinsteiger (vorher nur Krav Maga gemacht) einige Fragen und hoffe, dass ihr mir zumindest ein paar davon beantworten könnt

1) Gibt es bestimmte Marken an Trainingsausrüstung zu empfehlen sind Preis/Leistungstechnisch?
2) Ab wann bzw. wie sinnvoll ist ein eigener Boxsack zuhause
3) Woran erkenne ich, dass der Trainer zumindest "okay" ist. Ich habe viel gelesen darüber, dass es sehr gute und sehr schlechte Schulen gibt.
4) Ist ein 360 grad training (also ein sandsack mit decken Aufhängung) sinnvoll oder nur optional falls es möglich ist?
5) Ab wann man beim Sparring wirklich anfangen kann ist vermutlich bei jedem anders oder?

Vielen Dank im Voraus!
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  #2  
Alt 05-10-2017, 13:59
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 08.09.2017
Beiträge: 488
Smile

Zitat:
Zitat von Ryujin Beitrag anzeigen
Hallo liebes Forum,

Vielen Dank im Voraus!
Das ist ein guter Zug.
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  #3  
Alt 05-10-2017, 13:59
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Desert Eagle.50
 
Registrierungsdatum: 04.12.2013
Beiträge: 3.799
Standard

Zitat:
Zitat von Ryujin Beitrag anzeigen
1) Gibt es bestimmte Marken an Trainingsausrüstung zu empfehlen sind Preis/Leistungstechnisch?
SuFu benutzen, die üblichen Verdächtigen hier wären Twins, (Top) King, Fairtex und Windy


Zitat:
2) Ab wann bzw. wie sinnvoll ist ein eigener Boxsack zuhause
Ab dem Zeitpunkt ab dem Du die grundlegenden Techniken in der Ausführung sauber beherrscht und den Boxsack dann auch zu Hause regelmäßig nutzt. Ein guter Boxsack sollte nicht zu klein (weil zu leicht) sein und kostet entsprechend Geld. Sich einfach nur so ein Teil in den Keller oder die Garage zu hängen weil es cool ist - kann man machen, muss man aber nicht.


Zitat:
3) Woran erkenne ich, dass der Trainer zumindest "okay" ist. Ich habe viel gelesen darüber, dass es sehr gute und sehr schlechte Schulen gibt.

Explizit nicht daran, dass er irgendwelche Urkunden oder Zertifikate an der Wand hängen hat. Das macht ihn nicht zwangsläufig zu einem schlechten Lehrer, aber qualifiziert ihn genauso wenig automatisch als guter Lehrer.

Im Endeffekt kannst Du Dir nur das Training und dessen Aufbau anschauen und sehen ob das was und wie es da vermittelt wird für Dich Sinn macht.


Zitat:
4) Ist ein 360 grad training (also ein sandsack mit decken Aufhängung) sinnvoll oder nur optional falls es möglich ist?
Was soll damit gemeint sein? Ob Du einmal komplett um den Boxsack herumspringen kannst? Tut nicht not und ist auch in den meisten Gyms gar nicht möglich, da die Dinger i.d.R. an einer Wandseite hängen und somit nur zu 50-75% "bespielt" werden können.


Zitat:
5) Ab wann man beim Sparring wirklich anfangen kann ist vermutlich bei jedem anders oder?
So isses - auch hier sollten die grundlegenden Dinge / Techniken erstmal sauber sitzen (vor allem auch die eigene Deckung) denn sonst artet das Sparring eher gern mal in eine sinnlose Prügelei aus.

Bedingtes Sparring (also konkrete Aufgaben / Technikabfolgen) sollte es allerdings schon relativ zeitnah geben (können).
__________________
"It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

Geändert von Little Green Dragon (05-10-2017 um 14:24 Uhr).
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  #4  
Alt 05-10-2017, 14:19
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: 24 h meditation
 
Registrierungsdatum: 24.09.2017
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Beiträge: 20
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Little Green Dragon ,





gruß
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  #5  
Alt 05-10-2017, 14:46
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 25.08.2009
Beiträge: 1.276
Standard

Zitat:
Zitat von Ryujin Beitrag anzeigen
Hallo liebes Forum,

ich habe mit Muay Thai in einem Uni Sportkurs angefangen und habe als kompletter Neueinsteiger (vorher nur Krav Maga gemacht) einige Fragen und hoffe, dass ihr mir zumindest ein paar davon beantworten könnt

1) Gibt es bestimmte Marken an Trainingsausrüstung zu empfehlen sind Preis/Leistungstechnisch?
2) Ab wann bzw. wie sinnvoll ist ein eigener Boxsack zuhause
3) Woran erkenne ich, dass der Trainer zumindest "okay" ist. Ich habe viel gelesen darüber, dass es sehr gute und sehr schlechte Schulen gibt.
4) Ist ein 360 grad training (also ein sandsack mit decken Aufhängung) sinnvoll oder nur optional falls es möglich ist?
5) Ab wann man beim Sparring wirklich anfangen kann ist vermutlich bei jedem anders oder?

Vielen Dank im Voraus!
1) Allen voran (qualitativ) Twins, King und Fairtex - je nach Trainingspensum hast Du da auch jahrelang Spaß damit und schützt Dich und Deine Partner in hohem Maße. Preis-Leistungsverhältnis ist bei THAISMAI klasse. Wenn Du im Moment - zu einem „normalen“ bzw. akzeptablen Preis von ca. 60 - 80€ - Twins BGVL-3 Handschuhe auftreiben kannst, hast Du als Anfänger einen klasse Allroundhandschuh, der Dir lange zur Seite stehen wird. Je nach Gewicht in 12, 14 oder 16oz. Generell machst Du mit 14oz alles richtig. Willst Du Dich erst einmal ausprobieren, kannst Du mal fragen, ob jemand ein altes Paar abzugeben hat oder Dir ein günstiges Echtleder-Modell von THAISMAI besorgen.
Habe an anderen Stellen deutlich ausführlichere Posts zum Thema Equipment verfasst, bei Interesse einfach suchen. (Z. B.: hier oder hier .)

2) Kommt darauf an, wie entschlossen Du bist, wie viel monetären Freiraum Du hast und wie gut Du Dich kennst; bleibst Du dem Sport treu? Gerade am Anfang würde ich an Deiner Stelle lieber versuchen, angeleitete Einheiten zu besuchen und sich möglichst wenig Fehler durch eigenständiges Wiederholen einzuschleifen. Auch ist das Schlagen auf einen Boxsack erst einmal kein Thema für einen Anfänger, es gibt ganz andere Baustellen, die zwar nicht so spaßig sind, Dich allerdings schneller weiterbringen. Z. B. kannst Du täglich die Schrittarbeit, den Stand und einzelne Schläge vor einem Spiegel üben/laufen oder Dir ein Kreuz auf den Boden kleben, federnd und schreitend Gleiten oder Schreiten üben, dann irgendwann das Arbeiten im Pass- oder Diagonal- bzw. Kreuzgang (usw.) und dafür benötigst Du keinerlei Ausrüstung, nur etwas Zeit. Für den Anfang: Schritt vor, Schritt nach rechts, Schritt nach hinten, Schritt nach links. Ähnliche Quadrate kannst Du selbstständig laufen und danach dann (erst einmal gerade) Schläge dazu nehmen. Sitzen Beinarbeit und Stand - jeweils mit passender Deckung und Körperhaltung - kannst Du Dich intensiver auf die Schläge und Oberkörperbewegungen konzentrieren. Beispielsweise täglich 300-1000x eine linke Gerade schlagen; anfangs die Hälfte im Stand, die Hälfte mit einem Schritt nach vorne. Später dieselbe Anzahl jedoch mit einem Schritt nach vorne, hinten, zur Seite, diagonal, übersetzend oder auch ganze Bahnen laufen (wenn Du dafür genug Platz hast). Währenddessen - falls Dir die Konzentration fehlt, Dich ausschließlich auf die Details einer Technik zu konzentrieren - noch das Meiden, Pendeln, Knicksen, Decken, Blocken usw. üben und irgendwann bist Du dann beim freien Schattenarbeiten angekommen. Alles ohne Boxsack, Kicks, Ellenbogen, Clinch, Timing, Distanzarbeit/-gefühl etc. . Ist eventuell nicht wirklich spaßig, bringt Dich allerdings sehr schnell voran und desto früher kannst Du (gut vorbereitet) in die spaßigen Teile - wie die Arbeit am Boxsack - einsteigen; einfach auf einen Boxsack eindreschen, bringt Dich nicht voran und sorgt (bei schlechter Technik oder Pech) nur für Verletzungen. Lass nur regelmäßig Deine Technik überprüfen und Dir erklären, worauf Du achten musst, damit Du Dir keine Fehler antrainierst. Generell kann bzw. sollte Dein Trainer Dir viele Übungen mitgeben können, die Du daheim trainieren kannst - sonst kannst Du immer noch Laufen oder Sprinten gehen und Dich dem Krafttraining widmen oder Kämpfe anschauen.

3) Sehr viele unterschiedliche Punkte und ich möchte eigentlich übers Internet keine Checkliste aufstellen, denn es gibt genug gute Trainer, die dann evtl. durch diese fallen würden oder gute Kämpfer, die bescheidene Trainer sind, allerdings die Punkte erfüllen. Gürtel, Urkunden, Titel und Prüfungen sagen oft wenig aus. Hellhörig werde ich, wenn (viel) Geld für Prüfungen verlangt wird, man ganz tödliche Techniken lernt, man auf der Straße unbesiegbar wird oder ständig von Techniken für Schlachtfelder und Krieger gesprochen wird, auch reagiere ich allergisch auf Autoritätsargumente oder Begründungen mittels Traditionen. Ein guter Trainer wird Dir Deine Fragen beantworten - auch wenn es evtl. nicht während des Trainings passieren/erfolgen wird. Generell dürftest Du ziemlich schnell in der Gruppe merken, was der Trainer taugt und wie seine Mentalität ist. Sind alle Trainierenden wilde Schläger, die sich einfach nur kloppen wollen oder arbeiten alle technisch auf einem guten Niveau und wie schlagen sie sich beim Sparring? Tragen alle die vorgesehen Schutzausrüstung oder ist es dem Trainer egal, wie am Mann gearbeitet wird? Betreut er das Training oder lässt er es einfach irgendwie laufen? Auch kommt es ganz auf die Zielsetzung an - in einer (am Gesundheitssport orientierten) Gruppe voller Leute, die sich eigentlich nur einmal in der Woche richtig auspowern wollen und keinerlei Kontakt wünschen, wirst Du ein anders Training und andere Sportler finden als in einem absolut wettkampforientierten Team.
Solange Du Dich in der Gruppe wohlfühlst, nicht verheizt wirst und keine Wettkampfambitionen hast, bist Du richtig aufgehoben . Unisport ist immer so eine Sache .

4) Siehe 2). Wenn Du weit genug bist, um (sinnvoll) am Boxsack zu arbeiten, wirst Du es gezeigt bekommen und dann evtl. irgendwann verstehen, warum man es auf bestimmte Arten macht und was man damit trainiert.

5) Ja, es ist individuell verschieden. Ein guter Trainer wird Dich langsam darauf vorbereiten und Dir sagen, wenn/wann Du bereit bist - sonst kannst Du auch einfach nachfragen. Auch ist immer die Frage, ob es sich um eine separate Einheit handelt oder im Rahmen des regulären Trainings stattfindet. Wenn die Grundlagen passen und Du sie z. B. bereits im Training in einem lockeren (Aufgaben-) Sparring getestet hast, spricht nichts gegen ein (ganz lockeres) spielerisches Sparring. Gerade am Anfang empfehle ich Dir, einen sehr erfahrenen Partner zu suchen, dem Du vertraust und ganz locker zu arbeiten - dieser Partner weiß, was er macht, kann seine Schläge und die Härte kontrollieren, sollt sein Ego im Griff haben und dreht normal auch nicht sofort auf, wenn Du (unbewusst) mal etwas härter schlägst oder auch mal ein harter Schlag durchkommt.

LG

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