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  #1  
Alt 05-12-2006, 10:51
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Standard Messerwerfen???

In vielen philippinischen Kampfkünsten beschäftigt man sich mit dem Messerwerfen bzw. mit Wurfgeschossen.

Dies wirft oft die Frage nach dem praktischen Nutzen auf.

Zum einen steigert Messerwerfen die Zielgenauigkeit und fördert bzw. fordert Konzentration. Man schult also Eigenschaften die einem auch in anderen Bereichen behilflich sind.

Zum anderen kann es in SV-Situationen sehr hilfreich sein, Gegenstände zu werfen um den Angreifer abzulenken, zu verletzen oder gar kampfunfähig zu machen.

Um die Nutzbarkeit von Wurfgeschossen deutlich zu machen, gibt es folgende Übung:

Man sieht sich mal dort um wo man sich gerade befindet und überlegt, welche Gegenstände in Greifnähe man wie werfen kann und welche Wirkung sie entfalten können. Bei mir würde das im Moment so aussehen:

• Tacker
• Locher
• Kaffeetasse (leer)
• Kugelschreiber (Plastik)
• Schere
• Wasserflasche (halb leer)
• Packung Süßstoff (Plastik)

In dieser Aufzählung sind jetzt natürlich Gegenstände die eine bessere Wirkung entfalten können wenn sie nicht geworfen werden – in meinem Fall ist dies die Schere. Da die Schere recht leicht ist wäre es wohl besser sie als Stichwaffe in der Hand zu behalten.

Da der Kugelschreiber aus Plastik besteht eignet er sich nur bedingt als Kubotan oder Palmstick und wird besser geworfen.

Ansonsten enthält die Aufzählung einige Gegenstände bei denen sich - einen guten Treffer vorausgesetzt – beim Angreifer Wirkung zeigt bzw. der Angriff eventuell beendet wird (Kaffeetasse, Tacker, Locher).

Aber auch wenn der Angreifer nur kurz abgelenkt ist, kann einem dies den kurzen Moment verschaffen den man zum Gegenangriff oder zur Flucht nutzt (Kugelschreiber, Süßstoff).

Hierbei kann einem die Beschäftigung mit dem Messerwerfen gute Dienste leisten da man dort lernt ein Ziel hart und präzise zu treffen.

Wichtig ist es allerdings dass man nicht nur mit Wurfmessern, sondern mit allen möglichen spitzen Gegenständen wirft um sich nicht auf eine bestimmte Wurfeigenschaft festzulegen. Ziel sollte es hierbei sein sich instinktiv auf die Wurfwaffen einzustellen um sie so werfen zu können dass sie im Ziel stecken bleiben. So wirft man z. B. div. Wurfmesser, abgebrochene Messerklingen, Nägel, Essstäbchen, Münzen, Beile etc.

Als Ziel bietet sich je nach Wurfwaffe eine Holz- oder Styroporplatte an. Münzen und Essstäbchen z. B. wirft man am besten auf die Styroporplatte da diese in Holz nur schlecht stecken bleiben.

Jetzt wirft man mit verschiedenen Wurftechniken aus diversen Winkeln (Rückhand, Vorhand, Unterhandwurf). Ist man mit der Wurftechnik einmal sicher wirft man aus den verschiedenen Positionen, sitzend, aus der Bewegung etc.

Um das Werfen am lebenden Objekt zu üben, nehme man sich einen behelmten Trainingspartner und bewerfe ihn mit Tennisbällen, Esstäbchen und allem was man sonst so in die Finger bekommt.

Grüße
Christian
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  #2  
Alt 05-12-2006, 11:09
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die firma NICELAND bedankt sich von ganzem herzen über den thread des monats





p.s sehr geübte menschen, können sich dann später auch mal mit der möglichkeit des zehennagelschnippens mit hilfe eines nagelknipsers befassen, aber wirklich nur für sehr geübte zu empfehlen *hahahahahaha*
__________________
tja leute.. *lol*zitat glupjek:"but nobody is so cool like ice like d-nice... "
http://de.youtube.com/niceland

Geändert von D-Nice (05-12-2006 um 11:11 Uhr).
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  #3  
Alt 05-12-2006, 11:13
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Zitat:
Zitat von D-Nice
p.s sehr geübte menschen, können sich dann später auch mal mit der möglichkeit des zehennagelschnippens mit hilfe eines nagelknipsers befassen, aber wirklich nur für sehr geübte zu empfehlen *hahahahahaha*
mmh biologische Kriegsführung
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  #4  
Alt 05-12-2006, 11:15
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Hmm.. das wär doch n Erkennungszeichen für den NBL06 - Tennisbälle mitbringen und den Leuten an den Kopp werfen, die man für KKBler hält
__________________
Alex 'Twist' Bohusch
Never stop seeking what seems unobtainable...
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  #5  
Alt 05-12-2006, 11:22
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Zitat:
Zitat von Twist
Hmm.. das wär doch n Erkennungszeichen für den NBL06 - Tennisbälle mitbringen und den Leuten an den Kopp werfen, die man für KKBler hält
oder Zehennägel

Grüße
Christian
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  #6  
Alt 05-12-2006, 11:25
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Zitat:
Zitat von Twist
Hmm.. das wär doch n Erkennungszeichen für den NBL06 - Tennisbälle mitbringen und den Leuten an den Kopp werfen, die man für KKBler hält
DAmit wäre dann ja schon das Sparring vorprogrammiert!
Oder man weiß, wem man den Ball vor den Kopp knallt!
MfG
Markus
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Lieber im Training schwitzen, als auf der Straße bluten!
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  #7  
Alt 05-12-2006, 11:39
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@ Christian
Ich habe heute morgen zufällig passend zu dem Thema, mal ein bisschen über verschiedene Übungen gegoogelt und habe da eine Übung der alten Indianer gefunden.

Sie schult primär das Ausweichen von Wurfgeschossen.
Eine Sache die Indianer oft trainiert haben, da man ja auch im Kampf mit dem Tomahawk, dem Messer, wie auch dem Speer geworfen hat.

Ein Mann im Wasser bis maximal Brusthöhe und ein anderer bewirft ihn vom Ufer aus mit kleinen Steinen.

Hört sich vielleicht alles lächerlich an, ich könnte mir aber vorstellen das es eine gute Übung darstellt.

Gruß Markus
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  #8  
Alt 05-12-2006, 11:45
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Zitat:
Zitat von MarkusW.
Hört sich vielleicht alles lächerlich an, ich könnte mir aber vorstellen das es eine gute Übung darstellt.

Gruß Markus
Ne, finde ich gar nicht lächerlich - ähnliches machen wir doch auch. Anfliegenden Sachen ausweichen oder sie aus der Bahn schlagen ist immer eine gute Übung.

Grüße
Christian
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  #9  
Alt 05-12-2006, 11:49
Benutzerbild von MarkusW.
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Zitat:
Zitat von Eskrima-Düsseldorf
Ne, finde ich gar nicht lächerlich - ähnliches machen wir doch auch. Anfliegenden Sachen ausweichen oder sie aus der Bahn schlagen ist immer eine gute Übung.

Grüße
Christian
Sicher machen wir daß auch, nur liesst sich das auch ein bisschen wie ein Schamützel mit Stefan Raab und Elton, der ihn vom Ufer aus mit Steinen bewirft.

Ausweichen entgegen den Wasserwiderstand, hat natürlich schon was besonderes.

Gruß Markus
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  #10  
Alt 05-12-2006, 16:35
Benutzerbild von Nikolas-San
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Schöner Artikel, Christian.

Aber sollte man nicht auch in Betracht ziehen mit dem Tacker in den Nahkampf zu gehen und den Gegner zu tackern ?
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  #11  
Alt 05-12-2006, 16:41
Benutzerbild von salurian
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Zitat:
Zitat von Nikolas-San
Schöner Artikel, Christian.

Aber sollte man nicht auch in Betracht ziehen mit dem Tacker in den Nahkampf zu gehen und den Gegner zu tackern ?
Ja, aber nur wenn es der Binford6000 gepimpt von Tim Allen ist

Zum Thema kann man sich auch mal die DVD von Michael Janich bei Paladin Press zu Gemüte führen:

http://www.paladin-press.com/detail.aspx?ID=1419
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  #12  
Alt 05-12-2006, 16:41
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Wär' das effektiver als ihn zu pinnen??

*mannmann* das Thema reizt aber auch zu blöden Kommentaren *kopfschüttel*
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  #13  
Alt 05-12-2006, 16:50
Benutzerbild von D-Nice
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Zitat:
Zitat von Bonsai_77
Wär' das effektiver als ihn zu pinnen??

*mannmann* das Thema reizt aber auch zu blöden Kommentaren *kopfschüttel*
ich glaub das ist sogar der tiefere sinn des themas
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tja leute.. *lol*zitat glupjek:"but nobody is so cool like ice like d-nice... "
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  #14  
Alt 05-12-2006, 17:38
Benutzerbild von Eskrima-Düsseldorf
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Zitat:
Zitat von Nikolas-San
Schöner Artikel, Christian.

Aber sollte man nicht auch in Betracht ziehen mit dem Tacker in den Nahkampf zu gehen und den Gegner zu tackern ?
Geht nicht, das ist einer von den neueren Tackern, den man nicht mehr ganz aufklappen kann.

Grüße und bis gleich

Christian
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  #15  
Alt 05-12-2006, 17:40
Benutzerbild von VanZan
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Schon mal nen grossen Industrietacker benutzt?
Der tut im Nahkampf mächtig weh.
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