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  #16  
Alt 02-02-2012, 15:56
Benutzerbild von Holzkeule
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Ist doch wurscht bin ja auch nicht mehr in dem Metier.
So ein bischen Legende gehört doch auch irgendwie dazu.

Beim Latosa wars doch so ,

sein Vater hat sich auf nem Kreuzfahrtschiff mit einem anderen ein Deathmatch geliefert und sein Großvater war ein berüchtigter Räuberhauptmann der mithilfe des Anting Anting seine Gegner bezwungen hat.

Oder so ähnlich ...

Also wollt das jetzt nicht unbedingt geringschätzen diese Archäologie hat mich nur mal interessiert ob da hier auch jemand tiefer gräbt 30 er , 20 er so in der Richtung.
Die wichtigen immergleichen Fragen sind dann eh wohl : Hat er in der Akademie gelernt oder nicht.
__________________
Wenn man nichts schreiben will schreibt man nichts und schreibt nicht daß man nichts schreiben will.
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  #17  
Alt 05-02-2012, 05:24
Benutzerbild von Gaoli
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Kampfkunst: Arnis
 
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Zitat:
Zitat von Holzkeule Beitrag anzeigen
Außer der magellanschen Wolke und den üblichen spanischen Söldnergeschichten weiß man doch nix spezielles von vor 1950 oder ?
Es kommt darauf an wonach Du suchst. Die vorkoloniale Geschichte der Philippinen ist mittlerweile sehr dreidimensional.

Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
im schiffstagebuch eines matrosen ist hingegen "realistischeres" zu lesen. dort heißt es, die erdrückende übermacht der einheimischen hätte die spanier mit pfeilen, speeren, steinen und knüppeln (reisstampfer?) bearbeitet. kein wort von schwertern.
Antonio Pigafetta ist alles andere als eine verlässliche Quelle. Laut ihm waren die Menschen im Archipel auch Analphabeten. Etwas was bereits bei der zweiten Expedition Spaniens widerlegt wurde. Nicht nur das, es war bereits widerlegt noch bevor Magellan in Südostasien niedergestreckt wurde.

Zitat:
Zitat von salurian Beitrag anzeigen
Hab bei meinem letzten Besuch in Cebu auch gehört das Lapu-Lapu damals Magellan weder mit Stock noch Schwert, sondern mit nem Reisstampfer erschlagen hat. Hätten jetzt neueste Forschungen ergeben.
Es gibt keinerlei Untersuchungen dieser Art. Wie sollte man das überhaupt untersuchen?

Zitat:
Zitat von Holzkeule Beitrag anzeigen
" man muß wissen woher man kommt um zu wissen wohin es geht ,.. was heißt weiterentwickelt die waren früher alle Killer da muß man nix weiterentwickeln blablablablub ..."
"Ang hindi marunong lumingon sa pinangalingan ay hindi makakarating sa paroroonan."

Sagt Dir der Satz etwas? Du hast mit Deiner Aussage auf den philippinischen Nationalheld & auf die gesamte philippinische Nation gespuckt.

Zitat:
Zitat von salurian Beitrag anzeigen
Ja, so kenn ich es auch. Zumal angeblich das Kampilan noch gar nicht existiert hat und die Lapu-Lapu Statue eher nen Krummsäbel als nen Kampilan in der Hand hält. Alles wieder damit es gut aussieht...
Diese Statuen wurde nicht von Filipinos angefertigt. Allein die Proportionen der Körperteile zueinander weisen darauf hin. Wer nachkoloniale Kunst mir kolonialer vergleicht sieht das sofort. Darunter waren dann Leute wie Richard Kissling, zum Beispiel.

Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Guter Beitrag. Allerdings stellt sich die Frage, wo hier "Hobby" anfängt und
wie weit ich mich, historisch richtig, "reingraben" muss um eben nicht dem
"wiki-style" zu erliegen.
↓↓↓↓Das würde ich gerne mit einem Zitat das ich in einem anderen Thread geschrieben habe beantworten.↓↓↓↓

Zitat:
Zitat von Gaoli Beitrag anzeigen
Wer eine Kampfkunst erlernt, ist dazu bestrebt & verpflichtet das Erbe und den Werdegang seiner Vorgänger für die Nachwelt zu bewahren. Unabhängig davon welchen PR-Quark ein Li Xiaolong verzapft hat. Um Rizal zu zitieren: Wer nicht in der Lage ist, auf seine Ursprünge zurück zu blicken, ist auch nicht in der Lage, von der Stelle zu treten (Ang hindi marunong lumingon sa pinangalingan ay hindi makakarating sa paroroonan). Dies ist eine Wahrheit die unverrückbar & unmissverständlich ist. Dies macht einen Großteil der Kampfkunst aus, sei es bei der Wahl der Uniformen, den moralischen Prinzipien, den Übungen usw. Nicht nur ist man dazu verpflichtet die Techniken zu können, sondern muss sich auch für den Werdegang der Kultur interessieren & diesen erlernen. Für Asiaten dient diese Präservierung zum Einen als Andenken an die Zeit vor der Verwestlichung, aber gleichzeitig auch als Beweis für Stolz an die Kulturleistung und für viele auch als Ererbietung an die Vorfahren. Ein Prinzip das Xiào (孝) oder "kindliche Pietät" genannt wird. In diesem Sinne ehrt ein Kampfkünstler seine Ahnen, in dem er oder sie das Erbe der Vorgänger bewahrt & dient gleichzeitig den Kindern, die der Schatz der Gesellschaft darstellen. Kampfkunst ist insofern ein verbindlicher sozialer Vertrag.
Zitat:
Zitat von Holzkeule Beitrag anzeigen
sein Vater hat sich auf nem Kreuzfahrtschiff mit einem anderen ein Deathmatch geliefert und sein Großvater war ein berüchtigter Räuberhauptmann der mithilfe des Anting Anting seine Gegner bezwungen hat.
René Latosa redet viel wenn der Tag lang ist und hat noch weniger Ahnung von philippinischer Geschichte. Anting-Anting sind eine Masche mit der die Amerikaner vor ein paar Jahren aufgekommen sind um Spiritualität in Arnis reinzubringen. Ich weiß noch das ich früher wenn ich Anting-Anting bei Google eingab Ohrringe als Bilder hatte & heute immer diesen Scheiß. Und dann noch Leute die mir erklären wollen das sie besser über die Kultur & Geschichte der Philippinen Bescheid wüssten, ohne die Sprache zu sprechen.
__________________
http://img714.imageshack.us/img714/6264/1andresbonifaciokatipun.jpg 对我来说中华人民共和国是亚洲人的国家。我爱中国,我爱吕宋岛。我也爱卡提浦南政党与中国的中国共产党。ᜋ ᜇᜋᜒᜅ᜔ᜐᜎᜋᜆ᜔ᜉᜓ|| ~ᜄᜓᜇᜒ~
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  #18  
Alt 05-02-2012, 10:37
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Zitat:
Zitat von Gaoli Beitrag anzeigen
"Ang hindi marunong lumingon sa pinangalingan ay hindi makakarating sa paroroonan."

Sagt Dir der Satz etwas? Du hast mit Deiner Aussage auf den philippinischen Nationalheld & auf die gesamte philippinische Nation gespuckt.

Ganz ruhig Blut , ich habe auf gar nichts gespuckt. Wie du sicher siehst mach ich mittlerweile nur noch Karate und weil dort jeder 2. Thread ein historischer ist , hab ich hier angefragt ob es hier auch Hobbyhistoriker gibt. ( nicht abwertend gemeint )

Phillipinisch sprech ich nicht und wenn ich im anderen Forum oder hier sage daß ich diese Forschungen für überbewertet halte für das was ich heute mache dann muß ich mich nicht von pseudophilosophischen Sprüchen belehren lassen.

Die Sachen zu Rene hab ich mit einer gewissen Selbstironie geschrieben. ( hatte nicht Lust und Zeit nach einem passenden Smily zu suchen )
Aber wenn ihr mehr wißt über eure Vorfahren von vor 1950 ( anhand von Büchern ,Dokumenten , Videos ) dann würde mich das interessieren.Deswegen hab ich den Thread eröffnet.
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Geändert von Holzkeule (05-02-2012 um 10:44 Uhr).
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  #19  
Alt 05-02-2012, 13:59
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Warum muss es mich interessieren wo etwas her kommt?
Ich weiss das mein Trainer sein Zeug von Bernd gelernt hat. Danach wirds aber ebenso schwammig wie uninteressant fuer mich.
Alles was ich ueber mein Zeug wissen muss ist das es funktioniert.
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  #20  
Alt 05-02-2012, 14:59
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Kampfkunst: Kali Sikaran, Pencak Silat Concept, Modern Arnis u.a.
 
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Zitat:
Zitat von Gaoli Beitrag anzeigen
Antonio Pigafetta ist alles andere als eine verlässliche Quelle. Laut ihm waren die Menschen im Archipel auch Analphabeten. Etwas was bereits bei der zweiten Expedition Spaniens widerlegt wurde. Nicht nur das, es war bereits widerlegt noch bevor Magellan in Südostasien niedergestreckt wurde.
wer quellen in ihrem wert danach beurteilt, in wie weit der mensch hinter der quelle in der lage war, das was ihm fremd war, so zu beurteilen, wie es jemand tun würde, der entweder teil des beschriebenen oder aber zumindest ein "kenner" des beschriebenen ist, hat die funktion von quellen in der historischen oder gar (weil noch komplexer, was hermeneutische aspekte / verstehen angeht) in der ethnohistorischen arbeit nicht verstanden.
quellen liefern in bezug auf beurteilungen keine "reinen" wahrheiten, sondern erfahrungen und sichtweisen (evtl. ja auch durch interessen und unbewußte vorprägungen eingefärbte), die in der beschreibung sichtbar werden können, wenn man in der lage ist, solche sachen auch methodisch korrekt herauszurbeiten. es gilt über die maximale berücksichtigung der kontexte der quelle einen einblick in die sicht- und denkweise des beschreibenden "autors" zu bekommen, um von da aus eine rekonstruktion des beschriebenen zu erstellen, die nach möglichkeit die ungenauigkeiten, "vorurteile" und genremäßigen anpassungen an erwartungen in stil und inhalt/darstellungsweise ausklammert, gleichzeitig aber weiteres wissen und andere quellen dazu in bezug stellt. quellen gilt es immer in diesem sinne "aufzuhellen".
eine reine beschreibung gesehener abläufe, ohne jede beigemengte bedeutungszuschreibung oder bewertung, ist aber was es ist: eine beschreibung von abläufen. ein pfeil ist ein pfeil, ein knüppel ein knüppel, eine überzahl eine überzahl und ein toter spanier ein toter spanier. das hat mit kulturellen differenzen und unfähigkeiten zu verstehen, was man da gesehen hat überhaupt nichts zu tun. (zb. den eigentlichen grund des konfliktes, der ja bekanntermaßen die tributverweigerung lapu lapus gegenüber seinem raja auf cebu war, dem die spanier aus taktischen kolonialisierungskalkül heraus "angeboten" hatten, das "problem" zu lösen.)
wenn man dann noch bedenkt, dass die beschreibung des matrosen überhaupt nicht geeignet ist, aus magellan einen im kampf heroisch untergegangenen helden zu machen, sondern das geschehen eher als eine völlig gescheiterte und miserabel durchdachte aktion darstellt (fehler von magellan), dann hat sie auch in hinsicht auf immer mögliche "propagandistische lügen" einen sehr hohen stellenwert. für die glorifizierung einer kolonialistischen eroberung eignet sie sich ebenso wenig, wie für die glorifizierung eines antikolonialen nationalhelden, der weder antikolonial war (konfliktursache war ja sein aufbegehren gegen den "einheimischen" herrscher und der kampf wurde gegen die spanier als verbündete des rajas geführt), noch national (der gedanke an einen gemeinsamen nationalstaat ist ja erst im späten 19.jh. thema auf den inseln und hat sich bis heute nicht überall durchgesetzt).
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  #21  
Alt 14-02-2012, 00:52
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Ich glaube die FMA Gemeinde interessiert es nicht, wo was wie sich geschichtlich entwickelt hat.
Wir wissen es kam von den Philippinen und wurde dort zum Kämpfen benutzt.
Und wir wissen auch das Wir alles assimilieren, was uns passt.
Ohne jemanden angreifen zu wollen aber ich habe immer das Gefühl, dass wir diesen historischen Kram nicht brauchen um Sagen zu können bei uns wird es gemacht wie Großmeister xxx es schon vor tausend Jahren lehrte.

Es macht uns spaß und wir assimilieren weiter Hauptsache es rockt und funktioniert.
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  #22  
Alt 14-02-2012, 01:14
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Kampfkunst: Aikido, FMA
 
Registrierungsdatum: 04.03.2007
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Das solltest du aber vielleicht auch nicht über einen Kamm scheren. Nur weil man keine Bilder im Trainingsraum aufhängt oder sich ständig auf alte, sagenumwobene Geschichten oder Personen beruft, heißt das ja nicht, dass man sich nicht für die Geschichte des eigenen Stils und generell den geschichtlichen Hintergrund der Entwicklung interessiert.

Ich finde es schon interessant, nicht weil ich es unbedingt brauche um jedes Detail des Stils zu verstehen, aber weil ich es einfach spannend finde. Dass es - zumindest in den meisten FMA - immer wieder neue Einflüsse gibt widerspricht dem ja nicht, sondern fügt ein neues Stück Stilgeschichte hinzu.
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  #23  
Alt 14-02-2012, 09:34
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Kampfkunst: Su Ceng, Kickboxen, Filipino Fighting Arts
 
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Zitat:
Zitat von meepo Beitrag anzeigen
Ich finde es schon interessant, nicht weil ich es unbedingt brauche um jedes Detail des Stils zu verstehen, aber weil ich es einfach spannend finde. Dass es - zumindest in den meisten FMA - immer wieder neue Einflüsse gibt widerspricht dem ja nicht, sondern fügt ein neues Stück Stilgeschichte hinzu.
Dem kann ich mich auch so anschließen!
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  #24  
Alt 16-02-2012, 22:30
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Halloo erstmal.


Die Stilgeschichte wird oft ins politische getrieben. Das interessiert mich nicht. Auch der rein historische "Wert" geht für mich gegen Null.

Aber.

Wenn man bedenkt, wie die Jungs dort gekämpft haben, wie ihre sozialen Umgangsformen waren, die Umweltbedingungen und sonstige Randbedingungen, dann kann man oft verstehen, warum viele Dinge so sind wie sie sind. Das an sich ist für mich erstmal interessant. Viel interessanter wird es allerdings, wenn ich das alles auf mich und meine Bedingungen "transponiere". Wie ticke ich? Wer sind meine Gegner? Wie ist mein Körper im Vergleich? Was habe ich für Möglichkeiten (Material, Wissen, ...)?

Die Frage der Stilgeschichte erklärt ein wenig, warum der Stil so unterrichtet wird, wie er unterrichtet wird, warum die Didaktik so ist und was das Ziel war. Naja. Und das kann man alles anpassen. Es geht auch ohne Stilgeschichte, aber manche Details lassen sich einfach nicht ohne klären.

Jeder versucht ja aus einem Stil das Meiste für sich herauszuholen. Und mehr geht, wenn man weiß was ohne weiteres änderbar ist.

So,

gut' Nacht.
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  #25  
Alt 17-02-2012, 00:10
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Kampfkunst: Kali Sikaran, Pencak Silat Concept, Modern Arnis u.a.
 
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Zitat:
Zitat von wuerfel Beitrag anzeigen
Die Frage der Stilgeschichte erklärt ein wenig, warum der Stil so unterrichtet wird, wie er unterrichtet wird, warum die Didaktik so ist und was das Ziel war. Naja. Und das kann man alles anpassen. Es geht auch ohne Stilgeschichte, aber manche Details lassen sich einfach nicht ohne klären.

Jeder versucht ja aus einem Stil das Meiste für sich herauszuholen. Und mehr geht, wenn man weiß was ohne weiteres änderbar ist.
+1

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  #26  
Alt 27-02-2012, 22:15
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Hallo erstmal, dieses ist dann mal mein Einstand hier auf dem Board.

Mich interessiert es z.B. schon mal brennend, warum im Balintawak stets auf die kurze Distanz agiert wird, anstatt sich zu entfernen.
Das muss doch historische Hintergründe geben, die einen zu bestimmten Zeiten nichts anderes übrig ließen.
Evtl. um sich effizient gegen nächtliche Angreifer in engen Hütten zu verteidigen?!

Gruß Dennis
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  #27  
Alt 27-02-2012, 22:30
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Kampfkunst: Kali Sikaran, Pencak Silat Concept, Modern Arnis u.a.
 
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Ort: Köln
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willkommen dennis,

nee, das ist definitiv nicht so, wie du denkst.

historisch spielt in der technikentwicklung eher die rivalität des balintawak clubs mit dem anderen großen club auf cebu (doce pares club) in der ersten hälfte des letzten jahrhunderts ne große rolle. da gab es haufenweise herausforderungskämpfe und man passte sich entsprechend dem stil der gegner an (im sinne von: dem stil des gegners entgegenwirken mit sachen, die der eben nicht machte und die sein eigenes vorgehen behinderten).
ansonsten: bei zwei gleich langen waffen ist es nicht unbedingt von vorteil, wenn man grundsätzlich auf distanz geht - falls man denn zum ziel hat, den anderen "niederzukämpfen" und nicht möglichkeiten zur flucht erarbeiten möchte. wenn man dem gegner die eigene bevorzugte distanz aufzwingen kann, ist das aber immer gut.
na ja. ich mache kein balintawak. beste infos gibts da bei den spezis.
versuch es zb. mal bei @meepo.

edit: das ist hier aber gar nicht thema. mach doch nen eigenen thread mit deiner frage auf oder schreib den spezis ne pn, sonst wird das zu off topic.

Geändert von amasbaal (27-02-2012 um 22:32 Uhr).
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  #28  
Alt 27-02-2012, 22:30
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Kampfkunst: Aikido, FMA
 
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Da gibts mit Sicherheit verschiedene Geschichten und Sichtweisen dazu. Ich kann dir aus dem Gedächtnis folgende anbieten:

1) Es handelte sich um Stockduelle und weniger um Sparringskämpfe, wie man sie häufiger sieht.
2) Ein Angreifer kommt sowieso heran, wenn er treffen will.
3) Es geht eigentlich nicht um Stockkampf.
4) Man will nicht Rumrennen, sondern Umrennen.
5) Die nahe Distanz schult eine Menge DInge, die die weite Distanz nicht oder weniger schult.

Letztlich ist es halt eine Lehr- und Trainingsmethode. Und zwar eine sehr gute und effektive.

Geändert von meepo (27-02-2012 um 22:39 Uhr).
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