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  #1  
Alt 04-08-2002, 15:17
Benutzerbild von Chicken Wings
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Kampfkunst: Jun Fan Gung Fu, Boxen, Kali-Eskrima
 
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Lightbulb Stock vs. Messer

Viele meinten in früheren Diskussionen, daß ein Messer einem Stock überlegen ist und vor allem, daß der Angreifer durch Angriffe mit Stock zu Arm und Bein nicht gestoppt würde bzw. seinen Angriff nicht unterbricht.
Ich vertrete die Meinung, das ein Stock sehrwohl Mannstoppende Wirkung hat. Auch wenn nicht zum Kopf geschlagen wird...

Siehe die Schmerzen durch die auftrefende stumpfe Waffe.

Wie seht Ihr das? Wie sind Eure Sparringserfahrungen? Ich trainiere z.B ohne Schutzausrüstung....

Meik


Viel Spaß beim posten......
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  #2  
Alt 04-08-2002, 17:57
Benutzerbild von Ulrich
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unabhängig davon das Viele, die in den anderen Foren sich dazu schon geäussert haben, wohl bei ihrer Meinung bleiben werden,
glaube ich das es eine bestimmte Schmerzgrenze gibt(ich nenne das Laborschmerz) die man im Training einfach nicht haben muss.

Im E-Fall denke ich schwimmt diese Grenze irgendwo im Adrenalin und ist evtl. nicht auszumachen.

Schau dir einfach an welche "mannstoppende" Wirkung Polizeiknüppel auf Demos weltweit oftmals NICHT entfachen.

ciao
Ulrich
__________________

Escrima Club Rostock
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  #3  
Alt 04-08-2002, 21:45
Benutzerbild von Eskrima-Düsseldorf
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Standard Stock gegen Messer

Wir haben diese Kombination im Sparring schon ab und zu ausprobiert. Hierbei hat derjenige der mit dem Stock bewaffnet ist, einen Fechthelm an, damit auch Angriffe mit dem Messer zum Gesicht möglich sind und durchgezogen werden können.
Der Trainingspartner mit dem Messer hat einen besser gepolsterten WEKAF-Helm an. Beide tragen Handschuhe und Gelenkschoner.
Wenn der Messerangreifer gut einstecken kann, ist es sehr schwer, ihn zu stoppen. Selbst wenn man ihn gut trifft, kann es doch vorkommen, daß er den Stockschwinger immer noch erwischt.
Im freundschaftlichen Sparring bin ich lieber mit dem Stock bewaffnet, weil man nur mit einem Messer bewaffnet doch einiges abbekommt.
In einer ernsten Situation ist es zwar schwer bis unmöglich, die Wirkung eines Treffers vorher abzuschätzen. Manche Leute werden von einem Stockschlag nur gestriffen und lassen alles fallen. Andere bekommen den Stock auf den Schädel und greifen weiter an.
(Fortsetzung folgt)
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  #4  
Alt 04-08-2002, 21:48
Benutzerbild von Eskrima-Düsseldorf
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Standard Stock gegen Messer (Fortsetzung)

Ich halte diese Form des Trainings trotzdem für sehr wichtig, da man (egal mit welcher Bewaffnung) ein besseres Timing bekommt und es sehr gut lernt, die Vor- und Nachteile der jeweiligen Waffe gegeneinander auszuspielen.
Auch sollte man sich vor Augen halten, daß man in einer richtigen Kampfsituation sehr selten die gleiche Bewaffnung hat wie der Angreifer.
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  #5  
Alt 05-08-2002, 11:40
Benutzerbild von Ginunting
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Hi,

..hmmmm!

Stock ?! ...ist natürlich ein sehr allgemeiner Begriff!

Der Eine versteht darunter einen Flatstick aus Bahi oder Kamagong, der Andere denkt an den Axtstiel aus dem Baumarkt nebenan und ich an die hochwertigen Qualtitätsprodukte von Kwon!

Grundsätzlich denke ich, dass die Kombination aus Stockmaterial und eigener "Schlagkraft" sicherstellen sollte, das die Knochen (...von der Qualität eines Schädel oder der Unterarmknochen ) des "Messerfuchtlers" bei einem Treffer brechen.

...nur Cuts und Prellungen bei seinem Gegenüber hervorrufend, wird man wohl kaum über die "Runden" kommen!


Grüße,

Hendrik

P.S.
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  #6  
Alt 05-08-2002, 12:49
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Standard Re: Stock gegen Messer

Was man auch nicht vernachlässigen sollte, sind die äußeren Umstände wie z. B. Lichtverhältnisse, Kleidung, wieviel Raum ist vorhanden etc.
In einem engen Raum würde ich mein Geld auf den Mann mit dem Messer setzen.
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  #7  
Alt 05-08-2002, 12:53
Benutzerbild von Krider
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Zitat:
In einem engen Raum würde ich mein Geld auf den Mann mit dem Messer setzen.
Das ist 100% richtig, aber auch auf etwas weiteren Distanzen hat man mit dem Stock ein wirkliches Problem. Man hat vielleicht 1-2 Schläge bevor der Angreifer am Mann ist und die müssen dann auch richtig sitzen, was nicht jedem der Fall ist.
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  #8  
Alt 05-08-2002, 12:56
Benutzerbild von Eskrima-Düsseldorf
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Standard Re: Stock gegen Messer

Dem kann ich nur zustimmen.
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  #9  
Alt 05-08-2002, 20:37
Benutzerbild von Chicken Wings
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Beiträge: 134
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muß dazusagen, das auch bei streifschüssen und muskelkontakt (stock zum oberarmmuskel) ich nicht in der lage war meine waffe zu halten....

auch nur kleine berührungen des eskrimas auf dem handrücken bei normaler schlagkraft (im Drill - ist jetzt wirklich nicht die welt) führten auch bei meinen trainingspartnern zu 80% zur entwaffnung infolge schmerz und etwa 90% unterbrachen ihren (Drill) angriff und gingen einen schritt zurück ,- hielten mit der andern hand die getroffene hand fest (schutzhaltung)

grüße
Meik
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  #10  
Alt 06-08-2002, 11:26
Benutzerbild von Twist
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Kampfkunst: Jura, Squash und lange Messerchen...
 
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Hmm.. schau dir mal die Dogbrother-Kämpfe an... soviel zur manstoppenden Wirkung von Stöcken...
Ich hab letzte Woche auch nen voll durchgezogenen Schlag auf die nackte Finger bekommen (gott sei dank Rattan) und es da nichtmal bemerkt... mir tut zwar jetzt im moment die Kapsel meines Zeigefingers ziemlich weh, aber den Stock hab ich nicht verloren...
__________________
Alex 'Twist' Bohusch
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  #11  
Alt 06-08-2002, 12:55
Benutzerbild von Ginunting
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Kampfkunst: Ving Tsun, Boxen, DBMA
 
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Hi,

>>Hmm.. schau dir mal die Dogbrother-Kämpfe an... soviel zur manstoppenden Wirkung von Stöcken...

Die Jungs benutzen Rattan-Stöcke (siehe: "gott sei dank Rattan" ), da es sich "nur" um Traingskämpfe handelt.

In einem weniger "freundschaftlichen" Umfeld würden sie wohl auf Flatsticks aus Kamagong oder Bahi zurückgreifen! und die "mannstoppende Wirkung" würde sich a Tempo einstellen!

>>mir tut zwar jetzt im moment die Kapsel meines Zeigefingers ziemlich weh, aber den Stock hab ich nicht verloren...

Ich habe schon erlebt wie einem trotz Lameco-Handschutz die Handknochen angebrochen wurde.

Man kann sich bzgl. der erzielten Schlagwirkung halt nie sicher sein! ...nicht umsonst wird man ja auch dazu angehalten im "Fluss" weiterzuschlagen

Im Zweifelsfalle solange bis man sich den Luxus erlauben kann dem Gegner den Rücken zu zeigen!!

Grüße,

Hendrik
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  #12  
Alt 06-08-2002, 15:34
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Mal nebenbei ganz ehrlich zu den Stöcken:

Ich trainiere auch mit Rattan, Bahi und Kamagong. Aber hauptsächlich trainiere ich mit meinem Teleskop-Stock. Und warum? Weil ich den auch einsetzen würde! Rattan für's Training...ich schliesse mich Hendrik an...wird genau wegen der "leichteren" Verletzung benutzt. Bahi und Kamagong stoppen sicher mehr (insbesondere mein 6-Kant Bahi ), habe ich aber selten dabei. Meinem Tele schreibe ich aufgrund des Materials schon eher eine stoppene Wirkung zu.

Grüsse
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Frank Burczynski
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  #13  
Alt 06-08-2002, 19:36
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Hallo,

"... Der Eine versteht darunter einen Flatstick aus Bahi oder Kamagong, der Andere denkt an den Axtstiel aus dem Baumarkt nebenan..."

Dem stimme ich auch zu. Es kommt u.a. auf die Länge, Gewicht, Material an u.v.m. Das Beispiel von Frank zeigt es auch sehr deutlich. Ein Tele hat grundsätzlich eine andere Wirkung, als ein Rattan-Stock, und würde einen Angreifer viel sichere "stoppen".

Aber ich denke, daß es doch viel mehr auf den Anwender ankommt. Wer seine Waffen besser beherrscht und sich mit der gegnerischen Waffe besser auskennt, der ist eindeutig im Vorteil.

Gruß
Andreas
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  #14  
Alt 06-08-2002, 20:43
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Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 11.09.2001
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Mal 'ne kurze ('off topic'-)Frage an Frank: Welche Stöcke hatte Dave bei seinem vorletzten Deutschland-Besuch dabei? Du weißt schon, die beiden Dinger, die er von Edgar Sulite bekommen hat. Waren das Bahi-Stöcke? Danke für deine Antwort!

Bernd.
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  #15  
Alt 07-08-2002, 09:55
Benutzerbild von jkdberlin
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Kampfkunst: IMAG e.V. + J.A.B.
 
Registrierungsdatum: 26.08.2001
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Nope, kein Bahi, sondern Kamagong

Grüsse
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Frank Burczynski
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