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#16
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| aber auf den fotos wird der körper nicht berücksichtigt. klar hat man so mit handgelenk eine wesentlich höhere reichweite. aber so schlägt man ja auch nicht. sorry, aber gerade nicht viel zeit und gehe morgen nochmal drauf ein. auch auf das von mono gepostete beispiel. gruß ![]() |
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#17
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| Hi alle zusammen. Eine andere Möglichkeit wäre, in der Hüfte nach vorne abzuknicken oder den Rücken zu beugen. Das erinnert mich aber immer mehr an einen schweren Fall von Morbus Bechterew als an Körpereinsatz/ Körpermechanik. Ebenfalls würde mich interessieren, warum man nicht so schlägt. Ich schlage so - und wie ich glaube, auch einigermaßen kräftig. @Mono: Du hättest vielleicht schreiben sollen, dass das Dreick eine Draufsicht darstellen soll. Aber auf der anderen Seite - nachdenken hat auch noch niemandem geschadet . Und dann noch das qed nach diesem wunderschön schlanken Beweis... einfach bewunderswert .Bis die Tage, Pat
__________________ Lameco Eskrima Orehenal - Berlin Patrick Schlichting |
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#18
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| Warum schlägt man so nicht? Nur mal vorab: Kraft = Masse x Beschleunigung .. soviel sollte klar sein. Das Ziel sollte also eine möglichst hohe Beschleunigung/Geschwindigkeit des auftreffenden Punktes sein. Wenn ich schlage, generiere ich die Beschleunigung meiner Waffe durch mehrere Bewegungen, deshalb ist mir auch unverständlich, warum hier immer geschrieben wird, "bei uns kommt die Kraft aber aus dem Körper". Warum denn nur daher? Schrittarbeit aussen vorgelassen: 1. Hüft-Körperdrehung 2. Armbewegung, durch Abduktion/Adduktion der Brustmuskulatur verstärkt + Streckung des Arms (Ellbogen) 3. Streckung des Handgelenks 4. Schliessen der Faust vor dem Treffen Gerade von den Verfechtern der 90°-Winkel Fraktion wird immer behauptet, dass sie ihre Kraft aus der Körperdrehung beziehen, aber warum nur daher. Wenn ich mir die Videos so anschaue, wird zB nicht oder kaum mit der Brustmuskulatur gearbeitet. Jeder, der mal im Fitnesscenter an nem Butterfly war, weiss, wieviel Kraft darüber generiert werden kann. Noch wichtiger ist mMn. die Arbeit im Handgelenk. Wir reden hier von kreisförmigen Schlagbewegungen. Umso größer der Radius eines Kreises, umso höher ist die die Geschwindigkeit am äußersten Punkt. Wenn ich meine Waffe beim Aufprall gestreckt habe, ist fast ein halber Meter mehr - ein Blick ins Physikbuch zeigt den enormen Unterschied. Oder man nimmt sich einfach mal sein Fahrrad, steckt den Reflektor erst neben die Radnabe und dreht es, danach an den äußersten Punkt der Speichen und dreht es nochmal. Kraft = Masse x Beschleunigung!!! Der letzte Punkt ist bei mir, zumindest bei abierta-Schlägen, das Schliessen der Hand. Beim Schlag greifen die ersten drei Finger fest, Ring-und kleiner Finger sind locker. Beim Treffen schließt sich die Faust, was nochmals eine zusätzliche Beschleunigung der Stockspitze mit sich bringt (und eh notwendig ist, während ein verkrampftes Greifen vorher im Gegenteil hinderlich ist). Bei Serrada-Schlägen kommt bei mir, aus dem DeCampo, manchmal noch ein "Öffnen" des Unterarms/Handgelenks dazu, aber das lasse ich erstmal aussen vor. Mich würde jetzt zunächst mal von der 90° Fraktion interessieren, wie sie auch nur annähernd diese Geschwindigkeit mit einem angewinkelten Handgelenk erreichen wollen - bzw was sie machen, was ich nicht mache. Vielleicht kommt jetzt auch das Klingen-argument, man wolle mit der Klinge schneiden und müsse daher über die Länge der Klinge aufsetzen. Aber auch das kann ich eigentlich nicht gelten lassen. 1. Kann ich genausogut mit der Spitze schneiden, 2. kann ich auch mit der ganzen Seite schneiden, indem ich einfach nach dem Auftreffen "nachgebe" und die ganze Klinge nachziehe. 3. und am wichtigsten sollte aber gerade beim Klingenkampf die Entfernung die höchste Priorität haben. Dass man mit angewinkeltem Handgelenk eine viel geringere Reichweite hat als mit gestrecktem hat Mono schon schön dargestellt. Dazu kommt noch, dass man, wenn man mit einem stumpfen Gegenstand kämpft, also mit der Spitze treffen muss, man den Schlag sogar noch verkürzen muss (Ellbogen zum Körper) um die Spitze nach vorne zu bringen. Wozu? Warum nicht die Reichweite ausnutzen, wenn man schon eine Waffe hat? (Und das gilt umso mehr in einem Klingenkampf, wo man ja eigentlich ausserhalb der gegnerischen Reichweite bleiben sollte).
__________________ Alex 'Twist' Bohusch Never stop seeking what seems unobtainable... Geändert von Twist (09-04-2008 um 10:33 Uhr). |
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#19
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| Ich wüsste nicht warum man das Handgelenk nicht strecken sollte. Soweit ich weiß gibt es in diversen Stilen Training mit der Peitsche um die Schläge mit dem Stock zu verbessern, wobei mit Sicherheit das Handgelenk gestreckt wird. Und zur Belastung des Handgelenkes ist zu sagen: das ist ne Trainingssache. Man sollte nicht gleich mit nem schweren Stock anfangen, sondern sich langsam mit dem Gewicht des Stockes steigern. Und Kraft durch Körpereinsatz und strecken des Handgelenks schließen sich nicht aus, sondern gehört zusammen.
__________________ "Gewalt ist sinnlos, wenn sie nicht auf Video aufgenommen wird" |
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#20
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| Sorry Leute, ich finde: es kommt wie es kommt ! ![]() Was wird hier über Schlagtechnik diskutiert, da gehe ich lieber wieder ins Hybridforum und streite mit den Kravmatikern über ein neues Derivat. ![]() Das einzige worauf ich früher immer geachtet habe, wie ich noch Warriors Eskrima und Modern Arnis parallel trainiert habe, im Sparring nicht in die typische MA Vorspannung zurückzufallen, tat nach einem Direktkonter vom Partner immer AUA. ![]() Gruß Markus |
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#21
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![]() Grüße Christian Zitat:
das ist witzig, genau das wurde mir zu EWTO Zeiten auf einer Ausbilder-Kleingruppe als großen Geheimnis verkauft. Scheint wohl heute bei Latosa Ablegern/Nachfolgern falsch zu sein ![]() Grüße Christian Selbstverständlich aber ich finde es gibt da doch interessante Unterschiede die sich unter anderem in der Kampftaktik niederschlagen. Von Krishna bin ich z. B. darauf gedrillt worden mit der Spitze - und nach Möglichkeit nur mit der Spitze - zu treffen. Im LSA hingegen wird mit dem gesamten oberen Drittel getroffen - dort wird aber auch eine komplett andere Körpermechanik genutzt, die die Schläge sehr kräftig werden lässt. Nichts davon ist falsch oder besser - beides funktioniert setzt aber jeweils eine andere Kampfführung voraus. Grüße Christian
__________________ Neue DVD bei Abanico: Verteidigung gegen Messerangriffe Urlaub, Ch´i und innere Künste Geändert von Mono (09-04-2008 um 16:20 Uhr). Grund: unnötiges Mehrfachposten ;) |
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#22
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| Ich schließe mich Paddy, Twist und Salurian an. ![]()
__________________ Zitat Jörg B.: "Die Strasse ist kein Monster, das kleine Grappler frisst, die Strasse ist das, worauf man geht." |
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#23
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| Was auch immer das heißen soll.
__________________ Lameco Eskrima Orehenal - Berlin Patrick Schlichting |
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#24
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| Zitat:
Ich habe das immer für Standardwissen gehalten, also theoretisch zumindest. In meiner Grafik ist das der Pfeil ganz rechts. ![]() Nach meiner persönlichen Interpretation sind die genannten 90 Grad auch kein Dogma. |
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#25
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| Man will doch generell nicht getroffen werden, also ist es doch egal welche Schlagtechnik der Partner anwendet. Man selbst benutzt die Schlagtechnik die grad passt, jetzt klar ? Gruß Markus |
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#26
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| Deinem Erklärungsversuch entnehme ich, dass es nun doch nicht egal ist was man macht/ wie man schlägt. Um die "Schlagtechnik die grad passt" zu benutzen, muss man meiner bescheidenen Meinung nach den Unterschied zwischen den einzelnen Möglichkeiten kennen - und darum geht es ja hier, sollte ich mich nicht arg täuschen. Pat
__________________ Lameco Eskrima Orehenal - Berlin Patrick Schlichting |
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#27
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| Sicher Patrick ist es auf der einen Seite wichtig und man sollte so viele Unterschiede wie geht trainieren. Ohne das man einem Anfänger zeigt wie man "richtig" schlägt, geht es leider nicht. Im späteren Unterrichtsverlauf, geht es immer mehr in Richtung Sparring und ab spätestens da, ist es zumindest für mich persönlich egal welche Schlagtechnik zur Anwendung kommt. Daher meinte ich: "es kommt, wie es kommt" ![]() In Angriff und Abwehr ! Gruß Markus |
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#28
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| Das in dieser Diskussion so oft benutzte Wort "Steif" ist meiner Meinung nach auch irreführend. Grüße Christian |
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#29
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| Moin, ist sehr unterhaltsam was so aus einer kleinen Anmerkung rauskommt ![]() Erstmal gute Besserung an unseren Fußkranken Twist. Tja, was macht den Schlag für mich aus? Für mich muß er aus dem gesammten Körper kommen und dazu muß dieser stabil sein. Jeder von Euch darf sich da seine eigene Meinung / Erfahrung zu bilden. Viele Grüße Thomas |
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#30
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| Zitat:
![]() theoretisch geht das auch mit eingegipster Schlaghand. Die Länge die durch das volle "ausklappen" des Handgelenkes in Fechterhaltung gewonnen wird, erreicht man - bei ansonsten identischer Körperhaltung - natürlich nicht. Da man jedoch die Basismechanik aufrechterhalten will, geht man andere Wege |
![]() |
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