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  #76  
Alt 07-01-2006, 14:04
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Kampfkunst: die schwarze Hand
 
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@Rylet:
Leider habe ich, wie auch schon geschrieben, echt nicht gecheckt, was Nagri sagen wollte. Vielleicht liegt es an den fehlenden Wörtern.
Ich stelle weiterhin nur fest: Du hast für dich festgelegt, keine Wettkämpfe zu machen. Das akzeptiere ich, wie gesagt. Aber nicht, als logische Konsequenz des Nachdenkens. Du hast mir auch in deinem letzten Beitrag nicht erklären können, warum du Wettkämpfe nicht besuchen willst. Du schreibst nur, DASS du sie nicht besuchst und DASS du sie nicht brauchst, usw...
Wie gesagt, ich akzeptiere es ohne Groll, genauso wie ich eure Pahuyuth-Kleidung akzeptiere.
Schade, vielleicht setzt einfach zu viel Erwartung in mein Verständnis - bedenke, dass ich, was Pahuyuth angeht gerne wie ein 5-jähriger behandelt werden darf. Wenn du möchtest, kannst du mir das also ruhig wie einem Kind erklären - ohne verweise auf andere Themen, sondern einfach von Grund auf:
Was sind die schlechten Seiten an einem Wettkampf für dich als Kampfkünstler und wieso sind diese ausschlaggebender als die Vorteile und Möglichkeiten desselben?
Muss keine 20-seitige Facharbeit werden... Nur kurz angerissen.
Ansonsten kann ich mich nur NDuro anschließen, der noch einige wichtige Vorteile von Wettkämpfen anbringt, die genauso für einen Kampfkünstler gelten können. Der Wettkampf ist immernoch am nächsten zum "Ernstfall" und sollte in der Ausbildung nicht fehlen.

PS: Auch jetzt schlafe ich nicht, sondern hab mir alles was du geschrieben hast durchgelesen. Unser "Streit" ähnelt wohl dem zwischen Gott und dem "Flying Spaghetti Monster" Jetzt hoffe ich auf Aufklärung - vielleicht ergibt sich für mich auch eine neue Sichtweise, was Wettkämpfe angeht.

Geändert von Sportler (07-01-2006 um 14:06 Uhr).
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  #77  
Alt 07-01-2006, 19:02
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@ Sportler:

Ich freue mich das du noch da bist!

Letztlich formuliere ich es noch einmal um:

Du bestätigst, nicht von einem Wettkampf zum nächsten zu rennen, selbst wenn du die Möglichkeit dazu hättest.

Ich hatte weiter oben schon einmal darauf hingewiesen, in meinem Verständnis geht es um das Verstehen dessen was hinter den Dingen steht. Wir reden ja hier immer noch über die verschiedenen Ansichten der Differenzierung zwischen Kampfsport und Kampfkunst. Wir haben hier den einfachen Sachverhalt, das dein Unterschied nicht mein Unterschied ist, und letztlich geht es doch darum den wahren Unterschied zu erkennen. Der Unterschied liegt im jeweiligen Wesen.

Die beiden fehlenden Wörter könnten vielleicht sein: besser und willst

Wieso macht man das ganze. Um besser zu werden im Sinne von stärker? Oder um besser zu verstehen worum es geht ( letztlich in der Kampfkunst sowieso nur um dich )? Das ist der Unterschied! Wenn du dein Training als Weg siehst, anfänglich vielleicht um stärker, schneller und besser zu werden, dann verfolgst du ein sehr äußeres Ziel. Kommt dir mit der Zeit die Einsicht, dann wandelt sich dein Ziel, bis es möglicher Weise keins mehr ist ( dann hast du verstanden, dass es der Weg ist – und das du schon da bist ( Entwicklung hat kein Ende )). Deswegen waren meine Worte: vielleicht bis zum nächsten Wettkampf – je nach deinem Verständnis.

Wettkampf um Geld zu verdienen ist was völlig anderes. Aber um wirklich zu kämpfen…?

Der große Unterschied ist die Entwicklung. Wenn du denkst das du etwas neues entwickelst liegst du falsch. Du kannst nur das was eh schon existiert vielleicht auch in dir entdecken, und das dann möglicherweise umsetzen – durch üben ( Sparring – das hat etwas mit Entwicklung zu tun; Wettkampf – ist wie eine Bestandsaufnahme der Entwicklung ). Deswegen waren meine Worte: Es steckt doch alles schon in dir drin… doch wie holst du’s raus…?

Du holst die Dinge also nicht durch fortwährende Bestandsaufnahmen aus dir raus, sondern durch Entwicklung!

Nicht zu übersehen das dies keine Wertung im Bezug auf den Wettkampf darstellt, lediglich eine Einordnung im Hinblick auf sein Wesen.

Kampfsport und Kampfkunst sind nur zwei Worte… aber was verstehst du darunter…

Nagri

ps: du stehst vor mir, und doch können wir uns nicht sehen…
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  #78  
Alt 07-01-2006, 19:38
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@Sportler:

Du Sportler … deine Präsenz treibt bestimmt viele zur Verzweiflung.

Es liegt meiner Ansicht nach irgendwo zwischen deiner charakteristischen Natur und den unzähligen Prägungsvarianten deines bisherigen Lebenswegs, welche zu dieser faszinierenden und zugleich irreführenden Denkstruktur geführt haben.

“Was sind die schlechten Seiten an einem Wettkampf für dich als Kampfkünstler und wieso sind diese ausschlaggebender als die Vorteile und Möglichkeiten desselben?“

Ich nehme Bezug auf „Die Sieben Samurai“ von Akira Kurosawa (dem Original) oder „Die Glorreichen Sieben“ von John Sturges (die Ami Version) um deine Frage zu beantworten…

Der Kämpfer nutzt seine Fähigkeiten und sein Leben als Dienstleistung für sein eigenes Überleben.
In Thailand praktizieren das viele Kämpfer Muay nach genau demselben Prinzip, was hier zulande aber wohl kaum möglich wäre.
Das Ende für den Kämpfer ist in den meisten Fällen wie in den Filmen bereits geschildert.

Hast du jemals erfahren oder miterlebt, dass die Streitkräfte eines Landes jemals ihre tatsächliche Stärke, oder ihr Können ganz öffentlich gezeigt haben, oder Krieg geführt haben um ihre Fähigkeit unter Beweis zu stellen? Nein? Warum bloß nicht? Die Ungewissheit von Kriegssituationen, sowie von Wettkämpfen kann nur durch Erfahrungen aus internem Training bzw. Manövern vermindert werden.

Der Champion ist mit einem Superstar vergleichbar. Dadurch kann er zwar durchaus Reichtum und sekundäre Anerkennung bekommen. Jedoch derjenige der ihn gefördert oder überredet hat bekommt wesentlich mehr Reichtum und Anerkennung. Deshalb tut er das ja. Und ist die Zeit des Champions vorüber, dann ist dieser auch nur eine verblassende Geschichte unter vielen.

Es liegt aber an jedem selbst wofür und/oder wogegen man Wettkämpfe macht oder darüber philosophiert.


Neue Sichtweise – Neuer Vorschlag:
Du brauchst viel Schlaf, Training, Training und noch mehr Training bevor du das nächste Erlebnis bei einem Wettkampf einfangen kannst und verstehst was ich meine.
Wenn der gewünschte Verständniserfolg sich dann immer noch nicht eingestellt hat, dann wiederhole diesen Ablauf einfach so lange bis es der Erfolg sich einstellt.
Wenn du Bedenken dagegen haben solltest … ich habe sie bereits lange hinter mir.




Möchte sich noch jemand dazu äußern?


Für Sportler auf die Stoppuhr drückend…
LG Tyler
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  #79  
Alt 07-01-2006, 21:37
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@Tyler
Habe immernoch den Eindruck, dass Du zwischen Muai und Muay Unterscheidung machst. Das muss daran liegen, dass ich nicht überzeugend war. Kann mir eigentlich egal sein, aber ich möchte irgendwo auch gerne, dass man meine Muttersprache unverfälscht vermittelt. Also letzter Versuch:
Wie würdest Du Sara-Ai To-Taharn aussprechen? Wenn Du die Frage beantworten kannst, müsste dir mein Standpunkt eigentlich einleuchten.

Zurück zum Thema:
Zitat:
Zitat von Nagri
[...]
Du holst die Dinge also nicht durch fortwährende Bestandsaufnahmen aus dir raus, sondern durch Entwicklung!
[...]
Auf einer gewissen Ebene gesehen, könnte man Wettkampf vielleicht mit Bestandsaufnahme oder Überprüfung vergleichen. Worauf aber weder Tyler noch Du (edit: falls ihr/du nicht eh die ein und selbe Person seid/bist) eingegangen seid ist der Aspekt Adrenalin/Streß, den Sportler erwähnt hat - wenn es um die Wurst geht. Wie simuliert ihr das ohne Wettkampf?
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"Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben."
~ André Gide

Geändert von ps3ud0nym (07-01-2006 um 22:42 Uhr).
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  #80  
Alt 08-01-2006, 00:06
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@Nagri:
Jetzt verstehe ich, was du meinst! ABER: Deine Argumente beziehen sich darauf, dass Kampfkunst ja kein Sport ist, sondern auch eine geistige Entwicklung im Vordergrund steht. Jetzt mache ich es kurz:
1. Prämisse: Geistige Entwicklung schaffst du durch Meditation - und gerne auch mit Sport(Yoga...).
2. Jemand, der eine Kampf- oder Kriegskunst trainiert will AUCH kämpfen lernen, sonst wäre Yoga doch ausreichend.
Damit bin ich der Meinung, dass auch für Kampfkünstler Wettkämpfe gut sein können, eben als "härteres Sparring".
Mir geht es eben nur um diese pauschale Ablehnung. Ich will keinen zwingen nen Wettkampf zu machen, wenn er nicht will. Wenn er aber Gründe nennt, die ich nicht nachvollziehen kann, frag ich eben mal nach...

@Rylet/Tyler/Ben:
Und STOPP! War ich schnell?
Deine Beispiele sind schön, aber weisen Lücken auf, durch die ich mich dann durchzwänge...
Wenn ich z.B. von Wettkämpfen rede, dann doch eher von denen im Amateur-Bereich - und dort gibt es selten Leute, die viel an dir verdienen.
Außerdem: Wenn es um nen guten Kampf geht, braucht man doch eh kein Geld dafür, oder?

Egal, wofür man kämpft, das Ziel ist doch, dass man später mal "gut genug" ist, um nicht verheizt zu werden, sondern sich durchsetzen zu können. Wenn eine Frau auf der Straße angegriffen wird, dann möchte ich den Typ zerlegen können, der das macht! Das heißt, auch mit deinen Zielen, etwas durch deine Kunst erreichen zu können, musst du ein ausreichend guter Kämpfer sein.
Dafür machst du im Training Sparring. Jetzt sage ich einfach: Mit einem Wettkampf verrät man seine Prinzipien nicht, wenn man wirklich aus Überzeugung hingeht, um sich zu verbessern, um Erfahrung zu sammeln, usw... Ich bleibe also dabei, dass die Grenze, die du ziehst einfach Überzeugungssache ist.

Die Sache mit den Armeen: Zeige mir mal einen Fall, wo ein Kampfkünstler Stress mit Leuten bekommen hat - und weil die ihn kannten haben sie erstmal Verstärkung geholt. Das erscheint mir eher konstruiert.
Die Amis zeigen auch, was sie können! Bzw. zeigen sie, wozu ihre Waffen fähig sind. Nur zeigen sie keinem, wie das High-Tech-Zeug funktioniert. Natürlich gibt es auch geheime Ausrüstung - aber beim Wettkampf wird auch keiner seine tödlichen Techniken auspacken, á la Ellbogen gegen Kehlkopf. Man sieht, ob die eigenen Techniken schnell und stark genug sind und lernt im Idealfall, was man besser machen kann.

Zitat:
Zitat von Rylet
Es liegt meiner Ansicht nach irgendwo zwischen deiner charakteristischen Natur und den unzähligen Prägungsvarianten deines bisherigen Lebenswegs, welche zu dieser faszinierenden und zugleich irreführenden Denkstruktur geführt haben
Nun, der Thread hat auch so angefangen, dass du deine Ansichten durchsetzen wolltest, die auch keiner akzeptiert hat - wir scheinen uns also zu ähneln

@ps3ud0nym:
Der Unterschied zwischen der Schreibweise wird wohl nicht das Problem sein, auf das sich Tyler festlegt. Es wird eher so wie beispielsweise im Tae Kwon Do sein, manche schreiben:
Taekwondo
andere schreiben: Taekwon-Do
Letzteres um mehr Wert auf den "Weg" zu legen, also die geistige Entwicklung. Das hat sich in MANCHEN Schulen so eingebürgert. So denke ich wird auch Rylets Unterschied zu Stande gekommen sein, also nicht aus dem Thai, sondern von Leuten, die das schon ne Weile hier machen.
Deshalb wäre es interessant, wo dieser Unterschied evtl. auftaucht, ob es da vielleicht ein Buch gibt, usw...
Wichtig war wohl eher, dass es überhaupt den Kampfsport und die Kampfkunst gibt - so hab ich das zumindest verstanden...
Ansonsten gebe ich dir Recht: Der Wettkampf bietet nunmal Aspekte, die ein Sparring nicht bietet - und dass auch ein Kampfkünstler trainieren und besser werden will ist eine Tatsache.

Na denn! Ich kuck etz Unleashed...
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  #81  
Alt 08-01-2006, 00:31
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@Sportler
Ja, dass der Unterschied nicht aus dem Thai kommen kann, habe ich auch schon von Anfang an ausgeschlossen. Imgrunde haben Tyler und ich (dachte ich zumindest) uns am Anfang ja auch schon geeinigt, dass der Unterschied mit dem "i" und "y" unsinnig ist. Würde dann auch nur auf schriftlicher Ebene funktionieren.

Die genannte Frage sollte nur nochmal Tyler und Tandren (falls er mitliest) zum Nachdenken anregen, warum es nicht richtig sein kann zu sagen, Yo-Yak wird grundsätzlich zu "i", wenn es am Ende steht (so 'n bisschen Rechthaberei meinerseits ).
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  #82  
Alt 08-01-2006, 05:24
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Jungs, ich bin grade sowas von dicht, das erschreckt mich nicht, aber wisst ihr was schlimm ist? Ich verstehe sowohl die Standpunkte von sportler und mir auf der einen seite, andererseits Tyler/Rylet und Nagri, und dazwischen pseudonym... aber dieser Zustand wird nicht lange anhalten, darum:

1. könnte sich jemand, vorzugsweise Tyler oder Nagri, zu meinem letzten Post äußern?
2. Tyler du schreibst, dass du in eurem Training von deinem Khru gehört hast, dass er interessiert ist wie du boxt, und dich deswegen ranlässt (mein Khru lässt mich noch nicht ran). ist das nicht eine ähnliche Situation wie ein Wettkampf, nur mit vorher abgesprochenen Regeln? Ich als Kampfkünstler (und diesen Weg strebe ich an, nur nicht auf eine Stilrichtung beschränkt!!!) wäre sehr daran interessiert, mich im leichten. Lockeren Wettkamp mit anderen zu messen, um gerade das Ungewisse als Unsicherheitsfaktir mit ins Spiel zu bringen.
3. Mein Date is da. bis morgen!
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  #83  
Alt 08-01-2006, 13:39
Benutzerbild von Kannix
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Kampfkunst: Sich verbeugen und dabei aufrecht bleiben
 
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Zitat:
Zitat von Rylet
Hast du jemals erfahren oder miterlebt, dass die Streitkräfte eines Landes jemals ihre tatsächliche Stärke, oder ihr Können ganz öffentlich gezeigt haben, oder Krieg geführt haben um ihre Fähigkeit unter Beweis zu stellen? Nein? Warum bloß nicht? Die Ungewissheit von Kriegssituationen, sowie von Wettkämpfen kann nur durch Erfahrungen aus internem Training bzw. Manövern vermindert werden.
Ich finde nicht, daß man dies als Beispiel heranziehen kann.
Abgesehen davon gibt es Einheiten, Ausbildungen zu denen man erst mit einer bestimmten Anzahl an Kampfeinsätzen eingeladen wird.
Und ich denke schon, daß Einheiten anhand ihrer Kampfeinsätze beurteilt werden.

Ich finde als Argument kann gelten, daß man durch Wettkämpfe seine Schwerpunkte anders setzt bzw. anders trainieren möchte. Wenn man diese Tendenz einem mündigem Schüler nicht zugestehen möchte oder dies verhindern will, nun gut
Aber die Befürchtung, daß ein gewonnener Wettkampf überheblich werden lässt, teile ich nicht. Mein erster Kampf, den ich gewonnen habe, hat mir sehr deutlich gezeigt was ich alles noch lernen, trainieren muß und mich sehr motiviert besser zu werden. Ich kann mich noch sehr gut erinnern wie das Gefühl war jegliche Übersicht zu verlieren, den Tunnelblick, die Beine wie Blei, daß man vielleicht denkt man sollte dies und jenes tun, es aber einfach nicht macht Und wenn man den Kampf auf Video sieht und denkt sich: Junge bin ich schlecht, im Training ist das doch alles besser?
Wettkämpfe sind nicht zwingend notwendig, wenn man auf Kampfkünstler macht, aber ich sehe den Nachteil nicht wenn man dabei sein Ziel nicht aus den Augen verliert. Was spricht dagegen zu sagen: Das war ein sportlicher Vergleichskampf, eben anders als das was ich trainiere? Ist die Gefahr nicht größer einen Schüler zu verlieren der glaubt daß er das gelernte im Ring umsetzen kann und ziemlich frustriert wird? Solange ich ihm reinen Wein einschenke und ihm erkläre, daß man für den Kampf im Ring anders trainieren muß aber er es gerne ausprobieren kann sehe ich da für Kampfkünstler kein Problem
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  #84  
Alt 08-01-2006, 14:06
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@ NDuro/Ps3ud0nym

Nein…ich muß lachen…ich bin nicht Tyler…lol
Tyler ist wohl Tyler…das merken hier wohl alle und haben es ja auch schon mehrfach
durch nicht zum eigentlichen Thema gehörende Äußerungen abgelassen…( immer noch lachend…)

Nochmal wegen des Adrenalins:
Wenn also das was mein Verständnis bezüglich des Unterschiedes zwischen Kampfsport und Kampfkunst ausmacht soweit Verstanden wurde, und nur noch die Adrenalin-Frage offen ist, dann sage ich folgendes:

Adrenalin ist doch ein Stoff der im Körper gebildet wird, wenn ganz bestimmte Umstände vorherrschen, oder? Streß, Anspannung, Angst etc.

Was hat das mit Kampfkunstverständnis zu tun? Egal wie gut ich bin, egal wie weit ich mich technisch entwickelt habe, es kann immer Umstände geben, die mich in Schock versetzen und ich in einen Adrenalin Flow komme. Als ich mich das erste Mal auf der Strasse geprügelt habe schiss ich mir kurz davor und danach fast in die Hose – weil ich solch eine Situation eben noch nicht kannte. Nach ein paar weiteren malen wandelte sich die Kacke in der Hose jedoch zu einer Anspannung, mit der ich umgehen lernte. Diese Anspannung ist immer noch da – sie macht wach und aufmerksam, hat aber nichts mehr mit lähmendem Schock zu tun. Das Adrenalin im Ring wandelt sich wohlmöglich auch in eine solche Aufmerksamkeit nach entsprechend vielen Kämpfen. Was aber wenn man auf der Strasse steht – unter wirklich anderen Bedingungen – dann hat man nichts davon gehabt.

Ruhig bleiben und in einem Ernstfall richtig reagieren kann man nur wenn der Kopf nicht aussetzt. Dazu muß man lernen mit seinem emotionalen Potential umzugehen anstelle sich ihm auszusetzen. Den Umgang lerne ich aber nicht in der Extremsituation, sondern nur indem ich alle möglichen Situationen kennen lerne, die vielleicht dazu führen. Also alles was es gibt und was ich noch nicht kenne ( durch Sparring ).

Wenn du NDuro ab und zu mal in ne andere Schule gehst um zu schauen wie es da abgeht, ist doch gut aus meiner Sicht. Du wirst bestimmt bestätigen, das das erste Mal aufregender war als alle folgenden Male – oder? Weil du es eben bis zu einem bestimmten Punkt schon kanntest.

Wie gesagt, für mich bleibt es wie schon zuvor gesagt unklar, was Adrenalin mit eigentlicher Entwicklung zu tun hat. Adrenalin wird nur durch die Umstände und das fremdartige Volumen im Bezug zum persönlich Bekannten ausgelöst…

Jedoch: Ich würde auch sehr gerne Tylers Adrenalinkommentar hören.

@Sportler

Wenn du Yoga machen willst machst du Yoga, wenn du Kampfsport machen willst machst du Kampfsport, und wenn du Kampfkunst machen willst machst du Kampfkunst…


@ Kannix

Zitat:
Solange ich ihm reinen Wein einschenke und ihm erkläre, daß man für den Kampf im Ring anders trainieren muß aber er es gerne ausprobieren kann sehe ich da für Kampfkünstler kein Problem

Sehe ich auch so!

@ alle in eigener Sache ( auch wenn’s nur bedingt zum Thema gehört )

Ich bin in dieses Thema eingestiegen, weil ich zum ersten Mal jemanden habe schreiben sehen, der ein Schüler aus der Pahuyuth Schule ist – Tyler. Ich habe die Seite von Pahuyuth.de vor, ich glaube nun mehr sieben Jahren im Netzt entdeckt und seit dem ständig beobachtet. Es ist mir nicht gelungen, irgendwo eine auch nur annähernd vergleichbare Wissensquelle auszumachen. Auf dieser Seite sind so viele Informationen die man erst beim x-ten Mal lesen mitbekommt, das man sich wundert wenn einer sagt er hat die Seite gesehen und dann irgendwo einen wirklich ausgemachten und von Unverständnis strotzenden Blödsinn ablässt. Mein Interesse liegt eigentlich mehr in der geistigen Sache die hinter einer sichtbaren steht. Dennoch wurde bislang nirgends der Versuch unternommen das Wesen des Unterschiedes zwischen Kampfkunst und Kampfsport im Sinne von Pahuyuth ( so wie ich es verstehe ) darzustellen.

Hier im Board zum Beispiel haben wir die Demonstration doch direkt vor Augen. Die Leute denen Tyler auf bestimmte Art begegnet klinken sich nach kurzem aus. Das ist wie Wegrennen und aus meiner Sicht nicht verständlich. Fachlich haben hier die wenigsten, wirklich die wenigsten ( in all seinen Themen ) etwas beigesteuert. Der Bedarf zur Klärung ist also tatsächlich da. Zugegeben, es ist schwer sich einzugestehen, irgendwie vielleicht aufs falsche Pferd gesetzt zu haben. Doch wenn das so ist, dann ist es eben so.

Ich bin heute schon etwas älter, und wenn ich Tyler gefragt habe ob ich mal nach Berlin kommen soll, dann weil ich mir gerne die Pahuyuth Schule mal live angesehen hätte. Aus keinem anderen Grund. Leider kann ich kein Thai und bin somit machtlos was die Geschichte mit i und y angehet. Jedoch dachte ich das wurde bereits geklärt: es geht eben nicht darum.

Was ist Kampfkunst – etwas anderes als das was man bislang vielleicht angenommen hat, schafft man das für sich persönlich?

Ich freue mich darüber das jemand ein paar praktischen Geschichten und Beispiele zu den in der Tat sehr theoretisch anmutenden Infostrukturen der Pahuyuth Seite beiträgt. Auch wenn die Art nicht jedermanns Sache ist. Wie würde man denn jemanden wachrütteln? Indem man kommt und sagt: eh, du, ich hab da eine neue Information für dich… wohl kaum. Da kommt halt einer und scheißt den anderen vor den Koffer, na und. Wenn man sich nur damit beschäftigt, und gar nicht bemerkt welcher Art seine Scheiße eigentlich ist, dann ist’s eigenes Pech.

Bitte nicht vergessen – lol – alles ist eben relativ…
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  #85  
Alt 08-01-2006, 14:32
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@Kannix:
Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können - das bringt die Sache nochmal auf den Punkt.

@Nagri:
Was du zum Thema Adrenalin sagst klingt zwar schön - aber:
Gibt es einen Beweis, dass man den Umgang und die Reaktion auf Adrenalin nicht lernen kann? Dass man also Wettkämpfe bestreitet und lernt mit dieser "Lähmung" umzugehen. Oft sind es ja gerade die körpereigenen Reaktionen, die uns noch mehr Angst machen. Wenn ich aber in Wettkämpfen lerne, dass diese "Angst" mich nur aufmerksamer und stärker macht, dann weiß ich das immer, egal wodurch sich mein A-Spiegel erhöht. Wenn ich dann wirklich Stress auf der Straße habe, dann lenkt mich das nicht mehr ab und ich kann letztendlich von einer Verbesserung sprechen - eben weil ich mich vorher in adrenalininduzierende Situationen gebracht habe.

Thema Yoga: Yoga hat nichts mit Kämpfen zu tun. Kampfsport und -kunst eben schon. Egal ob ich noch andere Ziele habe, wie charakterliche Entwicklung, Fitness, usw... Kämpfen will ich auch lernen, egal ob Sport oder Kunst. Deshalb hatte ich Yoga erwähnt: Wer nicht kämpfen will/es lernen will, der kann Yoga machen. Wer kämpfen will, der sollte Kampfsport/-kunst lernen. Und dort ist es nunmal nicht schlecht, wenn man auch eine gewisse Konsequenz zeigt.
Beispiel aus der Geschichte: Beim Karate kann man die Entwicklung in den letzten 100 Jahren beobachten, dass vorher überhaupt kein Freikampf trainiert wurde, also nichtmal Sparring. Erst spät haben einige Meister das mit aufgenommen - und wurden natürlich von den "Alten" verschrien, dass dies nicht der Tradition entspricht, weil Karate eben auch als Kunst angesehen wurde. Heute, auch in diesem Thread beschwert sich keiner über Sparring...
Damit wir uns richtig verstehen: Mir sind "Probleme" die durch Wettkämpfe auftreten können durchaus bewusst: Ich habe auch erlebt, wie eine "geistige Komponente" auf der Strecke geblieben ist, weil Wettkämpfe gewonnen werden sollten - das passiert aber wenn man ein junger Schüler ist und es toll findet, sich zu messen. Ich denke, man kann gerne die Entwicklung machen, wie Tyler sie beschreibt - aber irgendwann wird man eben älter und mündiger. Und irgendwann kann man auch nen Wettkampf besuchen, ohne davon "korrumpiert" zu werden. Das Training soll dann nicht auf Wettkämpfe ausgelegt werden. Einfach teilnehmen und sehen: Die Deckung war gefährlich weit offen. Meine Reaktionen waren anders als sie sein sollten...
Wenn es dann an der Kondition in der 5. Runde hapert, das wäre dann für einen Kampfkünstler schon wieder wurscht - nicht aber, wie gesagt, wenn Lücken in der Deckung sind. Klar sollte man sowas im Training sehen, aber im Training kämpft man gegen den eigenen Stil und gegen Leute, die man Jahre kennt. Im Wettkampf kommen "neue Gefahren", wie es auch auf der Straße passieren kann.

So... Schönen Sonntag!
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  #86  
Alt 08-01-2006, 15:11
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Kampfkunst: Sich verbeugen und dabei aufrecht bleiben
 
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Zitat:
Zitat von Nagri
Zugegeben, es ist schwer sich einzugestehen, irgendwie vielleicht aufs falsche Pferd gesetzt zu haben. Doch wenn das so ist, dann ist es eben so.
Sehe nicht daß das hier ein Thema wäre?
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  #87  
Alt 08-01-2006, 16:42
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@ Kannix

Deswegen sagte ich ja weiter oben: hat nur bedingt mit dem Thema zu tun.

Ich wollte einfach auf den Umstand verweisen, das Tyler ja so einigen „Kampfkunst-Grössen“ in Deutschland ihr angebliches Wissen nicht zugesteht – oder besser durch Santhas bestellen lassen hat, das der es nicht tut. Wenn das was die Herren in Thailand aufgegabelt haben nun nicht das sein sollte ( das weiß ich nicht – es stimmt jedoch nicht überall mit dem überein was auf pahuyuth.de steht ) was sie denken, nämlich Thailändische Kampfkunst, sondern etwas das man ihnen als solches angeboten hat, dann hätten sie doch wohl ohne es zu wissen auf’s falsche Pferd gesetzt. Sich nach einer solch langen Zeit so etwas einzugestehen ist bestimmt schwer. Das meinte ich. Doch ein wirkliches Urteil aus der Praxis des Pahuyuth kann ich mir nicht erlauben. Daher freue ich mich über die Beiträge. Wie ich schon sagte – ich bin heute eher theoretisch… Jedoch nicht unlogisch…



@ Sportler

Zitat:
Gibt es einen Beweis, dass man den Umgang und die Reaktion auf Adrenalin nicht lernen kann?

Versuch doch mal den Umgang und die Reaktion auf den Zustand wenn du besoffen bist zu lernen...

Nagri

ps:
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  #88  
Alt 08-01-2006, 18:01
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Liebe Freunde,

zu nächst ein mal …

Ich freue mich sehr wieder einen von Beitrag ps3ud0nym lesen zu dürfen.

@Ps3ud0nym:
„Habe immernoch den Eindruck, dass Du zwischen Muai und Muay Unterscheidung machst.“
Nein, es geht darum um den Umsetzungsprozess Muai anstelle von Muay als korrekte Schreibweise zu fördern.
Parallel dazu wird der Definitionsunterschied zwischen Kampfkunst und Kampfsport trotz gleicher Schreibweise hier veröffentlicht und mit eingebunden.


„... Du Sara-Ai To-Taharn aussprechen? Wenn Du die Frage beantworten kannst, müsste dir mein Standpunkt eigentlich einleuchten.“
Ich denke schon...
Korrekt ist die Schreibweise „Thy“, welche „Eigenständigkeit“ bedeutet. Gewohnheitsmäßig wird „Thai“ falsch geschrieben. Maih Babnlai (Sala-Ai) + To Taharn war bis zur Sukothai Dynastie (Pra Jaw Ramkammhaeng) richtig, wo man die Thai Sprache einheitlich konzipiert hat (Sila Jaruek). Die differenzierte Schreibweise entstand durch Joh Jak, welches aus dem Sanskrit entstammt und die Thai als „eigenständiges“ Volk definiert. So kam die Schreibweise von „Thai“ zustande.


„… wenn es um die Wurst geht. Wie simuliert ihr das ohne Wettkampf?“
Eine Emotion, egal welche ist dient nur zum Ausdruck der Gestaltung eines unmittelbaren Gedankenergebnisses, welche in jeder körperlichen Auseinandersetzung gegenwärtig ist und lediglich durch ihre Intensität zu unterscheiden ist. Das Problem ist nicht das Erlebnis, sondern die Intensität in einem zulässigen Rahmen zu halten, was durch einen Wettkampf nicht möglich ist. Das Gegenteil ist der Fall, wenn bei einem Wettkampf die Emotionen aus den Fugen geraten. Dann vermindert sich die eigene Kampffähigkeit rapide und der Gegner erlangt hiermit Vorteile.


“Die genannte Frage sollte nur nochmal Tyler und Tandren (falls er mitliest) zum Nachdenken anregen, warum es nicht richtig sein kann zu sagen, Yo-Yak wird grundsätzlich zu "i", wenn es am Ende steht (so 'n bisschen Rechthaberei meinerseits ).“
Soweit stimmen wir schon längst überein.




@Sportler

Würdest du zur Graduierungsträgerprüfung antreten,
dann würde ich für dich den Namen „Baron Münchhausen“ vorschlagen.


„Egal, wofür MAN kämpft, das Ziel ist doch, dass man später mal "gut genug" ist, um nicht verheizt zu werden, sondern sich durchsetzen zu können.“
Schließe mich bitte von dem „MAN“ aus.

„Wenn eine Frau auf der Straße angegriffen wird, dann möchte ich den Typ zerlegen können, der das macht! Das heißt, auch mit deinen Zielen, etwas durch deine Kunst erreichen zu können, musst du ein ausreichend guter Kämpfer sein.“
Bei solchen Situationen benutzt du besser dein Handy (Polizei Notruf 110) anstelle deine Kampffähigkeit. Versuch das bloß nicht nachts auf der Reeperbahn. Wie wäre es mit erstmal Ruhe bewahren und intensiv nachdenken was du für eine Situation vor dir hast? Vielleicht sind sie verheiratet und du bekommst eine Anzeige weil du nicht nachgedacht hast!

Und das mit dem Hilfeholen…

Man bekommt „Stress“ nicht als Werbegeschenk oder? Normalerweise gibt es für so was einen Grund, oder? Abgesehen davon frage ich mich ob du dann wirklich geduldig wartest bis die Verstärkung kommt. Meistens passiert „Echtzeit“ im hier und jetzt und nicht erst wenn du ne halbe Stunde gewartet hast das seine Kumpels endlich da sind. Entweder sofort, oder gar nicht ist die Faustregel. Hast du eigentlich schon mal Echtzeit erlebt? Probier vielleicht mal auf der Reeperbahn Kaffee zu trinken und einfach nicht zu bezahlen, dann weißt du was ich meine.

Vielleicht hilft folgendes:
Lesen, nachdenken, trainieren und etwas abwarten bist du Wettkampf- / Straßenkampferfahrung wirklich gemacht hast, dann noch mal nachlesen und nachdenken und dann stell mir noch mal die Frage.




@Nduro:
Ich freue mich über deine Äußerung und Ansichten und hoffe du hattest Spaß mit deinem Date.


Warum ist es für dich schlimm, wenn jeder am Tisch die Freiheit und Eigenständigkeit besitzt die eigenen Überzeugung vertreten? Fest steh doch dass wir alle verschiedenene Ansichten und Sichtweisen haben. Es gibt weder Grund noch Anlaß einen 100%ig gemeinsamen Nenner zu bewirken oder auf jemanden einzureden oder?

„1. könnte sich jemand, vorzugsweise Tyler oder Nagri, zu meinem letzten Post äußern?“
Du hast Nagri angesprochen und er hat mit Beitrag 66 schon geantwortet!
Von meiner Seite aus wurde es wegen der „Schwarzen Streifen“ mit dem Beitrag 64 beantwortet!
Habe ich was verpasst?


"2. Tyler du schreibst, dass du in eurem Training von deinem Khru gehört hast, dass er interessiert ist wie du boxt, und dich deswegen ranlässt (mein Khru lässt mich noch nicht ran). ist das nicht eine ähnliche Situation wie ein Wettkampf, nur mit vorher abgesprochenen Regeln?"
Was genau meinst du jetzt?

"Ich als Kampfkünstler (und diesen Weg strebe ich an, nur nicht auf eine Stilrichtung beschränkt!!!) wäre sehr daran interessiert, mich im leichten. Lockeren Wettkamp mit anderen zu messen, um gerade das Ungewisse als Unsicherheitsfaktir mit ins Spiel zu bringen."

Zu erst mal: wie genau definierst du dich als „Kampfkünstler“ ?
Liegt deine Kunst im Können oder im Verständnis?

Was Interessiert dich beim Wettkampf?
Zu zeigen was du kannst, oder zu zeigen was du noch brauchst um es zu können?


Ich bitte höflich um Antwort.


Weitertippend das gute Gefühl habend dass da was in der Luft liegt ...
LG Tyler
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  #89  
Alt 08-01-2006, 18:48
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Kampfkunst: die schwarze Hand
 
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Zitat:
Zitat von Rylet
wenn bei einem Wettkampf die Emotionen aus den Fugen geraten. Dann vermindert sich die eigene Kampffähigkeit rapide und der Gegner erlangt hiermit Vorteile.
Und deshalb mein Gedanke: Wettkämpfe machen und LERNEN, seine Emotionen zu kontrollieren.

Zitat:
Zitat von tyler
@Sportler

Würdest du zur Graduierungsträgerprüfung antreten,
dann würde ich für dich den Namen „Baron Münchhausen“ vorschlagen.
Wie kommst du darauf? Ich verstehe zwar Spaß, aber wieso schaffst du es nicht, auf meine Fragen zu antworten? Ich habe nie gesagt, dass ich mehr drauf habe als jemand anders - ich bin nur der Meinung, dass es niemandem schadet, sich und sein Training zu hinterfragen.

Zitat:
Zitat von tyler
Schließe mich bitte von dem „MAN“ aus.
Wofür trainierst du denn Kampfkunst und markierst den harten Mann, den nichts aus der Ruhe bringt? Wie gesagt, wenn man nicht kämpfen will -> Yoga...

Zitat:
Zitat von tyler
Bei solchen Situationen benutzt du besser dein Handy (Polizei Notruf 110) anstelle deine Kampffähigkeit. Versuch das bloß nicht nachts auf der Reeperbahn. Wie wäre es mit erstmal Ruhe bewahren und intensiv nachdenken was du für eine Situation vor dir hast? Vielleicht sind sie verheiratet und du bekommst eine Anzeige weil du nicht nachgedacht hast!
Tja, und wenn du selbst angegriffen wirst?

Zitat:
Zitat von tyler
Vielleicht hilft folgendes:
Lesen, nachdenken, trainieren und etwas abwarten bist du Wettkampf- / Straßenkampferfahrung wirklich gemacht hast, dann noch mal nachlesen und nachdenken und dann stell mir noch mal die Frage.
Woher weißt du, welche Erfahrungen ich bisher gesammelt habe? Nirgendwo habe ich irgendwas erwähnt, mit irgendwas angegeben, Andeutungen gemacht oder jemand anders runtergemacht.


Sorry, aber mach dir nicht die Mühe auf diesen Beitrag zu antworten. Ich habe mich bemüht normal mit dir zu reden und deine Aussagen sachlich zu hinterfragen. Wenn du nichts anderes kannst, als mit Beleidigungen und Fachwörtern um dich zu werfen, dann halte ich mich aus deinem Kindergarten lieber raus.
Ist wohl genau das, was du den anderen Leuten vorwirfst: Dein Weltbild bröckelt, das erzeugt Emotionen und du kannst dich nicht mehr richtig artikulieren. Viel Erfolg noch bei der geistigen Entwicklung mit deinem Pahuyuth!

PS: @Nagri:
Alkohol und Adrenalin sind 2 verschiedene Dinge. Der Alkoholspiegel lässt sich nicht beeinflussen, wenn er mal da ist - außer durch kotzen. Der Adrenalinspiegel hängt aber von äußeren Faktoren ab:
Wenn dir ne Gruppe von 5 bewaffneten keine Angst macht, dann schüttest du weniger Adrenalin aus. Wenn man absolut unerfahren ist und sich noch nie geprügelt hat, dann zittert man bei einem kleinen Kerl, der vor einem steht. Das verursacht noch mehr Panik, usw... Also, vielleicht sollte ich mich so ausdrücken:
Wenn Adrenalin da ist, dann kann man es wohl genausowenig beherrschen, wie den Alkohol. Man kann aber durch die Einstellung und Erfahrung lenken, wieviel der Körper ausschüttet.
Und bevor Rylet wieder seinen Münchhausen-Spruch bringt:
Ich sage nirgendwo in diesem Beitrag, was ich für ein harter Kerl bin! Aber, hier etwas aus meinem Leben:
2 Freunde von mir(männlich und weiblich) und ich wurden mal nachts von so ner Truppe aufgemischt. Ist ein paar Jahre her und war so ziemlich mein erster "Straßenkampf". Meine Reflexe waren da, ich hab kaum was abbekommen(weil die Typen auch richtige Pfeifen waren;-), war aber unfähig, mich richtig zu wehren. Ich glaube, ihr wisst was ich meine. Einen hatte ich erwischt, beim einzigen Schlag, den ich in diesem "Kampf" rausgelassen hab. Der Typ hat ordentlich geblutet und die anderen beiden waren kleiner und haben es kaum fertig gebracht, mich zu treffen. Letztendlich wäre das ja nicht schlimm gewesen, weil ich, wie gesagt kaum mehr als den ein oder anderen blauen Fleck hatte - aber meine beiden Freunde kamen eben überhaupt nicht klar.
Seitdem versuche ich einfach mehr und mehr ein "Kämpferherz" zu entwickeln, was mit den Jahren auch immer besser funzt - hab schon lange nix mehr auf's Maul bekommen ;-P
Wäre nur toll gewesen, hier sachlich drüber zu reden, was man denn für diese Entwicklung tun kann, auch was ich noch verbessern kann. Wäre ja möglich, dass Tyler mit uns seine Geheimnisse teilt, weil er ja so ein harter Brocken geworden ist, ohne Wettkämpfe. Naja, ihr seht es ja selbst, was ich statt Antworten kriege - deshalb ist das hier drin mein letzter Beitrag. Schade drum...

Geändert von Sportler (08-01-2006 um 19:02 Uhr).
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  #90  
Alt 08-01-2006, 21:58
Benutzerbild von Kannix
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Kampfkunst: Sich verbeugen und dabei aufrecht bleiben
 
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Ich sehe mich auch immer mehr als einen Fremdkörper in einem Monolog der der Selbstdarstellung dient. Ein Diskussionstil der mir nicht zusagt. Ein Auseinanderpflücken von Sätzen ohne das Wesentliche verstehen zu wollen
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