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  #1  
Alt 30-12-2010, 14:37
Benutzerbild von The-Puncher
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Kampfkunst: Inosanto Kali - Jeet Kune Do Concepts - Grappling - Kickboxen
 
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Standard Punyo im "wt-escrima"

hallo,
ich wurde im wt forum auf dieses video aufmerksam gemacht nur hier ist mit etwas am escrima aufgefallen (5:20) und zwar wird der stock ohne punyo gehalten.

frage: is das ein anwendungsfehler oder in diesem escrima stil die gängige methode??


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mfg
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  #2  
Alt 30-12-2010, 15:00
Benutzerbild von amasbaal
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Kampfkunst: Kali Sikaran, Pencak Silat Concept, Modern Arnis u.a.
 
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weiß nicht, was beim wt gängige methode ist, aber in den fma ist dieser griff durchaus üblich. gibt - simpel, aber wahr, im grunde vier griffe (tip up): ohne butt (punyo), etwas butt, eine handbreit butt und stock in der mitte gefasst (2 sehr lange butts ).

das ganze ist ne stilfrage und damit im zusammenhang
1. ne frage der bevorzugten distanz (je kürzer der butt, desto länger die waffe sozusagen)
2. ne frage der bevorzugten techniken (mit butt hat man mehr möglichkeiten für entwaffnungen, für's "einhaken" und eben fürs hauen mit dem ding.)
3. ne frage der "ausgewogenheit": je kürzer der butt desto "kopflastiger" das stockverhalten (wuchtiger, aber dafür schwerer "handeln"), je größer, desto ausgewogener (etwas weniger wuchtig, dafür leichter zu führen). in dem fall sind die "wucht"-unterschiede aber nur minimal.... na ja, kommt letztlich doch v.a. auf länge und gewicht des stockes und die power im schlag selbst an.
außerdem: je länger der butt, desto weniger gefahr, dass der der stock "rausrutscht" bzw. "rausgezogen" wird, je kürzer, desto weniger ansatzmöglichkeiten für den gegner, den stock unter nutzung des butts zu entwaffnen

wenn mans genau nimmt. hat 2. allerdings auch was mit bevorzugten distanzen zu tun, da die die vorteile, vorteile für die mittlere und nahe distanz bedeuten.

für mich ist das alles nur ne frage der persönlichen vorliebe, da vor- und nachteile sich letztlich aufwiegen.

da wt doch eigentlich eher ein stil für mittlere und nahe distanz ist, passt das irgendwie nicht ins konzept, auf largo zu setzen- finde ich.

Geändert von amasbaal (30-12-2010 um 15:08 Uhr).
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  #3  
Alt 30-12-2010, 15:05
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Kampfkunst: zZ JJ & Taekkyon
 
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habe mir erzählen lassen, dass sie auch im WT-escrima den butt benützen. kostet aber 60+ €, um diese geheimtechnik erlernen zu dürfen.

vielleicht ist das heute immer noch so, dann bekommst du deine butt-anwendungen noch irgendwann gezeigt .
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  #4  
Alt 30-12-2010, 15:06
Benutzerbild von El_Hefe
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Kampfkunst: Leuten mit harten Sachen aufn Kopp hauen
 
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Zitat:
Zitat von big X Beitrag anzeigen
vielleicht ist das heute immer noch so, dann bekommst du deine butt-anwendungen noch irgendwann gezeigt .
Butt-Anwendungen gibts bei uns nur in so nem Haus mit roten Gardinen und schummeriger Beleuchtung. Die kostet aber mehr als 60 Euro

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  #5  
Alt 30-12-2010, 15:09
Benutzerbild von amasbaal
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Kampfkunst: Kali Sikaran, Pencak Silat Concept, Modern Arnis u.a.
 
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  #6  
Alt 30-12-2010, 15:29
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Na, ich denke, das liegt auch am System. Ich glaube nicht, dass die Philosophie
Rene's etwas vom "Butt-benutzen hält. Wenn es "Pfum-Pfum" macht, braucht
man doch keinen Butt mehr. Oder sehe ich das falsch.
__________________
Bis denn. Euer Sven.
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  #7  
Alt 30-12-2010, 15:34
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von rene hat er nicht geschrieben, sondern von wt-escrima. da gibt es einen unterschied, zumal ich glaube (!!!!!!!), dass diese iuewt waffenkampfsachen eher newman orientiert sind. oder irre ich mich da?????
jedenfalls kann ich mit sicherheit sagen, dass rene seine stöcke mal mit und mal (fast) ohne butt hält. habe erst kürzlich noch mal in seine dvds geschaut.
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  #8  
Alt 30-12-2010, 15:41
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Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
da wt doch eigentlich eher ein stil für mittlere und nahe distanz ist, passt das irgendwie nicht ins konzept, auf largo zu setzen- finde ich.
Ich finde es würde sogar sehr viel Sinn ergeben, da WT ja für den Nahkampf ist und Escrima dort ja als reine Waffenkunst, wahrscheinlich eben auch besonders für die lange Distanz genutzt wird. Gibts im Latosa-Escrima eigentlich Hubud? Oder lässt man den Stock wenn man nah rankommt eher fallen und verlässt sich auf WT-Techniken?
Und wird Messerkampf eigentlich trainiert oder ist das eher dem WT überlassen?

Mir kommts immer so vor als wäre Escrima dem WT dort nachgestellt, sodass die weiteren Distanzen, für die WT keine richtige Antwort hat, dann vom Escrima erfüllt werden. Das Escrima darf dem WT jedoch keinem Bereich den es schon erfüllt den Rang ablaufen. Ist das eine falsche Einsicht? (bitte nur Komments von Leuten, dies wirklich schon trainiert haben)
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  #9  
Alt 30-12-2010, 15:53
Benutzerbild von amasbaal
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Zitat:
Zitat von quirl Beitrag anzeigen
da WT ja für den Nahkampf ist und Escrima dort ja als reine Waffenkunst, wahrscheinlich eben auch besonders für die lange Distanz genutzt wird.
das würde nur sinn machen, wenn man von waffenloser fma redet. denn ein waffenloser "nahkampfstil" kann durch nen waffenlosen stil, der auch "largo" beinhaltet (zb. in der fma-typischen beinarbeit) ganz gut ergänzt werden, aber ein waffenloser "nahkampfstil" und ein rein auf die waffe reduzierter "largo"-stil sind einfach zwei sachen für sich.
.... es sei denn: man hat immer ne waffe parat und lässt die eben fallen, wenn's in den infight geht. hast du doch selber angesprochen....
.... oder man nutzt sein wt, um schnell distanz aufzubauen, um dann die waffe ziehen zu können. dann hätte man aber recht wenig vertrauen in sein wt .

wie gesagt, ob hier von latosa escrima die rede ist, ist mir gar nicht klar. wt-escrima ist für mich dieses reduzierte zeugs im sinne von "philippinischer waffenkampf", also keine eigentliche fma (weil da vieles "verboten" ist, was zur fma gehört - waffenloses zb.). latosa macht kein wt-escrima, das machen die lehrer in vielen (nicht allen) wt-schulen.
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  #10  
Alt 30-12-2010, 15:54
Benutzerbild von Sven K.
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Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
von rene hat er nicht geschrieben, sondern von wt-escrima. da gibt es einen unterschied, zumal ich glaube (!!!!!!!), dass diese iuewt waffenkampfsachen eher newman orientiert sind. oder irre ich mich da?????
jedenfalls kann ich mit sicherheit sagen, dass rene seine stöcke mal mit und mal (fast) ohne butt hält. habe erst kürzlich noch mal in seine dvds geschaut.
OK. Magst Recht haben. Hatte nur Rene auf der Seite, als "Aushängeschild" gesehen.
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Bis denn. Euer Sven.
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  #11  
Alt 30-12-2010, 16:55
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aha ok also eine anerkannte methode den stock so zu halten...
ich kenns aus dem fma das wir im tsd/ pfs trainieren nur mit butt/punyo whatever...

eben wegen der clinch distanz, damit man dort weiter arbeiten kann.


aber erstmal danke für die antworten

mfg
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  #12  
Alt 30-12-2010, 19:08
Benutzerbild von FrAgGlE
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Wurde damals in den ersten Schülergraden ohne Buttend gelehrt. Dann kam nen spezieller Lehrgang und ne Prüfung und siehe da, es wurde nun mit Buttend trainiert.

Ein Zeitpunkt der damaligen EWTO direkt wieder den Rücken zu kehren. Ob sich etwas geändert hat, kann ich nicht sagen.
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  #13  
Alt 30-12-2010, 19:12
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Kampfkunst: Latosa Escrima, BJJ (früher auch Taekwon-Do, Judo, WT)
 
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Ort: Kassel
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Zitat:
Zitat von The-Puncher Beitrag anzeigen
frage: is das ein anwendungsfehler oder in diesem escrima stil die gängige methode??
Das ist die typische Art den Stock zu halten, wenn der Partner etwas üben soll, ohne dabei dem Risiko ausgesetzt zu sein, sich ständig am Butt zu stoßen. Ich bin mir sicher, dass es bei dieser Sequenz hauptsächlich darum ging, die Abwehr gut aussehen zu lassen und den Verteidiger vor schmerzhaftem Kontakt mit dem Butt zu schützen.

Edit: Der Standard im Training ist mit Butt, von der ersten Stunde an. Schließlich soll von Anfang an solide Technik vermittelt werden und der Einsatz des Butts ist ein wichtiger Teil der Schlagbewegung.

Geändert von Chryorn (30-12-2010 um 19:20 Uhr).
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  #14  
Alt 30-12-2010, 19:29
Benutzerbild von Daimyo
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Kampfkunst: Latosa Escrima, Den Tellerrand niedrig halten
 
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Rene Latosa gibt einmal jährlich ein Seminar in der IUEWT.

Das im Video angesprochene "wt-escrima" sollte wohl nur eine Unterscheidung sein, à la "wir trainieren WT und Escrima".

Ob man sich noch andere Einflüsse holt, weiss ich nicht. Aber wir trainieren mit Butt. Ist ja eine schöne Trefferfläche mehr, wenn ich beim Konter doch zu nah am Gegner stehe.

Als ich anfing, hieß es mal kurz "ohne Butt, um nicht gehebelt zu werden". Aber das wurde schnell aufgegeben. Welche Gegner bleibt schon stehen und lässt sich nach dem geblockten Hit freiwillig hebeln.

Zitat:
Zitat von Chryorn Beitrag anzeigen
Ich bin mir sicher, dass es bei dieser Sequenz hauptsächlich darum ging, die Abwehr gut aussehen zu lassen und den Verteidiger vor schmerzhaftem Kontakt mit dem Butt zu schützen.
Und das kann ziemlich, ziemlich... blau werden. Kenn ich selbst.

Zitat:
Edit: Der Standard im Training ist mit Butt, von der ersten Stunde an. Schließlich soll von Anfang an solide Technik vermittelt werden und der Einsatz des Butts ist ein wichtiger Teil der Schlagbewegung.
Agree.
__________________
Der Glaube versetzt Berge und verschüttet dabei
nicht selten die Toleranz. © Prof. Michael Marie Jung

Geändert von Daimyo (30-12-2010 um 19:31 Uhr).
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  #15  
Alt 30-12-2010, 23:11
inaktiv
Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Zitat:
Zitat von quirl Beitrag anzeigen
Gibts im Latosa-Escrima eigentlich Hubud? Oder lässt man den Stock wenn man nah rankommt eher fallen und verlässt sich auf WT-Techniken?
Nein, es gibt kein Hubud im Latosa-Escrima.
Hubud Lubud ist nichts anderes als Pitsche-Patsche.
YouTube - HUBUD LUBUD

Wer Pitsche-Patsche trainieren will, findet dafür Unmengen Vereine aller Stilarten, z.B. chinesische und philippinische Stile. Latosa-Escrima ist aber gerade kein Pitsche-Patsche, sondern Fumfum. Schon die Lautmalerei zeigt, dass das völlig unterschiedliche Konzepte sind. Wenn eines der Concepts (Power, Speed, Balance, Focus, Transition) fehlt, dann ist es auch kein Latosa-Escrima. Und bei Hubud fehlt das Power-Concept komplett.

Die unbewaffneten Techniken werden bei uns übringens "Cadena" genannt.

Beste Grüße
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