|
#1
| ||||
| ||||
| Hallo zusammen, angeregt durch den anderen Thread, würde ich gerne mal eine oft zitierte Legende mit Euch diskutieren. Was haltet Ihr von der Geschichte, daß die Amerikanische Armee während des Philipinisch - Amerikanischen Krieges das Kaliber 45 eingeführt haben soll, weil Kaliber 38 beim Power Konzept enttäuscht hat? In den 1950er Jahren veröffentlichte James Jones den Roman Verdammt in alle Ewigkeit: Amazon.de: James Jones, Otto Schrag: Bücher welcher in den USA ein Kassenschlager wurde. In diesem Buch lässt er Robert Prewitt einen "Onkel John" vorkommen welcher ihm als Kind von seinem Einsatz im Philippinisch-Amerikanischem Krieg erzählt: Zitat:
1. Der Roman soll sehr stark autobiographisch geprägt sein, der Autor verarbeitet darin seine Erfahrungen aus dem Pazifikkrieg. Eventuell gibt es "Onkel John" wirklich und dieser hat dem Autor seine tatsächlichen Erfahrungen mitgeteilt. oder 2. Die Sache ist eine "urban legend" die sich durch die Verbreitung im Roman, das Ding war - wie gesagt - in den USA ein Kassenschlager, nur um so schneller verbreitet hat. Und jetzt los... es darf spekuliert werden Vielleicht hat ja sogar jemand echte Quellen und kann uns schlauer machen. Ein Student der US-Militärgeschichte wäre natürlich ein super Kandidat.Grüße Christian
__________________ Filipino Martial Arts in Düsseldorf Weapons and Empty Hands of Filipino Martial Arts - Seminar in Koblenz am 07.07. und 08.07.2012 Geändert von Eskrima-Düsseldorf (24-02-2011 um 20:08 Uhr). |
|
#2
| ||||
| ||||
| Thompson-LaGarde Tests - Wikipedia, the free encyclopedia Hab vor ein paar Jahren dazu einiges gelesen, kann noch mal was raussuchen.
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? |
|
#3
| ||||
| ||||
| Also eine FMA Legende ist das sicherlich nicht.. Zitat:
Zitat:
Geändert von Stickman (24-02-2011 um 21:09 Uhr). |
|
#4
| ||||
| ||||
| Ja, wäre super das Thema ist interessant finde ich. Grüße Christian |
|
#5
| ||||
| ||||
| Hallo Hendrik, interessant, danke - wo hast Du das her? Grüße Christian |
|
#6
| ||||
| ||||
einmal wiki - US Version und einmal ist der Text von einer amerikanischen Waffenseite zum Thema 1911er - dem Urvater aller 45.ACP Pistolen |
|
#7
| ||||
| ||||
| Um 1900 führten die USA einen wichtigen Krieg, den Amerikanisch-Spanischen Krieg, der sich u.a. an zwei wichtigen Kolonialschauplätzen ereignete, Kuba und die Philippinen, dort mündete der Konflikt im Amerikanisch-Philippinischen Krieg: Spanisch-Amerikanischer Krieg ? Wikipedia Philippinisch-Amerikanischer Krieg ? Wikipedia Zwei Büchern zufolge aus dem Osprey Verlag, Warrior-Reihe, nämlich über die US-Kavallerie von 1898-1916 und Roosevelt´s Rough Riders, wird der Rückzug vom .38 Kaliber zum alten .45 Kaliber erwähnt, bezogen auf die Mannstopwirkung. Im Zuge eines Krieges, der die US-Kavallerie mit jeder Menge dschungelkämpfen und Guerilla-Attacken konfrontierte, ist diese Geschichte daher sicherlich nicht dem Reich der Fantasie entsprungen. Ob irgendwelche Weichteile abgeklemmt wurden, keine Ahnung, aber dass ein Kämpfer im Rausch (ob Blutrausch. Kampfesrausch oder Drogenrausch ei offen gelassen) Klingenschwingend von besserem Kaliber gestoppt werden sollte, ist nachvollziehbar. Der passende Eintrag der wiki dazu: In den frühen 1900er-Jahren zeigte sich in der Kavallerie der US-Streitkräfte, dass die neu eingeführte .38er-Kaliber-Munition im Gefecht nicht die alte .45er-Kaliber-Munition ersetzen konnte. Die Mannstopp-Leistung der .38er lag zu niedrig, und die Kavallerie verlangte eine Munition, deren Mannstopp-Leistung auf dem Niveau der alten .45er Colt lag. Colt und Browning arbeiteten im Jahre 1904 an einer .41er Patrone. Als die Kavallerie im Jahre 1905 nach einer .45er verlangte, wurde der .41er Prototyp vergrößert. Das Originalprojektil hatte ein Gewicht von 13 g (200 grain) und eine Mündungsgeschwindigkeit von 275 m/s. Später wurde sie auf ein Gewicht von 15 g (230 grain) mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 260 m/s modifiziert.
__________________ Cha togar m' fhearg gun dìoladh - Nemo me impune lacessit www.cateransociety.com - www.kampfkunstschmiede-kostheim.de |
|
#8
| ||||
| ||||
![]() Ich lese gerade "in Etappen" das Buch: The Philippine War, 1899-1902 (Modern War Studies): Amazon.de: Brian McAllister Linn, Brain McAllister Linn: Englische Bücher interessant aber recht "trocken"; da habe ich bis jetzt noch nichts zum Thema gefunden aber das will ja nichts heißen und ich bin noch nicht bei der Hälfte. Vielleicht hat es hier ja schon jemand gelesen und kann mehr sagen? Grüße Christian |
|
#9
| ||||
| ||||
| Zitat:
ich freu mich schon drauf.Grüße Christian |
|
#11
| ||||
| ||||
| Zitat:
![]() |
|
#12
| ||||
| ||||
| Zur Mannstoppwirkung - sicher, bigger is better, aber ich denke mal wenn jemand von einem einzelnen Treffer mit der 45er gestopt wurde, dann stehen in den allermeisten Fällen die Chancen gut, dass der gleiche Treffer mit der 38er einen identischen Effekt gehabt hätte. Shotplacement > Caliber. ![]()
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? |
|
#13
| ||||
| ||||
| Erstens ... ist das eine (.38 Spec.) eine Revolverpatrone, das andere (.45 ACP) eine Pistolenpatrone. Zweitens ... gab es die .45 ACP zu dem Zeitpunkt ja auch immerhin schon knapp 40 Jahre. Drittens ... finde ich das Thema Mannstoppwirkung leidig! Es kommt nicht nur auf das Kaliber, sondern noch auf zig andere Faktoren an! Viertens ... ist das fast so nervig wie .223 Rem. versus .308 Win. ... oder doch lieber 6,8 mm SPC!? ![]() |
|
#14
| ||||
| ||||
![]()
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? |
|
#15
| ||||
| ||||
| Zitat:
Dazu hat GM Largursa mal erzählt das die Blind Princess zwar nicht wirklich blind war, aber wohl nur Schemen sehen konnte. Anhand der Lichtveränderungen beim schlagen der verschiedenen Winkel war sie wohl trotzdem in der Lage alle Schläge von Dizon zu blocken. Der Blind Princess Drill war ein counter vor counter mit geschlossenen Augen, wobei der Angreifer langsam schlägt bis er den Partner berürt und dieser dann seinen Block mit dem Stock auf Stock und Hand auf Hand ausführt. Da dies mit geschlossenen Augen ausgeführt wird schult es langsam aber sicher die Anwendung der Blöcke.
__________________ "Gewalt ist sinnlos, wenn sie nicht auf Video aufgenommen wird" |
![]() |
| Dieses Thema betrachten zurzeit 1 Personen. (0 registrierte Benutzer und 1 Gäste) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
| |
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Erstellt von | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Zwei Legenden | Linus | Boxen | 2 | 13-07-2010 00:39 |
| Wie Legenden gebildet werden... | Sun Wu-Kung | Wing Chun / Yong Chun | 32 | 07-02-2007 12:54 |
| Kampfkunst Legenden | BUBISHI | Kampfkunst in den Medien, Büchern & Videos, Werbung | 15 | 12-11-2005 17:42 |
| Von Legenden zu Losern. | Joschafat | Offenes Kampfsportarten Forum | 5 | 23-11-2004 09:38 |
| Legenden und Sagen | the_ANSWER | Offenes Kampfsportarten Forum | 8 | 17-08-2003 01:37 |