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  #1  
Alt 11-03-2003, 13:23
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Standard thail. Muay Thai vs. europ. Thaiboxen!

Hab mit letztens mal ein altes Thaiboxvideo in denen Thaiboxer aus Europa gegen Thailänder angetreten sind angeguckt.
Mir ist dort häufig aufgefallen, dass die Thais mit der Faustarbeit der Europäer öfters schlecht zurecht kamen.
Besonders die Geraden der Europäer wurden schlecht geblockt und haben zu dem einen oder anderen KO bei den Thais geführt.
Ich führe dies auf die Betonung der Kicks bei den Thais und die offenere Deckung zurück.

Was haltet Ihr von der europäischen Weise des Thaiboxens?
Ist diese vielleicht doch die bessere Methode zu kämpfen , vielleicht auch in Hinblick auf den Selbstverteidigungswert?
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  #2  
Alt 11-03-2003, 14:09
Moderator
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@street effektive,

was für Fights hast du denn gesehen, Fights mit Ellbogen zum Kopf oder ohne Ellbogen zum Kopf? Und wer waren die Fighter?

Bis dann
Chuckybabe
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  #3  
Alt 14-03-2003, 14:01
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Hab auch schon öfters Videos gesehn in denen Thais gegen Europäer gekämpft haben. Da ist mir auch aufgefallen das die Thais im Boxen den Europäern eindeutig unterlegen sind. Die Deckung ist meist ziemlich offen. Dafür sind die Thais mit den Füßen stärker als die Europäer. Sie Kicken auch viel öfters als das sie Boxen. Wenn man beide Kampfstile kompinieren würde, hätte man wahrscheinlich den perfekten Kampfstil (das Boxen aus Europa, die Kicks, das Clinchen, die Knie&Ellbogen aus Thailand).

MfG.
Cyberdreamer
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  #4  
Alt 14-03-2003, 14:12
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Kann es auch sein, dass die Thais, was die Körperproportionen betrifft längere Beine haben?! Dies würde die Bevorzugung von Kicks begründen. Möglicherweise ist dies auch eine Ursache für die offenere Deckung, weil dort weniger Fausttechniken zum Einsatz kommen. Für die Selbstverteidigung wäre aber eine geschlossenere Deckung von Nöten oder ?!
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  #5  
Alt 14-03-2003, 14:25
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Kampfkunst: Soshin Do, Thai- Kickboxen, Vale Tudo
 
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Vor Jahren habe ich mal einen Fight mit Ramon Decker gegen einen Thai in Bankog gesehen. Decker war der klar bessere Mann und hat dem Thai eine Platzwunde am Haaransatz zugefügt (Ellenbogen). Beachtlicherweise kämpfte der Thai bis zum Schluß weiter obwohl er kaum noch etwas sah. Decker konnte den Kampf leider nicht eindeutig mit einem K.O. entscheiden. Zu seinem Nachteil, denn es ist ziemlich ausgeschlossen (m.E.) dass ein Europäer, zudem noch in Bankog einen thailändischen Boxer nach Punkten schlägt.

Also hier war der Europäer der Bessere. Aber wie das so ist, es ist immer der Kämpfer und nicht der Stil der gewinnt / besser ist. Eine pauschale Aussage würde ich darüber nicht machen wollen.

Nur sind die Europäer den Thailändern meißt körperlich überlegen, Gewicht, größe etc. wenn man mal die Gewichtsklassen bei regulären Kämpfen außer acht läßt. Ein "Bekannter" von mir hat in Thailand trainiert und hatte laut eigener Aussage hier wegen seiner Größe und seines Gewichtes (1,96 m, knapp 100 Kilo) keine großen Probleme beim Sparring.

Desweiteren unterscheiden sich die thailändischen und europäischen Kämpfe meiner Erfahrung nach schon stark voneinander. Ist aber auch keine Wertung.

Gruß
Carsten
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  #6  
Alt 14-03-2003, 23:56
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Kampfkunst: Muay Thai, Krabi Krabong
 
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@street effective:
kA ob die Thais längere Beine haben, so genau hab ich mir die Typen auch wieder nicht angeschaut Es ist einfach so, dass der Thailändische-Stil mehr auf Kicks aufgebaut ist und diese auch bevorzugt zum Einsatz kommen. Da in Europa/Amerika Boxen eine lange Tradition hat und sich der Stil gut entwickelt hat, sind die Europäer denke ich nun mal im Boxen etwas besser (das gilt natürlich nicht für alle, es gibt auch gute Thailändische Boxer sowie gute Europäische Kicker). Was die Selbstverteidigung angeht: eine gute Deckung ist natürlich immer von Vorteil. Aber ich glaube nicht, dass die Thailänder Angst vor jmd. haben müssen, so schlecht boxen die nun auch wieder nicht

@SoshinDo:
Zitat:
Beachtlicherweise kämpfte der Thai bis zum Schluß weiter obwohl er kaum noch etwas sah.
Die Thais sind echt hart im Einstecken (im Austeilen natürlich auch). Es ist schon beachtlich was die alles aushalten. Hab mal gesehn wie einer drei harte Ellbogenschläge ins Gesicht bekommen hat und den Kampf trotzdem noch für sich entscheiden konnte. Durch das harte Training und wg. der Motivation des Geldes können die Thais beachtlich viel einstecken.

«Cyberdreamer»
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  #7  
Alt 27-03-2003, 08:23
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Hi Leute,

nicht alle Thais kämpfen so offen, wie es bereits beschrieben wurde. Es kommt zuerst immer auf das Camp an, wo der Kämpfer herkommt. Viele M.T. Camps haben sich stark auf Boxtechniken spezialisiert. (Ich habe selbst mal die Ehre gehabt in so einem zu trainieren).

Das die Thais längere Beine haben, und deshalb die Kicks so lieben, ist leider nur Vermutung. Fakt ist, daß die Asiaten (nicht nur Thais) im Normalfall weitaus kleiner sind als wir Europaer. Aber auch dort gibt es Ausnahmen (mein Ältester ist mittlerweile 1.83 cm, und ist ein 100% Thai) trainiert seit ca. 3 jahren bei uns im Bujin Gym Krabi Krabong und Muay Thai. Man merkt an ihm, daß die wirklich Talent haben.

Natürlich sind die Vergleiche gerade in den Gewichtsklassen über 70 kg. zwischen den Euros und den Thais, eigentlich gar nicht erwähnenswert. Nehmen wir ruhig mal das Beispiel mit dem 100kg. Mann. Ich habe bisher noch keinen vergleichbaren thail. Kämpfer in Thailand entdeckt, der gegen den kämpfen könnte ( vom Gewicht her).

Die meist sehr offene Kampfhaltung bei den Thais kommt daher, daß sie mit ihrer enormen Schnelligkeit versuchen, Treffern auszuweichen. Das das nicht immer klappt, ist ja schon hier beschrieben worden. Man sollte aber auf alle Fälle eines festhalten, die Thais sind immer noch die kompletteren Kämpfer.

Gerade in taktischen Belangen. Muay Thai wird auch als das Schach der Kampfkünste bezeichnet.

Und das die im konventionellen Boxen auch weltweit erster Klasse sind, beweisen die zahlreichen int. Titel. In erster Linie die Olympiasiege und WM Profi Titel, natürlich in den niedrigen Klassen. Ein Boxer wie Somrak Khamsing, der übrigens aus dem Muay Thai kommt, kämpft bei seinen Muay Thai Fights auch sehr offen, allerdinge beim Boxen nicht. Das ist reine Eisntellungssache. Ich habe von ihm einen Kampf gegen einen sehr guten Marokkaner gesehen. Der Marokkaner hatt nicht den Hauch einer Chance. Und der war wirklich gut und hat auch super gekämpft. (Übrigens war das eine riesiege Open Air Veranstaltung in Bangkok, ca. 100000 Zuschauer).




Bis später

Gruß
Guido

Geändert von Guido Reimann (27-03-2003 um 08:42 Uhr).
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  #8  
Alt 29-03-2003, 14:34
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Was für Vorteile hat die offenere Thaideckung eigentlich gegenüber der geschlosseneren Boxdeckung der Europäer?

Ist dieser Unterschied durch die seperate Entwicklung des Boxens und des Thaiboxen im Laufe der Jahrhunderte zu begründen oder gibt es auch praktische Gründe?
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  #9  
Alt 31-03-2003, 03:56
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Am Samstag auf der Digitec Fightnight in Datteln hat Isa Topal von unserem Club Fighter's World Herne gegen Somchay Hattapradit (Kampfname Ma-air) gekämpft. Ma-air ist ein sehr erfahrener Profithai mit nunmehr 134 Kämpfen und auf den Kopf einhundert Siegen. Ma-air war zweimal Champion von Südthailand und hat 2000 sowohl den amtierenden Rajadamnern und den Lumpini Champion geschlagen. Also eine echt harte Socke!

Unser Isa hat trainiert wie noch nie, war topfit und motiviert wie noch nie. Und er ist dafür belohnt worden. Zwar verlor er korrekterweise nach Punkten, weil er besonders in den ersten beiden Runden zuviel Respekt zeigte. Ich muss dazu sagen, dass der Thai aber auch sauhart ausgekeilt hat. Und die meisten würden alles machen, aber nicht mit so einem Knaller in den Ring steigen.

Aber es war interessant zu sehen, wie der Thai mit der sehr beweglichen Kampfesführung und den schnellen Fäusten nicht wirklich zurecht kam (Ma-air hatte hinterher zwei schicke Cuts unter den Augen). Auch im Clinch konnte Isa gut dagegen halten, was die meisten, die seinen konditionell schwachen Auftritt im DM-Kampf gegen Folgmann (Muay-Thai Nettetal) gesehen haben, nicht für möglich gehalten hätten.

In der beweglichen Schrittarbeit und den schnellen Fäusten bei gleichzeitiger Vermeidung zu vieler Clinchsituationen lag der Schlüssel für eine erfolgreiche Kampfesführung gegen den Thai. Europäer können also durchaus auch mit einem solchem Topthai in den Ring steigen und sich behaupten!

Wie dem auch sei, Topal hat sich mit seinem tollem Kampf bei allen anwesenden Trainern und dem Publikum eine Menge Respekt verdient. In dieser Verfassung braucht er in Deutschland in seiner Gewichtsklasse niemanden zu fürchten.

--------------------------

Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle der Superfight im Thaiboxen von Timo Bonfiglio von der Workers Hall Dorsten. Er ist seit langem mein Lieblingsmittelgewichtler und auch am Samstag hat er wieder toll zu geschlagen. Ersatzgegner für den leider ausgefallenen Mirko Lerch war der Hamburger Struwe von den Thaiholics Hamburg (Klasse, dass er so kurzfristig eingesprungen ist). Timo wurde in diesem Kampf gegen einen guten Struwe von Runde zu Runde stärker, ein echtes Übertier eben und so gewann er folgerichtig durch KO. Ich glaube nur noch Topfighter wie Rene Müller oder Amrani können sich in Deutschland mit ihm messen, ansonsten sehe ich da niemanden. An dieser Stelle muss man einmal die extrem proffessionelle Trainerarbeit der Workers Hall Dorsten loben! Große Klasse - weiter so!

Ansonsten war die Digitec Fightnight ein für das Publikum gelungenes Event (gute Fights - gute Show), das hinterher vom Publikum durchweg gelobt wurde. Gratulation an den Promoter Markus Böck!

Bis dann
Chuckybabe
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  #10  
Alt 31-03-2003, 07:33
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Zitat:
Original geschrieben von street effective
Was für Vorteile hat die offenere Thaideckung eigentlich gegenüber der geschlosseneren Boxdeckung der Europäer?

Ist dieser Unterschied durch die separate Entwicklung des Boxens und des Thaiboxen im Laufe der Jahrhunderte zu begründen oder gibt es auch praktische Gründe?
Genauere Vorteile kann ich persönlich eigentlich nicht festmachen.

Laut den Thais, versprechen sich die Kämpfer etwas mehr Flexibilität und Bewegungsspielraum.

Nach ein paar Gesprächen mit sehr guten Kämpfern in Thailand fand ich heraus, daß diese Deckung eigentlich gar nicht so offen ist. Viele Kämpfer halten die Arme eher etwas weiter nach vorne in Richtung Gegner. Somit wird oder soll der auf Distanz gehalten werden. Sieht man sehr häufig auch bei den Knietechniken.

Gruß
Guido
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  #11  
Alt 31-03-2003, 10:01
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Der Gegner von Isa Topal "Ma-Air" soll doch schon über dreißig gewesen sein, nicht mehr Wettkampfaktiv und wesentlich leichter und kleiner gewesen sein. Außerdem ist es zusätzlich schlecht für einen Thai ohne Ellbogen zu kämpfen.
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  #12  
Alt 31-03-2003, 10:35
Benutzerbild von Guido Reimann
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War das denn wirklich ein Thai Box Kampf ohne Ellbogentechniken??
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  #13  
Alt 31-03-2003, 10:49
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Kampfkunst: Bäääääm!
 
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Zitat:
Original geschrieben von Tyson
Der Gegner von Isa Topal "Ma-Air" soll doch schon über dreißig gewesen sein, nicht mehr Wettkampfaktiv und wesentlich leichter und kleiner gewesen sein. Außerdem ist es zusätzlich schlecht für einen Thai ohne Ellbogen zu kämpfen.
@tyson,

wie wärs einfach die Leistung von Isa anzuerkennen?

Die Erfolge, die Ma-air in der Vergangenheit zu verzeichnen hatte (Siege gegen die jeweilige Nr. 1 aus Lumpini und Rajadamnern, zweimal Champion von Südthailand) sprechen für sich, auch wenn er seinen Zenit überschritten hat.

Und glaube mir, ich habe noch nie einen Mann in dieser Gewichtsklasse so hart treten sehen und die körperlichen Unterschiede des 31jährigen Thais zu Isa sind nicht gravierend gewesen.

Wer die Leistung eines Sportlers da nicht anerkennen kann, aus welchem Grund auch immer, der kann es ja selbst mal mir Ma-air probieren! Schließlich ist der noch eine ganze Woche in Deutschland.

Okay Spaß beiseite, ich hoffe dass wir auf guten Events, wie der Digitec Fightnight immer mal wieder gute Thais zu sehen kriegen. Denn zum einen sind es tolle Kämpfer und zum anderen sind die Thais saunett und man kann eine Menge Spaß mit ihnen haben.

Bis dann
Chuckybabe
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  #14  
Alt 31-03-2003, 11:04
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Zitat:
Original geschrieben von chuckybabe
@tyson,

wie wärs einfach die Leistung von Isa anzuerkennen?

Die Erfolge, die Ma-air in der Vergangenheit zu verzeichnen hatte (Siege gegen die jeweilige Nr. 1 aus Lumpini und Rajadamnern, zweimal Champion von Südthailand) sprechen für sich, auch wenn er seinen Zenit überschritten hat.

Und glaube mir, ich habe noch nie einen Mann in dieser Gewichtsklasse so hart treten sehen und die körperlichen Unterschiede des 31jährigen Thais zu Isa sind nicht gravierend gewesen.

Wer die Leistung eines Sportlers da nicht anerkennen kann, aus welchem Grund auch immer, der kann es ja selbst mal mir Ma-air probieren! Schließlich ist der noch eine ganze Woche in Deutschland.

Okay Spaß beiseite, ich hoffe dass wir auf guten Events, wie der Digitec Fightnight immer mal wieder gute Thais zu sehen kriegen. Denn zum einen sind es tolle Kämpfer und zum anderen sind die Thais saunett und man kann eine Menge Spaß mit ihnen haben.

Bis dann
Chuckybabe
Hey Chuckybabe,

also ich finde das schon anerkennenswert, daß der Isa gegen ihn gekämpft hat. Hat doch aber auch niemand bezweifelt, oder?!

Wir kennen Ma-er gut, vom Training auf Koh Samui. Der ist wirklich nicht vom schlechtesten.

Trotzdem hat Tyson nicht unrecht, ohne Ellbogen zu kämpfen ist für die Thais sehr ungewohnt.

Sei nicht sauer, niemand will dem Isa seine Leistung schmälern. Auch von mir nochmal Glückwunsch zu dem guten Kampf.

Gruß
Guido
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  #15  
Alt 31-03-2003, 11:15
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@all,

ich will die Leistung von Isa Topal nicht schmälern, aber man sollte auch nichts mystifizieren.

In den unteren Gewichtsklassen sehen die Chancen aber eben schlecht aus, wenn man gegen thailändische Profi-Kämpfer antritt. Würde Topal gegen einen aktiven Kämpfer antreten, wäre das Hauptproblem, dass der Thai wahrscheinlich jahrelang unter den klimatischen Bedingungen in Thailand bis zu acht Stunden trainiert hat und ausschließlich nur für den Sport lebt!

Da sieht man als Europäer, der nebenbei noch seine Brötchen für den Lebensunterhalt verdienen muß, eben alt aus.

Sollte die Veranstaltung Werbung für den Sport gemacht haben und gut besucht sein, bleibt nur zu sagen : Danke und herzlichen Glückwunsch!
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