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#1
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| hallo würd mich mal wunder nehmen inwieweit ihr trainingsmacheten, bolos und ähnliche phillipino-schwerter im training einsetzt? was habt ihr für erfahrungen gemacht? unterstützt das "blade"-training eueren umgang mit dem stock -oder trainiert ihr mit dem schwert eigenständig? herzliche grüsse bobi |
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#2
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| Hallo, wir selbst trainieren auch mit Schwertern. Allerdings nur Formen. Dies ist zum Einen eine Wushu-Form, zum Anderen sog. Sparringsformen. An die Sparringsformen sind Formen mit dem Stock angelehnt. Das Training mit dem Stock halte ich für sehr sinnvoll, da es schwerer ist mit einem Schwert umzugehen als mit einem Stock. Die Handhabung des Stocks wird dadurch zwangsläufig korrigier und verbessert. Ich finde das Schwerttraining eine sehr sinnvolle Ergänzung zum Stock. Die Geschwindigkeit kommt beim eigentlichen Stocktraining ganz von selbst. Mfg Moe |
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#3
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| Wir machen ETF-Escrima. Also ganz klare Unterscheidung zwischen Stock und Klinge. Eine Vermischung sehen wir als "Verarschung" der Schüler. So ist es. So war es. Und so bleibt es. Punkt aus und Amen für die verwirrten Seelen. Abe bald ist wieder Weihnachten Beste Grüße St. Nikolaus |
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#4
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| Hallo, wir trainieren im Kung Jung Mu Sul (ist koreanisch aber sehr verwandt) auch mit Schwertern. Vornehmlich Formen wie man Sie im WuShu auch kennt. Generell empfinde ich das Training mit dem Schwert etwas schwieriger, aber ungemein hilfreich um korrekte Haltung etc. zu trainieren. Vor allem wenn man Gefuehl bekommt das Schwert ist ein verlaengerter Arm, dann kann man damit schon einiges anstellen. Viele Gruesse Andreas |
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#5
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| Ich sehe es ähnlich wie andreas 222! Bei uns im Krabi Krabong wird klar vorgegeben die Trainingswaffe, auch wenn sie aus Rattan ist, als Schwert zu sehen! Ich konnte bei Leuten feststellen, die überwiegend mit Rattan Trainingsschwertern oder Eskrimastöcken trainierten, daß dann bei Demo Fights mit echten abgestumpften Schwertern kaum mit der Schneide getroffen wurde. Mehr mit der flachen Seite des Schwerts. Gruß Guido |
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#6
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| Zitat:
Prinzipiell sehe ich es auch als wenig sinnvoll an, einen Stock zu schneidend zu führen. Aber andererseits gibt es Schwertformen, wo auch mehr gehackt als geschnitten wird. |
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#7
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| Der Unterschied liegt vorallem in der Distanz. Beim Stock so nah ran wie möglich, bei der Klinge Abstand halten. beste Grüße St. Nikolaus |
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#8
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| Ich finde, der Stock sollte hier symbolischer Érsatz für das Schwert sein. Beim Stockkampf ist die Trefferzone eigentlich die scharfe Kante am Rand und damit ist es viel schwieriger tötliche Schläge auszuteilen als beim Schwertkampf. Das ist der wesentlichste Unterschied, warum man zum Üben für den Schwertkampf Stöcke nimmt. Der Trainingspartner ist danach nicht kaputt oder schwer verletzt. Grüße Björn |
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#9
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| Wo genau macht ihr da die Unterschiede, in der Haltung, Führung oder Gesichtsausdruck. Prinzipiell sehe ich es auch als wenig sinnvoll an, einen Stock zu schneidend zu führen. Aber andererseits gibt es Schwertformen, wo auch mehr gehackt als geschnitten wird.Nimm einfach mal ne klinge in die Hand und fühle , schon die Masseverteilung ist anders |
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#10
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| Stock macht Aua, Schwert macht tot. Ein "simulieren" von Schwerttechniken mit dem Stock macht soviel Sinn wie das Üben mit Computerspielen...würde so etwas nie wieder unterrichten... Dann lieber in Ermangelung von Metallschwertern oder wenn Kontakt gewünscht ist: schwere Holzschwerter zur "Schwertsimulation", aber nie wieder Stock dafür. Ist wie mit einer Gummipuppe Sex haben und das ganze auf die "reale Situation" übertragen wollen, denke ich (des Püppche fehlt mir allerdings in meinem sexuellen Erfahrungsschatz...) |
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#11
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| The stick is round. The blade is flat. The flatter, the better. Geändert von Frostvater (07-12-2003 um 02:50 Uhr). |
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#12
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| Naja, die Gewichtsverteilung macht Sinn, aber ob der Stock nun rund ist und die Klinge flach, macht für die Handhabung auch keinen so grossen Unterschied. Und das ein Stock in geübten Händen nur Aua macht und manchmal nicht auch ein bissel mehr, halte ich für ein Gerücht. Ich denke, wenn man mit dem Stock gut umgehen kann, sind schon mal gute Grundlagen gelegt für den Schwertkampf. Voraussetzung ist natürlich, dass man versucht, mit der Seite des Stockes zu treffen, wo beim Schwert auch die Klinge wäre. Um wirklich gut zu werden mit dem Schwert, muss man auch damit trainieren, eben wegen Gewichtsverteilung, Schneidbewegung und Gesichtsausdruck ![]() |
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#13
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| Ich denke, wenn man mit dem Stock gut umgehen kann, sind schon mal gute Grundlagen gelegt für den Schwertkampf. Eher umgedreht sehen wir das bei uns. Die biomechanische Grundlagen sind schneidende Hiebbewegungen. Je nach Szenario , (bei uns halt als Basis Klingen vs Klingen , Stock, vs Stock und waffenlos gegen waffenlos) ergeben sich verschiedene strategische Lösungsansätze. Wenn Du Stockkampf als Basis nimmst, kannst Du mit Sicherheit ein guter Stockkämpfer werden, aber Du kannst nicht alles was mit stumpfen Waffen technisch einen Treffereffekt bringt auf Klingenwaffen übertragen. Umgekehrt muss man dran Arbeiten das Hiebe mit Klingenbasis den nötigen Druck mit dem Stock ,als Stock betrachtet ,entfalten. Wenn Du eine möglichst homogene Grundmechanik haben willst , ist die Ableitung aus der Klinge durchaus nicht sinnlos . Ich habe das immer als einen Vorteil in den FMA gesehen. Flexibel einsetzbar , gute Möglichkeiten der eigenen Fehlererkennung und Spaß beim Sparring verschiedener Kombinationen. Im Sparring ist der Unterschied eher in Taktik und Strategie angesiedelt durch die vorgegebenen Betrachtungsweisen (Was stellt der Stock dar?) und Beschränkungen wie Schutzausrüstungen oder limitierte Ziele. Aus meinen Anfängen weiss ich jedoch dass man vor dem Sparring unbedeingt festlegen sollte, als was die benutzten Stöcke anzusehen seien, dass erspart viele unsinnige Diskussionen über die Wirkung von Treffern die im Spiel gemacht wurden. ciao Ulrich |
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#14
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| @ Ulrich Kann man so stehen lassen! Gruss zurück |
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#15
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| @ sumbrada: Wollte mit meinem Posting nicht den Stock als Waffe miesmachen; habe aber selbst damals "Schwerttechniken" mit leichten Stöcken beigebracht bekommen und irgendwann merken müssen, das das Käse ist... |
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