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  #1  
Alt 13-08-2011, 15:54
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: JKD/Kali
 
Registrierungsdatum: 05.04.2010
Beiträge: 1.178
Standard Stabile Schrittarbeit?

Was speziell (und bitte jz keine "Konzepte", "Ideen", oder was auch immer) macht eine Schrittarbeit sinnvoll, stabil und effektiv?
Und welche Kriterien muss sie erfüllen? Wie passt ihr euch verschiedenen Untergründen/Terrains wie Beton mit Häusern, nassem Boden, Schnee, Wald, Wiese, Matsch, Matten an?

Wir stehen zB beim waffenlosen Teil eher nicht auf wenn wir mal am Boden gelandet sind durch ausrutschen, sondern Kicken/ machen Takedowns vom Boden aus. Die Idee kommt soviel ich weiß aus dem Silat.

Trainert ihr überhaupt auf verschiedenen Untergründen, macht unbewusst Dreiecke wenn ihr auf den Bus wartet (ich gebs zu^^), oder bleibt ihr immer in eurer sterilen Halle?

Und vor allem: Was kann man falsch machen, sodass die Fußarbeit instabil wird?
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"SV steht ja eigentlich für Einsetzbarkeit im Kampf und wird in der Einheit Penislängen gemessen."-Zitat DieKlette
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  #2  
Alt 13-08-2011, 16:29
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: EskriMma
 
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Ort: /dev/null
Beiträge: 2.256
Standard

Zitat:
Zitat von quirl Beitrag anzeigen
Wie passt ihr euch verschiedenen Untergründen/Terrains wie Beton mit Häusern, nassem Boden, Schnee, Wald, Wiese, Matsch, Matten an?
das ist keine Frage der Theorie. Mach es einfach und dein Körper wird sich automatisch an verschiedene Untergründe anpassen. Frisch gepfügtes Acker gibt auch nen interessanten Untergrund her

Zitat:
Zitat von quirl Beitrag anzeigen
Wir stehen zB beim waffenlosen Teil eher nicht auf wenn wir mal am Boden gelandet sind durch ausrutschen, sondern Kicken/ machen Takedowns vom Boden aus. Die Idee kommt soviel ich weiß aus dem Silat.
halte ich für nicht so sinnvoll. Wenn ich die Möglichkeit habe, aufzustehen, warum soll ich dann in einer unvorteilhaften Position bleiben? Wenn ich die Möglichkeit nicht habe, dann hat sich die Frage natürlich eh erledigt.
Wenn ich für mich trainiere, dann gehört kontrolliertes Aufstehen eigentlich immer dazu
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  #3  
Alt 13-08-2011, 21:43
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: JKD/Kali
 
Registrierungsdatum: 05.04.2010
Beiträge: 1.178
Standard

Keine Sorge, damit verbringen wir auch genug Zeit. Aber wenn ich zB im rutschigen Gatsch bin, kanns durchaus Sinn machen, erst mal einen Treffer vom Boden aus zu landen, anstatt aufzustehn. Klar, wenn drei um mich rumstehn werd ich was anderes machen^^
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  #4  
Alt 13-08-2011, 22:24
Benutzerbild von F. Büchner
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Kampfkunst: Giron Arnis / Escrima
 
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Zitat:
Zitat von quirl Beitrag anzeigen
Keine Sorge, damit verbringen wir auch genug Zeit. Aber wenn ich zB im rutschigen Gatsch bin, kanns durchaus Sinn machen, erst mal einen Treffer vom Boden aus zu landen, anstatt aufzustehn. Klar, wenn drei um mich rumstehn werd ich was anderes machen^^


das ist der punkt
indonesien-regenzeit-matsch-daher die drei-punkt-beinarbeit im silat.

im kampf gegen drei , könnten die anderen vermutlich auch nicht stehen

in der halle wirkt manches befremdlich, aber dort sind die wenigsten kampfsysteme entstanden ...

gruß, frank
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  #5  
Alt 13-08-2011, 23:00
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: EskriMma
 
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auch interessant, in verschiedenen Schuhen zu trainieren. Mal barfuß, Laufschuhe oder auch schwere Wanderstiefeln
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  #6  
Alt 14-08-2011, 00:05
Benutzerbild von Deno
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@Qwirl
Die Fussarbeit innerhalb der FMA (so wie ich sie kennengelernt habe und praktiziere) besteht eigentlich aus dem ganz normalen "gehen", halt nur in bestimmten Winkeln 45°, 90°, 180° nach vorne und hinten etc., Hauptsache schön im Dreieck (oder auh mal auf der Linie) gehen um vernünftig zu winkeln..
-man musste halt sicher gehen können, das man nicht über ne Baumwurzel, nen Stein etc. stolpert und das hat sich bis heute eigentlich auch nicht groß geändert....
Ganz normale Schritte, kein schlürfen, kein aufstampfen, einfach gehen

Wie Frank schon schrieb, hatten/haben die Gegenüber (damals, wie auch heute) ja die gleichen Probleme..
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“That thounds like a brutal sport,but it`s just a technik,it`s just the heart.It`s all about the skill,speed,the agressive. You think that`s just the power,but it`s the agressive in the power”,M.Tyson
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  #7  
Alt 14-08-2011, 00:19
Benutzerbild von Macabre
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Kampfkunst: ...boxing
 
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Gute Bein-, Schrittarbeit ist für mich immer der Kompromiss zwischen stabilem und festem (Stand).

Mein Kompromiss ist ungefähr Schulterbreit, linker Fuß eine Fußlänge vor dem rechten Fuß(das aber je nach Untergrund) und dann immer locker in den Beinen.

mac
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  #8  
Alt 14-08-2011, 00:20
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Das wichtigste wurde ja schon gesagt.

Wichtig ist, die Füße zu setzen, nicht zu schlurfen.
Körperschwerpunkt beachten, peripheres Sehen für Hindernisse, wenn man es sich erlauben kann, erst fühlen ob der Grund sicher ist bevor man das Bein belastet.

Was von der schönen Theorie unter Stress übrig bleibt steht auf einem anderen Blatt.
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  #9  
Alt 14-08-2011, 00:24
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naja unter stress/adrenalin wirste eben das machen was sich eingeschliffen hat.
richtig stehen/bewegen, oder auch eben nicht, hehe.......

Boing.

mac
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  #10  
Alt 14-08-2011, 00:29
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aus ner sayoc kali sama sama dvd:
felix cortes (filipino combatives) mit nem footwork, das so
Zitat:
Zitat von Deno Beitrag anzeigen
Die Fussarbeit innerhalb der FMA (so wie ich sie kennengelernt habe und praktiziere) besteht eigentlich aus dem ganz normalen "gehen", halt nur in bestimmten Winkeln...Ganz normale Schritte, kein schlürfen, kein aufstampfen, einfach gehen
nicht ganz passend umschrieben ist:



da kann man sich "schwieriges terrain" mit matsch und unebenheiten recht gut vorstellen...

noch mehr nicht nur "gehende" dreiecke:


Geändert von amasbaal (14-08-2011 um 00:37 Uhr). Grund: hab aus versehen "felix Sortes" geschrieben.... schäm....
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  #11  
Alt 14-08-2011, 00:31
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  #12  
Alt 14-08-2011, 01:58
Benutzerbild von Deno
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amasbaal, die Videos sind (hoffentlich) nicht wirklich dein Ernst für eine vernünftige Fußarbeit der FMA, oder?!
-wäre traurig, wenn ja..
Meinst Du die Leute haben damals im Busch so etwas gemacht?
Meinst Du sie hatten ihrem jeweiligen Gegenüber durch soetwas einen Vorteil?

Ich wünsche mir (für dein FMA-Leben) dass das nicht dein Ernst ist...

Edit:
1. Video, wo ist da (auch nur ansatzweise) der Druck zum Kopf des Gegners?
2 Video, wo ist da der "permanente" Druck zum Kopf des Gegenüber?
3. Video, wo ist da der "permanente" Druck zum Kopf des Gegenübers?

Edit 2: Wenn einer von denen auch nur einmal richtig gepusht wird, fliegt er doch nach hinten (weil kein Druck zum Gegenüber), in wie fern soll das also eine vernünftige FMA-Schrittarbeit sein, bitte um Erklärung (zum Verständnis meiinerseits)..
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Geändert von Deno (14-08-2011 um 02:54 Uhr).
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  #13  
Alt 14-08-2011, 02:43
Benutzerbild von Deno
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Kampfkunst: FMA und UCC
 
Registrierungsdatum: 14.11.2002
Beiträge: 1.018
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Wurde vor Kurzem auf einen (leider nur sehr kurzen )Video-Ausschnitt aufmerksam gemacht (hat der Typ wohl in Slow-Mo gesetzt, damit man überhaupt etwas sieht, kann ichn nicht sagen), der mir relativ gut gefallen hat, weil dort in jeder(!) Situation der (mentale) Druck zum Gegenüber vorhanden ist (so weit ich weiß wiegt der Typ inzw. ca. 12kg mehr, aber ob dadurch auch mehr Druck als zur Zeit dieser Aufnahme vorhanden ist weiß ich nicht und er arbeitet -meiner Meinung- auch sehr schlampig (deutet die Hüftbewegungen bspw. nur an und überträgt sie nicht komplett von den Füßen in die Hände etc. etc.)..-war wohl aber auch sehr warm an dem Tag (weiß das es im Juni letzten Jahres aufgenommen wurde und es über 30° warm war) o. er hatte evtl. auch einfach keine Lust an dem Tag sich großartig zu bewegen und hat wirklich nur das Notwendigste gemacht!??-wer weiß das schon?
-hätte bspw. nach dm ersten Cut nochmql st4chen können usw.

Aber der Typ hat zumind. in jeder Situatin den notwendigen Druck zu seinem Gegenüber und das alleine durch die Schrittarbeit (mal ab vom mentalen Aspekt!)..

Ach so, der Freak hat -sofern noch nicht gelöscht- auch noch nen schönen Stockkampf-Ausschnitt auf seinem Account..-sieht für mich, der selbst diese Teile nutzt- nach 3er PP, ohne große Schützausrüstung aus...-die hatten sicher ihren Spaß
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Geändert von Deno (14-08-2011 um 03:04 Uhr).
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  #14  
Alt 14-08-2011, 10:56
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Kampfkunst: Ein paar Escrima und Judo Konzepte
 
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Zitat:
Zitat von Deno Beitrag anzeigen
Wurde vor Kurzem auf einen (leider nur sehr kurzen )Video-Ausschnitt aufmerksam gemacht (hat der Typ wohl in Slow-Mo gesetzt, damit man überhaupt etwas sieht, kann ichn nicht sagen), der mir relativ gut gefallen hat, weil dort in jeder(!) Situation der (mentale) Druck zum Gegenüber vorhanden ist
Aber der Typ hat zumind. in jeder Situatin den notwendigen Druck zu seinem Gegenüber und das alleine durch die Schrittarbeit (mal ab vom mentalen Aspekt!)..

Ein ganz hervorragendes Video, wo unter anderem auch das Thema "Schrittarbeit" hervorragend gezeigt wird!!

In meinem Stil gibt es keine Standardschrittarbeit. Es gibt natürlich auch die Dreiecke, die jeder FMA-Ausübende m.E. auch unbedingt kennenlernen und üben sollte. Ob und in welchem Umfang die Dreiecke von Fortgeschrittenen genutzt werden ist wieder eine sehr individuelle Angelegenheit.

Entscheidend ist im Latosa-Escrima, dass durch die Schrittarbeit die individuelle Balance gewahrt wird. Der TE wollte nichts über Konzepte hören. Aber so leid es mir tut, es kommt eben im Latosa-Escrima auf die individuelle Balance an. Es gibt keine strikten Vorgaben in Bezug auf die Schrittarbeit, zumindest kenne ich keine strikten Vorgaben.

Viele haben sich sehr negativ geäußert über das Schlurfen. Ich habe überhaupt nichts gegen das Schlurfen. Wer mit Schlurfen seine Balance gut wahren kann, der sollte auch schlurfen dürfen. Wer eine Schlurf-Allergie hat, dem empfehle ich, mal im Winter auf Eis sein Escrima zu trainieren.

Beste Grüße

Geändert von Security (14-08-2011 um 11:01 Uhr).
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  #15  
Alt 14-08-2011, 12:12
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Dieser Felix Cortes ist auch ne Lusche. Ich glaube, der hat noch nie wirklich gekämpft
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