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#1
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| Huhu Leutz Hat jemand mehr Infos über Concept-Arnis? Mich interessiert besonders der Unterschied zwischen dem Concept Arnis und dem Modern Arnis. www.concept-arnis.de Hoffe auf eine Antwort Euer Padawan
__________________ May the flow be with you! |
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#2
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| Zitat:
hier wird ja schon ein unterschied angedeutet. mich würde auch mal interessieren, ob jemand beide stile kennt und konkret grosse unterschiede nennen kann (ausser gürtelprüfungszeug uns so), z.b. wo ist der unterschied in der schrittarbeit? |
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#3
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| vermittlungslevels statt graduierungen... ![]()
__________________ -Ays- war HIER!!! |
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#4
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| Warum nicht, jedem das seine. Persönlich bin ich der Meinung das dass Modern-Arnis Programm ok ist. Ich persönlich sehe auch wenig Sinn darin ein neuen Stil zu machen nur weil man nicht gerne Prüfungen macht - ich selbst habe mehrere Jahre Modern-Arnis trainiert ohne eine Prüfung zu machen und dennoch habe ich was gelernt. Dazu kommt noch das ich persönlich mit der Prüfung zum 1.Dan Modern-Arnis das System nicht voll begriffen habe und ich kann immer noch viel dazu lernen.
__________________ Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein) Wer, wie, was, wieso ,weshalb ,warum wer nicht Fragt, bleibt dumm! |
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#5
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| PS: Ich habe dem Gründer eine Email geschrieben, den am Besten sollte er selbst was dazu sagen können.
__________________ Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein) Wer, wie, was, wieso ,weshalb ,warum wer nicht Fragt, bleibt dumm! |
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#6
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| Das ist der gute alte Diokletian glaube ich! Dio, viel Erfolg!! ![]() Gruß, Eric
__________________ www.machdichstark.com |
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#7
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![]() Gruß, Mono
__________________ FMABC.de - Filipino Martial Arts Beach Club / www.modern-arnis.de / www.balintawak-eskrima.de philippinische Kampfkunst in Neustadt in Holstein |
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#8
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| mich interessiert hier persönlich weniger die diskussion um sinn oder unsinn von verein vs eigener stil/freies training (wobei ich selbst auch "freelancer" in sachen stil bin ),sondern eher den stil/technik unterschied zwischen MA und CA (ohne zu bewerten) also beinarbeit, arbeit mit/ohne drills usw. |
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#9
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| Zitat:
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#10
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| Zitat:
Mich würde das Programm bzw. die Inhalte der verschiedenen Vermittlungslevels interessieren.
__________________ Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein) Wer, wie, was, wieso ,weshalb ,warum wer nicht Fragt, bleibt dumm! |
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#11
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| Hallo Leutz. Na, war ja klar, dass auch meine Seite irgendwann von Euch gefunden und durchgehechelt wird. OK, habe ich sicher auch schon mal gemacht. ![]() Was soll ich nun schreiben, was noch nicht auf meiner Webseite steht? Warum CA? Weil ich recht früh begonnen habe, mir einen Kopf zumachen, wie man den Bewegungswust, den man im MA so vermittelt bekommt, denn nun am Besten anwendet. Dieser Frage muß man sich irgendwann stellen, will man nicht nur weiter Programme pauken und Gürtel sammeln. Da ich auf nunmehr 28 Jahre KK-Training zurückblicke, steht mir danach ohnehin nicht der Sinn. Von daher habe ich auch kein Problem damit, „nur“ den ersten Dan DAV-MA zu haben. Mir reicht das Gelernte vollkommen aus, im Gegenteil, ich habe das meiste wieder über Bord geworfen, bzw. unter der Rubrik „nice to know“ abgelegt: Dinge die man kennen darf, die man auch gerne immer wieder mal trainieren kann, von denen man aber wissen sollte, dass sie einem in einem echten Kampf nicht so viel nützen, wie man meinen könnte. Und Heiko: was das „System nicht voll begriffen“ angeht: ich arbeite an meinem eigenen System. Das hat andere Schwerpunkte und Ziele als MA. Der eigene Name ist letztlich lediglich der konsequente Schluß. Außerdem denke ich nicht, dass man wirklich viel Neues lernt, wenn man die hundertfünfzigste Entwaffnung oder TapiTapi-Sequenz trainiert. Weniger ist mehr! Unterschiede zum DAV-MA? Ich orientiere mich vor allem an logischen Problemstellungen. Daher habe ich mein Training und meinen Unterricht (auch ich trainiere ja noch! ) nach den Distanzen gegliedert: Level 1: Largo; Level 2: Corto; Level 3: Waistbox, bzw „nice to know“.Die Level sind nicht undurchlässig. D.h. ich setze im Unterricht einen Schwerpunkt, nehme aber auch gerne mal Sachen dazu, die nicht in das jeweilige Level gehören. Je nachdem, was ich vermitteln will. Ziel sollte die Anwendung sein und nicht die Prüfung. Versteckte Kosten, wie in bestimmten Verbänden, von denen ich einen nur zu gut kenne, gibt es bei mir nicht. Im Largo orientierte ich mich zunächst an den MA-Largosachen, bildete mir dazu ein Konzept, nahm später ein paar Ideen dazu, die ich aus dem Training und Sparring mit einem Freund, der DBMA macht, gewonnen habe. Schrittarbeit wie gehabt, beste Abwehr ist Nichtdasein, Blocken nur wenn notwendig, arbeiten in die Lücke auf das nächstbeste Ziel. An oberster Stelle steht das „Hauptschalterprinzip“: Ist der Hauptschalter auf Null gestellt, ist das System stillgelegt. Wird auch „Führerbunkerprinzip“ genannt: kriegt das Hauptquartier einen Volltreffer, ist der Krieg schnell vorbei! Dieses sollte man so schnell und mit so wenig Aufwand wie möglich erreichen. Im Corto arbeite ich vor allem mit dem Sixcount-Drill und den Übungen aus dem MA, wobei auch hier anwendungsbezogene Konzepte im Vordergrund stehen und nicht „irgendwasirgendwie“. Welche Konzepte das sind? Müßtet ihr eigentlich wissen, ich koche letztlich mit dem gleichen Wasser, wie ihr. Waffenlos verwende ich ein paar Basics und Drills aus dem Inayan-Kadena de Mano, in Verbindung mit Ideen des inxbums. Umgesetzt allerdings mit Tools der FMA. Ich will und kann nicht das Rad neu erfinden, mein Ziel war ein freies, meinen persönlichen Bedürfnissen angepasstes Training. That´s all. Noch Fragen? Greetz, Thomas BTW: Geldverdienen ist nicht mein Antrieb gewesen. Ach ja: Omnis fluxit! Das CA ist ein lebendiges und fliessendes System, d.h. Veränderungen sind möglich und erwünscht, sofern sie das Gesamtziel - die persönliche Entwicklung des Einzelnen - unterstützen.
__________________ ...Auf das die anderen Kampfsportarten und Künste der Selbstverteidigung ... wissen, dass sie zu einem Kämpfer aus dem Wing Tsun besser klugen und ängstlichen Abstand halten. :D Geändert von Concept-Arnis (24-10-2007 um 16:12 Uhr). |
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#12
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| Zitat:
![]() danke für die ausführliche antwort! |
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#13
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| O.k., dann definier mir nur mal bitte Largo, Medio und Corto bei dir. Da hat ja jeder so ein bißchen ne andere Ansicht. Ist keine bösartige Frage mit Hintergedanke oder sonst wie. Interessiert mich nur einfach mal.
__________________ "Gewalt ist sinnlos, wenn sie nicht auf Video aufgenommen wird" |
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#14
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| Unn ich dachde, Kali iss mim Schtock??? Meine persönlich Definition: Largo - Alles, wo die freie Hand nicht hinkommt. Die eigene Waffe ausnutzen, angreifen, wo ich am Besten ´rankomme (also oft die gegnerische Hand), weite Schrittarbeit, geringere Priorität auf Außen und Innen Corto: Da, wo die freie Hand distanzmäßig in Spiel kommt. Ich kann nun damit angreifen und abwehren, der Andere kann das aber auch. Daher neue Möglichkeiten und Risiken, hohe Priorität auf Winkeln und Außen/Innensituation. Hebeln und Werfen gehören mit dazu. Dabei gibt es noch eine "Übergangsdistanz": Die, wo ich zwar blocken und den gegnerischen Stock trappen kann, der Andere mich aber noch nicht mit der freien Hand erreichen kann. Das, wo im MA in der Regel Block-Check-Konter stattfindet. Das rechne ich der Einfachheit halber mit zum Largo, weil die freie Hand des Gegners relativ ungefährlich ist. Diese Distanz bleibt nach meiner Erfahrung allerdings nicht lange stabil. Entweder rutscht man schnell wieder ins Largo, oder es erfolgt ein Bodyclash und man ist ruckzuck im Corto. Daher gibt es in meiner Definition kein Medio! Überhaupt habe ich oft bemerkt, daß man im Sparring meist im Largo bleibt, verringert sich die Distanz, prallen beide schnell aufeinander, es erfolgen Clinches und Headbutts, evtl. sind Buttstrikes noch erfolgreich, aber eine hübsche Tapi-Anwendung, mit Block-Check-Konter und Trapping wie gelernt, kann man da schnell vergessen. Jedenfalls, wenn man nach DBMA-Manier sparrt, und keiner das nächste Hämatom haben will. ![]()
__________________ ...Auf das die anderen Kampfsportarten und Künste der Selbstverteidigung ... wissen, dass sie zu einem Kämpfer aus dem Wing Tsun besser klugen und ängstlichen Abstand halten. :D |
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#15
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| das deckt sich so ziemlich mit meiner erfahrung und ansicht
__________________ "Gewalt ist sinnlos, wenn sie nicht auf Video aufgenommen wird" |
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