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Arnis, Eskrima, Kali Alles über die philippinischen und auch indonesischen Kampfkünste. Ebenso Persönlichkeiten, Waffen, Tradition und Geschichte.



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  #16  
Alt 22-02-2017, 07:52
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Pekiti Tirsia Kali
 
Registrierungsdatum: 16.12.2006
Beiträge: 287
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@ TE: Bei wenig intensivem Kontakt kann man bestimmt einige der empfohlenen europäischen Hölzern benutzen. Wenn Ihr aber richtig draufzimmmer (Stock-Stock oder auf Autoreifen) würde ich wirklich dringend von Holz abraten, aus Sicherheitsgründen. Das ist einfach scheißgefährlich.
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  #17  
Alt 22-02-2017, 10:48
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Warriors Eskrima
 
Registrierungsdatum: 12.12.2004
Ort: /dev/null
Beiträge: 3.714
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Zitat:
Zitat von Lowkick Loverboy Beitrag anzeigen
@ TE: Bei wenig intensivem Kontakt kann man bestimmt einige der empfohlenen europäischen Hölzern benutzen. Wenn Ihr aber richtig draufzimmmer (Stock-Stock oder auf Autoreifen) würde ich wirklich dringend von Holz abraten, aus Sicherheitsgründen. Das ist einfach scheißgefährlich.
+1

Ich versteh nicht so ganz, warum man unbedingt eine Alternative zu rattan braucht. Was sind denn die Nachteile von Rattan?

PS: Robinienholz wird auch auf den Spielplätzen verwendet. Kann also so giftig nicht sein
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Geändert von gion toji (22-02-2017 um 12:50 Uhr).
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  #18  
Alt 22-02-2017, 19:37
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kyokushin Budo Kai, Judo, Escrima, neuerdings auch viel rumstehe
 
Registrierungsdatum: 04.01.2005
Ort: Franken
Beiträge: 1.576
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Zitat:
Ich versteh nicht so ganz, warum man unbedingt eine Alternative zu rattan braucht. Was sind denn die Nachteile von Rattan?
Ich kann nur für mich sprechen, Hasel habe ich kurzeitig verwendet bist der Rattanlangstock da war. Generell verwende ich auch größtenteils Rattan (aus Sicherheitsgründen), einen Nachteil hat er aber dennoch. Er ist recht leicht und biegsam. Für Langstocktechniktraining haben wir darum gerne auf Esche und Roteiche zurückgegriffen.
Am Schlagposten habe ich auch schon diverse, europäische Hölzer verwendet (oft auch alte Werkzeugstiele). Da war mir Rattan zu schade (und etwas zu leicht). Am Schlagposten sehe ich da auch kein nennenswertes Risiko (solange im Umkreis niemand sonst ist), wenn sie dann irgendwann brechen - was immer passiert.
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  #19  
Alt 22-02-2017, 22:22
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Vollkontakt-Staubsaugen
 
Registrierungsdatum: 27.09.2015
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Beiträge: 123
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Zum Warum:
Einfach weil wir wissen wollen, ob es was gibt was ähnlich effektiv ist wie Rattan oder sogar mehr Spass macht. Keiner von uns geht mit nem unüblichen Stick ins Training, egal ob ich ins PTK gehe oder die anderen zu ihrem Training. Überall Rattan, weil war ja schon immer so. Wir wollen einfach mal gucken ob man nicht in privatem Umfeld mal diese Monokultur hinter sich lassen kann.
Und aktuell macht das probieren halt wirklich Laune.


Zur Sicherheit:
Danke für den Hinweis. Um uns musst du dir aber keine Gedanken machen.
Alles safe.
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  #20  
Alt 23-02-2017, 05:52
Benutzerbild von Franz
Moderator
Kampfkunst: FMA, KM
 
Registrierungsdatum: 08.05.2003
Ort: Bayern
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Beiträge: 13.539
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Ratten gibt bem Kontakt mit deiner Hand nach, die anderen Sorten tun das nicht, da ist dann nicht nur die Kapsel Matsch sondern gleich deine Hand gebrochen.
Im PTK ist es aber üblich bei Übungen ohne Kontakt auch mit schwereren Gegenständen zu üben zB Bahi Stöcken oder Eisenrohren zB bei Fluid oder Single 6 Übungen.
Einfach weil es den Schlag stärker werden lässt
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  #21  
Alt 27-02-2017, 15:13
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Warriors Eskrima
 
Registrierungsdatum: 12.12.2004
Ort: /dev/null
Beiträge: 3.714
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Vorhin auf FB gesehen: http://www.pekiti.com/why-rattan-2/

Das Problem mit den langen Stöcken kann ich nachvollziehen
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  #22  
Alt 07-03-2017, 22:25
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kyokushin Budo Kai, Judo, Escrima, neuerdings auch viel rumstehe
 
Registrierungsdatum: 04.01.2005
Ort: Franken
Beiträge: 1.576
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Nachtrag zur Robinie. Ich habe am WE einige Stämme gesägt, erst dachte ich die Motorsäge ist kaputt, der Geruch kam aber vom Holz selbst. D.h. nicht wundern, wenn ihr sie mal zu Stöcken verarbeitet.
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  #23  
Alt 08-03-2017, 13:14
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Bujinkan Budo Taijutsu
 
Registrierungsdatum: 30.10.2013
Alter: 30
Beiträge: 46
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Also was Holzauswahl angeht, würde ich auch einen Blick zu Bogenholz schauen...und zwar was auf der Bauchseite gern genommen wird wegen der Druckstabilität.

Bei Esche ist das Problem, dass das Frühholz sehr grobporig ist und damit eher weich. Das Spätholz hingegen ist sehr hart und elastisch. Da sich aber Früh-und Spätholz immer abwechseln, würde ich es nicht zu einer Waffe machen wollen.

Bei Robinie würde ich bei Kontakt nur Kernholz verwenden. Da Robienie aber zum Drehwuchs neigt, solltet ihr aufpassen, dass ihr möglichst wenig Fasern zerschneidet. (Also eher mit Hand raushauen als mit einer Bandsäge...)

Ansonsten sind die Unterschiede innerhalb einer Art (bedingt durch Wachstumsbedingungen) oft größer als der Mittelwertsunterschied zwischen Hölzern. Auch kann man vieles mit einer sauberen (bei runden Hölzern stehende Maserung von der einen und liegende von der anderen Seite her) Maserung ausgleichen.

Ich benutze seit Jahren hanbo aus günstiger (Rot)Buche. Das Holz dellt zwar ein, weil aber keine Jahresringe verletzt wurden beim Schnitzen fransen bzw. brechen diese Stellen nicht aus. Aber ja ... meine Sammlung bzgl. bokken und hanbo werde ich nach einer gewissen Trocknungszeit mit Weißbuche ergänzen.
Zwetschge ist auch sehr hart und zäh.

Ansonsten könnte man noch Hickory empfehlen ... das Zeug ist hart, elastisch und kann sogar mit "kaputter" Maserungen ohne Backing zum Bogenbau verwendet werden.
Ansonsten ist noch zu sagen, dass es für das Holz besser ist, langsam und geschont getrocknet zu werden.
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