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#1
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| Hallo, warum wird Filipino Martial Arts eigentlich mit "F" geschrieben? Ich könnte mir vorstellen, daß es die spanische Schreibweise ist (Pai Lee?) nur dann paßt das "Martial Arts" - was ja ziemlich klar englisch ist - nicht mehr. Geht dies ursprünglich auf einen Schreibfehler zurück? Hat jemand Vermutungen oder kann mich aufklären? Auf keinen Fall möchte ich eine Diskussion darüber starten, welche Schreibweise "originaler", "authentischer" oder "richtiger" ist. Grüße Christian |
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#2
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| Hmm, also ich schreibe es so, weil mein erstes Buch (Inosanto) so hies: Filipino Martial Arts. Seitdem habe ich aber auch Philipino und Pilipino gesehen... Grüsse
__________________ Frank Burczynski IMAG e.V. Berlin ![]() Jeff Monson Grappling und MMA Pfingstseminar in Berlin: http://www.kampfkunst-board.info/for...eminar-145000/ |
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#3
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| Hallo. Wie das entstanden ist, keine Ahnung. Das Wort "Filipino" ist aber spanisch. Gruss, Zambo |
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#4
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| Hallo Boardmitglieder, anbei eine kleine Erläuterung des Terms Filipino. Filipino hießen urspürnglich die während der spanischen Kolonialzeit (1565-1898) auf den Inseln geborenen Spanier. Ihnen gegenüber standen die EInheimischen, schlicht Indios genannt, die Mestizen, als ein Resultat interkultureller Beziehungen. In der Hierachie ganz oben siedelten die Kastillianer, jene reinrassige, hellhäutige Herren, die von Spanien und Mexiko her ihre fern liegenden Besitztümer besiedelten. Chinito bzw. Chinita schließlich, Bezeichnungen für sino-philippinische Abkömmlinge, sind nativen Ursprungs. Erst während der amerikanischen Periode (1900-1941) begann sich der Term Filipino, losgelöst von rassischer Herkunft, auf alle Bewohner der Inselwelt zu beziehen. Trotz der 377 Jahre Fremdherrschaft, darin die dreijährige japanische Besatzungszeit eingerechnet, haben weder Spanier noch die US-Amerikaner bedeutende Charakteristika unter den Landeskindern hinterlassen. Wesentlicher ist der Erbanteil der seit dem 15./16. Jahrhundert eingewanderten Chinesen, die oftmals in die Bevölkerung eingeheiratet und nicht zuletzt die ursprüngliche Familienstruktur beeinflußten. Die modernen Filipinos setzen sich aus ca. 70% Jungmalaien, 10% Negritos und Altmalaien und 10% Chinesen zusammen. Den Rest stellen Araber, Amerikaner und Europäer. Wegen der unzählig verschiedenen Sprachen und Mundarten führte die philippinische Regierung 1937 Tagalog als Nationalsprache ein, das 1959 zunächst in Pilipino, 1973 dann zu Filipino umbenannt wurde und heute von gut 25% der nichttagalischen Bevölkerung als Zweitsprache gesprochen und verstanden wird. Viele Grüße, Mike |
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#5
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| @ Frank, Zitat:
@ Mike Vielen Dank, sehr aufschlußreich, könnte die Sache erklären. Grüße Christian |
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