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  #1  
Alt 02-02-2003, 09:21
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Hi Dieter,

dass sehe ich etwas anders! Ich bin davon überzeugt, dass die FMA mit ihren Originalbegriffen arbeiten sollten ... viele sprechen von Tradition, Ursprünglichkeit, Orginalität usw. und führen dann japanische Titel ein ... finde ich persönlich unangebracht!

Was ich noch verstehen könnte, dass wäre das umstellen auf allg. gültige Titel in allen KKs (Utopie ) ... z.B. Landessprache (Filipino) Lakan- bzw. Dayang- (für Frauen) und international (engl.) Mastergrad (national = Deutsch bei uns) Meistergrad!

Gruß
Mike
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  #2  
Alt 02-02-2003, 10:58
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Hallo Michael,

so einfach ist das nicht.
Für viele Filipinos ist ihr eigener Dialekt wichiger als die künstliche "Landessprache Filipino".
Außerdem wird in vielen Systemen gar keine philippinischen Terminologe benutzt.
Also ist das teilweise dann auch wieder künstlich, wenn man die Techniken erst nachträglich mit philippinischen Namen benennen müßte.

Wir benutzen auch die philippinischen Bezeichnungen für die Level, allerdings die Dan-Bezeichnungen zusätzlich.

Und mit den Übersetzungen ins Deutsche ist es auch nicht so einfach: bei uns im DAV beginnt der Meistergrad erst beim 6. Dan und nicht wie in vielen Systemen schon beim 1. Dan.


Gruß

Dieter

Geändert von AKED (02-02-2003 um 11:04 Uhr).
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  #3  
Alt 02-02-2003, 12:09
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Hallo Dieter,

habs mal geteilt, weil uns sonst Frank auf die Finger klopft

Zitat:
Original geschrieben von AKED
Hallo Michael,
so einfach ist das nicht. Für viele Filipinos ist ihr eigener Dialekt wichiger als die künstliche "Landessprache Filipino". Außerdem wird in vielen Systemen gar keine philippinischen Terminologe benutzt. Also ist das teilweise dann auch wieder künstlich, wenn man die Techniken erst nachträglich mit philippinischen Namen benennen müßte.
Das ist mir schon bewußt, daher habe ich den Begriff sollten verwandt! Was spricht gegen das verwenden von Begriffen im jeweiligen "Landesüblichen" Dialekt? Unübersichtlichkeit? Kann es eigentlich nicht sein, bei über 400 chinesischen KKs (einige sprechen von über 1000), bei über 200 japanischen KKs (einige sprechen von fast 1000), bei über 100 koreanischen KKs usw. usf.! Da fallen die paar philippinischen, malaysischen usw. KKs gar nicht auf!


Zitat:
Original geschrieben von AKED
Wir benutzen auch die philippinischen Bezeichnungen für die Level, allerdings die Dan-Bezeichnungen zusätzlich.
Weiß ich ... und, dass habe ich ja schon gesagt, es gefällt "mir persönlich" nicht! Sehe keinen Zusammenhang zwischen philippinischen und japanischen Bezeichnungen. Auch wenn, die Japaner Handelsstationen auf den phil. Inseln usw. betrieben (wie viele andere Völker auch)!

Zitat:
Original geschrieben von AKED
Und mit den Übersetzungen ins Deutsche ist es auch nicht so einfach: bei uns im DAV beginnt der Meistergrad erst beim 6. Dan und nicht wie in vielen Systemen schon beim 1. Dan.
Auch das ist mir bewußt, dafür gäbe es dann eine paßende Lösung:
Schülergrad = Studentgrad
Meisterschülergrad = Masterstudentgrad
Meistergrad = Mastergrad

Sind nur Überlegungen ...

Gruß
Mike
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  #4  
Alt 02-02-2003, 12:37
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@Aked
Keine schlechte überlegung....
Aber was macht ihr dann mit euren DAN träger ?
Klingt glaub ich, mehr Japanisch...
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  #5  
Alt 02-02-2003, 21:37
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Alles schön, aber wozu braucht man Titel (Dan) usw. ?



Blitz, Donner, Schauer
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  #6  
Alt 06-02-2003, 09:47
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Zitat:
Keine schlechte überlegung....Aber was macht ihr dann mit euren DAN träger ?
Falls Du auf den Meistergrad ab 6. Dan abzielst, die Grade 1 - 5. Dan sind bei uns sie sogenannten "Experten" Grade.

Wir haben diese Einteilung nicht erfunden und so wie Andere Ihren Lehrern folgen, die keine oder andere Graduierungen habe, so folgen wir unseren Lehrern, die diese Struktur lange vor uns schon eingeführt hatten.

Wozu man die Grduierungen braucht? Nun vielleicht brauchen sie manche oder auch viele Leute nicht, aber nicht umsonst sind die Stile, die diese Graduierungen haben, sehr erfolgreich (Karate, Taekwondo, Judo etc)
Sie sind einfach eine zusätzliche Motivation.


Ob das japanisch klingt oder nicht, well... ist mir eigendlich egal. Inzwischen kann auch Otto Normalverbraucher mit dem Begriff "Dan" etwas anfangen, was mit Lakan, Dayang, Antas, Guro, Masirib und so weiter einfach nicht der Fall sein wird.

Ich für meinen Teil stehe zu dieser Einteilung für uns im DAV.
Wir benutzen die philippinischen Graduierungsnamen und Dan und es funktioniert für uns gut.
Es hat auch noch einen weiteren Vorteil: An das Graduierungssystem ist (natürlich) das Prüfungsprogramm gekoppelt. Wenn man nur eine kleine Gruppe hat ist das egal, aber wenn man viele Gruppen und Schüler hat, die man nicht mehr alle vom normalen Training her kennt, sondern nur von Lehrgängen etc, dann weiß man anhand der Graduierung ungefähr, welches technische Wissen man bei den Leuten voraussetzen kann. Das ist bei den vielen Lehrgängen die ich gebe durchaus eine Hilfe.

Aber ich habe aber da keinen Missionierungsgedanken. Andere sollen es so machen, wie sie es für richtig halten, oder so wie sie es von Ihren Lehrern gelernt haben. Ist ok.

Letztendlich kommt es eh nur darauf an, dass man gut ist. Ob man das über Prufungen mit Dan-Graden oder ohne erreicht ist im Endeffekt egal.


Gruß

Dieter
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  #7  
Alt 07-02-2003, 01:17
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@AKED
Hallo,
mir gehts eigentlich weniger um die Personen, also Danträger,
sondern vielmehr warum eine Japanische bezeichnung, für einen Philipinischen styl ?
Gibs dazu eine Anekdote, oder wie kommmts dazu ?
MFG

@Schauer

Graduierung ist dazu da, das es in der Kasse klingelt, aber nicht deine Kasse.
Du weißt schon ,da wo wir früher waren, und sobald man das Geld aufn Tisch legt , galt die " Prüfung " als bestanden.
In all den Jahren ist noch keiner Durchgefallen, komisch...
Außerdem werden die Leute geil nach stempel im Ausweiß.

Das schärfste was ich erlebt hab in sachen"Bloß nicht die Prüfung verpassen, sonst fehlt der stempel... warst du:
Konntest kaum stehen noch gehen, wegen glaub der Blinddarm oder so, aber ich mußte dich trotzdem auf nen Lehrgang fahren...

mfg und gute nacht

Geändert von MisterX (07-02-2003 um 01:28 Uhr).
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  #8  
Alt 07-02-2003, 08:32
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Zitat:
mir gehts eigentlich weniger um die Personen, also Danträger, sondern vielmehr warum eine Japanische bezeichnung, für einen philipinischen Stil ?
Gibs dazu eine Anekdote, oder wie kommmts dazu ?
Kann man nur noch drüber spekulieren, da Remy Presas, der es eingeführt hat, im September 2001 gestorben ist.

Die Dan-Einteilung gab es aber schon in seinem Buch von 1973. Im Text wird von Lakan und Dayang gesprochen, in der Übersichtsliste steht aber auch Dan.

Man darf nicht vergessen. zu dieser Zeit, 60er und Anfang der 70er, gab es noch nicht so viele Arnis-Meister, die Ihre Kunst öffentlich unterrrichteten und Arnis in der Öffentlichkeit bekannt machen wollten. Es ging Remy Presas auch darum, Arnis in der Welt der Kampfkünste zu etablieren. Selbst heute ist z.B. Taekwondo auf den Philippinen verbreiteter als Arnis. Und da alles aus dem Ausland ja "besser" ist, glaube ich einfach, dass er sich mit "Dan" als zusätzlichen Bezeichnung für die Schwarzgurte an das angelehnt hat, was etabliert und bekannt war.

1970 wurde er ja auch nach nach Japan eingeladen, um dort Modern Arnis zu demonstrieren. Vielleicht wurde er ja auch dort in dieser Richtung beeinflusst. Aber das ist alles Spekulation

Wir benutzen aber wie gesagt die philippinische Ausdrücke und dann zusätzlich die Dan-Grade.

Zitat:
Graduierung ist dazu da, das es in der Kasse klingelt, aber nicht deine Kasse.
Nun, das trifft sicherlich nicht auf den DAV zu. Wir haben 5 Schülergrade und jeder kostet 10 Euro. Davon wirst Du nicht reich. Es wird niemand zur Prüfung gedrängt und es fallen auch Leute durch, wenn die Leistung nicht stimmt.
Aber ich weiß wen Du meinst. Das war wohl damals, als er noch in der BAE war schon so, später in der IPMAF, dann in der DAKO und heute soll es in der IMAF immer noch so sein.

Einer der Gründe, warum wir uns 1985 von ihm getrennt haben.


Gruß


Dieter
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  #9  
Alt 08-02-2003, 17:24
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Standard Dan

@Aked
Schade, das sich der Ursprung nicht nachvollziehen läßt.
Ich meine natürlich die DAN bezeichnung, innerhalb des DAV.

Und übrigens, BAE, Ipmaf,Dako, Imaf..... hab ich nicht gemeint.

Scheint also ne gängige Praxis zu sein, Graduierung gegen Geld.

Mfg
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  #10  
Alt 09-02-2003, 20:52
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@ Mister X

Was für ein Blinddarm?
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  #11  
Alt 10-02-2003, 23:39
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Standard Re: Dan

Zitat:
Original geschrieben von MisterX
@Aked
Schade, das sich der Ursprung nicht nachvollziehen läßt.
Ich meine natürlich die DAN bezeichnung, innerhalb des DAV.

Und übrigens, BAE, Ipmaf,Dako, Imaf..... hab ich nicht gemeint.

Scheint also ne gängige Praxis zu sein, Graduierung gegen Geld.

Mfg
Es ist faktisch eine gängige Praxis und Vitamin B tut ein übriges dazu! Dies wird ungern gehört und von den meisten vehement bestritten ... dies dürfte auch logisch und nachvollziehbar sein!

Was ich nicht verstehe, wieso es sich nicht nachvollziehen lassen soll, wann die Bezeichnung DAN für Meistergrade ins Modern Arnis eingeführt wurde. Es dürfte doch noch genug lebende Schüler von Remy Presas geben die die Anfänge kennen und darüber Auskunft geben können. Dies dürfte für Dieter und seine Beziehungen eine Kleinigkeit sein!?

Gruß
Mike
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  #12  
Alt 11-02-2003, 05:55
WT-Maniac
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wie wär`s eigentlich, wenn Du mal die bisherigen Ausführungen von AKED dazu liest ? Da steht es nämlich schon drin.
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  #13  
Alt 11-02-2003, 09:02
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Hi WT-Maniac,

ich weiß ja nicht, aber da steht u.a. auf die Frage

quote:
--------------------------------------------------------------------------------
mir gehts eigentlich weniger um die Personen, also Danträger, sondern vielmehr warum eine Japanische bezeichnung, für einen philipinischen Stil ?
Gibs dazu eine Anekdote, oder wie kommmts dazu ?
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als Antwort von Dieter:
Kann man nur noch drüber spekulieren, da Remy Presas, der es eingeführt hat, im September 2001 gestorben ist.

So und jetzt? Bisher wird nur vermutet und um den Vermutungen keinen Nährboden zu bieten sollte Dieter, mit seinen Beziehungen (u.a. Philippinen und Staaten), kein Problem damit haben Männer und ggf. Frauen der ersten Stunde diesbzgl. zu befragen. So alt ist der Stil ja noch nicht und die Einführung der besagten japanischen Titel dürfte vermutlich noch weitaus jünger sein!

Also, lieber WT-Maniac, nicht interpretieren (herauslesen von Inhalten die dort faktisch nicht stehen) hilft uns hier weiter, sondern die Fakten und die dürften sich, so denke ich, durch Original-Schüler klären lassen!

Gruß
Mike
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  #14  
Alt 11-02-2003, 09:25
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Hi,

nur ruhig Leute, ich habe schon 2 Anfragen laufen. Mal sehen ob sie antworten.

Gruß

Dieter
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  #15  
Alt 11-02-2003, 14:07
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Alter: 48
Beiträge: 543
Standard "Dan"

Hallo,

das ging schnell.
Ich hatte Roland Dantes angemailt, den engsten Freund und Schüler vom Professor seit den 60er Jahren.
Hier ist seine Anfwort:

" Kamusta " ( Hello/Greetings or...how are you ) Dieter !

Hope this finds you, the family and everyone in DAV all fine
and doing well !
The reason why the late Remy used the terminology ..." Dan "...was
because at the that time ...most martial artists ( even Filipino martial artists
at that time ) were used to that terminolgy to signify the grade or degree
of the practitioner...but then it was the best way at the time to
" introduce " to those who were not used to the proper term with
regards to the FMA...which is of course...Lakan / Dayang.

Your " Kaibigan " ( friend ),

Roland



Die Übersetzung der relevanten Stellen:
Der Grund, warum Remy diese Terminologie benutzte war der, dass damals die meisten Kampfkünstler (auch die der philippinischen Kampfkünste) an diesen Ausdrück gewöhnt waren, um einen bestimmten Grad anzuzeigen.
Aber dann war es es der beste Weg, auch denen die richtigen philippinischen Ausdrücke vorzustellen, die sie bisher noch nicht kannten. Und das sind natürlich Lakan und Dayang.


Das bestätigt meine Vermutung.


Viel Grüße


Dieter
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