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Muay Thai, Muay Boran, Krabi Krabong Informationen und Diskussionen über die thailändischen Kriegskünste Muay Boran und Krabi Krabong sowie den Nationalsport Muay Thai



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  #16  
Alt 02-09-2017, 22:44
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Zitat von Magni Beitrag anzeigen
Aber zurück zum Thema.
Ich habe einfach für mich herausgefunden, dass ich den Schlag wesentlich präziser setzen kann, wenn ich die Faust schon früher eindrehe.
Jedoch muss ich sagen, dass Narexis durchaus Recht hat, was das Öffnen der Deckung im Rippenbereich angeht. Ich habe beim Sparring aber nie Probleme damit gehabt, was daran liegen könnte, dass ich nur mit "D-Klasse Kämpfern" trainiere, oder aber daran, dass der auf den Jab direkt eine andere Aktion folgt, und dem Gegner somit keine Zeit bleibt, diese Lücke in meiner Deckung auszunutzen. Dabei bin ich mir durchaus darüber im klaren, dass das Sparring kein Wettkampf ist.

@Narexis Erstmal danke ich dir für deine ausführliche Antwort. Ich werde mir deine Tipps zu Herzen nehmen, und es mal so probieren wie du es beschrieben hast. Man lernt ja nie aus und da ich auch mal an Wettkämpfen teilnehmen möchte, kann es nicht schaden, wenn ich grundsätzlich mehr an meiner Technik arbeiten.
Wie gesagt, das wird Deine Welt nicht auf den Kopf stellen, doch sind es Feinheiten, die im richtigen Moment (falls sie antrainiert wurden) sehr hilfreich sein können. Ähnlich wie der Block eines Highkicks mit der Hand im Nacken schon so manches KO verhindert hat, wenn der Gegner dann doch mal sauber kickt und nicht mit dem Fuß, sondern Schienbein trifft und Dir der Fuß sonst in den Nacken klatscht oder Du Dir angewöhnt hast, Lowkicks nicht nur zu blocken, sondern auch auszuweichen - ohne Schoner kann irgendwann auch das Blocken zur Hölle werden .

(Das mit den D-Klasse Kämpfern war übrigens nicht abwertend gemeint . Nur gerade in den höheren Ligen merkt man extrem (und schnell), was es bedeutet, wenn man minimal telegraphiert, die Reichweite nicht nutzt und andere Fehler macht. Bei manchen guten Jungs hat es bei mir gereicht, wenn ich eine Kombination das 3. Mal geschlagen habe, um verdammt böse abgefangen zu werden. Auch ist es eine regelrechte Offenbarung, wenn man von einem Boxer mit (eigentlich) geringerer Reichweite abgefangen wird, während man selbst außer Reichweite ist und das nur, weil seine Technik besser ist und er die Reichweite komplett nutzt. So hat ein Freund von mir lernen müssen, dass er die Schlaghand nicht schnell genug zur Deckung zurückzieht; das waren Bruchteile einer Sekunde und sie haben gereicht, um ihm als Konter beim 2. Schlag seiner Kombination den Kiefer zu brechen, bevor die Hand wieder an ihrem Platz war...)
Gerade am Anfang spielen oft beide Sparringspartner noch ihr Spiel und stellen sich nicht aufeinander ein. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem es für Dich zum Problem wird, wenn Du ständig Deine Lieblingskombination schlägst, einen offensichtlichen Rhythmus hast, eine gleichbleibende Schlaghärte hast oder auf eine bestimmte Art auf Angriffe reagierst - deshalb bin ich auch kein Freund davon, wenn man Boxern beibringt, einfach stumpf ohne Pause zu jabben... Es mag gerade wirklich daran liegen, dass dem Jab eine Aktion folgt, irgendwann gehört es zum Spiel, dass Du Kombinationen durchbrichst oder während Deinen Kombinationen angegriffen wirst - dabei ist das hier vorhande Problem eine regelrechte Einladung, da Du Dich während dem Kick auch noch hervorragend vor anderen Angriffen schützen oder sie zumindest blocken und Distanz aufbauen kannst.
Im Moment wird/würde es Dir wahrscheinlich auch keine Probleme bereiten, wenn Du keinen Schulter-Kinn-Kontakt beim Schlagen hast oder in Kombinationen die Deckung nicht schnell genug zurück bringst oder beim Jab bereits die Schlaghand fallen lässt, um damit anzugreifen, später sind es solche Fehler, die bestraft werden und sich dann umzugewöhnen ist die Hölle - ich habe Jahre gebraucht, um mir abzugewöhnen, immer auf dieselbe Weise nach einer bestimmten Kombination die Angriffslinie zu verlassen und es hat mir gereicht, mich einmal mitten in meiner Bewegung abfangen zu lassen...
(Keine Sorge, im Kampf bleibt davon anfangs eh nicht mehr viel übrig, wobei es dann genau diese eingeschliffenen und routinierten Basics sind, die Dich schützen .)

Ein anderes Beispiel - das Dir auch gerade am Anfang sehr viel nutzen kann:
Vielleicht sagt Dir das Umlaufen etwas - Du schlägst die klassische Kombination li. Gerade oder Jab, re. Gerade, re. Lowkick. Wenn die andere Person - was sehr häufig ist - den Kick blockt oder generell sehr gut im Blocken ist, baust Du die Kombination weitere Male ein, um beim 3.-5. Mal während der Aktion mit der Führhand im 45° Winkel nach vorne zu steppen, die re. Gerade mit Druck zu bringen und die Chance ist groß, dass er den re. Lowkick blocken will, sein Gewicht ist komplett auf dem hinteren Standbein, das Du jetzt mit einem harten li. Lowkick angreifen kannst - verliert er sogar das Gleichgewicht, wird nachgesetzt. (/e: ... oder der Gegner macht einen zu offensichtlichen Switch-Kick bzw. wechselt die Auslage (der Beine) komplett beim Wechsel, anstatt den Stand währenddessen lediglich zu verkürzen, dann ist es eine traumhafte Möglichkeit, um - noch bevor er kicken kann - einen harten re. Lowkick gegen die Innenseite seines rechten Oberschenkels - der jetzt vorne ist - zu treten. Das sind alles Kleinigkeiten, die sehr schnell untergehen, wenn man die Technik nicht hinterfragt oder nur „grob“ lernt, doch diese Kleinigkeiten bieten mir die Möglichkeit, Schaden anzurichten.)

Vieles sind auch Spiele, um genau solche "Fehler" zu provozieren, beispielsweise schlägst Du bewusst lockere und „schwache“ Kombinationen bei einem Gegner, der selbst keinen wirklichen Druck aufbaut, bis sich seine Deckung senkt und er entspannt, um dann in einer Kombination einen harten Akzent einzubauen; Du trittst nur Lowkicks, bis er aufhört, den Block komplett zu schließen, um ihm dann durch die Lücke in die Rippen oder auf die Leber zu treten (/e: kommt der Kick (mit Wirkung) durch, geht die nächste Aktion direkt wieder aufs Bein, nur wird er meist den Block schließen und Du kannst das Standbein angreifen) oder die typischen psychischen Spielchen - wenn Du z.B. über mehrere Runden nur den Brustbereich des Gegners fixierst und direkt vor einer harten Kombination in seine Augen blickst und nach vorne marschierst (eine kurze Reaktion genügt oft) oder vor seinen Schlägen zurückweichst und aus dem Rückwärtsgang schlägst, um ihm - sobald er Selbstvertrauen gefasst hat -.mit einem harten Ellenbogen entgegenzugehen. Mir wurde mal gesagt, dass mein Lächeln, das ich während einer Runde, die ich verliere, im Gesicht habe, ziemlich verstörend sei . Mit anderen Worten: Du machst Dir (wie immer) die Schwächen und Fehler Deines Gegners zu Nutze und wenn er dann so eine simple Schwäche, wie dieses technische Defizit, mitbringt, kann das - bei gleichwertigen Gegnern - den Ausschlag geben. Bist Du weniger auf Konter aus, musst Du zumindest damit rechnen, dass Dein Gegner bei Dir genau diese Lücken sucht und Dich lockt - schaffe ich es z. B. nicht, den Gegner umzumarschieren, um in den Clinch zu kommen oder ihn mit Knien und Ellenbogen zu bearbeiten, lasse ich mich bewusst in der Ecke stellen und gebe ihm das "Momentum", um ihn in diese Situation ausnutzen zu lassen (und hoffentlich die Distanz schließen oder zumindest so weit schließen zu lassen, dass ich sie mit einem Spurt überbrücken, ihn drehen und an die Seile befördern kann). Ich suche bewusst nach Fehlern in der Deckung oder Mustern, um den Clinch zu eröffnen und meine Ellenbogen zu ziehen - da sind solche Fehler eine absolute Einladung.

Dein Trainer wird Dir sicherlich weiterhelfen und Dich gut vorbereiten - ich find’s nur wichtig, dass man auch erklärt, warum man etwas auf eine Art macht und ich hoffe, Du kannst meine Ausführungen ein Bisschen nachvollziehen - ich erwarte nicht, dass man etwas ungetestet übernimmt . (Ist anfangs, wenn man es sich anders angewöhnt hat, meist ungewohnt, das vergeht allerdings und das mit der Präzision finde ich seltsam - sollte sich allerdings auch legen .)


LG

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Geändert von Narexis (02-09-2017 um 23:20 Uhr).
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  #17  
Alt 02-09-2017, 23:15
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Stimme dir voll und ganz zu. Was mir aufgefallen ist, je erschöpfter ich bin, desto "nerviger" und schwieriger finde ich es, die korrekte Technik beizubehalten und auf diese Feinheiten zu achten. Da muss ich unbedingt mehr Disziplin zeigen.
Ich finde es klasse, dass du genau erläuterst warum diese Methode die bessere ist und kann nachvollziehen, welche Probleme ich damit in einem echten Kampf, gegen einen erfahrenen Gegner, der gewinnen will, umgehen könnte.

Gruss Magni.
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Wir nennen Frieden, was doch nur Lethargie vor dem Tode ist, und ich fürchte, wir erwachen nur zu unserm Ende.-Johann Gottfried Seume-
Was fällt, das soll man auch noch stossen.-Friedrich Nietzsche-
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  #18  
Alt 03-09-2017, 09:44
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Zitat:
Zitat von Magni Beitrag anzeigen
Stimme dir voll und ganz zu. Was mir aufgefallen ist, je erschöpfter ich bin, desto "nerviger" und schwieriger finde ich es, die korrekte Technik beizubehalten und auf diese Feinheiten zu achten. Da muss ich unbedingt mehr Disziplin zeigen.
Ich finde es klasse, dass du genau erläuterst warum diese Methode die bessere ist und kann nachvollziehen, welche Probleme ich damit in einem echten Kampf, gegen einen erfahrenen Gegner, der gewinnen will, umgehen könnte.

Gruss Magni.
Vollkommen normal . Deshalb heißt es drillen, drillen und weiter drillen, bis Du es unter- bzw. unbewusst machst und Dir angewöhnt hast. Genauso wie Du irgendwann Deine Kombinationen abspulst, meidest oder Konter in Lücken schlägst, ohne nachzudenken. Darauf sollte man hinarbeiten - z. B. sollte man auch an den Pratzen irgendwann die Signale erkennen, ohne sie angesagt bekommen zu müssen. Diese Automatismen benötigen viel Zeit und noch mehr Wiederholungen (und wenn's blöd läuft, musst Du dann irgendwann aufpassen, dass sie nicht zu oft abgerufen werden) - ist schon ein echt blödes Spiel, irgendwie ist immer eine Gefahr da . (Den Fehler, um den es hier geht, kannst Du ziemlich leicht beseitigen, indem Du täglich vor dem Spiegel übst oder vor Deinen Einheiten einfach 10-20min locker vor dem Spiegel arbeitest. Beim späteren Techniktraining auch immer wieder darauf achten, allerdings nicht die Hauptaufgabe vernachlässigen. Manchen hilft es, wenn sie sich angewöhnen, bewusst den Ellenbogen nach vorne und nicht nach oben zu schieben beim Schlag, andere fahren mit der Konzentration auf das Eindrehen selbst besser. Einfach ausprobieren.)

(Wenn Du im Training erschöpft bist, ist es auch nicht die Zeit, sich genau in diese Punkte zu verbeißen bzw. intensiv daran zu arbeiten. Das machst Du im Techniktraining oder wenn Du frisch bist. Bist Du erschöpft, wird die Technik automatisch schlechter und natürlich solltest Du auch dann versuchen, richtig zu schlagen, allerdings gibt es in diesen Momenten oft wichtigere Punkte und bei ausreichendem Techniktraining machst Du es irgendwann automatisch - genauso wie sich Deine angewöhnten Fehler noch extremer einschleichen, wenn Du erschöpft bist. )

(Was auch noch ein kleines Problem darstellen kann - wobei das mMn wirklich relativ zu vernachlässigen ist: Drehst Du Deinen Schlag direkt am Anfang ein und Du kämpfst aus einer Art Doppeldeckung oder legst zumindest Deine Führhand am Kopf an bzw. hältst sie in dessen Nähe, kann der Ellenbogen telegrafieren. Das ist allerdings bei Weitem nicht so extrem, wie das Zurückziehen vor einer Rechten etc. und dahingehend sind Probleme (meiner Erfahrung nach) relativ selten. Dieser Fehler oder der Fehler bei Switch Kicks - den ich noch nachträglich editiert habe - sind Fehler, deren Konter ich direkt von Beginn an ins Pratzentraining - für viele kaum erkennbar - einbaue und von mir gerne gesehen werden, da sie unter sehr geringem Risiko ein großes Schadenspotential bieten.)

(Falls ich Dir mit den Infos auf die Nerven gehe, ruhig sagen . Ich hab nur noch die Hoffnung, dass es irgendjemandem helfen oder die Person interessieren könnte, was so in anderen Köpfen vorgeht bzw. warum man etwas macht. Nach dem Training merkt man schneller, an wie vielen Informationen die Person wirklich interessiert ist .)

LG

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  #19  
Alt 03-09-2017, 10:08
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Nein du nervst nicht, im Gegenteil. Der Erfahrungsaustausch ist wichtig, und das schätze ich an diesem Forum sehr. Vor allem, wenn jemand wie du sich die Mühe macht und bis ins kleinste Detail erklärt warum etwas so ist wie es ist, und Tipps gibt wie man es besser machen kann.
Du könntest ja auch sagen "du machst es falsch, du bist scheisse".
Ich bin der Meinung, dass im Kampfsport, wie eigentlich auch in allen anderen Bereichen des Lebens, nie das Ego die überhand gewinnen darf. Indem man sich Fehler eingesteht und neues zulässt, verbessert man sich.

Gruss Magni
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  #20  
Alt 03-09-2017, 12:49
Benutzerbild von Tori
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Zitat:
Zitat von Magni Beitrag anzeigen
Stimme dir voll und ganz zu. Was mir aufgefallen ist, je erschöpfter ich bin, desto "nerviger" und schwieriger finde ich es, die korrekte Technik beizubehalten und auf diese Feinheiten zu achten.

Ich kenne keinen (erfahrene Wettkämpfer eingeschlossen), bei denen es nicht genau so wäre Die guten gleichen das halt dann durch Ihre anderen Skills aus.

Irgendwann wird man "schludrig", schlicht und einfach weil die Konzentration bei Höchstbelastung irgendwann nachlässt. Und ich kenne nur ganz wenige, welche aufgrund Ihrer guten Konstitution recht lange Ihren normalen Level halten. Aber auch da gehts irgendwann abwärts, nur halt nicht so schnell wie bei nem Breitensportler
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Zitat Smoo: Ich geh' mir jetzt einen Nudelholzen oder so ähnlich.
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  #21  
Alt 04-09-2017, 22:18
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Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
Was ist ein Jab? ...
Stand nicht "Boxen" bei deinen Kampfkünsten?
Ich glaube, dass die meisten der Beschreibungen hier, ziemlich gut erklären was ein Jab ist.
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  #22  
Alt 04-09-2017, 22:25
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Zitat:
Zitat von Magni Beitrag anzeigen
Stimme dir voll und ganz zu. Was mir aufgefallen ist, je erschöpfter ich bin, desto "nerviger" und schwieriger finde ich es, die korrekte Technik beizubehalten und auf diese Feinheiten zu achten. ...

Gruss Magni.
Aber darum geht es ja gerade beim Training - immer noch auf Feinheiten achten sodass sie immer noch Muscle Memory werden, auch wenn du erschöpft bist.
Man sieht es doch immer wider in Boxkämpfen - einer wird erschöpft und achtet z.B. nicht mehr so genau auf gute Deckung und im nächsten Moment wird er ausgezählt.
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  #23  
Alt 05-09-2017, 08:02
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Kampfkunst: Shito Ryu, PDS, Kyusho, Boxen
 
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Zitat:
Zitat von Lino Beitrag anzeigen
Stand nicht "Boxen" bei deinen Kampfkünsten?
Ich glaube, dass die meisten der Beschreibungen hier, ziemlich gut erklären was ein Jab ist.
Ja und wie du ja siehst kann es so ziemlich vieles sein. Da die Ausführungen variieren.
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„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“
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  #24  
Alt 05-09-2017, 08:52
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Zitat von Narexis Beitrag anzeigen
...
Zum eigentlichen Thema habe ich leider nichts beizutragen aber mich möchte mich für die Umfangreichen und tollen Beiträge bedanken
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  #25  
Alt 06-09-2017, 18:38
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Zitat:
Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
Ja und wie du ja siehst kann es so ziemlich vieles sein. Da die Ausführungen variieren.
Wo variieren die Ausführungen denn? Sind es Variationen oder schlicht technische Defizite? (Bzw. sind es wirklich so grundlegende Variationen, wenn sich lediglich Details unterscheiden, dass unklar ist, worum es geht?)

(Es gibt auch Leute, die ohne Hüfteinsatz kicken, sich bei Kicks komplett zurücklehnen oder (als Rechtsausleger) bei einer rechten Geraden die Hüfte nicht eindrehen. Ich betrachte das allerdings nicht als Variationen, sondern sehe schlicht die technischen Defizite. Es gibt auch genug Kämpfer, die technisch miserabel und trotzdem erfolgreich sind; doch auch durch diesen Erfolg wird ihre Technik nicht zur Variation.)

(/e: Die häufig fehlende Differenzierung zwischen einer linken Geraden und einem Jab (mit der Führhand, was eigentlich auch jeder Boxer, Kickboxer, Nak Muay, MMAler etc., den ich kenne und der nicht gerade mit dem Sport angefangen hat, direkt darunter versteht) ist doch nicht die Variation, die Du meinst, oder?)

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Nein du nervst nicht, im Gegenteil. Der Erfahrungsaustausch ist wichtig, und das schätze ich an diesem Forum sehr. Vor allem, wenn jemand wie du sich die Mühe macht und bis ins kleinste Detail erklärt warum etwas so ist wie es ist, und Tipps gibt wie man es besser machen kann.
Du könntest ja auch sagen "du machst es falsch, du bist scheisse".
Ich bin der Meinung, dass im Kampfsport, wie eigentlich auch in allen anderen Bereichen des Lebens, nie das Ego die überhand gewinnen darf. Indem man sich Fehler eingesteht und neues zulässt, verbessert man sich.

Gruss Magni
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Zitat von Thjr Beitrag anzeigen
Zum eigentlichen Thema habe ich leider nichts beizutragen aber mich möchte mich für die Umfangreichen und tollen Beiträge bedanken

Freut mich zu hören . Ist im Training oder am Mann leichter zu zeigen und schneller zu erklären, aber ich hoffe, dass es zumindest einigermaßen verständlich ist. (Ich schätze den Austausch höher als die Geheimniskrämerei und noch sind es absolute Basics.)

Falls noch Fragen offen sind oder etwas unklar ist (/e: oder jemand anderer Meinung ist) - auch in anderen Bereichen, dafür ist der Thread (/e: oder eine PN ) laut TE ja da - einfach her damit und ich schaue, ob ich etwas dazu sagen kann; nur kann ich im Moment leider nie sagen, wann ich die Zeit finde. Ich sollte vielleicht auch dazu sagen, dass meine Meinung lediglich auf meiner Erfahrung und der von mir durchlaufenen Schule beruht - überraschenderweise sehe ich viele Punkte ähnlich wie viele der sehr guten (bis weltklasse) Trainer, von denen ich lernen durfte und mit denen ich teilweise stundenlang über solche Kleinigkeiten gesprochen habe, wenn kein Training möglich, es vorbei oder gerade Pause war .

LG

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Geändert von Narexis (06-09-2017 um 18:50 Uhr).
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