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  #1  
Alt 02-09-2003, 21:45
Benutzerbild von Friede
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Mukkiturnen
 
Registrierungsdatum: 16.07.2002
Beiträge: 160
Standard Wieso so wenige Studenten/Akademiker?

hiho, mir ist mal aufgefallen, dass fast keine Studenten oder sonstige Akademiker in Muay Thai-Schulen zu finden sind? Woran liegt das? Im Kickboxen sind sie ja eher anzutreffen, wieso dann nicht beim Muay?
Oder seid ihr da anderer Meinung bzw. habt andere Erfahrungen?

irie
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  #2  
Alt 02-09-2003, 22:07
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 16.08.2002
Alter: 10
Beiträge: 526
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tja....was sollen die da auch
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  #3  
Alt 02-09-2003, 22:11
Benutzerbild von Franz
Moderator
Kampfkunst: FMA JuJutsu TMA
 
Registrierungsdatum: 08.05.2003
Ort: Bayern
Alter: 38
Beiträge: 9.854
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Schaust du hier :

Was meint Ihr, wie ist der Ruf des Thai Boxens in Deutschland?

und hier :

Wie kann man Umfeld und Image des Muay Thai verbessern?
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  #4  
Alt 02-09-2003, 22:18
Benutzerbild von Friede
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Mukkiturnen
 
Registrierungsdatum: 16.07.2002
Beiträge: 160
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ja meinst du das hänge nur vom Image des Thaiboxens ab? Aber wie schon erwähnt trifft man den einen oder anderen Akademiker/Studenten beim Kickboxen, beim Thaiboxen aber eher nicht....ausserdem sollte man von Akademikern doch erwarten können, dass sie sich selbständig informieren und sich nicht durch ein Image abschrecken lassen.

Liegts wirklich nur am Image?

irie
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  #5  
Alt 02-09-2003, 22:31
Benutzerbild von Miyagi
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: ツ
 
Registrierungsdatum: 05.08.2002
Ort: Siegen
Alter: 28
Beiträge: 1.453
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Ich denke mal, dass Kickboxen und MT das selbe Imageproblem haben. Und es dadurch eher Zufall ist, oder dir nur so vorkommt. Ich war aber selber auch noch nie in einer MT Schule.
Aber bei uns im Kickboxen sind schon einige Studenten....da haste schonmal recht.
__________________
Wer faul ist, darf nicht dumm sein.
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  #6  
Alt 02-09-2003, 22:36
Benutzerbild von Franz
Moderator
Kampfkunst: FMA JuJutsu TMA
 
Registrierungsdatum: 08.05.2003
Ort: Bayern
Alter: 38
Beiträge: 9.854
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hat auf jedenfall mit eine Ursache, schlechter Ruf schlecht fürs Geld, desweiteren machen sichen Veilchen bei den meisten auch nciht gerade Karriereförderlich bemerkbar.
Diese sind zwar selten aber vom harten Image eher wird damit eher gerechnet,desweiteren wurde in Deutschlnd bei den Trainern zuwenig auf charakterliche Eignung geachtet (liegt auch am netten Umgangston den Verantwortlichen der sehr vertrauenserweckend wirkt)

siehe hier :http://www.kampfkunst-board.info/for...&postid=152476

So wenn die Trainer oftmals schon nicht so dass sind womit man privat Kontakt haben möchte und diese Leute in den Schulen haben die ihnen liegen dann kommst du zu dem was MT zZ in Deutschland ist.

Sicher es gibt auch Ausnahmen bei den Trainern und ebenso gibt es auch Leute die sich cool finden mit entsprechenden "Typen" zusammengekommen zu sein, der Großteil findet dies nicht so gut.

Liegt aber sehr stark daran wie das hier aufgezogen ist , beworben wird und natürlich wer sich dort eingefudnen hat,

siehe dazu den Image Thread bzw wie kann man den Ruf verbessern,
Neue Organisation bessere Auswahl und kulturelle Bildung seitens der Trainer, der einfacher gestrickte wird vom Kulturteil abgeschreckt oder durch höhere Qualifizierungen, bis eine richtige Kampfmannschfat stehen würde, würde einiges an Zeit ins Land gehen.
Denn wenn du dir die Listen ansiehst, hast du viele Kämpfer ausländischer Herkunft , meistens einfacherer Art, die teilweise nur rudimentär Deutsch können, aber Top Kampfhaltung haben und ohne die Deutschland beim Muay Thai schon lange weg wäre bei Kämpfen,- ist aber nicht unbedingt das Umfeld um das sich Leute mit gewissen Bildungsgrad reißen.
(Wobei die Bildung diese weder zu besseren Menschen noch zu besseren Kämpfern macht!)

Damit mich hier keiner falsch versteht mir gefällt Muay Thai sehr gut, mir gefällt aber die Entwicklung der Strukturen in Deutschland nicht!
Das müßte nochmal komplett neu aufgezogen werden.

Geändert von Franz (02-09-2003 um 22:40 Uhr).
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  #7  
Alt 02-09-2003, 23:30
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: BJJ/LL
 
Registrierungsdatum: 11.12.2002
Alter: 29
Beiträge: 808
Standard

aber was will man denn am kliente von mt ändern?
das gleiche gilt doch für golfer oder tennisspieler.
"nein wir wollen nun mehr arbeiterkinder und leute aus dem unteren mittelstand haben" wie soll das klappen, wenn allein ein guter putter schon hunderte von euros kostet? ein golfschlägerset kostet an die tausenden von euro.
wer hat das geld?
welche junge aus der bürgeroberschicht hat lust sich die fresse blau zu schlagen und das dann dreimal die woche im übertriebenden sinne. das liegt solchen leuten feerrrn!
aber fern fern!
gute kämpfer haben ein kämpferherz und das wird nun mal nicht im verwöhnten, verzogenen bürgertumsherz geboren, wenn ich es mal böse verallgemeinern darf.
leute die aus kriegsgebieten kommen bringen schon da eine ganz andere härte und andere einstellung zum leben mit, das sie anders ins training gehen, da ihnen es etwas ganz anderes gibt, als irgendwelchen philosophischen studenten.
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  #8  
Alt 03-09-2003, 00:09
inaktiv
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 22.02.2003
Beiträge: 1.077
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@Franz, Du hast wohl wieder die Weisheit mit Löffeln gefressen?
Zitat:
hat auf jedenfall mit eine Ursache, schlechter Ruf schlecht fürs Geld, desweiteren machen sichen Veilchen bei den meisten auch nciht gerade Karriereförderlich bemerkbar.
Wo ist da das Problem an der Uni?
Zitat:
So wenn die Trainer oftmals schon nicht so dass sind womit man privat Kontakt haben möchte und diese Leute in den Schulen haben die ihnen liegen dann kommst du zu dem was MT zZ in Deutschland ist.
So, was ist denn MT zZ in Deutschland?
Ein Haufen asozialer ausländischer Schläger?
Zitat:
Neue Organisation bessere Auswahl und kulturelle Bildung seitens der Trainer, der einfacher gestrickte wird vom Kulturteil abgeschreckt oder durch höhere Qualifizierungen
Kennst Du die Trainerausbildung des MTBD? Nein, offensichtlich nicht.
Zitat:
Denn wenn du dir die Listen ansiehst, hast du viele Kämpfer ausländischer Herkunft , meistens einfacherer Art, die teilweise nur rudimentär Deutsch können, aber Top Kampfhaltung haben und ohne die Deutschland beim Muay Thai schon lange weg wäre bei Kämpfen,- ist aber nicht unbedingt das Umfeld um das sich Leute mit gewissen Bildungsgrad reißen.
Meiner Meinung nach, wer da soviele Vorurteile hat und den das Umfeld so stört, daß er sich nicht ins Training traut, der gehört einfach nicht dahin. Der wird nie ein Kämpfer
Ich bin damals in den Boxclub gegangen, obwohl ich damit gerechnet habe , daß da die ganzen Streßmacher trainieren, und ich hab viel gelernt, vor allem was Menschen angeht

Genauso wie es das Bild vom körnerfressenden Laberstudenten im Wollpulli gibt, so gibt es das Bild vom asozialen Thaiboxer(Boxer, Kickboxer etc.).
In der höheren Bildungsschicht ist die Bereitschaft zu körperlicher Gewalt oder Kampf geringer. Thaiboxen ist Kampf. Ist man da vom Umfeld und der Erziehung gehemmt, ist das eben nicht das passende.
Manche Menschen schaffen es aber ihre vorgezeichnete Welt zu verlassen
Muay Thai ist eben nicht WT, wo man sich überlegt, wie passe ich das ganze so an, daß ich ein großes Klientel bediene, sondern man will gute Kämpfer produzieren, seh ich jedenfalls so.
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  #9  
Alt 03-09-2003, 09:16
Benutzerbild von Franz
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Kampfkunst: FMA JuJutsu TMA
 
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Gut das wirft dann folgende Fragen auf :
muss jede KK für alles und jeden sein ?

muss sich jeder bei jeder KK wohlfühlen?

ist Breitensport immer das optimale für die Entwicklung eines Sportes ?
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  #10  
Alt 03-09-2003, 09:27
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Kampfkunst: Boxen, Thai- und Kickboxen
 
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Zitat:
Original geschrieben von Franz
Gut das wirft dann folgende Fragen auf :
muss jede KK für alles und jeden sein ?

muss sich jeder bei jeder KK wohlfühlen?

ist Breitensport immer das optimale für die Entwicklung eines Sportes ?
Nein,auf keinen Fall...

was Holyshit meinte ist,das du zu sehr pauschalisierst.Es gibt ganz klar nicht wenige schwarze Schafe im VK Bereich,aber davon
auf die meisten zu schliessen ist nicht korrekt.

Die die du meinst werden bspw.von den 2 Tagen Basiskurs Nuat Paen Thai abgeschreckt....Da haben die keinen Bock drauf und gehen zu anderen Verbänden,soviel zur Kultur..
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  #11  
Alt 03-09-2003, 09:57
Benutzerbild von Franz
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Kampfkunst: FMA JuJutsu TMA
 
Registrierungsdatum: 08.05.2003
Ort: Bayern
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Aber kommt der Ruf nicht von dem pauschalisierten Vorurteilen wie oben beschrieben und schreckt die Leute ab?
Dazu kommen noch die tollen Berichte in RTL wie bei Life wer einen Kampf gegen einen Thaiboxer den härtesten Kämpfer übersteht kann zweimal Geburtstag feiern usw
das schreckt viele sicherlich ab, zumal es ja auch nicht nach kämüfen mit Hirn sondern einfahc nach brutal klingt,
das was an Taktik und technischer Finesse dahintersteht das sehen die Leute doch erst gar nicht denn soweit kommen die nicht.
Sollte es im Hochschulsport seinen Platz finden wird sich da auch ein bischen ändern.
aber ich finde den Akademiker Anteil nicht so wichtig, denn Akademiker sagt weder etwas über den Charakter aus noch über das Kampfpotential.
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  #12  
Alt 03-09-2003, 10:00
Benutzerbild von countingzero
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Kampfkunst: Aikido, Aiki Jujutsu
 
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Hi,

ich denke dass viele Akademiker/Studenten zu wenig Philosophie und zuviel Brutalität im MT vermuten . Der Durschnittakademiker will, wenn er sich für eine KK entscheidet, auch noch einen gewissen intelektuellen Anspruch erfüllt haben. Das finden sie dann oft im Budo. Bei uns im Aikido gibt es überproportional viele Akademiker die sehr begeistert von den Gedanken Ueshibas sind. Leider neigen sie dann zum Theoretisieren der Technik in der Praxis und sind empört wenn sie mal in die Matte gerammt werden.

Mfg

cz
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  #13  
Alt 03-09-2003, 10:01
Benutzerbild von Harrington
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Boxen, Thai- und Kickboxen
 
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Zitat:
Original geschrieben von Franz
Aber kommt der Ruf nicht von dem pauschalisierten Vorurteilen wie oben beschrieben und schreckt die Leute ab?
Dazu kommen noch die tollen Berichte in RTL wie bei Life wer einen Kampf gegen einen Thaiboxer den härtesten Kämpfer übersteht kann zweimal Geburtstag feiern usw
das schreckt viele sicherlich ab, zumal es ja auch nicht nach kämüfen mit Hirn sondern einfahc nach brutal klingt,
das was an Taktik und technischer Finesse dahintersteht das sehen die Leute doch erst gar nicht denn soweit kommen die nicht.
Sollte es im Hochschulsport seinen Platz finden wird sich da auch ein bischen ändern.
aber ich finde den Akademiker Anteil nicht so wichtig, denn Akademiker sagt weder etwas über den Charakter aus noch über das Kampfpotential.

Da geh ich mit dir konform,mir ist es allerdings auch völlig wurst mit wem ich trainiere,komme eigentlich mit jedem aus.Ausländer,Akademiker,Asi,Prollvolk,Lude,Famili enpapi,mir egal,hauptsache ok..

Ich will aber auch nicht diesen "Breitensporttouch"..
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  #14  
Alt 03-09-2003, 10:18
Benutzerbild von Franz
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Kampfkunst: FMA JuJutsu TMA
 
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zuviel Breitensport kann verwässern das ist unbestritten.
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  #15  
Alt 03-09-2003, 10:21
Benutzerbild von muaythai-camp-berlin
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Kampfkunst: muaythai
 
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Ort: Berlin-Spandau
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Ich muss sagen das ich einige Studenten im verein habe und zwar ca. 20 %. Das auch noch in Berlin, wo Dieser Sport noch fast unbekann oder wie schon erwähnt schlechtes ansehen hat.
Wie der Sport Angeboten wird ist ausschlaggebend!
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