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  #16  
Alt 03-10-2011, 22:37
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: noch nichts
 
Registrierungsdatum: 23.09.2009
Alter: 31
Beiträge: 60
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Naja, Sanda würde mich schon auch faszinieren, aber da spricht einfach zu viel für mich dagegen. Das würde jetzt aber total ins OT abgleiten.

Zitat:
mach einfach. leg vorher fest, was deine "eigentliche" kk ist, und stell dann fest ob etwas passt. dafür bedarf es dann das ein oder andere probetraining bei der ein oder anderen kk. du wirst schon spüren, was dir eher liegt und was eher nicht.
Genau, am Ende ist doch wieder jeder ein Individuum und tickt ganz anders, als man es vorher sagen kann. Danke für die ausführlichen Ausführungen
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  #17  
Alt 03-10-2011, 23:14
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Aikido, FMA
 
Registrierungsdatum: 04.03.2007
Beiträge: 618
Standard

Das Mischen von verschiedenen Stilen/Systemen wird dann problematisch, wenn das Ausgangssystem dann so reduziert, beeinflusst und modifiziert wird, dass nicht mehr alles unterrichtet wird. Dass jeder es für sich anpasst und dass verschiedene Lehrer den Schwerpunkt des Unterrichts je nach den Trainierenden und deren Bedürfnissen bestimmen und die Inhalte modifizieren ist wunderbar und soll ja auch so sein. Es liegt aber nicht jedem alles und deswegen sollte meines Erachtens nicht unbedingt nur die modifizierte, reduzierte, spezialisierte Version eines Stiles/Systems übrigbleiben.

Oder anders ausgedrückt: Warum sollten denn viele Techniken unterrichtet werden, wenn am Ende sowieso die meisten Anwender nur 3 oder 4 nutzen - warum sollte der Anwender also nicht nur diese Dinge unterrichten, die für ihn ja gut funktionieren? Antwort: Weil unterschiedlichen Leuten auch unterschiedliche Techniken, Methoden, etc. liegen und sie unterschiedliche Dinge für sich nutzen können oder eben nicht. Deswegen sind Modifizierungen zwar mitunter sehr gut, sollten aber auch von Leuten mit genügend Übersicht und Können vorgenommen werden.

Geändert von meepo (04-10-2011 um 02:35 Uhr).
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  #18  
Alt 03-10-2011, 23:45
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: JKD/Kali
 
Registrierungsdatum: 05.04.2010
Beiträge: 1.178
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Schon, aber zumindest kickboxerische Basics braucht man für vernünftiges Panantukan/Sikaran sowieso. Da schadet etwas Kickboxen bestimmt nicht.

Mit Sanda stell ichs mir ähnlich vor. Aber da hängts sicher auch davon ab, was für Sanda das nun genau ist.

Ich kann aus der Erfahrung bei JKD und Kali sprechen, das war nie ein Problem. Aber da beide Einheiten bei den gleichen Trainern waren, ists natürlich aufeinander abgestimmt.

Da eigentlich alle im Verein beides trainieren werden die Kickboxerischen Basics zB. mal eher im JKD gemacht. Dafür hat man dann im Kali Zeit für andere Übungen.
__________________
"SV steht ja eigentlich für Einsetzbarkeit im Kampf und wird in der Einheit Penislängen gemessen."-Zitat DieKlette
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  #19  
Alt 03-10-2011, 23:57
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Aikido, FMA
 
Registrierungsdatum: 04.03.2007
Beiträge: 618
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Dass es in diesem Fall vermutlich kein Problem ist, hab ich ja schon geschrieben. Mein letzter Post war mehr ein allgemeiner
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  #20  
Alt 04-10-2011, 01:26
Benutzerbild von Deno
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: FMA und UCC
 
Registrierungsdatum: 14.11.2002
Beiträge: 1.017
Standard

Zitat:
als langjährig trainierender ist das möglich, aber ich glaube als Anfänger könnte sowas problematisch sein
-das unterstreiche ich mal so..

Am Anfang besteht halt die Gefahr viele verschiedene Techniken aus vielen verschiedenen KKs/KSs zu erlernen, ohne aber nur eines der trainierenden Konzepte wirklich verstandenen zu haben..-man beherrscht am Ende also evtl. 1.000 Techniken (ok, im .. sind es glaube ich 120 alleine in einer Form), aber kein Konzept das dahinter steht.
Muss jeder selbst entscheiden was einem sinnvoller erscheint, mit 1.000 Techniken ohne Konzept zu kämpfen o. mit einem Konzept und nur ein paar Techniken zu kämpfen, das Ziel ist der Weg!
-kenne bspw. viele Leute die mit letzterem Weg viel Erfolg im Bereich WK (Turniere), SV, Sport o. Sparring mit/gegen komplett andere KK/KS hatten, andersherum jedoch niemanden!
__________________
“That thounds like a brutal sport,but it`s just a technik,it`s just the heart.It`s all about the skill,speed,the agressive. You think that`s just the power,but it`s the agressive in the power”,M.Tyson

Geändert von Deno (04-10-2011 um 15:27 Uhr).
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  #21  
Alt 04-10-2011, 10:29
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: noch nichts
 
Registrierungsdatum: 23.09.2009
Alter: 31
Beiträge: 60
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Genau, so meinte ich das. Ob man einen Kick einer anderen KK perfekt kann, oder ob man den kann und in sein Konzept und System sinnvoll integrieren kann, macht bestimmt einen großen Unterschied. Ich denke, wenn man das Konzept, den Sinn, den Kern oder wie auch immer man es nennen möchte seiner KK verstanden hat, dann kann man bestimmt auch mal rumexperimentieren.

Aber es ist toll, dass man es überhaupt kann. Viele KK stehen sich am Ende einfach viel näher als ich immer dachte.
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  #22  
Alt 04-10-2011, 15:43
Benutzerbild von amasbaal
Moderator
Kampfkunst: Kali Sikaran, Pencak Silat Concept, Modern Arnis u.a.
 
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Beiträge: 3.873
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Zitat:
Zitat von Deno Beitrag anzeigen
Am Anfang besteht halt die Gefahr viele verschiedene Techniken aus vielen verschiedenen KKs/KSs zu erlernen, ohne aber nur eines der trainierenden Konzepte wirklich verstandenen zu haben..-man beherrscht am Ende also evtl. 1.000 Techniken (ok, im .. sind es glaube ich 120 alleine in einer Form), aber kein Konzept das dahinter steht.
ich wüsste ehrlich gesagt niemanden, der das so macht, da die unterschiedlichen einflüsse ja INTEGRIERT werden - worin wohl?... ins konzept / in die konzepte des stiles.
worum ers mir v.a. ging, sind synergieeffekte beim lernen biophysischer abläufe. dafür sinnvoll: crosstrainings. hinzu kommen adaptionen einzelner taktiken und techniken von außerhalb im rahmen der konzepte des stils.
ich denke, dass wir uns in DIESEM sinne einig sind.

und nur zur erinnerung: eigentlich geht es ja ausdrücklich ums kickboxen (oder eben andere vk-kampfsportarten) und dessen mögliche funktion in den fma (bzw. dessen "verträglichkeit" mit den fma)! alle anderen bisher genannten kks sind ebenfalls nicht gerade "störend", sondern bereichernd.
wie so oft, geht es hier viel weniger um die frage des "ob" oder "was", als um die frage des "wie".

Geändert von amasbaal (04-10-2011 um 15:48 Uhr).
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