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  #1  
Alt 02-12-2010, 20:53
inaktiv
Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Standard Latosa Escrima Concepts FMA Digest 2006

Folgender m.E. sehr interessante Artikel in Bezug auf die Latosa Escrima Concepts wurde im FMA Digest 2006 Vol 3 No 3 veröffentlicht

"The Escrima Concepts
Latosa Escrima

The Latosa’s Escrima five basic concepts are used to test the techniques taught to determine whether they are effective and structurally sound.

Beste Grüße

Geändert von Security (17-04-2011 um 15:20 Uhr).
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  #2  
Alt 04-12-2010, 14:23
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Kampfkunst: aktuell Boxen/Escrima(ehemals Karate/Wt/dies u das)
 
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Hallo Security,

habs nur überflogen, da mir zu anstrengend zu lesen.
Gibts das evtl auch in meiner Heimatsprache?

Gruß Chris
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  #3  
Alt 05-12-2010, 01:26
inaktiv
Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Zitat:
Zitat von chris2009 Beitrag anzeigen
Hallo Security,

habs nur überflogen, da mir zu anstrengend zu lesen.
Gibts das evtl auch in meiner Heimatsprache?

Gruß Chris
Hallo Chris,

im Folgenden auf die Schnelle ein Übersetzungsversuch von mir:

Die fünf Basis-Konzepte des Latosa Escrimas werden genutzt um die unterrichteten Techniken daraufhin zu testen ob sie effektiv sind und eine vernünftige Struktur aufweisen....

Beste Grüße

Geändert von Security (17-04-2011 um 15:21 Uhr).
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  #4  
Alt 05-12-2010, 14:05
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Kampfkunst: aktuell Boxen/Escrima(ehemals Karate/Wt/dies u das)
 
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Hallo Security,

erstmal ganz herzlichen Dank für deine Übersetzung!!!
Der Text ist echt Klasse und vieles war mir schon bekannt, jedoch nicht in der Klarheit und präzisen Ausarbeitung.Wobei ich denke, das die Konzepte wohl eher als Richtungsanweisung denn als Dogma zu verstehn sind.
Zb das Prinzip des offensiven Fokus im Bezug auf Klingenwaffen, besonders wenn der Gegner eine Waffe mit kürzerer Reichweite besitzt.
Oder bei stumpfen gegen scharfe Waffen...
Dort wird wohl auch eher der Waffenarm-hand das primäre Ziel sein(?).
Zum Prinzip der richtigen Einstellung hätte ich noch eine Frage; habt ihr da spezielle Trainingsmethoden für?
Ich meine da ich einige Zeit Wettkampfsport betrieben hatte, kenne ich es halt so, das sich die richtige Einstellung von ganz alleine durch knallhartes Üben entwickelt.
Wir benutzten dafür zb Sparring bzw bedingtes Sparring, Eckentraining, Kombinationen(mit Kontakt) am Mann,Konditionstraining bis zur persönlichen Leistungsgrenze und darüber hinnaus, usw.

Gruß Christian
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  #5  
Alt 05-12-2010, 14:35
Benutzerbild von Daimyo
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Kampfkunst: Latosa Escrima, Den Tellerrand niedrig halten
 
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Alter: 32
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Letzten Endes hilft auch nur Sparring und die Wiederholung von Stresssituationen, um eine gewisse Einstellung zu bekommen. Atemübungen, Meditation oder ähnliches, kann bei der Ausbildung starker Nerven helfen. Es nützt aber wenig, wenn man sich nicht in entsprechende Trainingssituationen begibt und an der Umsetzung arbeitet.

Das Trainingsprinzip "die eigenen Grenzen durch permanentes Wiederholen weiter raus zu schieben" ist doch überall gleich.
__________________
Der Glaube versetzt Berge und verschüttet dabei
nicht selten die Toleranz. © Prof. Michael Marie Jung

Geändert von Daimyo (05-12-2010 um 14:37 Uhr).
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  #6  
Alt 05-12-2010, 19:25
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Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Zitat:
Zitat von chris2009 Beitrag anzeigen
Wobei ich denke, das die Konzepte wohl eher als Richtungsanweisung denn als Dogma zu verstehn sind.
Zb das Prinzip des offensiven Fokus im Bezug auf Klingenwaffen, besonders wenn der Gegner eine Waffe mit kürzerer Reichweite besitzt.
Oder bei stumpfen gegen scharfe Waffen...
Dort wird wohl auch eher der Waffenarm-hand das primäre Ziel sein(?).
Zum Prinzip der richtigen Einstellung hätte ich noch eine Frage; habt ihr da spezielle Trainingsmethoden für?
Ich meine da ich einige Zeit Wettkampfsport betrieben hatte, kenne ich es halt so, das sich die richtige Einstellung von ganz alleine durch knallhartes Üben entwickelt.
Wir benutzten dafür zb Sparring bzw bedingtes Sparring, Eckentraining, Kombinationen(mit Kontakt) am Mann,Konditionstraining bis zur persönlichen Leistungsgrenze und darüber hinnaus, usw.

Gruß Christian
Hallo Christian,

wie Daymio zutreffend schrieb kommt man um entsprechendes Sparring, wiederholte Stresssituationen und ständige Wiederholung der Basics nicht umhin für die richtige Einstellung/Attitude. Da das Latosa-Escrima wie der Artikel an mehreren Stellen betont eine sehr individuelle Sache ist, kommen auch ganz verschiedene Sparring-Formen/Stresstests zum Einsatz, je nach Vorliebe der Lehrer/Schüler.

Du hast 100% Recht dass es bei den Escrima Konzepten nicht um Dogmen geht. Jeder setzt ganz eigene individuelle Schwerpunkte.

Der offensive Fokus bei Klingenwaffen wird wohl auch sehr unterschiedlich ausgelegt. Es gibt Videos aus der Latosa-Linie wo mit Larga Mano ähnlichen Bewegungen gearbeitet wird, selbst GM Latosa hat bei einem neueren Video von einem Lehrgang in Velbert mit Macheten Larga Mano ähnliche Bewegungen genutzt. Ich finde die ganzen Larga Mano Sachen auch mit Klingengenwaffen schlichtweg völlig ungeeignet, allerdings hat Deno vor ein paar Monaten die Larga Mano Concepts im KKB plausibel erklärt. Bei stumpfen gegen scharfe Waffen wäre meine Empfehlung auch, alles zu versuchen, das Kontrollzentrum auszuschalten und den entsprechenden mentalen Fokus zu wahren, denn ein z.B. in eine Jacke eingepackter durchtrainierter Unterarm kann auch manches aushalten und auch mit einem linken gebrochenem Unterarm kann man noch andere mit rechts erstechen. Dass ein Short-Power Stockschlag zur Waffenarm/Waffenhand eine absolut valide Option für eine Zwischenetappe (oder in harmlosen Fällen sogar als finale Lösung) darstellt ist aber auch meiner Meinung nach völlig richtig, das ist m.E. eine der großen Gefahren vom Sparring mit ständigem Handschutz, wo harte Treffer auf die Waffenhand nicht als Ippon gewertet werden, harte Treffer auf die Waffenhand werden vielmehr mental als „harmlos“ eingestuft und mit der Zeit vom Unterbewusstsein akzeptiert, obwohl in der Realität der Kampf danach ganz schnell entschieden wäre. Das Sparring ist im Latosa-Escrima nie ein Selbstzweck, man muss sich vorher genau überleben, welche der Konzepte damit ausgetestet/trainiert/vertieft werden sollen und entsprechend müssen auch die Rahmenbedigungen gestaltet werden.

Beste Grüße

Geändert von Security (05-12-2010 um 22:50 Uhr).
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  #7  
Alt 17-12-2010, 23:15
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Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Ergänzend noch ein paar Videobeispiele, die die o.g. Ausführungen ggf. teilweise erläutern könnten:

GM Latosa spricht über ehemalige Lehrer, die ihn geprägt haben
YouTube - GM Rene Latosa Talking about the people responsible for the creation of his escrima concepts system

Ein kurzes Beispiel zu den Sub-Concepts Zoning, Vorwärtsdruck, Balance-Concept
YouTube - GM Rene Latosa demonstrating with sifu Pietro D'Alesio from IWKA Italia

GM Latosa weißt auf das Power-Concept hin: „You want to have power!”
YouTube - GM Rene Latosa demonstrating at a Sifu Sergio IWKA seminar in Aversa

GM Latosa erklärt kurz das Transition-Concept („Jeder Lehrer, der die Waffen unterrichtet sollte sicher stellen, dass jedes Konzept, das für die Waffen genutzt wird, auf die empty hands übertragbar ist “) und das Figure-8 Sub-Concept
YouTube - Rene Latosa -Transition

GM Latosa macht ein paar Ausführungen zu dem Short-Power Sub-Concept (Ja, ich liebe es wirklich dieses Sub-Concept), Ganzkörper-Aufmerksamkeit, Gedanken zu Übungen versus Realität:
YouTube - Rene Latosa teaches "The Basic Principals of SHORT POWER"

Schönes Long Power Hitting
YouTube - Rene Latosa - Sticks

Beispiele für die sehr große Freiheit im Latosa-Escrima: Sehr unterschiedliche Auslegungen von Schülern
Master Newman
YouTube - Escrima
Master Boztepe
YouTube - Emin Boztepe - Knife Defence & Weapons

Auch bei den Guros gilt, wie der o.g. Artikel zeigt: Sehr große Freiheit, daher sehr unterschiedliche Auslegungen. Hauptsache, die Basis-Konzepte werden beachtet.

Beste Grüße

Geändert von Security (18-12-2010 um 00:00 Uhr).
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  #8  
Alt 31-12-2010, 11:03
Benutzerbild von Deno
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Kampfkunst: FMA und UCC
 
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Ich persönlich glaube ja, dass die von Secu dargestellten Grundkonzepte auf alle anderen KK`s/KS`s, also nicht nur im Bereich der FMA, übertragen werden könn(t)en und nicht wenige von ihnen dadurch deutlich effektiver (nicht besser, denn was für einen gut ist, muss jeder für sich selbst entscheiden!) in einigen Bereichen werden würden!

Musste raus..


Gruß und nen guten Rutsch,
R.
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“That thounds like a brutal sport,but it`s just a technik,it`s just the heart.It`s all about the skill,speed,the agressive. You think that`s just the power,but it`s the agressive in the power”,M.Tyson
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  #9  
Alt 31-12-2010, 13:07
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Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Beiträge: 1.763
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Zitat:
Zitat von Deno Beitrag anzeigen
Ich persönlich glaube ja, dass die von Secu dargestellten Grundkonzepte auf alle anderen KK`s/KS`s, also nicht nur im Bereich der FMA, übertragen werden könn(t)en und nicht wenige von ihnen dadurch deutlich effektiver (nicht besser, denn was für einen gut ist, muss jeder für sich selbst entscheiden!) in einigen Bereichen werden würden!
Vollste Zustimmung!

Herzliche Grüße und einen guten Rutsch wünschend
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