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#16
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| Ist doch wurscht bin ja auch nicht mehr in dem Metier. So ein bischen Legende gehört doch auch irgendwie dazu. Beim Latosa wars doch so , sein Vater hat sich auf nem Kreuzfahrtschiff mit einem anderen ein Deathmatch geliefert und sein Großvater war ein berüchtigter Räuberhauptmann der mithilfe des Anting Anting seine Gegner bezwungen hat. Oder so ähnlich ... Also wollt das jetzt nicht unbedingt geringschätzen diese Archäologie hat mich nur mal interessiert ob da hier auch jemand tiefer gräbt 30 er , 20 er so in der Richtung. Die wichtigen immergleichen Fragen sind dann eh wohl : Hat er in der Akademie gelernt oder nicht. ![]()
__________________ Wenn man nichts schreiben will schreibt man nichts und schreibt nicht daß man nichts schreiben will. |
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#17
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| Sagt Dir der Satz etwas? Du hast mit Deiner Aussage auf den philippinischen Nationalheld & auf die gesamte philippinische Nation gespuckt. Zitat:
__________________ 对我来说中华人民共和国是亚洲人的国家。我爱中国,我爱吕宋岛。我也爱卡提浦南政党与中国的中国共产党。ᜋ ᜇᜋᜒᜅ᜔ᜐᜎᜋᜆ᜔ᜉᜓ|| ~ᜄᜓᜇᜒ~ |
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#18
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| Ganz ruhig Blut , ich habe auf gar nichts gespuckt. Wie du sicher siehst mach ich mittlerweile nur noch Karate und weil dort jeder 2. Thread ein historischer ist , hab ich hier angefragt ob es hier auch Hobbyhistoriker gibt. ( nicht abwertend gemeint ) Phillipinisch sprech ich nicht und wenn ich im anderen Forum oder hier sage daß ich diese Forschungen für überbewertet halte für das was ich heute mache dann muß ich mich nicht von pseudophilosophischen Sprüchen belehren lassen. Die Sachen zu Rene hab ich mit einer gewissen Selbstironie geschrieben. ( hatte nicht Lust und Zeit nach einem passenden Smily zu suchen ) Aber wenn ihr mehr wißt über eure Vorfahren von vor 1950 ( anhand von Büchern ,Dokumenten , Videos ) dann würde mich das interessieren.Deswegen hab ich den Thread eröffnet.
__________________ Wenn man nichts schreiben will schreibt man nichts und schreibt nicht daß man nichts schreiben will. Geändert von Holzkeule (05-02-2012 um 10:44 Uhr). |
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#19
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| Warum muss es mich interessieren wo etwas her kommt? Ich weiss das mein Trainer sein Zeug von Bernd gelernt hat. Danach wirds aber ebenso schwammig wie uninteressant fuer mich. Alles was ich ueber mein Zeug wissen muss ist das es funktioniert. |
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#20
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| Zitat:
quellen liefern in bezug auf beurteilungen keine "reinen" wahrheiten, sondern erfahrungen und sichtweisen (evtl. ja auch durch interessen und unbewußte vorprägungen eingefärbte), die in der beschreibung sichtbar werden können, wenn man in der lage ist, solche sachen auch methodisch korrekt herauszurbeiten. es gilt über die maximale berücksichtigung der kontexte der quelle einen einblick in die sicht- und denkweise des beschreibenden "autors" zu bekommen, um von da aus eine rekonstruktion des beschriebenen zu erstellen, die nach möglichkeit die ungenauigkeiten, "vorurteile" und genremäßigen anpassungen an erwartungen in stil und inhalt/darstellungsweise ausklammert, gleichzeitig aber weiteres wissen und andere quellen dazu in bezug stellt. quellen gilt es immer in diesem sinne "aufzuhellen". eine reine beschreibung gesehener abläufe, ohne jede beigemengte bedeutungszuschreibung oder bewertung, ist aber was es ist: eine beschreibung von abläufen. ein pfeil ist ein pfeil, ein knüppel ein knüppel, eine überzahl eine überzahl und ein toter spanier ein toter spanier. das hat mit kulturellen differenzen und unfähigkeiten zu verstehen, was man da gesehen hat überhaupt nichts zu tun. (zb. den eigentlichen grund des konfliktes, der ja bekanntermaßen die tributverweigerung lapu lapus gegenüber seinem raja auf cebu war, dem die spanier aus taktischen kolonialisierungskalkül heraus "angeboten" hatten, das "problem" zu lösen.) wenn man dann noch bedenkt, dass die beschreibung des matrosen überhaupt nicht geeignet ist, aus magellan einen im kampf heroisch untergegangenen helden zu machen, sondern das geschehen eher als eine völlig gescheiterte und miserabel durchdachte aktion darstellt (fehler von magellan), dann hat sie auch in hinsicht auf immer mögliche "propagandistische lügen" einen sehr hohen stellenwert. für die glorifizierung einer kolonialistischen eroberung eignet sie sich ebenso wenig, wie für die glorifizierung eines antikolonialen nationalhelden, der weder antikolonial war (konfliktursache war ja sein aufbegehren gegen den "einheimischen" herrscher und der kampf wurde gegen die spanier als verbündete des rajas geführt), noch national (der gedanke an einen gemeinsamen nationalstaat ist ja erst im späten 19.jh. thema auf den inseln und hat sich bis heute nicht überall durchgesetzt). ![]() |
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#21
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| Ich glaube die FMA Gemeinde interessiert es nicht, wo was wie sich geschichtlich entwickelt hat. Wir wissen es kam von den Philippinen und wurde dort zum Kämpfen benutzt. Und wir wissen auch das Wir alles assimilieren, was uns passt. Ohne jemanden angreifen zu wollen aber ich habe immer das Gefühl, dass wir diesen historischen Kram nicht brauchen um Sagen zu können bei uns wird es gemacht wie Großmeister xxx es schon vor tausend Jahren lehrte. Es macht uns spaß und wir assimilieren weiter Hauptsache es rockt und funktioniert.
__________________ Er bringt uns Frieden, brecht ihm die Beine |
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#22
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| Das solltest du aber vielleicht auch nicht über einen Kamm scheren. Nur weil man keine Bilder im Trainingsraum aufhängt oder sich ständig auf alte, sagenumwobene Geschichten oder Personen beruft, heißt das ja nicht, dass man sich nicht für die Geschichte des eigenen Stils und generell den geschichtlichen Hintergrund der Entwicklung interessiert. Ich finde es schon interessant, nicht weil ich es unbedingt brauche um jedes Detail des Stils zu verstehen, aber weil ich es einfach spannend finde. Dass es - zumindest in den meisten FMA - immer wieder neue Einflüsse gibt widerspricht dem ja nicht, sondern fügt ein neues Stück Stilgeschichte hinzu. |
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#23
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| Zitat:
__________________ www.suceng.de |
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#24
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| Halloo erstmal. Die Stilgeschichte wird oft ins politische getrieben. Das interessiert mich nicht. Auch der rein historische "Wert" geht für mich gegen Null. Aber. Wenn man bedenkt, wie die Jungs dort gekämpft haben, wie ihre sozialen Umgangsformen waren, die Umweltbedingungen und sonstige Randbedingungen, dann kann man oft verstehen, warum viele Dinge so sind wie sie sind. Das an sich ist für mich erstmal interessant. Viel interessanter wird es allerdings, wenn ich das alles auf mich und meine Bedingungen "transponiere". Wie ticke ich? Wer sind meine Gegner? Wie ist mein Körper im Vergleich? Was habe ich für Möglichkeiten (Material, Wissen, ...)? Die Frage der Stilgeschichte erklärt ein wenig, warum der Stil so unterrichtet wird, wie er unterrichtet wird, warum die Didaktik so ist und was das Ziel war. Naja. Und das kann man alles anpassen. Es geht auch ohne Stilgeschichte, aber manche Details lassen sich einfach nicht ohne klären. Jeder versucht ja aus einem Stil das Meiste für sich herauszuholen. Und mehr geht, wenn man weiß was ohne weiteres änderbar ist. So, gut' Nacht. |
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#25
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| Zitat:
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#26
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| Hallo erstmal, dieses ist dann mal mein Einstand hier auf dem Board. Mich interessiert es z.B. schon mal brennend, warum im Balintawak stets auf die kurze Distanz agiert wird, anstatt sich zu entfernen. Das muss doch historische Hintergründe geben, die einen zu bestimmten Zeiten nichts anderes übrig ließen. Evtl. um sich effizient gegen nächtliche Angreifer in engen Hütten zu verteidigen?! Gruß Dennis |
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#27
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| willkommen dennis, nee, das ist definitiv nicht so, wie du denkst. historisch spielt in der technikentwicklung eher die rivalität des balintawak clubs mit dem anderen großen club auf cebu (doce pares club) in der ersten hälfte des letzten jahrhunderts ne große rolle. da gab es haufenweise herausforderungskämpfe und man passte sich entsprechend dem stil der gegner an (im sinne von: dem stil des gegners entgegenwirken mit sachen, die der eben nicht machte und die sein eigenes vorgehen behinderten). ansonsten: bei zwei gleich langen waffen ist es nicht unbedingt von vorteil, wenn man grundsätzlich auf distanz geht - falls man denn zum ziel hat, den anderen "niederzukämpfen" und nicht möglichkeiten zur flucht erarbeiten möchte. wenn man dem gegner die eigene bevorzugte distanz aufzwingen kann, ist das aber immer gut. na ja. ich mache kein balintawak. beste infos gibts da bei den spezis. versuch es zb. mal bei @meepo. edit: das ist hier aber gar nicht thema. mach doch nen eigenen thread mit deiner frage auf oder schreib den spezis ne pn, sonst wird das zu off topic. Geändert von amasbaal (27-02-2012 um 22:32 Uhr). |
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#28
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| Da gibts mit Sicherheit verschiedene Geschichten und Sichtweisen dazu. Ich kann dir aus dem Gedächtnis folgende anbieten: 1) Es handelte sich um Stockduelle und weniger um Sparringskämpfe, wie man sie häufiger sieht. 2) Ein Angreifer kommt sowieso heran, wenn er treffen will. 3) Es geht eigentlich nicht um Stockkampf. 4) Man will nicht Rumrennen, sondern Umrennen. 5) Die nahe Distanz schult eine Menge DInge, die die weite Distanz nicht oder weniger schult. Letztlich ist es halt eine Lehr- und Trainingsmethode. Und zwar eine sehr gute und effektive. Geändert von meepo (27-02-2012 um 22:39 Uhr). |
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