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  #1  
Alt 23-05-2007, 11:57
Benutzerbild von Marco_T
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Nordic Walking
 
Registrierungsdatum: 12.06.2002
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Alter: 40
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Standard Beinarbeit

Inwiefern unterscheidet sich die Beinarbeit in den diversen A-K-E-Stilen? Mir ist aufgefallen, dass z.B. beim Modern Arnis (Sinawalis) sehr viel aus dem Stand gemacht wird bzw. die Beinarbeit mir unflexibler (statischer) erscheint als z.B. beim Pekit-Tirsia Kali. Ist das wirklich so oder kommt mir das nur so vor.
Grüsse,
Marco
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  #2  
Alt 23-05-2007, 12:06
Benutzerbild von Diokletian
inaktiv
Kampfkunst: Schnappihnundzerhackihn / schwules Armschach / heilige Kühe schlachten
 
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Alter: 50
Beiträge: 3.292
Standard

Dein Eindruck ist richtig, allerdings halte ich das für eine schlechte Angewohnheit vieler MA-Leute. Tatsächlich gibt es in den Programmen, wenn man sie mal genau betrachtet eine ganze Menge Dynamik und Bodymovements. Natürlich ist das auch Übungsbezogen: Es gibt schon ein paar Übungen, die man besser im Stand machen sollte, da man sonst keinen durchgängigen Flow erzielt.
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  #3  
Alt 23-05-2007, 12:55
Benutzerbild von Mirasol
Moderator
Kampfkunst: :)
 
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Ort: Am Strand :)
Alter: 30
Beiträge: 1.558
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Zitat:
Zitat von Marco_T Beitrag anzeigen
Mir ist aufgefallen, dass z.B. beim Modern Arnis (Sinawalis) sehr viel aus dem Stand gemacht wird bzw. die Beinarbeit mir unflexibler (statischer) erscheint
Also wir machen die Sinawalis in Bewegung
Wenn ein Anfänger ein neues Sinawali-Muster lernt, dann ist es in meinen Augen durchaus sinnvoll, sich zuerst auf die Arme zu konzentrieren. Aber sobald das Muster sitzt wird sich bewegt. Die Schrittarbeit hängt dann vom Level ab, auf dem sich der Trainierende bewegt. Anfangs ist sie festgelegt, später dann ganz frei
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Es gibt drei Wege, durch die man im Leben weiter kommt; durch Nachdenken, das ist der edelste Weg, durch Nachahmen, das ist der einfachste Weg, durch Erfahrung, das ist der bitterste Weg!
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  #4  
Alt 23-05-2007, 13:01
Benutzerbild von Twist
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Kampfkunst: Jura, Squash und lange Messerchen...
 
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Alter: 33
Beiträge: 2.392
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Zitat:
Zitat von Mirasol Beitrag anzeigen
Wenn ein Anfänger ein neues Sinawali-Muster lernt, dann ist es in meinen Augen durchaus sinnvoll, sich zuerst auf die Arme zu konzentrieren.
Das wuerde ich ja generell auch fuer erfahrenere Leute unterschreiben
Yuli Romo hat mir uebelste Kopfschmerzen bereitet, als ich seine Versionen von Redonda mit nem Doble-Carenza-Schritt bei jedem Schlag machen musste, ohne den Schritt oder die Redonda vorher jemals gemacht zu haben.


Aber danach gehoerts halt dazu - bzw. oft funktioniert das eine auch nicht ohne das andere..
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Alex 'Twist' Bohusch
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  #5  
Alt 23-05-2007, 14:42
Benutzerbild von Putakti
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Kampfkunst: Giron Arnis Escrima
 
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Beiträge: 58
Standard

***

Geändert von Putakti (13-12-2007 um 10:24 Uhr).
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  #6  
Alt 23-05-2007, 17:31
Benutzerbild von Mirasol
Moderator
Kampfkunst: :)
 
Registrierungsdatum: 26.03.2005
Ort: Am Strand :)
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Beiträge: 1.558
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Zitat:
Zitat von Putakti Beitrag anzeigen
Das kommt doch darauf an was du mit welcher Übung ereichen willst. Beim Sinawali, bei dem der Schwerpunkt auf Koordinatione liegt, ist eine expizite Beinarbeit sicherlich nicht so wichtig.
Was meinst Du wie anspruchsvoll es ist, Arme und Beine zu koordinieren?
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  #7  
Alt 23-05-2007, 21:23
Benutzerbild von wuerfel
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Kampfkunst: Serrada Eskrima
 
Registrierungsdatum: 25.02.2005
Ort: München
Beiträge: 290
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Hallo zusammen.

Eine sinnvolle Technik ist nichts ohne die sazugehörige Beinarbeit.

Um den Oberkörper mit den Beinen zu verbinden gibt es halt verhschiedene Wege. Die einen setzen von Anfang an auf Bewegung, die anderen auf Ruhe. Trotzdem haben beide Übungsformen das Ziel, einen als Einheit agierenden Körper zu formen. Bei den guten Leuten sieht es halt oft so aus, als wäre die Beinarbeit nicht vorhanden oder nicht wichtig oder besonders "statisch" oder besonders "dynamisch".

Darum finde ich statisch und dynamisch als Unterscheidung nicht sinnvoll. Kriterien für die Unterscheidung sind eher: linear, zirkelnd, kleine Schritte, große Schritte, springend, wechselnd, frontal, seitlich, winkelnd, usw. Das hängt aber wiederum mit der verfolgten Strategie zusammen.

Meine Meinung.

würfel.
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  #8  
Alt 28-05-2007, 13:55
Marcus R.
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Aus meine Erfahrung haben viele Stile diverese Schrittarbeiten im Programm stehen. Manche der Stile üben diese Fußarbeiten dann aber nur einmal im Leben zu einem bestimmten Drill und zu einer bestimmten Prüfung.

Das dumme ist nur, dass an dem alten Spruch: "Du kämpfst wie zu übst" viel wahres dran ist und manche Stilisten ihre im Programm zwar vorhandenen Fußarbeiten nie ernsthaft anwenden würden oder könnten.

Um beim anfangs erwähnten Pekiti zu bleiben: die können ihre Fußarbeit einsetzen.
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  #9  
Alt 28-05-2007, 15:21
Benutzerbild von Diokletian
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Kampfkunst: Schnappihnundzerhackihn / schwules Armschach / heilige Kühe schlachten
 
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Entscheidend ist dabei, ob Sinn und Zweck der Fußarbeit vom Praktizierenden erkannt und mit der entsprechenden Geisteshaltung in die Übungen einfließt. Wenn die Beinarbeit bspw. nur im Sinawali gemacht wird alá "Ich mach´jetzt einen Schritt zurück und Du einen vorwärts und dann umgekehrt!" und alle anderen Sachen schön statisch im Stand trainiert werden, wird die Beinarbeit nur mit dieser Übung - Sinawali - assoziiert kann dann auch nicht angewendet werden.

Ursache ist häufig, das die Prinzipien der einzelnen Übungen nicht verstanden werden. Wenn ich z.B. go-with-the-force-Largo Mano trainiere, dann ist das a und o daß ich meinen ***** bewege, und nicht, daß ich "nur" den gegnerischen Stock beiseiteleite. Das klappt ohne Bodymove nämlich nicht!
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  #10  
Alt 03-06-2007, 14:07
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Ich habe erst vor kurzem mit Pekiti Tirsia Kali begonnen und mir ist dabei aufgefallen, dass die Beinarbeit ziemlich schnell in Fleisch und Blut übergeht ohne das man großartig darüber nachdenken muss. Zumindest habe ich das Gefühl, dass ich mich richtig bewege, denn ich habe kein ungutes Gefühl dabei und es kommt mir stimmig vor mit den Bewegungen der Arme. Wenn man sich zu sehr mit den Bewegungsabstimmungen auseinandersetzt kann man recht schnell verzweifeln. Man sollte sich zuerst auf die Arme konzentrieren und die Beine kommen dann irgendwann von selbst hinterher (meine Meinung).

Grüße
Moskito
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  #11  
Alt 03-06-2007, 14:36
Benutzerbild von Darkpaperinik
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Kampfkunst: Balintawak Arnis / hauen, treten, werfen, hebeln...alles völlig gewaltfrei!
 
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Ort: BRD / Italia/ Suomi
Alter: 36
Beiträge: 2.828
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unsere beinarbeit ist sehr boxerisch, dazu "winkeln" wir viel und haben auch einige beintechnische konzepte, die man als "sabaki" bezeichnen könnte..
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  #12  
Alt 03-06-2007, 17:36
Benutzerbild von Diokletian
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Tai-Sabaki?
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  #13  
Alt 03-06-2007, 20:45
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  #14  
Alt 03-06-2007, 22:07
Benutzerbild von Darkpaperinik
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Zitat:
Zitat von Diokletian Beitrag anzeigen
Tai-Sabaki?
yepp.. insbesondere waffenlos und messer
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