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  #1  
Alt 04-12-2003, 23:43
Benutzerbild von bobi
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 24.11.2003
Beiträge: 1.178
Standard training mit schwertern

hallo

würd mich mal wunder nehmen inwieweit ihr trainingsmacheten,
bolos und ähnliche phillipino-schwerter im training einsetzt? was
habt ihr für erfahrungen gemacht? unterstützt das "blade"-training
eueren umgang mit dem stock -oder trainiert ihr mit dem schwert
eigenständig?

herzliche grüsse bobi
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  #2  
Alt 05-12-2003, 00:07
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: 3 Jahre WT; jetzt Eskrima
 
Registrierungsdatum: 28.07.2002
Ort: Bodenseekreis
Beiträge: 18
Thumbs up

Hallo,
wir selbst trainieren auch mit Schwertern. Allerdings nur Formen. Dies ist zum Einen eine Wushu-Form, zum Anderen sog. Sparringsformen. An die Sparringsformen sind Formen mit dem Stock angelehnt. Das Training mit dem Stock halte ich für sehr sinnvoll, da es schwerer ist mit einem Schwert umzugehen als mit einem Stock. Die Handhabung des Stocks wird dadurch zwangsläufig korrigier und verbessert.

Ich finde das Schwerttraining eine sehr sinnvolle Ergänzung zum Stock. Die Geschwindigkeit kommt beim eigentlichen Stocktraining ganz von selbst.

Mfg

Moe
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  #3  
Alt 05-12-2003, 04:03
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Wing Chun, Muay Thai und ETF-Combat-Escrima
 
Registrierungsdatum: 20.05.2003
Ort: Bayern
Beiträge: 99
Standard

Wir machen ETF-Escrima. Also ganz klare Unterscheidung zwischen Stock und Klinge. Eine Vermischung sehen wir als "Verarschung" der Schüler.

So ist es. So war es. Und so bleibt es. Punkt aus und Amen für die verwirrten Seelen.

Abe bald ist wieder Weihnachten
Beste Grüße
St. Nikolaus
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  #4  
Alt 05-12-2003, 08:30
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Mein Ding
 
Registrierungsdatum: 05.02.2003
Beiträge: 258
Standard

Hallo,


wir trainieren im Kung Jung Mu Sul (ist koreanisch aber sehr verwandt) auch mit Schwertern. Vornehmlich Formen wie man Sie im WuShu auch kennt. Generell empfinde ich das Training mit dem Schwert etwas schwieriger, aber ungemein hilfreich um korrekte Haltung etc. zu trainieren.

Vor allem wenn man Gefuehl bekommt das Schwert ist ein verlaengerter Arm, dann kann man damit schon einiges anstellen.

Viele Gruesse
Andreas
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  #5  
Alt 05-12-2003, 11:01
Benutzerbild von Guido Reimann
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 17.10.2002
Beiträge: 3.381
Standard

Ich sehe es ähnlich wie andreas 222!

Bei uns im Krabi Krabong wird klar vorgegeben die Trainingswaffe, auch wenn sie aus Rattan ist, als Schwert zu sehen!

Ich konnte bei Leuten feststellen, die überwiegend mit Rattan Trainingsschwertern oder Eskrimastöcken trainierten, daß dann bei Demo Fights mit echten abgestumpften Schwertern kaum mit der Schneide getroffen wurde. Mehr mit der flachen Seite des Schwerts.

Gruß
Guido
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  #6  
Alt 05-12-2003, 12:08
Benutzerbild von sumbrada
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Conceptler
 
Registrierungsdatum: 26.11.2003
Ort: Kiel
Alter: 34
Beiträge: 5.411
Standard

Zitat:
Zitat von St. Nikolaus
Wir machen ETF-Escrima. Also ganz klare Unterscheidung zwischen Stock und Klinge. Eine Vermischung sehen wir als "Verarschung" der Schüler.

So ist es. So war es. Und so bleibt es. Punkt aus und Amen für die verwirrten Seelen.

Abe bald ist wieder Weihnachten
Beste Grüße
St. Nikolaus
Wo genau macht ihr da die Unterschiede, in der Haltung, Führung oder Gesichtsausdruck.
Prinzipiell sehe ich es auch als wenig sinnvoll an, einen Stock zu schneidend zu führen. Aber andererseits gibt es Schwertformen, wo auch mehr gehackt als geschnitten wird.
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  #7  
Alt 05-12-2003, 14:59
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Wing Chun, Muay Thai und ETF-Combat-Escrima
 
Registrierungsdatum: 20.05.2003
Ort: Bayern
Beiträge: 99
Standard

Der Unterschied liegt vorallem in der Distanz. Beim Stock so nah ran wie möglich, bei der Klinge Abstand halten.

beste Grüße

St. Nikolaus
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  #8  
Alt 05-12-2003, 15:58
Benutzerbild von Björni
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Ninjutsu, Aikido, WT, Eskrima, Ju-Jutsu, PSDS, CSE, SAL, Krabi Krabong
 
Registrierungsdatum: 12.11.2003
Ort: Nürnberg
Alter: 38
Beiträge: 64
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Ich finde, der Stock sollte hier symbolischer Érsatz für das Schwert sein.

Beim Stockkampf ist die Trefferzone eigentlich die scharfe Kante am Rand und damit ist es viel schwieriger tötliche Schläge auszuteilen als beim Schwertkampf.
Das ist der wesentlichste Unterschied, warum man zum Üben für den Schwertkampf Stöcke nimmt. Der Trainingspartner ist danach nicht kaputt oder schwer verletzt.

Grüße
Björn
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  #9  
Alt 05-12-2003, 17:54
Benutzerbild von Ulrich
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Kampfkunst: Escrima
 
Registrierungsdatum: 26.08.2001
Ort: Rostock
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Beiträge: 1.029
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Wo genau macht ihr da die Unterschiede, in der Haltung, Führung oder Gesichtsausdruck.
Prinzipiell sehe ich es auch als wenig sinnvoll an, einen Stock zu schneidend zu führen. Aber andererseits gibt es Schwertformen, wo auch mehr gehackt als geschnitten wird.
Nimm einfach mal ne klinge in die Hand und fühle , schon die Masseverteilung ist anders
__________________

Escrima Club Rostock
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  #10  
Alt 05-12-2003, 21:22
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Kampfkunst: früher mal FMA, heute Anfänger nach LICHTENAUER
 
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Beiträge: 164
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Stock macht Aua, Schwert macht tot.
Ein "simulieren" von Schwerttechniken mit dem Stock macht soviel Sinn wie das Üben mit Computerspielen...würde so etwas nie wieder unterrichten...
Dann lieber in Ermangelung von Metallschwertern oder wenn Kontakt gewünscht ist: schwere Holzschwerter zur "Schwertsimulation", aber nie wieder Stock dafür. Ist wie mit einer Gummipuppe Sex haben und das ganze auf die "reale Situation" übertragen wollen, denke ich (des Püppche fehlt mir allerdings in meinem sexuellen Erfahrungsschatz...)
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  #11  
Alt 06-12-2003, 00:03
Frostvater
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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The stick is round.
The blade is flat.

The flatter, the better.

Geändert von Frostvater (07-12-2003 um 02:50 Uhr).
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  #12  
Alt 06-12-2003, 11:36
Benutzerbild von sumbrada
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Kampfkunst: Conceptler
 
Registrierungsdatum: 26.11.2003
Ort: Kiel
Alter: 34
Beiträge: 5.411
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Naja, die Gewichtsverteilung macht Sinn, aber ob der Stock nun rund ist und die Klinge flach, macht für die Handhabung auch keinen so grossen Unterschied.
Und das ein Stock in geübten Händen nur Aua macht und manchmal nicht auch ein bissel mehr, halte ich für ein Gerücht.
Ich denke, wenn man mit dem Stock gut umgehen kann, sind schon mal gute Grundlagen gelegt für den Schwertkampf.
Voraussetzung ist natürlich, dass man versucht, mit der Seite des Stockes zu treffen, wo beim Schwert auch die Klinge wäre.
Um wirklich gut zu werden mit dem Schwert, muss man auch damit trainieren, eben wegen Gewichtsverteilung, Schneidbewegung und Gesichtsausdruck
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  #13  
Alt 06-12-2003, 12:07
Benutzerbild von Ulrich
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Kampfkunst: Escrima
 
Registrierungsdatum: 26.08.2001
Ort: Rostock
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Beiträge: 1.029
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Ich denke, wenn man mit dem Stock gut umgehen kann, sind schon mal gute Grundlagen gelegt für den Schwertkampf.

Eher umgedreht sehen wir das bei uns. Die biomechanische Grundlagen sind schneidende Hiebbewegungen.
Je nach Szenario , (bei uns halt als Basis Klingen vs Klingen , Stock, vs Stock und waffenlos gegen waffenlos) ergeben sich verschiedene strategische Lösungsansätze.

Wenn Du Stockkampf als Basis nimmst, kannst Du mit Sicherheit ein guter Stockkämpfer werden, aber Du kannst nicht alles was mit stumpfen Waffen technisch einen Treffereffekt bringt auf Klingenwaffen übertragen. Umgekehrt muss man dran Arbeiten das Hiebe mit Klingenbasis den nötigen Druck mit dem Stock ,als Stock betrachtet ,entfalten.

Wenn Du eine möglichst homogene Grundmechanik haben willst , ist die Ableitung aus der Klinge durchaus nicht sinnlos .

Ich habe das immer als einen Vorteil in den FMA gesehen. Flexibel einsetzbar , gute Möglichkeiten der eigenen Fehlererkennung und Spaß beim Sparring verschiedener Kombinationen.

Im Sparring ist der Unterschied eher in Taktik und Strategie angesiedelt durch die vorgegebenen Betrachtungsweisen (Was stellt der Stock dar?) und Beschränkungen wie Schutzausrüstungen oder limitierte Ziele.

Aus meinen Anfängen weiss ich jedoch dass man vor dem Sparring unbedeingt festlegen sollte, als was die benutzten Stöcke anzusehen seien, dass erspart viele unsinnige Diskussionen über die Wirkung von Treffern die im Spiel gemacht wurden.

ciao
Ulrich
__________________

Escrima Club Rostock
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  #14  
Alt 06-12-2003, 12:30
Benutzerbild von sumbrada
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Kampfkunst: Conceptler
 
Registrierungsdatum: 26.11.2003
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Beiträge: 5.411
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@ Ulrich

Kann man so stehen lassen!
Gruss zurück
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  #15  
Alt 06-12-2003, 19:34
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Kampfkunst: früher mal FMA, heute Anfänger nach LICHTENAUER
 
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Beiträge: 164
Standard

@ sumbrada:

Wollte mit meinem Posting nicht den Stock als Waffe miesmachen; habe aber selbst damals "Schwerttechniken" mit leichten Stöcken beigebracht bekommen und irgendwann merken müssen, das das Käse ist...
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