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  #1  
Alt 25-09-2011, 21:54
inaktiv
Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Standard Latosa Escrima im schönen Dänemark

Latosa Escrima in Dänemark

Hier mal Clips von einem sehr guten Latosa-Escrima-Instructor, der sowohl Sport-Escrima (zumindest früher mal da das Clip schon älter zu sein scheint) als auch SV-Escrima unterrichtet:

A) Sport-Latosa-Escrima:
Latosa Concepts From the Vault 10 Escrima tournament clips - YouTube
Für meine Augen ist so ein Sport-Escrima ein einziger Graus, aber manchen gefällt ja gerade der Escrima-Sport sehr gut. Jedem das Seine!

B) Latosa-SV-Escrima
Diese freiheitliche SV-Latosa-Escrima Interpretation aus Dänemark gefällt mir überwiegend sehr gut:
From The Stonewall-Shield Vault 9 - YouTube
From the Stonewall Shield vault 3 - YouTube
From The Stonewall-Shield Vault 5 - YouTube
From the Stonewall Shield vault 2 - YouTube

Natürlich gibt es bei einem freiheitlichen System immer auch Dinge, die man individuell anders trainieren würde. Hauptsache, man kann die die 5 Latosa Escrima Concepts erkennen und das kann ich bei den o.g. Videos sehr gut.

Fazit: Es ist nichts faul im Staate Dänemark.

Beste Grüße

Geändert von Security (25-09-2011 um 23:22 Uhr).
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  #2  
Alt 26-09-2011, 21:58
Benutzerbild von Deno
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Kampfkunst: FMA und UCC
 
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Schöne Videos, short and direct (zumind. die nicht Turniervideos)..

Wenn man mal den Anfang des letzten Videos
erste Aktion
mit diesem ab Min. 0:40 vergleicht, wo bestehen dort Unterschiede für Euch (mal ab von den Waffen und individuellen Bewegungen)?
-gibt es Unterschiede, gibt es keine?-wenn ja, wo sind sie, wo sind sie nicht?
Kann man das weiter ausbauen bzw. wäre es evtl. sogar sinniger (rein auf den Kampf bezogen) im Falle des zweiten Videos wieder "bach to the roots" zu gehen o. (aus welchen Gründen) nicht?

Viele Grüße,
Deno
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“That thounds like a brutal sport,but it`s just a technik,it`s just the heart.It`s all about the skill,speed,the agressive. You think that`s just the power,but it`s the agressive in the power”,M.Tyson
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  #3  
Alt 26-09-2011, 23:05
inaktiv
Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Zitat:
Zitat von Deno Beitrag anzeigen
Schöne Videos, short and direct (zumind. die nicht Turniervideos)..
Das ist Gedankenübertragung!!!

Ich wollte gerade begründen, warum mir das dänische Latosa-Escrima sehr gut gefällt und dafür aus "Filipino Fighting Arts, Theory and Practice" von Mark V. Wiley zitieren.

Er schreibt zum Latosa-Escrima als ein Grundprinzip dieses Stils:
"Keep it simple to be effective".

Und genau diese Einfachheit kann man m.E. auch beim dänischen Escrima sehen. Natürlich auch genug Spielereien. Ich finde aber: Wer die 5 Grundschläge des Latosa-Escrimas mit Power und Balance gut beherrscht, der kann auch ein bisschen herumspielen, und mit der Pistole eine Judo-Rolle rückwärts machen oder Cowboy und Indianer oder Räuber und Gendarm spielen.

Beste Grüße

Geändert von Security (26-09-2011 um 23:22 Uhr).
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  #4  
Alt 26-09-2011, 23:21
inaktiv
Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Zitat:
Zitat von Deno Beitrag anzeigen
Wenn man mal den Anfang des letzten Videos
erste Aktion
mit diesem ab Min. 0:40 vergleicht, wo bestehen dort Unterschiede für Euch (mal ab von den Waffen und individuellen Bewegungen)?
-gibt es Unterschiede, gibt es keine?-wenn ja, wo sind sie, wo sind sie nicht?
Kann man das weiter ausbauen bzw. wäre es evtl. sogar sinniger (rein auf den Kampf bezogen) im Falle des zweiten Videos wieder "bach to the roots" zu gehen o. (aus welchen Gründen) nicht?

Viele Grüße,
Deno
Das sind mal sehr kluge Fragen!!

Ich zitiere "Keep it simple to be effective."

Was heißt das in Bezug auf den Ritter und den Latosa-Guro:

Der Ritter hat folgende Probleme, weil er seine Kunst nicht einfach hält und das Buch von Wiley nicht gelesen hat:
- Das Gleichgewicht ist schlechter, er beugt sich zu weit vor
- Er verdreht sein Handgelenk, dadurch ist die Power beeinträchtigt
- Die Ritter-Kunst würde bei starkem Vorwärtsdruck einbrechen, weil das Niveau von Power und Balance nicht hoch sind
- Eine alive hand hat der Ritter auch nicht. Die zweite Hand mit dem Buckler hat kaum Vorwärtsdruck.

Nein, ganz im Ernst: Die Ritter-Künste sehen alle ungefähr so aus. Der Ritter ist nicht besser oder schlechter als andere Ritter, die sich auf YouTube und im echten Leben um das Mittelalter bemühen.

Der Latosa-Guro macht das etwas besser:
- Sein Vorwärtsdruck geht besser zum Gegner hin. Er hat keine Balance-Strukturschwäche.
- Er hält das Handgelenk stabiler, daher kann er auch besser Power entwickeln.
- Die alive hand hat besseren Vorwärtsdruck. Nicht so viel Vorwärtsdruck wie der Andreas Tölzer, aber schon ziemlich gut für einen leichten Pistolero.

Es gibt im Latosa-Escrima ja immer eine ganz einfache Nagelprobe für alle Waffentechniken: Jede Waffentechnik des Latosa-Escrimas muss wegen des Transition-Concepts auch unbewaffnet funktionieren.

Der Däne hat wegen seiner Power und Balance und der alive hand auch mit der Faust gute Chancen in der SV.

In Richtung des Ritters folgendes Zitat aus Hamlet, Prinz von Dänemark, Fünfter Aufzug, 2. Szene:
"Hamlet: Laertes, kommt zum dritten nun: Ihr tändelt.
Ich bitt Euch, stoßt mit Eurer ganzen Kraft;
Ich fürchte, dass ihr mich um besten habt."


Also: Nicht tändeln beim Schwertkampf. Sondern mit der ganzen Kraft zustoßen oder zuschlagen. Shakespeare hat immer Recht.

Herzliche Grüße

Geändert von Security (26-09-2011 um 23:52 Uhr).
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  #5  
Alt 27-09-2011, 00:36
Benutzerbild von Deno
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Kampfkunst: FMA und UCC
 
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Beiträge: 1.017
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Ok, ich werde mich jetzt nicht groß zu den Unterschieden, Vor- und Nachteilen dies oder jenem Agierens äußern..-sehe es ähnlich wie der Sicherheitsmann, nur das ich den festen Stand (und alles daraus Folgende) des Escrimadores ein wenig mehr Beachtung geschenkt habe, neben dan angeführten Dingen!

Werde ggfs. nenn eigenen Thread zum Thema aufmachen..-hoffe ist ok, wenn ich das von Dir gepostete Video verwende!?

Viele Grüße,
Deno
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  #6  
Alt 27-09-2011, 00:47
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Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Zitat:
Zitat von Deno Beitrag anzeigen
Werde ggfs. nenn eigenen Thread zum Thema aufmachen..-hoffe ist ok, wenn ich das von Dir gepostete Video verwende!?

Viele Grüße,
Deno
Aber gerne. Ich finde das Mittelalter-Escrima und Mittelalter-Kendo ja auch sehr schön.

Beste Grüße
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  #7  
Alt 28-09-2011, 16:33
Benutzerbild von Number: 8
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Kampfkunst: Cabales Serrada Eskrima
 
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Ich sehe beim bewaffneten Duellkampf keine Notwendigkeit in den Gegner zu stürmen. Ich habe ein Waffe und möchte damit die Distanz halten, ansonsten brauche ich keine Waffe.

Sollte es sich dabei um schneidende Waffen handeln ist ein Aufschließen der Distanz sehr leichtsinnig.

Mit diesem Hintergrund finde ich das Vorgehen der Schwertkämpfer sinnvoller.
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  #8  
Alt 28-09-2011, 17:20
Benutzerbild von borni
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Einer der guten innerhalb des Latosa-Stils.

From The Stonewall-Shield Vault 6 - YouTube

Was mich allerdings etwas stört, sind die roten Streifen unten auf der Hose. Dies läßt darauf schließen, dass er zweigleißig fährt.

Geändert von borni (28-09-2011 um 17:26 Uhr).
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  #9  
Alt 28-09-2011, 18:38
Benutzerbild von itto_ryu
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Zitat:
Zitat von Security Beitrag anzeigen
Der Ritter hat folgende Probleme, weil er seine Kunst nicht einfach hält und das Buch von Wiley nicht gelesen hat:
- Das Gleichgewicht ist schlechter, er beugt sich zu weit vor
- Er verdreht sein Handgelenk, dadurch ist die Power beeinträchtigt
- Die Ritter-Kunst würde bei starkem Vorwärtsdruck einbrechen, weil das Niveau von Power und Balance nicht hoch sind
- Eine alive hand hat der Ritter auch nicht. Die zweite Hand mit dem Buckler hat kaum Vorwärtsdruck.
Der Ritter muss auch nicht zwingend das Buch von Wiley lesen, denn er hat das I.33 aus dem Mittelalter gelesen

An ein paar Punkten muss ich einhaken; diese Techniken können und sollten mit mehr Druck ausgeübt werden, ja. Macht Roland von Hammaborg das? Soweit ich weiß meistens auch ja. Dies ist eine Seminarveranschaulichung, die ich so nicht beurteilen kann.

Aber ein paar Punkte unterscheidet dann die FMA vom europäischen Fechten schon: Die Waffe und deren Einsatzidee.
1. Das Verdrehen des Handgelenks stört beim Stich nicht, im Gegenteil, er beugt hier im Klingenkontakt einem Entwinden des Gegners vor und bohrt sich quasi rein.
2. der Buckler hatte mehrere Aufgaben, eine davon war die Waffenhand zu schützen. Den Einsatz des Bucklers zum Trapping gibt es auch, seine Einsatzweise sieht man hier gut, Trappingbeispiel ab Min. 0:30:
Chaîne de tossetoke - YouTube

Ich bin aber kein Schwert & Buckler-Fechter, dazu kann Roland hier aus dem Forum eindeutig mehr sagen.
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www.cateransociety.com - www.kampfkunstschmiede-kostheim.de
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  #10  
Alt 28-09-2011, 21:36
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Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Zitat:
Zitat von borni Beitrag anzeigen
Was mich allerdings etwas stört, sind die roten Streifen unten auf der Hose. Dies läßt darauf schließen, dass er zweigleißig fährt.
Nein, der fährt nicht mehr zweigleisig. Er hat vermutlich die Weisheit des Schwertes verstanden und ist daher auf dem richtigen Gleis.

Beste Grüße
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  #11  
Alt 28-09-2011, 21:52
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Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Zitat:
Zitat von itto_ryu Beitrag anzeigen
Aber ein paar Punkte unterscheidet dann die FMA vom europäischen Fechten schon: Die Waffe und deren Einsatzidee.
1. Das Verdrehen des Handgelenks stört beim Stich nicht, im Gegenteil, er beugt hier im Klingenkontakt einem Entwinden des Gegners vor und bohrt sich quasi rein.
2. der Buckler hatte mehrere Aufgaben, eine davon war die Waffenhand zu schützen. Den Einsatz des Bucklers zum Trapping gibt es auch, seine Einsatzweise sieht man hier gut, Trappingbeispiel ab Min. 0:30:
Chaîne de tossetoke - YouTube

Ich bin aber kein Schwert & Buckler-Fechter, dazu kann Roland hier aus dem Forum eindeutig mehr sagen.
Hammaborg gehört im Vergleich zu dem was man vom Mittelalter sonst noch so sieht eindeutig zu den wirklich guten Schwertkämpfern.

Ein Verdrehen des Handgelenks gibt es in den FMA auch. Wer will, der kann auch sein Handgelenk mit dem Schwert in der Hand verdrehen. Man muss eben immer die Vorteile und Nachteile abwägen. Bei einer Machete mit eher wenig spitzen Spitze und geringer Schärfe können die Nachteile des Verdrehens die Vorteile überwiegen, je nachdem wo man mit der Machete hinsticht.

Ich bin ein furchtbar einfacher Mensch. Mehr als 1-3 einfache Schwertschläge oder einfache Schwertstiche überfordern meinen auf Einfachheit gepolten Horizont. Komplizierte Dreiecksschrittarbeit überfordert meinen geistigen Horizont sowieso.

Es gibt ein altes englisches Sprichwort, eine wahre Schlachtenweisheit:
The FIRST blow is half the battle. Der erste Schlag ist die halbe Schlacht.

Daneben gibt es ein weiteres altes englisches Sprichwort, auch eine alte Schlachtenweisheit:
Knowing is half the battle. Wissen ist die halbe Schlacht.

Wenn aber der erste Schlag und das Wissen jeweils die Hälfte der Schlacht ausmachen, dann kann man die ganze Schlacht mit Wissen und dem ersten Schlag gewinnen.

Ich habe noch keinen Schwertkampf erlebt, der mehr als ein bis zwei Schläge/Stiche gedauert hat. Aber wie immer macht jeder individuelle Erfahrungen, je nachdem wo mit wem und wie er trainiert und welche Regeln gelten.

Ich lerne Schwertkampf lieber indem ich Shakespeare und alte englische Sprichwörter lese. Jeder liest eben die Bücher, denen er vertraut.

Herzliche Grüße
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  #12  
Alt 29-09-2011, 09:08
Benutzerbild von itto_ryu
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Da schwimmen wir auf ähnlichen Wellen, Security. Mein Spektrum sind auch nicht die mittelalterlichen Fechtquellen, die oft dem Zivil- und Duellkampf dienten, meine sind spätere für das militärische Hiebfechten, bei dem es auch simpel und direkt zu geht (ist ja auch logisch, man muss damit möglichst viele Leute in möglichst kurzer Zeit möglichst effektiv machen). Natürlich gibt es auch bei diesen Quellen Schriften von Kerlen, die mehr Theorie als Praxis vertraten und das Fechten unter Gentlemen in einem Fechtsaal versuchten auf das Schlachtfeld zu transferieren. Es gibt aber auch solche Fechtmeister, deren Lehren direkt aus der Praxis der Schlacht kamen, an letztere Kameraden halte ich mich vornehmlich.

Zum erfolgreichen Fechten mit dem Broadsword brauchst du als Grundübung z.B. nur die erste Übung Lesson 1 nach Thomas Mathewson, das ist die Basis, ohne die funktioniert alles andere nicht (ab Min. 0:34):
Mathewson.wmv - YouTube

Thema Schlacht und Schottland: Wie sah der Kampf der Clansmen aus? Sie stürmten auf den Gegner zu, im Optimalfall mit Nutzung des Gefälles für sich, feuerten ihre Musketen und Pistolen ab, ließen diese Fallen, stürmten weiter und brachen dann in die feindliche Reihe. Wenn diese noch stand, wurde die Guard des Gegners aufgebrochen oder sein Angriff pariert, gleichzeitig der Gegnschlag durhcgeführt. Hatte man zusätzlich zum Targe (Rundschild) noch den Dirk (Dolch) in der Linken, stach in der nächsten Bewegung damit auf den Gegner dahinter ein. In moderner Übung kann das so aussehen:
The Penicuik Style.wmv - YouTube


Ansonsten kann man alles hiervon lernen Highlander Sword School - YouTube
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  #13  
Alt 29-09-2011, 09:20
Benutzerbild von itto_ryu
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P.S.: Roland von Hammaborg deutet es bei Min 2:15 völlig richtig an: "Ich zeige Ihnen mal, wie der perfekte Kampf aussieht":
Chaîne de tossetoke - YouTube

Genau so
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  #14  
Alt 29-09-2011, 22:12
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Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Zitat:
Zitat von itto_ryu Beitrag anzeigen
Zum erfolgreichen Fechten mit dem Broadsword brauchst du als Grundübung z.B. nur die erste Übung Lesson 1 nach Thomas Mathewson, das ist die Basis, ohne die funktioniert alles andere nicht (ab Min. 0:34):
Mathewson.wmv - YouTube
Da muss ich Dir leider widersprechen, auch wenn ich Dir sehr Recht dabei gebe bei Deinem Hinweis, dass es ein sehr großer Unterschied ist, ob man für das sportliche Duell trainiert oder für die Schlacht (SV), eben weil man in der Schlacht und in der SV keine Zeit hat für Häschen-Hüpf Spiele und auch nicht für Fangen oder "Wer-hat-Angst-vorm-Bösen-Wolf".

Der Punkt ist nur der: Es kommt nicht auf die Techniken an. Die Basis ist eben nicht die Technik wie Du oben schreibst sondern das Konzept von Power und Balance und dafür braucht man eben eine gute Körpermechanik.

In dem von Dir geposteten Video wird nur aus dem Arm geschlagen. Die Körpermechanik ist für den Schwertkampf völlig ungeeignet.

Beste Grüße

Geändert von Security (29-09-2011 um 22:15 Uhr).
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  #15  
Alt 29-09-2011, 22:20
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Zitat:
Zitat von itto_ryu Beitrag anzeigen
P.S.: Roland von Hammaborg deutet es bei Min 2:15 völlig richtig an: "Ich zeige Ihnen mal, wie der perfekte Kampf aussieht":
Chaîne de tossetoke - YouTube

Genau so
Wo siehst Du auf diesem Video Power und Balance? Ist der perfekte Kampf ein schwacher Schlag oder schwacher Stich mit einem Ausweichsschritt?????????

Hier mal das beste Latosa-Escrima-Video das ich auf YouTube finden konnte. Genau so muss Schwertkampf sein: Einfach und direkt und mit aller Energie zentral zum Gegner und genau nur EIN Schlag/Stich:

http://www.youtube.com/watch?v=cx1XhlPIeEM&noredirect=1

Beste Grüße

Geändert von Security (29-09-2011 um 22:22 Uhr).
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