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Muay Thai, Muay Boran, Krabi Krabong Informationen und Diskussionen über die thailändischen Kriegskünste Muay Boran und Krabi Krabong sowie den Nationalsport Muay Thai



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  #1  
Alt 14-08-2017, 03:19
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Standard Muay Thai olympisch

Hey Leute, da muay thai ja von der IOC anerkannt wurde.... Hab ich angst, falls muay thai mal olympisch werden sollte, dass es beschnitten wird und mehr oder weniger eine "watered down version" wird... Was dem sport zukünftig schaden könnte bezüglich der effektivität.... Siehe judo und TDK in olympia.. Die wurden auch weichgespült. Und ich hab angst dass das auch mit muay thai passieren könnte. Also dass dann vorwiegend nur noch die weichgespülte olympia version unterrichtet wird Was denkt ihr?

Geändert von Manimal (14-08-2017 um 03:25 Uhr).
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  #2  
Alt 14-08-2017, 05:43
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Alleine schon aufgrund der zersplitterten Verbandsstruktur räume ich MT mittelfristig keine Chancen ein olympische Disziplin zu werden.
Insofern eine reichlich unbegründete Sorge.
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  #3  
Alt 14-08-2017, 10:51
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Zitat:
Zitat von Nite Beitrag anzeigen
Alleine schon aufgrund der zersplitterten Verbandsstruktur räume ich MT mittelfristig keine Chancen ein olympische Disziplin zu werden.
Insofern eine reichlich unbegründete Sorge.
+1

LG

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  #4  
Alt 14-08-2017, 12:25
Benutzerbild von marq
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international ist der verband scheinbar gut aufgebaut, ansonsten wäre die ioc anerkennung nicht erfolgt. die strukturen des deutschen verbandes sind hinsichtlich einer anerkennung des DOSB ziemlich schlecht´, dh eine anerkennung ist da in weiter ferne.

das glaube ich nicht, dass die regeln beschnitten werden. es könnte natürlich weniger gewichtsklassen geben. ich glaube dies war auch schon bei den worldgames 2017 der fall.
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  #5  
Alt 14-08-2017, 12:34
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Von den ganzen Verbandsquerelen mal ab (bis sich da die verantwortlichen Herren in DE geeinigt haben steht der TE wahrscheinlich schon an der Grenze zur Pensionierung und hat ganz andere Sorgen als "weichgespültes" MT).

Die (provisorische) "Anerkennung" als olympische Sportart heißt erst einmal noch gar nichts.

MT kann sich frühestens nach drei Jahren (also 2020) offiziell für die Aufnahme in das Programm der Olympischen Spiele bewerben. Nach der Aufnahme dürfen Gastgeberstädte die Sportart als Vorführsportart ausrichten. Die Sommerspiele 2024 in Paris wären demnach für MT die erste Möglichkeit. Ob man dann irgendwann den Sprung in die Liste der Sportarten schafft steht dabei immer noch auf einem anderen Blatt.

Selbst wenn also alles andere total glatt laufen sollte (was es nicht tut) - vor 2028 (wahrscheinlich aber eher 2032 wenn überhaupt) wirst Du kein MT bei Olympia sehen. Und biss sich dann eine mögliche "Verwässerung" auch ins letzte MT Gym in DE durchgesetzt hat kannst Du mit Sicherheit auch noch mal 10 Jahr plus X drauf schlagen. (Mal davon ab - wer sagt Dir denn überhaupt das jeder Trainer bock auf "verwässertes" Olympia-MT hat?).

Du bist heute 30 - bis zum Jahr 2042 kannst Du also ganz beruhigt und sorgenfrei noch 25 Jahr unverfälschtes MT lernen. Und mit Mitte 50 wird es Dir dann auch herzlich egal sein wenn jemand der Meinung ist er müsse MT für Olympia dann neu erfinden.
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  #6  
Alt 14-08-2017, 14:46
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Wer sich IFMA Muay Thai anschaut (alle großen Events der letzen 2 Jahre hatten Live-Streams) der sieht schon sehr gutes Turnier Muay Thai. Man kann es nicht mit 5-Runden Stadion Muay Thai vergleichen aber es ist trotzdem gutes Muay Thai. Bei den Turnieren gibt es viele Fights für eine Person in kurzer Zeit. Dort kannst du kein Gala Muay Thai erwarten.

Die Verwässerung ist in Deutschland doch sowieso gegeben. Zumal es generell eine unpassende Begrifflichkeit ist, DAS Muay Thai existiert nicht. Selbst in Thailand findest du verschieden ausgeprägte Stile und Formen.

Auch das Wettkampf Muay Thai unterscheidet sich stark je nach Promotion. Ein 5-Runden Fight von "young guns" im Channel 7 Stadion sieht anders aus als wenn zwei abgebrühte Haudegen in der Spätphase ihrer Karriere im Lumpinee den Hauptkampf machen.
Dazu kommt dann Max Muay Thai, Super Muay Thai oder MX Muay Extreme, die mit ihren 3-Runden Formaten ein völlig anderes Tempo vorlegen.

Dazu dann noch die Ausprägungen Muay Mat, Khao, Fimur usw. Die treten ja auch immer als Mischform bzw. je nach Kampfpaarung und -verlauf unterschiedlich stark ausgeprägt auf.
Bangkok Muay Thai ist generell noch eine andere Nummer als Grassroot Muay Thai auf dem Land.

Wer also bei so vielen Einflüssen auf das bestehende Muay Thai irgendwelche Ängste hat, dass sich Muay Thai wegen Olympia verwässern würde, der hat den Sport in seinem Umfang nicht ganz verstanden.
Geh zu 10 verschiedenen Thai Trainiern trainieren und jeder zeigt dir alles etwas abgewandelt. Selbst innerhalb eines Gyms.

Thais sind keine Dogmatiker, eine Formenlehre oder etwas ähnliches existiert nicht wirklich.
Mir wurde gelehrt. "Es gibt kein Buch für Muay Thai. Nimm dass, was für dich funktioniert und setze es ein."
Alles andere ist nur eine weitere Perspektive.
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  #7  
Alt 14-08-2017, 14:49
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Zitat:
Zitat von marq Beitrag anzeigen
international ist der verband scheinbar gut aufgebaut, ansonsten wäre die ioc anerkennung nicht erfolgt.
Komplett andere Welt.

Zitat:
Zitat von marq Beitrag anzeigen
die strukturen des deutschen verbandes sind hinsichtlich einer anerkennung des DOSB ziemlich schlecht´, dh eine anerkennung ist da in weiter ferne.
Deutschland und der Förderalismus.

Zitat:
Zitat von marq Beitrag anzeigen
das glaube ich nicht, dass die regeln beschnitten werden. es könnte natürlich weniger gewichtsklassen geben. ich glaube dies war auch schon bei den worldgames 2017 der fall.
World Games war ja auch nur Bestandaufnahme. Kurz davor war die WM. Dort war einfach nicht mehr so viel an Material da. Ich sehe die WG eher als Sonderfall, wobei sich auch dort sehr gut präsentiert wurde.
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  #8  
Alt 14-08-2017, 14:49
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Zitat:
Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
Von den ganzen Verbandsquerelen mal ab (bis sich da die verantwortlichen Herren in DE geeinigt haben steht der TE wahrscheinlich schon an der Grenze zur Pensionierung und hat ganz andere Sorgen als "weichgespültes" MT).

Die (provisorische) "Anerkennung" als olympische Sportart heißt erst einmal noch gar nichts.

MT kann sich frühestens nach drei Jahren (also 2020) offiziell für die Aufnahme in das Programm der Olympischen Spiele bewerben. Nach der Aufnahme dürfen Gastgeberstädte die Sportart als Vorführsportart ausrichten. Die Sommerspiele 2024 in Paris wären demnach für MT die erste Möglichkeit. Ob man dann irgendwann den Sprung in die Liste der Sportarten schafft steht dabei immer noch auf einem anderen Blatt.

Selbst wenn also alles andere total glatt laufen sollte (was es nicht tut) - vor 2028 (wahrscheinlich aber eher 2032 wenn überhaupt) wirst Du kein MT bei Olympia sehen. Und biss sich dann eine mögliche "Verwässerung" auch ins letzte MT Gym in DE durchgesetzt hat kannst Du mit Sicherheit auch noch mal 10 Jahr plus X drauf schlagen. (Mal davon ab - wer sagt Dir denn überhaupt das jeder Trainer bock auf "verwässertes" Olympia-MT hat?).

Du bist heute 30 - bis zum Jahr 2042 kannst Du also ganz beruhigt und sorgenfrei noch 25 Jahr unverfälschtes MT lernen. Und mit Mitte 50 wird es Dir dann auch herzlich egal sein wenn jemand der Meinung ist er müsse MT für Olympia dann neu erfinden.
So oder so ähnlich wird das Thema wohl laufen. :-)
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  #9  
Alt 14-08-2017, 15:14
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Zitat:
Zitat von underxpressure Beitrag anzeigen
Wer sich IFMA Muay Thai anschaut (alle großen Events der letzen 2 Jahre hatten Live-Streams) der sieht schon sehr gutes Turnier Muay Thai. Man kann es nicht mit 5-Runden Stadion Muay Thai vergleichen aber es ist trotzdem gutes Muay Thai. Bei den Turnieren gibt es viele Fights für eine Person in kurzer Zeit. Dort kannst du kein Gala Muay Thai erwarten.

Die Verwässerung ist in Deutschland doch sowieso gegeben. Zumal es generell eine unpassende Begrifflichkeit ist, DAS Muay Thai existiert nicht. Selbst in Thailand findest du verschieden ausgeprägte Stile und Formen.

Auch das Wettkampf Muay Thai unterscheidet sich stark je nach Promotion. Ein 5-Runden Fight von "young guns" im Channel 7 Stadion sieht anders aus als wenn zwei abgebrühte Haudegen in der Spätphase ihrer Karriere im Lumpinee den Hauptkampf machen.
Dazu kommt dann Max Muay Thai, Super Muay Thai oder MX Muay Extreme, die mit ihren 3-Runden Formaten ein völlig anderes Tempo vorlegen.

Dazu dann noch die Ausprägungen Muay Mat, Khao, Fimur usw. Die treten ja auch immer als Mischform bzw. je nach Kampfpaarung und -verlauf unterschiedlich stark ausgeprägt auf.
Bangkok Muay Thai ist generell noch eine andere Nummer als Grassroot Muay Thai auf dem Land.

Wer also bei so vielen Einflüssen auf das bestehende Muay Thai irgendwelche Ängste hat, dass sich Muay Thai wegen Olympia verwässern würde, der hat den Sport in seinem Umfang nicht ganz verstanden.
Geh zu 10 verschiedenen Thai Trainiern trainieren und jeder zeigt dir alles etwas abgewandelt. Selbst innerhalb eines Gyms.

Thais sind keine Dogmatiker, eine Formenlehre oder etwas ähnliches existiert nicht wirklich.
Mir wurde gelehrt. "Es gibt kein Buch für Muay Thai. Nimm dass, was für dich funktioniert und setze es ein."
Alles andere ist nur eine weitere Perspektive.
Es wird oft geäußert, dass der Wettkampfsport Muay Thai beschnitten wird, um olymp. zugelassen werden zu können. Bis hin zum Namen. D. h. aber nicht, dass ich das glaube. Denn mir erscheint Muay Thai als anerkannte olymp. Sportart sehr unwahrscheinlich.

Für mich gibt es das "Muay Thai".
Was du hier differenzierst, sind leicht unterschiedliche Technikausführungen. Unterschiedliche Präferenzen im Training und in der Kampftaktik, wie einen boxlastigeren Stil, Kniestil etc.
Bei Muay Boran würde ich dir eher zustimmen.

Bei den neuen 3 Runden Veranstaltungen bzw. anderen Veranstalungen mit verändertem Regelwerk erfolgt ein angepasstes Kampfverhalten. Zumeist um Zuschauerwünschen zu entsprechen.
Thais, die im Ausland kämpfen, passen sich auch an, trainieren und kämpfen spektakulärer, um interessanter für ausl. Veranstaltungen zu sein, also mehr Börse zu erhalten.

Die Sport Authority war, als ich dort noch involviert war, hinter Trainerausbildungen her. Seminare mit 200 Trainern aus allen Gyms gab es. Ich rede von vor 6-10 Jahren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es mittlerweile anders ist. Es gab (gibt ?) also eine Trainerausbildung für Thais. Es gab sogar Seminar in meinem damalig. Gym.
Sport Authority hat u. a. Gemeinschaftsbücher wichtiger Thai Trainer herausgebracht.
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Geändert von Christoph Delp (14-08-2017 um 15:33 Uhr).
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  #10  
Alt 14-08-2017, 15:40
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ich glaube der teilnehmer meint das weglassen von verschiedenen techniken, wie zb ellenbogen.

dies glaube ich zb nicht, da eine klare abgrenzung zum k1 der Wako beschlossen worden ist. das Wako Kickboxen ist auch nicht weit von einer IOC anerkennung entfernt (also in den nächsten jahren)
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  #11  
Alt 14-08-2017, 16:07
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Zitat:
Zitat von Christoph Delp Beitrag anzeigen
Sport Authority hat u. a. Gemeinschaftsbücher wichtiger Thai Trainer herausgebracht.
Hast Du zufällig einen Link zu den Büchern? Das würde mich wirklich interessieren. Abgesehen von ein paar kleineren Büchlein, die sich ein Bisschen mit den Namen und der Ausführung beschäftigt haben, sind mir keinerlei (von den Trainern wirklich anerkannte und empfohlene) Werke bekannt. Meine Erfahrung deckt sich ziemlich mit den Beschreibungen von underxpressure, bis hin zu komplett gegensätzlichen Ausführungen bestimmter Techniken und unterschiedlichen Wertungen im Ring.

Generell: Danke an underxpressure und LGD, besser hätte ich es nicht schreiben können und würde mich dem anschließen. Aufgrund von LGDs Prognose, der ich mich anschließen würde, sehe ich auch noch keinerlei Relevanz des Themas und selbst, wenn es soweit ist, halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass sich weltweit (insbesondere in Thailand) alles dahingehend ändern/anpassen wird. Abgesehen davon sind auch im Moment die Unterschiede innerhalb des MT - wobei ich nicht einmal auf das „westliche“ vs. thailändische MT abziele - stark ausgeprägt, die Kämpfer passen sich den Gegebenheiten teils sehr situationsbezogen an und ich sehe keinen Grund, warum sich das ändern sollte. (Parallelen zum Judo (von dem ich keine Ahnung habe) und TKD sehe ich (/e: dahingehend) keine, dafür sind die Unterschiede in der Auslebung des Sports zu ausgeprägt.)

LG

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Geändert von Narexis (14-08-2017 um 16:10 Uhr).
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  #12  
Alt 14-08-2017, 16:20
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Nein die Bücher waren nur für Thais. Ich habe eines über Techniken in Erinnerung, dass war sogar Großformat und in Farbe. Ich durfte mal drin rumblättern, dass war es dann aber auch. Verstand die Geheimniskrämerei auch nicht...

Ich habe nur selbst ein sehr schönes Buch geschenkt bekommen, allerdings nur über Lumpini-Stadion (nicht Techniken). Das ist mit Widmung. 128 Seiten Großformat, in Thai Sprache und Farbe.

Die haben kein Interesse an internationaler Ausgabe.
Solche Bücher sind/waren von Regierungsstellen finanziert und haben keine kommerz. Absicht.

Bei der Trainerausbildung ging es wohl darum, dass die Thai-Trainer nicht nur ihre über die Jahre erlernten Instinkte/Erfahrungen weitergeben (die bei vielen Pro-Trainern sehr gut waren, aber bei einigen aus dem Fitnessbereich bescheiden), sondern ein gewisser Lehrrahmen eingehalten wird.

Es gab wohl in allen anerkannten Gyms einige Trainer, die die Trainer-Ausbildung durchlaufen haben, also dass Zertifikat erhalten haben. Das wurde nämlich verlangt und sollte damals noch ausgedeht werden (heutiger Stand ist mir nicht bekannt). Also u. a. Gyms von denen ich weiß, dass sie Trainer bei Trainerausbildung hatten: Sidyothong, Fairtex, Luukprapat etc.

Ich schreibe in Vergangenheitsform, da ich nicht weiß was in den letzten Jahren passiert ist.
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Geändert von Christoph Delp (14-08-2017 um 16:27 Uhr).
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  #13  
Alt 14-08-2017, 21:35
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Kampfkunst: Muay Thai
 
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Das klinkt interessant. Kannst du da mehr raus finden?

Das es kein Buch für Muay Thai gäbe, war eher als Metapher zu verstehen. Da es keine festgelegten Formen oder Katas gibt. Es ist ein sehr spezifischer Kampfsport, der so viele Ebenen kennt, das es den kompletten Kämpfer vermutlich nicht geben kann.

Daher meine Einschätzung zu dem Thema.
Ich denke man kann als Leitfaden für Trainer schon ein sehr umfangreiches Werk zu Papier bringen aber es ist ja ein Kampfsport, der lebt von seiner Individualität. Der verändert sich ja auch ständig. Z.B. das hemmungslose Geclinche was man noch vor 2-3 Jahren in jedem zweiten Kampf gesehen hat, ist auch wieder zurück gegangen. Das war einfach nicht wirklich ansehnlich wenn es so ausgedehnt stattfindet.

Es ist wie es ist. Muay Thai besteht aus vielen Strömungen und ich finde die IFMA macht vieles richtig.
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Geändert von underxpressure (14-08-2017 um 21:40 Uhr).
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  #14  
Alt 15-08-2017, 06:59
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Mir geht es darum zu sagen, dass es für Muay Thai ziemlich klar ist, was es gibt. Die Basissachen sind in Thailand recht ähnlich.

Ich habe mit Niyom, Apideh, Rawee vor vielen Jahren trainiert, und diese alten Kämpfer haben die wichtigsten Techniken so ausgeführt und beschrieben, wie sie auch heute noch gemacht werden.

Man kann dann bei den Techniken in die Details gehen, die sind dann mehr oder weniger unterschiedlich - hier setzt jeder mit seinen Erfahrungen an.

Im Gegensatz dazu steht Muay Boran, dabei ist vieles nicht klar; nicht mal die Grundlagen. Hier muss man sich an einer Richtung orientieren, wenn man das trainieren will.

Du warst oft genug dar und weißt auch, warum die Knie so viel vertreten waren. Die Kämpfer hätten aber auch anders agieren können, wenn es so gewünscht gewesen wäre (von denen die den Einfluß hatten, damals die Wettenden).

Ich denke wir sind uns da einig, formulieren es aber nur anders.

Ich kann zu Trainerausbildung etc. keine Infos einholen. Als ich damals "veranlasst wurde" mein Gym zu schließen, habe ich mit allen daran mehr oder weniger beteiligten Personen und Kontakten gebrochen.

Zu Verbänden kann ich nur raten, dass man sich den Werdegang der vorstehenden Personen anschaut; das sage ich aber auch zu allg. Politik.
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  #15  
Alt 15-08-2017, 07:21
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Zu der Ausgangsfrage.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Muay Thai olympisch wird.

Da müssten Funktionäre großes Interesse daran haben. Aber warum sollten die. Im Fußball oder bei letzten olymp. Spielen hat man gesehen, wie Funktionäre "gewonnen" werden.

Theoretisch: Damit es weniger Ablehnung zu Muay Thai gäbe, müssten wohl Anpassungen vorgenommen werden. Bei einigen asia. Ländern wäre die Bezeichung "Thai" wohl sehr kritisch.

Die Argumenation von LGD finde ich auch passend.
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Geändert von Christoph Delp (15-08-2017 um 07:24 Uhr).
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