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#1
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| Habe hier schon öfters mitgelesen, nun bräuchte ich aber mal nen Tipp. Ich trainiere in nem größen Kampfsportzentrum hier in Deutschland und mache schon 2 Jahre Muay Thai. Nicht auf Wettkampfbasis sondern nur Sparringskämpfe. Habe nun letzte Woche einem Trainingskumpel versehentlich die Nase gebrochen im Sparring, Kippte so unglücklich bei einem Clinchen nach vorne das er mein Bein/Knie eben voll ins Gesicht bekam und mich belastet das irgendwie. Nach 2 Jahren stelle ich mir die Frage ob ich "hart genug" bin für diesen Sport. Und irgendwie ist da nun eine blockade im Kopf das ich mich nun einfach nicht mehr zuschlagen traue. Ich überlege auch dauernd ob die Technik nicht zu riskant war für Sparring - es ging aber eben alles so schnell, andererseits habe ich in 2 Jahren nie jemand verletzt und selber auch nur paar mal ein blaues Auge bzw. blutende Nase abbekommen, aber nichts gebrochen - nur geprellt etc. Wie sieht das eigentlich aus mit Schmerzensgeld, Versicherung etc. Wir mussten zwar nen Vertrag unterschreiben wo wir auf Klagen verzichten wenn während der Ausübung was passiert aber zählt das auch. Kumpel war zwar nicht sehr erfreut aber nun ja würde eher sagen gefasst und etwas sauer. Vielleicht kann mir jemand Tipps geben wie ich mit der blockade im Kopf umgehen soll oder es hatte schon mal jemand ähnliche Erfahrungen. Mein Trainer sah das eher locker, meinte nur so etwas kann passieren. |
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#2
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| Du musst nichts zahlen, da es ein Sportunfall war. Wenn Du beim Sparring auf Verletzungen verzichten möchtest, dann solltest Du nicht nacht MT-Regeln sparren sondern nach K-1 Regeln, wo Clinchen nicht erlaubt ist, aber Knietechnicken schon und einen guten Kopfschutz mit Jochbein und Kinnschutz kaufen.
__________________ Wer bei mir Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten! |
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#3
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| Zitat:
Drüber nachzudenken ist normal und auch richtig.... Wir leben in einem Rechtsstaat, da steht jedem der Rechtsweg offen... Aber keine Bange, wer KS betreibt geht bewusst ein gewisses Risiko ein, so lange Dir kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit (z.B. besoffen beim Traniing) vorgeworfen werden kann. 1) Wo kein Kläger, da kein Richter -> erstmal musst Du verklagt werden (habe ich noch nie gehabt, mache zwar kein MT, aber auch bei uns 'Softis' passiert mal was)2) Wenn es ein normaler Sportunfall ist hat eine Klage wenig Aussich auf Ergfolg (Denk an Fussball, da gibt es erfolgreiche Klagen nur bei sehr groben Fouls) ![]() P.S.: Ich bin kein Jurist, meine Äußerungen sind meiner Erfahrung und Meinung entsprungen und haben keinen Anspruch auf rechtlichen Bestand |
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#4
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| Wenn ich mich im Training verletzt hab war ich eigentlich eher sauer auf mich und meine blöde Deckung oder Nachlässigkeit als auf meine Trainingspartner. Wäre auch niemals auf die Idee gekommen die Trainingspartner im Krankenhaus oder bei der Versicherung o.ä. "anzuschwärzen". Kann halt mal passieren und gehört dazu.
__________________ http://www.vantage-fighting.com/ |
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