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  #1  
Alt 14-06-2005, 11:14
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Question graduierungen im escrima wie ist´s bei euch?

hi leute, hab ich heute morgen in einem anderen post besprochen, würd allgemein mal von euch wissen, wie in euren jeweiligen escrima-vereinen die sache mit den graduierungen aussieht....


thx.

Zitat:
Original geschrieben von shotokan-man
???
Seit wann gibt es im Escrima keine Graduierungen? Wäre mir neu.

Normalerweise gibt es im Escrima folgende Graduierungssystem:


Schüler- und Trainergrade
1. Grad (5. Klase) gelb
2. Grad (4. Klase) orange
3. Grad (3. Klase) grün (Möglichkeit zur Trainerlizenz Stufe 1)
4. Grad (2. Klase) blau
5. Grad (1. Klase) braun (Möglichkeit zur Trainerlizenz Stufe 2 (schwarz))

Meistergrade
1. Dan (1. Antas) schwarzer Gurt oder rotes T-Shirt
2. Dan (2. Antas) schwarzer Gurt mit zwei roten Querstreifen
3. Dan (3. Antas) schwarzer Gurt mit roter Umrandung und einem Dreieck
4. Dan (4. Antas) Jacket und schwarz Gurt mit roter Umrandung einem Dreieck und 1 Streifen
5. Dan (5. Antas) Jacket und schwarz Gurt mit roter Umrandung einem Dreieck und 2 Streifen

Großmeister
6. Dan (6. Antas) Jackett und schwarzer Gurt mit roter Umrandung und 2 Dreiecken


morgen shotokan-mann,
bei welchem eskrima gibt es diese graduierungen, da fängt´s doch schon an ...
glaub mir es geht auch ohne graduierungen und macht trotzdem mächtig spass, also mir hat man unter anderem gesagt, dass wie wir ja wissen, die phillipinen aus unzähligen inseln bestehen, somit gab es long ago auch unzählige"meister", würde escrima seit jeher mit graduierungen arbeiten, müsste es somit auch unzählige graduierungen geben und die ganzen bauern wären wie bunte papageien rumgelaufen ....glaubst du ein philipinischer bauer ist mit einem schwarzen gurt mit roter umrandung und 2 dreiecken zum kämpfen gegangen ??
diese ganze graduierungssache ist für mich in den traditionellen kk´s durchaus nachvollziehbar und auch berechtigt,aber ich glaub die wenigsten phillipinos haben sich um irgendwelche gürtel und schnickschnack gekümmert, schliesslich ist escrima ursprünglich ja kein kampfsport, sondern eine kampfkunst um sein leben zu verteidigen...
ich fand´s am anfang doof, dass es bei uns keine graduierungen gibt, wollt ich doch auch zeigen, wie sehr ich mir mühe gebe und wie gross meine fortschritte sind, doch diese abhebung von meinen trainingspartnern kann doch schnell zu sonem "ich bin besser als die anderen-denken" führen und man wird meines erachtens sehr schnell, oft auch unbeabsichtig eingebildet.
mittlerweile bin ich echt froh, dass es so ist, meine verbesserungen spür ich auch anhanand meiner sicherheit, die ich habe.
in diesem sinne,
grüsse,
d-nice
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  #2  
Alt 14-06-2005, 13:37
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Beiträge: 29
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Also Shotokan Man hat schon recht, ich kenne das auch so ähnlich.

Kleine Unterschiede gibt es selbstverständlich von Verband zu Verband.

Aber ohne Graduierung? Das habe ich auch noch nie gehört.
Die gibt es doch bei jeder KK.
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  #3  
Alt 14-06-2005, 15:15
Benutzerbild von wuerfel
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Beiträge: 290
Standard Graduierung unnötig

Hallo Leute.

Ja, Graduierungen sind dazu da, um in Massen die Übersicht zu bewahren und den Lerninhalt zu strukturieren.

Graduierungen werden immer dort weggelassen, wo ein direkter Vergleich der Fähigkeiten sofort und objektiv möglich ist. Am besten im Training. Beispiel Boxen.

Gerade im AKE-Bereich kann man die Fähigkeiten gut vergleichen. Deswegen ist es hier besonders leicht, die Graduierungen wegzulassen. Da kommt es nicht darauf an, wer höher schneller oder weiter "springt". Wenn eine Technik funzt, dann funzt sie. Wenn man mit seinem Partner trainiert fühlt man, wie gut oder schlecht derjenige ist und kann sich selbst dazu positionieren. Und das klappt deswegen ganz gut, weil sehr viel mit Partner-Flußübungen gearbeitet wird / sollte. Das träfe eigentlich auch auf *ing *ung, Judo, ... was weiß ich zu. Nur irgendwie sind wir so schlecht in der Lage uns einzuordnen. Da hilft so ein Gürtel schon weiter. Oder nicht?

Ein Problem besteht immer dann, wenn man sich gegenüber "Fremden" vorstellen will. Da tritt wieder das Gesagte über die Massen in Kraft.

Wir trainieren jedenfalls ohne sowas. Wer das will, der kann eine Prüfung ablegen, die ihm einen gewissen Stand "bescheinigt". Ausnahme sind nur die Lehrer.

Ich persönlich brauche das nicht. Ich fühle lieber, dann weiß ichs wirklich. Aber in der Menge und in Vereinen oder im Gruppenunterricht kann ich das schon verstehen, weiß aber trotzdem nicht, ob ich´s machen würde.

Wer ist noch ohne?

wuerfel.
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  #4  
Alt 14-06-2005, 15:31
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Zitat:
Zitat von wuerfel
Hallo Leute.

Ja, Graduierungen sind dazu da, um in Massen die Übersicht zu bewahren und den Lerninhalt zu strukturieren.

Graduierungen werden immer dort weggelassen, wo ein direkter Vergleich der Fähigkeiten sofort und objektiv möglich ist. Am besten im Training. Beispiel Boxen.

Gerade im AKE-Bereich kann man die Fähigkeiten gut vergleichen. Deswegen ist es hier besonders leicht, die Graduierungen wegzulassen. Da kommt es nicht darauf an, wer höher schneller oder weiter "springt". Wenn eine Technik funzt, dann funzt sie. Wenn man mit seinem Partner trainiert fühlt man, wie gut oder schlecht derjenige ist und kann sich selbst dazu positionieren. Und das klappt deswegen ganz gut, weil sehr viel mit Partner-Flußübungen gearbeitet wird / sollte. Das träfe eigentlich auch auf *ing *ung, Judo, ... was weiß ich zu. Nur irgendwie sind wir so schlecht in der Lage uns einzuordnen. Da hilft so ein Gürtel schon weiter. Oder nicht?

Ein Problem besteht immer dann, wenn man sich gegenüber "Fremden" vorstellen will. Da tritt wieder das Gesagte über die Massen in Kraft.

Wir trainieren jedenfalls ohne sowas. Wer das will, der kann eine Prüfung ablegen, die ihm einen gewissen Stand "bescheinigt". Ausnahme sind nur die Lehrer.

Ich persönlich brauche das nicht. Ich fühle lieber, dann weiß ichs wirklich. Aber in der Menge und in Vereinen oder im Gruppenunterricht kann ich das schon verstehen, weiß aber trotzdem nicht, ob ich´s machen würde.

Wer ist noch ohne?

wuerfel.

yippppppiehhhh hurra !!!!
jetzt sind wir schon zu zweit
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  #5  
Alt 14-06-2005, 15:32
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Seid ihr beiden jetzt besser als die mit Graduierung ?
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  #6  
Alt 14-06-2005, 15:38
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Zitat:
Zitat von Grif-ins-Klo
Seid ihr beiden jetzt besser als die mit Graduierung ?

junge junge, was ist ´n das für ne komische schlussfolgerung, haja klaro bin ich besser, seitdem ich in star wars war, ist die dunkle seite der macht mit mir und ich fühl mich sowieso schon besser als jeder andere, nee schon klar deine frage

gruss.
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  #7  
Alt 15-06-2005, 15:30
Benutzerbild von Darkpaperinik
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vielleichtet solltet ihr alle euch mal von diesen starren begriffen wie "escrima" lösen..

es gibt zig und aberdutzende von stilen die sich escrima nennen..

es hat sich sinnvollerweise eingebürgert, den oberbegriff "FMA" zu benutzen...

zu der geschichte mit den graduierungen... um den sinn und unsinn davon streitet man sich schon seit generationen und das nicht nur in den FMA, sondern auch in all den anderen hau-schlag-tret fraktionen.

es gibt kein allg. gültiges graduierungssystem in den fma - wie soll das denn überhaupt gehen? bei den zig stilen und abarten! jetzt gibt es leute die brav alle 3 monate im verband xxxx ihre prüfungen machen und irgendwann mal ein gewisses level erreicht haben - was ist aber mit all den hinterhofschulen, die einfach nur trainieren, verbandslos sind und auf den quatsch keine lust haben? ist dann ein "ungraduierter" schlechter oder besser? wer will das messen?

die einzige prüfung die wirklich aussagekraft hat, ist der stock, die faust oder die klinge!
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  #8  
Alt 15-06-2005, 16:31
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Tschuldigung, habe gedacht alle Graduierten sind Luschen.

Gruss
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  #9  
Alt 15-06-2005, 16:43
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Zitat:
Zitat von Darkpaperinik
[...]was ist aber mit all den hinterhofschulen, die einfach nur trainieren, verbandslos sind und auf den quatsch keine lust haben? ist dann ein "ungraduierter" schlechter oder besser? wer will das messen?

die einzige prüfung die wirklich aussagekraft hat, ist der stock, die faust oder die klinge!
Sehe ich wohl ähnlich. Aber man sollte bei Graduierungen vielleicht mal nicht "besser-schlechter" reininterpretieren, sondern einfach nur den Wissenstand in einem System. Wenn bestimmte Dinge bei bestimmter Graduierung abgeprüft werden, muss derjenige die Sachen zumindest schonmal ein wenig gemacht haben. Dass er diese nach Jahren noch beherrscht, ist natürlich widerum eine andere Frage. Ich verdiene mittlerweile wahrscheinlich z.B. nicht mehr den Blaugurt in TKD (heisst aber nicht unbedingt, dass ich zwangsläufig "schlechter" kämpfen muss als ein TKD-Blaugurt ).

Fazit:
Zitat:
Zitat von wuerfel
[...]Graduierungen sind dazu da, um in Massen die Übersicht zu bewahren und den Lerninhalt zu strukturieren[...]
fand ich schon treffend - und nicht mehr.
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"Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben."
~ André Gide
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  #10  
Alt 15-06-2005, 17:46
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Zitat:
Zitat von Grif-ins-Klo
Tschuldigung, habe gedacht alle Graduierten sind Luschen.

Gruss
weiss zwar immer noch nicht, wie du überhaupt zu dieser annahme gekommen bist, aber jetzt hast du´s ja verstanden ...
gruss.
d-nice
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  #11  
Alt 15-06-2005, 18:16
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Kampfkunst: Escrima (bei Bobby)
 
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Bei uns gibt es auch keine Graduierungen, jedoch Laufzettel. So kann man je nachdem mit welchem Laufzettel man trainiert seinen Fortschritt sehen und muss keine Prüfungsgebühren etc blechen.
Der erste Laufzettel beginnt halt mit grundlagen also Figur 8 ... und so weiter.
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  #12  
Alt 15-06-2005, 18:24
Benutzerbild von bobi
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im fma gibts zig stile ohne graduierungen,
oder stile bei denen sie ein untergeordnete rolle spielen.
- find ich sehr sympathisch!
kommt sowieso drauf an ob mans von herzen macht
und nicht was man um die hose trägt.

ich glaub selbst beim modern arnis sind sie nicht so
prüfungs-geil wie zum beispiel beim karate.
so ein ehrgeiziger gürteljäger wuuuaahhh! -gibts was schlimeres?

am aussagekräftigsten (also auch am wenigsten bestechlich)
ist wohl das graduierungssystem beim bjj (meistens jedensfall :-))...
da muss man sich in jedem training beweisen.

wuuattscha!!!
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  #13  
Alt 18-06-2005, 10:10
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Zitat:
Zitat von MadInfanterist
Bei uns gibt es auch keine Graduierungen, jedoch Laufzettel. So kann man je nachdem mit welchem Laufzettel man trainiert seinen Fortschritt sehen und muss keine Prüfungsgebühren etc blechen.
Der erste Laufzettel beginnt halt mit grundlagen also Figur 8 ... und so weiter.
Das habe ich ja noch nie gehört. Stehen da Techniken auf den Laufzetteln oder sind das nur Anwesendheitslisten? Anwesenheitslisten sind nix neues. Aner RWTH muss sowas auch gemacht werden, da sonst bei so vielen Studenten die mehr oder weniger regelmäßig kommen ein gutes Level aufrecht erhalten werden kann.

Philipp
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  #14  
Alt 21-06-2005, 22:58
Benutzerbild von Lederfuß
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Kampfkunst: Escrima
 
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Johai Phillip!

Diese "Laufzettel" fungieren als Merkblätter, um die Übersicht über die jeweiligen Trainingsschwerpunkte des einzelnen zu behalten, da es bei uns keine Prüfungen oder Graduierungen gibt. Das hat vielleicht grob Ähnlichkeit mit einem Graduierungssystem, wird aber nicht so gehandhabt. Ist halt ein planvoller Aufbau, um gerade Anfängern den Einstieg zu erleichtern und für Fortgeschrittene sich selbst abzuchecken.
Machen wir erst seit kurzem so, hat sich aber prima bewährt.

Anwesensheitlisten gibt es nicht, wenn einer längere Zeit nicht kommt, macht er eben da weiter, wo er aufgehört hat, oder frischt vergessenes wieder auf.

Gruß Lederfuß

Geändert von Lederfuß (21-06-2005 um 23:01 Uhr).
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  #15  
Alt 22-06-2005, 09:54
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Kampfkunst: No Rules Streetfight Sumoringen
 
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Ort: Bei Mutti
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Aloha!
Wir haben weder Graduierungen noch Gürtel ... oder irgendwelche Titel. Wissen wird offen an alle weitergegeben. Je nach Talent, Trainingshäufigkeit und Fleiss machen sich Fortschritte von selbst bemerkbar. Überprüfen darf jeder sein Können in regelmäßigen Sparringseinheiten. Dort sieht man dann, wie überflüssig Graduierungen sind, wenn man mit Leuten sparrt, die ihre Graduierungen in anderen Vereinen erworben haben.
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