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  #16  
Alt 15-02-2007, 11:38
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Kampfkunst: Muay Thai
 
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Der ShadowMidian hat das richtig erkannt. Es ist für einen Thai-Boxer nicht nötig zusätzlich zum Muay Thai Training in ein Fitnessstudio zu gehen.

Über ein gut ausgearbeites Muay Thai Trainingsprogramm bekommt man alles was man braucht. Es gibt im Muay Thai Training hervorragende Übungen um funktionelle Muskulatur zu entwickeln. Die Muskulatur, die man über das Muay-Thai Training antrainiert ist funktionell und sieht extrem athletisch aus. Zusätzlich in ein Fitnessstudio zu gehen, ist für den Muay Thai Sport eher kontraproduktiv.

Es sei denn, es will jemand überdimensionale Muskelberge, (Was aber völlig unnötig ist) dann kann er durch ein gutes Trainingsprogramm im Fitnessstudio auf eine gezielte Muskelquerschnittvergrösserung trainieren. Daür würde ich dann aber das Heavy Duty System empfehlen, das aus meiner Erfahrung heraus die besten Erfolge erzielt. Das Heavy Duty System wird aber in den meisten Fitnessstudios aus marktpolitischen Gründen nicht angeboten.
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  #17  
Alt 15-02-2007, 11:52
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Zitat:
Zitat von Ralf Hasenohr Beitrag anzeigen
Das Heavy Duty System wird aber in den meisten Fitnessstudios aus marktpolitischen Gründen nicht angeboten.
In den meisten Fitnessstudios, in denen ich war, habe ich mein eigenes Programm mit den vorhandenen Gewichten trainiert. Wusste nicht, dass das nicht mehr geht

(Für Heavy Duty braucht man natürlich auch einen entsprechend geschulten Partner )

Insgesamt bin ich aber Deiner Meinung: Muay Thai reicht, um einen athletischen Körperbau im Rahmen der Vorstellungen der meisten "freizulegen". Alles, was darüber hinausgeht, ist mit einem Mehraufwand verbunden, der für das Muay Thai wieder kontraproduktiv wäre.
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  #18  
Alt 15-02-2007, 12:12
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Kampfkunst: Muay Thai
 
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
In den meisten Fitnessstudios, in denen ich war, habe ich mein eigenes Programm mit den vorhandenen Gewichten trainiert. Wusste nicht, dass das nicht mehr geht

(Für Heavy Duty braucht man natürlich auch einen entsprechend geschulten Partner )

Insgesamt bin ich aber Deiner Meinung: Muay Thai reicht, um einen athletischen Körperbau im Rahmen der Vorstellungen der meisten "freizulegen". Alles, was darüber hinausgeht, ist mit einem Mehraufwand verbunden, der für das Muay Thai wieder kontraproduktiv wäre.
Habe mich jetzt bezüglich Heavy Duty System sehr kurz und vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Es wird einem sicher in keinem Fitnessstudio verboten, nach dem Heavy Duty System zu trainieren. Wer sich aber von den Trainern der Studios ein Trainingsprogramm zusammenstellen lässt, wird meist ein anderes Trainingsprogramm bekomen, das sehr viel Zeitaufwendiger als das Heavy Duty System ist. Jetz aber ausführlicher über das Heavy Duty System zu schreiben ist ja sowieso unnötig, da man ja wie schon gesagt, kein zusätzliches Training im Fitnessstudio braucht.
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Geändert von Ralf Hasenohr (15-02-2007 um 13:39 Uhr).
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  #19  
Alt 15-02-2007, 12:40
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Vielleicht könntest Du ja ein paar Fotos von Deinen Kämpfern posten, die kein zusätzliches Krafttraining betreiben Dann weiß der Threadersteller, wie weit man - richtige Anlagen vorausgesetzt - kommen kann
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  #20  
Alt 15-02-2007, 13:01
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Vielleicht könntest Du ja ein paar Fotos von Deinen Kämpfern posten, die kein zusätzliches Krafttraining betreiben Dann weiß der Threadersteller, wie weit man - richtige Anlagen vorausgesetzt - kommen kann
Hier ein Bild von Hubert Romankiewicz. Er trainiert nur Muay Thai ohne zusätzliches Muskelaufbautraining und ich muss ihm sogar bestimmte Übungen wie Liegestütze verbieten, da er sonst noch mehr Muskeln aufbauen würde, was kontraproduktiv wäre.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg IMG_9731c.jpg (494,2 KB, 114x aufgerufen)
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Geändert von Ralf Hasenohr (15-02-2007 um 13:21 Uhr).
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  #21  
Alt 15-02-2007, 14:07
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@Ralf Hasenohr
Also, warum Kraftraining im Fitness-Studio kontrakproduktiv für die Ausübung von Muay Thai sein soll, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Zu glauben dass man in Fitness-Studios nur pumpen könne um irgendwelche unfunktionellen Muskeln aufbauen ist doch bisschen sehr naiv und eindimensional gedacht.

Es geht im wesentlichen darum bei gegebenem Gewicht die maximalen Kraftleistungen bei spezifischen Bewegungen (Kicken, Clinch, Schlagen) zu verbessern,ceteris paribus. Krafttraining macht per se weder langsam noch impotent

Kannst ja mal einen deiner Nichtfitness-Studio trainierenden Kämpfer gegen einen Clinchsparring machen lassen der technisch ebenbürdig ist aber 120 kg auf der Bank drückt und und mit 18o kg Keuzheben macht .. sagen wir mal bei 70 kg Körpergewicht. Mit ein wenig Glück reisst der Fitness-Studio Geschädigte deinem Mann nicht den Kopf ab
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  #22  
Alt 15-02-2007, 15:14
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Zum Einen muss man ja mal differenzieren, wieviel Zeit ein Athlet zu Verfügung hat. Wenn ein Kämpfer nicht arbeiten muss und täglich zwei lange Trainingseinheiten absolvieren kann, ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn er nebenbei noch ein zusätzliches Krafttraining mit Gewichten absolviert, solange er es nicht übertreibt.

Bei den meisten Muay Thai betreibenden hier in Deutschland kann man davon ausgehen, dass sie jeden Tag 8 Stunden arbeiten müssen und dadurch auch als Leistungssportler nicht mehr als 2 bis 3 Stunden Training am Tag zur Verfügung haben, wobei die Regenerationsphasen dann auch noch berücksichtigt werden müssen. Und dann wäre es Zeitverschwendung die wenig Wertvolle Zeit, die man zum Trainieren hat im Fitnessstudio zu vergeuden.

Clinch hat übrigens nichts mit Kraft zu tun, sondern mit Technik, Taktik und Strategie. Wer Weltmeister im Bankdrücken werden will, soll Bankdrücken trainieren. Wer aber gut Clinchen lernen will sollte sinnvollere Übungen für den Clinch machen. Da gibt es bessere Trainigsmethoden als Bankdrücken, um seine Fähigkeiten im Clinch zu verbessern.
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Geändert von Ralf Hasenohr (15-02-2007 um 15:17 Uhr).
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  #23  
Alt 15-02-2007, 16:27
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Zitat:
Zitat von Ralf Hasenohr Beitrag anzeigen
Zum Einen muss man ja mal differenzieren, wieviel Zeit ein Athlet zu Verfügung hat. Wenn ein Kämpfer nicht arbeiten muss und täglich zwei lange Trainingseinheiten absolvieren kann, ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn er nebenbei noch ein zusätzliches Krafttraining mit Gewichten absolviert, solange er es nicht übertreibt.

Bei den meisten Muay Thai betreibenden hier in Deutschland kann man davon ausgehen, dass sie jeden Tag 8 Stunden arbeiten müssen und dadurch auch als Leistungssportler nicht mehr als 2 bis 3 Stunden Training am Tag zur Verfügung haben, wobei die Regenerationsphasen dann auch noch berücksichtigt werden müssen. Und dann wäre es Zeitverschwendung die wenig Wertvolle Zeit, die man zum Trainieren hat im Fitnessstudio zu vergeuden.

Clinch hat übrigens nichts mit Kraft zu tun, sondern mit Technik, Taktik und Strategie. Wer Weltmeister im Bankdrücken werden will, soll Bankdrücken trainieren. Wer aber gut Clinchen lernen will sollte sinnvollere Übungen für den Clinch machen. Da gibt es bessere Trainigsmethoden als Bankdrücken, um seine Fähigkeiten im Clinch zu verbessern.
Was ist denn das jetzt bitte für ein Argument? Es ging um die Auswirkungen von Krafttraining auf die Leistungsfähigkeit beim Muay Thai und nicht ob jemand so oder soviel Zeit für sein Training insgesamt hat.
Entweder es gibt einen physikalischen Effekt oder nicht. Wie verschiedene Personen ( Profi, Amateur oder Sonstwas) diesen dann nutzen ist eine ganz andere Frage.
Deine Argumentation sieht in etwa so aus: Gibt es positive Auswrkungen? Nein, weil das nächste Fitness-Studio ist eine Stunde entfernt und das Training lohnt sich daher nicht

Mal abgesehen davon selbst wenn du richtig argumentiert hättest (was leider nicht der Fall ist) würde der versierte Gesprächspartner dir entgegen dass der Grenznutzen bei fast allen Dingen dieser Art abnehmend ist und es sich sehr wohl lohnt das Traning breiter aufzustellen um die postiven Basiseffekte jeder in Frage kommenden Trainingsart zu nutzen.
Wenn jemand zehn Trainingsstunden in der Woche zur Verfügung hat dann ist es fraglich ob nicht die zehnte Trainingsstunde besser in Krafttraing, mentales Training oder Körnerweitspucken investiertwerden sollte als in Muay Thai Training, da der zusätzliche Nutzen weitere Einheiten desselben Trainings sinkt während der Nutzen eines andersartigen Trainings groß ist.

Auf die Geschichte mit dem Clinch möchte ich gar nicht weiter eingehen, das ist schlichtweg zu dämlich. Als ob ich geschrieben hätte, dass man Bankdrücken sollte um clinchen zu lernen, also bitte. Ich kann ja gerne mal mit z.B. Gashi Clinchsparring machen , der ist sicher technisch gut aber nicht gerade extrem kräftig, dann sehen wir ja was von ihm übrigbleibt.. bis dahin muss ich aber noch bisschen Bankdrücken, so long.
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  #24  
Alt 15-02-2007, 17:01
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Zitat:
Zitat von Katharsis Beitrag anzeigen
Was ist denn das jetzt bitte für ein Argument? Es ging um die Auswirkungen von Krafttraining auf die Leistungsfähigkeit beim Muay Thai und nicht ob jemand so oder soviel Zeit für sein Training insgesamt hat.
Für mich klang es eher so, als hätte Ralf sich konkret auf seinen Schüler, Hubert Romankiewicz, bezogen, und keine allgemeinen Behauptungen aufgestellt.
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  #25  
Alt 15-02-2007, 17:29
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Hallo Katharsis:

Wer Sparring macht um zu beweissen zu wollen, wer der Bessere ist, hat eine falsche Einstellung in unserem Sport. Sparring ist lediglich eine Trainingsmethode um sich für den Kampf im Ring vorzubereiten. Das müsstest Du aber wissen. Um zu ermitteln wer der bessere Kämpfer ist, gibt es nur einen Weg im Muay Thai: Im Ring, aber ganz bestimmt nicht beim Sparring. Also wenn Du bei mir im Training Clinchsparring machen willst, um zu beweisen wer der bessere ist, bist Du in meinem Unterricht nicht willkommen.

Es bleibt ja jedem Trainer selbst überlassen, wie er seine Kämpfer ausbildet. Ich lege viel Wert auf eine gute Technische und Taktische Ausbildung der Athleten. Und um die Schlag- oder Tittkraft zu erhöhen oder um eine bessere Stabilität im Nackenberreich zu erhalten, habe ich andere Muay Thai-Spezifische Methoden die meiner Meinung nach besser dafür geeignet sind, als die Trainingsmethoden eines Bodybuilders.

Wenn ein Trainer meint, er muss seine Schüler ins Fitnessstudio schicken um ihre Wettkampfleistung zu erhöhen, kann er das ja machen. Ich halte es nicht für nötig, zu mindest bei den meisten nicht, bis auf sehr wenige Ausnahmen.
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Geändert von Ralf Hasenohr (15-02-2007 um 17:54 Uhr).
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  #26  
Alt 15-02-2007, 18:08
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Mal folgende Überlegung:

Wenn ich z.B. "nur" den Vorwärtstritt (teep) permanent (ausdauernd, explosiv und exakt) am Sandsack trainiere, dann werde ich diesen auch später im kampf ausdauernd, explosiv und exakt einsetzen können.

Trainiere ich "nur" an der Beinpresse (hohes Gewicht), um möglichst viel Gewicht "wegdrücken" zu können, werde ich später im Kampf zwar explosive Tritte abfeuern können, aber leider nicht ausdauernd und auch nicht exakt, da viele für den Vorwärtstritt benötigte Muskelgruppen an der Beinpresse nicht trainiert und vor allem nicht koordiniert werden.

Trainiere ich beides, wird sich auch eine Mischung beider Resultate einstellen. Das Beinpressen-Training hat den Vorteil, dass ich auch einen sehr viel schwereren Gegner durch den Ring pushen kann. Bei leichteren Gegner kann das eher kontraproduktiv sein, da mir durch den schwereren Muskel Geschwindigkeit fehlt (e = m*c²).

Und zuletzt: der Muay Thai Kämpfer macht ausserdem auch ständig ausdauerndes Krafttraining: der Sandsack gibt stehts für einen sekundenbruchteil (Aufprallmoment) einen sehr starken widerstand.

Es ist also wichtig zu wissen, bevor man trainiert, welches Ziel man erreichen will. Es sagt ja niemand, dass es schlecht ist, explizites Krafttraining zu machen. Man muss das training nur seinem Kampfstil anpassen.

Sprinter laufen ja auch nur so schnell, weil sie die ganze Zeit Sprints üben.

Hier mal ein Zitat auseinem Sprint-Forum:

Einmal musst du deinen ganzen Körper trainieren, sprinten ist nicht nur was für die Beine, Pendelbewegung der Arme spielen z. B. eine genau so große Rolle.
Zum einen ist die Technik ebenfalls wichtig.
Wer wie ich seit 10 Jahren Leichtathletik ausübt, weiß was es da alles zu beachten gibt. Die Schritte dürfen nicht zu lang und nicht zu kurz sein, dein Oberköper muss gerade bleiben, die arme müssen richtig mitgeführt werden.
Außerdem ist es ratsam über mehere Distanzen zu trainieren, zum Beispiel Pyramiden eigenen sich dafür gut (100m, 120m, 150m, 120m, 100m) in verbindung mit kurzen start - sprints über 30 m, da trainiert man eine gute Mischung aus Ausdauer und Kraft, die du über 100 meter sprinten brauchst,

Noch ein tipp: Um zu sprinten, ist es besser Ausdauerkrafttraining zu trainieren, anstatt maximalkrafttraining, da du hier nicht soviel masse anlegst, die du mit dir rumschleppen musst, und trotzdem viel kraft hast


Da sieht man, dass man gar nicht genug Zeit in die Technik selbst reinstecken kann.
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  #27  
Alt 15-02-2007, 18:32
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quote Karthasis:
"Wenn jemand zehn Trainingsstunden in der Woche zur Verfügung hat dann ist es fraglich ob nicht die zehnte Trainingsstunde besser in Krafttraing, mentales Training oder Körnerweitspucken investiert werden sollte als in Muay Thai Training, da der zusätzliche Nutzen weitere Einheiten desselben Trainings sinkt während der Nutzen eines andersartigen Trainings groß ist."


Das hört sich so an, als würde MT nur aus einem Bewegungsablauf bestehen. Der Nutzen sinkt nur, wenn ich immer das gleiche mache. Da sich jedoch ein Wochentraining in einer guten Schule in verschiedene Bereiche aufteilt, ist der körperliche Anspruch auch immer ein anderer, so daß auf jeden Fall immer ein Trainingsreiz entsteht. Um die Diskussion noch etwas anzuheizen, werfe ich noch ein, daß ich Bodyweight Excercises für den Aufbau von funktioneller Kraft noch effektiver finde, da sie immer Muskelgruppen und keine isolierten Musklen ansprechen. Desweiteren benötigt man so gut wie kein Equipment.
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  #28  
Alt 15-02-2007, 18:59
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Zitat:
Zitat von Ralf Hasenohr Beitrag anzeigen
Hallo Katharsis:

Wer Sparring macht um zu beweissen zu wollen, wer der Bessere ist, hat eine falsche Einstellung in unserem Sport. Sparring ist lediglich eine Trainingsmethode um sich für den Kampf im Ring vorzubereiten. Das müsstest Du aber wissen. Um zu ermitteln wer der bessere Kämpfer ist, gibt es nur einen Weg im Muay Thai: Im Ring, aber ganz bestimmt nicht beim Sparring. Also wenn Du bei mir im Training Clinchsparring machen willst, um zu beweisen wer der bessere ist, bist Du in meinem Unterricht nicht willkommen.
Kein Mensch hat davon geredet irgendwem zu beweisen wer der bessere Kämpfer ist, sondern es ging darum festzustellen, dass Kraft, insbesondere beim Clinch, eine wesentliche Rolle spielt bei ansonsten gleichen Voraussetzungen. Vielleicht versuchst du zur Abwechslung mal auf das Bezug zu nehmen was ich schreibe und nicht irgendwas anderes was du dir hier zusammenreimst.
Das Sparring eine Form der Wettkampfvorbereitung darstellt nehme ich geneigt zur Kenntnis und fühle mich jetzt Aufgeklärt. Falls dir noch andere triviale Aussagen einfallen, dann zögere bitte nicht diese hier zum besten zu geben.

"Trainingsmethoden eines Bodybuilders ..."
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  #29  
Alt 15-02-2007, 19:31
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Zitat:
Zitat von K.Assel Beitrag anzeigen
"


Das hört sich so an, als würde MT nur aus einem Bewegungsablauf bestehen. Der Nutzen sinkt nur, wenn ich immer das gleiche mache. Da sich jedoch ein Wochentraining in einer guten Schule in verschiedene Bereiche aufteilt, ist der körperliche Anspruch auch immer ein anderer, so daß auf jeden Fall immer ein Trainingsreiz entsteht. Um die Diskussion noch etwas anzuheizen, werfe ich noch ein, daß ich Bodyweight Excercises für den Aufbau von funktioneller Kraft noch effektiver finde, da sie immer Muskelgruppen und keine isolierten Musklen ansprechen. Desweiteren benötigt man so gut wie kein Equipment.
Niemand bestreitet hier dass Muay Thai komplex ist und vielfältige Trainingsmöglichkeiten bietet. Es geht lediglich darum ob durch zusätzliches Kraftraining Verbesserungen möglich sind die sich durch spezifisches Training nicht ergeben. Dieser Vorteil überwiegt eventuell den zusätzlichen Nutzen einer spezifischen Einheit. Je höher das Niveau des Trainierenden und je größer der Trainingsumfang ist, umso deutlicher wird dies.
Der Witz ist nun, dass die Grenznutzenargumentation noch viel bindender für das Krafttraining gilt. Eine Einheit Krafttraining pro Zyklus bringt Vorteile, das ist wenigstens meine Meinung - und die der gesamten modernen Sportwissenschaft - Herr Hasenohr vertritt offensichtlich eine andere. Eine weitere Einheit Krafttraining erbringt aber keine weiteren Vorteile, es geht eben nur um die Ausnutzung von Sockeleffekten.

Ich habe hier nicht behauptet Bankdrücken würde eine harte Rechte und Kniebeugen einen harten Lowkick erzeugen. Wer das von mir Geschriebene dahingehend interpretiert, dem kann ich auch nicht helfen.

Dass du BWE geeigneter findest hinsichtlich dem Aufbau funktioneller Kraft mag deiner Wahrnehmung entsprechen, ist aber sicherlich nicht richtig.
Krafttraining ist ja nicht gleichzusetzen mit Training an möglichst eindimensional geführten Isolationsgeräten. Kreuzheben oder Kniebeugen mit einer Langhantel sind ja wohl nicht gerade Isolationsübungen obwohl keine BWE , oder?
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  #30  
Alt 15-02-2007, 19:37
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Zitat:
Zitat von ShadowMidian Beitrag anzeigen
Mal folgende Überlegung:

Wenn ich z.B. "nur" den Vorwärtstritt (teep) permanent (ausdauernd, explosiv und exakt) am Sandsack trainiere, dann werde ich diesen auch später im kampf ausdauernd, explosiv und exakt einsetzen können.

Trainiere ich "nur" an der Beinpresse (hohes Gewicht), um möglichst viel Gewicht "wegdrücken" zu können, werde ich später im Kampf zwar explosive Tritte abfeuern können, aber leider nicht ausdauernd und auch nicht exakt, da viele für den Vorwärtstritt benötigte Muskelgruppen an der Beinpresse nicht trainiert und vor allem nicht koordiniert werden.

Trainiere ich beides, wird sich auch eine Mischung beider Resultate einstellen. Das Beinpressen-Training hat den Vorteil, dass ich auch einen sehr viel schwereren Gegner durch den Ring pushen kann. Bei leichteren Gegner kann das eher kontraproduktiv sein, da mir durch den schwereren Muskel Geschwindigkeit fehlt (e = m*c²).

Und zuletzt: der Muay Thai Kämpfer macht ausserdem auch ständig ausdauerndes Krafttraining: der Sandsack gibt stehts für einen sekundenbruchteil (Aufprallmoment) einen sehr starken widerstand.

Es ist also wichtig zu wissen, bevor man trainiert, welches Ziel man erreichen will. Es sagt ja niemand, dass es schlecht ist, explizites Krafttraining zu machen. Man muss das training nur seinem Kampfstil anpassen.

Sprinter laufen ja auch nur so schnell, weil sie die ganze Zeit Sprints üben.

Hier mal ein Zitat auseinem Sprint-Forum:

Einmal musst du deinen ganzen Körper trainieren, sprinten ist nicht nur was für die Beine, Pendelbewegung der Arme spielen z. B. eine genau so große Rolle.
Zum einen ist die Technik ebenfalls wichtig.
Wer wie ich seit 10 Jahren Leichtathletik ausübt, weiß was es da alles zu beachten gibt. Die Schritte dürfen nicht zu lang und nicht zu kurz sein, dein Oberköper muss gerade bleiben, die arme müssen richtig mitgeführt werden.
Außerdem ist es ratsam über mehere Distanzen zu trainieren, zum Beispiel Pyramiden eigenen sich dafür gut (100m, 120m, 150m, 120m, 100m) in verbindung mit kurzen start - sprints über 30 m, da trainiert man eine gute Mischung aus Ausdauer und Kraft, die du über 100 meter sprinten brauchst,

Noch ein tipp: Um zu sprinten, ist es besser Ausdauerkrafttraining zu trainieren, anstatt maximalkrafttraining, da du hier nicht soviel masse anlegst, die du mit dir rumschleppen musst, und trotzdem viel kraft hast


Da sieht man, dass man gar nicht genug Zeit in die Technik selbst reinstecken kann.
Schwere Muskeln? Es geht um den Aufbau von Kraft nicht von Muskelmasse.

E=mcc? Wie du Lichtgeschwindigkeit erreichen willst, ist mir jetzt nicht ganz klar.

Sprinter machen kein Krafttraining? ja, klar ..
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